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douggy

Frührentner
Dramaturgische Steigerung im Text.

(y)

:ugly:

Gibt genug zusammengezimmerte Software von irgendwelchen zugekifften Jugendlichen, wo sogar die Steuerung geändert werden kann.

Anpassung Steuerung zähle ich unter Quick-Wins ...
 

sabienchen.banned

Frührentner
Infinity Nikki
als Live-Service nie wirklich abgeschlossen, aber heute wurde die Platin mitgenommen. :)

Gemütliches und sehr entspanntes OW-Spiel, bei dem es primär darum geht Outfits zu finden bzw. zu erspielen und zu craften.
Zwar ein Gacha, aber mehr oder weniger komplett ohne Echtgeld spielbar, denn man bekommt alle Nase lang neue Outfits, und auch die "Premiumoutfits" lassen sich ohne großen Grind erspielen.
Hinsichtlich der Premiumoutfits muss man jedoch anmerken, dass es von diesen immer 5 Varianten (Evolutionsstufen) gibt.
Diese Evolutionsstufen sind (außer man spart 2-3Monate inGame Ressourcen) ohne Echtgeld nicht erreichbar .. und dann verflucht teuer!
-> Einen spielerischen Vorteil bieten diese Evolutionsstufen jedoch nicht

Ich müsste bspw. schon deutlich über 1000 verschiedene Kleidungstücke, Frisuren und Accessoires haben. :)
Ein Outfit besteht aus 8-10Einzelteilen, jedoch ist nicht jedes Kleidungsstück/Accessoire Teil eines Gesamtoutfits.

Spielerische Tiefe besitzt es nicht wirklich, prinzipiell geht s aber auch eher darum Klamotten zu sammeln, sich hübsch einzukleiden, und Fotos zu schießen. ..^.^''

Mit dem letzten großen Update kam nun auch die Möglichkeit hinzu Farbpaletten freizuschalten und damit seine Outfits noch weiter dem eigenen Wunsch und Geschmack anzupassen.
Des Weiteren gibt es seit dem Update eine Koop-Möglichkeit.
Bis auf eine Handvoll Challenges ist es spielerisch jedoch nicht nennenswert.
Nun gut.. man kann zusammen Tandem fahren, und .. nunja zusammen posieren und Fotos machen ..^.^''
 

illmotion

Altenpfleger
Da Oblivion bei mir verbugt war und ich kurz nach dem Anfang schon nicht mehr weiter kam, habe ich mit Kingdom Come Deliverance 1 angefangen.

Habe die PC Version jetzt nach ca. 150 Stunden komplettiert und bin froh, dass ich es nicht zu Release gespielt habe. So ein verdammt gutes Spiel...

So gut, dass ich es jetzt erneut auf der Xbox angefangen habe 😅
 

Ahti

Rentenbezieher
doom dark ages.jpg

Doom: The Dark Ages kann das Niveau des Vorgängers halten, ihn stellenwesie sogar übertreffen, wirkt gelegentlich aber etwas unausgegoren.

Die Spielbarkeit und das Spielgefühl bleiben unübertroffen; id zeigen hier wieder eindrucksvoll, dass sie in ihrer eigenen Liga spielen.
Der Doom Slayer fühlt sich an wie eine Mischung aus Panzer und Hochgeschwindigkeitszug; eine Kampfmaschine die nach jedem Sprung ein Erdbeben erzeugt. Die Kämpfe fühlen sich noch brachialer und druckvoller an; TDA fällt zwar weniger komplex und fordernd aus als Eternal - statt "Battle Chess" auf Crack gibt es Blutrausch im Berserker-Modus -, aber der Flow ist ähnlich erfüllend und suchterzeugend.
Wer den Vorgänger zu verkopft und hektisch fand, wird sich hier wahrscheinlich wohler fühlen.
Es wird auch deutlich weniger gehüpft, was ich zwar etwas schade fand, aber zum Glück hat man diesen Aspekt nicht komplett gestrichen.

Die Inszenierung ist stimmungsvoll, die Musik gelungen und die abwechslungsreichen Landschaften sehen besser denn je aus; das Studio hat meiner Meinung nach noch nie eine glaubhaftere und immersivere Welt kreiert. Tatsächlich habe ich zum ersten Mal in einem Doom-Spiel Screenschots gemacht.:D
Das Level-Layout weiß ebenfalls zu gefallen. Die linearen, kleinen und mittelgroßen Level sind so gut designt wie in den Vorgängern, bieten Erkundungsanreize und werden nicht langweilig. Die weitläufigeren Areale konnten mich aber nicht durchweg überzeugen - sie fühlen sich etwas zu ähnlich an. Klar, es sollen keine klassischen Shooter-Arenas sein, sondern (passend zum Setting) Schlachtfelder, auf denen die Dämonen Gefechtsformationen einnehmen. Aber etwas mehr Abwechslung in diesem Bereich hätte ich mir schon gewünscht. In Anbetracht der vielen Level und der relativ langen Spielzeit ist das aber verschmerzbar.

Von der Story hatte ich mir nach den ersten Spielstunden etwas mehr versprochen. Zu Beginn bekommt man noch einen simplen aber kurzweiligen Sci-Fi-Schinken à la Star Wars geboten und das Pacing ist gut, aber ab der Mitte wird die Geschichte überraschend zurückgefahren und mehrere Level lang tut sich eigentlich gar nichts, bevor es dann im letzten Viertel vorhersehbar und cheesy weitergeht.
Ist jetzt kein Dealbreaker, zumal das Spiel in den Story-armen Segmenten immer wieder inszenatorische Hype-Momente und sogar ein paar Lacher liefert, aber der Mittelteil wirkt erzählerisch auffällig leer und einfallslos.

Ganz im Gegensatz zu den Einstellungsmöglichkeiten; hier lässt das Spiel dann wieder keine Wünsche offen.
Besonders hervorheben möchte ich die zusätzlichen Difficulty-Settings, mit denen man unabhängig des gewählten Schwierigkeitsgrads gesonderte Werte für bestimmte Spielelemente wie gegnerische Geschossgeschwindigkeit und Parry-Zeitfenster einstellen kann. Man kann sogar die Spielgeschwindigkeit einstellen. Wer also wieder mehr vom taktischen Chaos eines Eternal haben will, kann das entsprechend einstellen.😉 Das ist auch deswegen gut, weil das Spiel alles in allem leichter ausfällt als sein Vorgänger.

Doom: The Dark Ages ist trotz der (wieder mal) anderen Ausrichtung ein erstklassiges Action-Spiel geworden; das ist Handwerkskunst auf allerhöchstem Niveau.
Nicht jede Veränderung mag vollkommen aufgehen, aber ich bin dankbar dafür, dass sich id Software nicht einfach auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern den Klassiker unter der Regie von Hugo Martin mit jedem Spiel neu denken ... und dabei jedes Mal ein höllisch guter Titel herauskommt.😈
 
Zuletzt bearbeitet:

sabienchen.banned

Frührentner
Resident Evil 3 Remake
aktuell ein wenig dabei "vorbereitete" Platintrophäen einzusammeln, und da RE4 Remake kürzlich erst abgeschlossen wurde, kam nun RE3 Remake dran. Was soll ich sagen... es macht einfach soviel mehr Spaß als 4. :)

Fehlend war der "Inferno"-Spieldurchgang, aber nachdem ich das Spiel seit Ewigkeiten nicht mehr gespielt hatte, gab es nen zügigen "Hardcore"-Run, um die Route wieder ins Gedächtnis zu bringen, als auch in die Steuerung reinzufinden.

Gesagt getan. Hardcore war innerhalt von 100Minuten durch, und anschließend ging es mit "Inferno" weiter.
AQYI6AT.jpeg



Was soll ich sagen... RE3 Remake ist unglaublich spaßig, in der Hinsicht auch besser als RE2 Remake.



RE2 Remake ist die Platin bei mir ebenfalls noch offen, und wird eventuell nun auch die Tage noch angegangen.
Leider gibt es da für mich nichts mehr im eigentlichen Spiel zu machen, sondern im Bonus-Spiel (4th Survivor) den Hunk-Lauf durchzuführen. :)

Im Moment plane ich jedoch erst mal MGS5 zu vervollständigen. ..^.^''
 

Krule

Frührentner
Alan Wake 2
Selten hatte ich ein ambivalenteres Verhältnis zu einem Spiel.

Ich habe ja während des Durchspielens schon im "Was zockt ihr gerade"-Thread viel gemeckert, weil AW2 einige Aspekte hat, die mich sehr genervt haben. Trotzdem hat das Spiel auf der anderen Seite eben auch einige Bereiche, in denen es wirklich bahnbrechend ist... Licht und Schatten eben - wie das Thema der Geschichte...

Spielerisch ist Alan Wake 2 grundlegend nicht verkehrt- es versucht viel und einige Mechaniken funktionieren gut, zb das grundlegende Gameplay aus Erkunden, Rätseln und Ballern. Doch andere Mechaniken scheitern für mich. Streckenweise erinnert das Spiel an ein klassisches Survival-Horrorspiel, streckenweise ist es dann aber plötzlich über mehrere Spielstunden ein seichtes Adventure und erinnert eher an einen Walking-Simulator (nur dass es eben kein 5 Stunden Indi-Storytelling-Experiment ist, sondern ein 25h-Titel, der sich auch spielerisch ernstnimmt).

Mein größter Kritikpunkt am Spiel ist der sogenannte Mindspace, also ein Gedankenraum, in den man sich per Knopfdruck zurückziehen kann, um an einem Brett mit Karteikarten über die Geschichte nachzudenken. Das Problem daran ist, dass dieser Aspekt des Spiels keinen spielerischen Mehrwert liefert weil der Spieler keinerlei eigene logische Schlussfolgerung im Sinne einer Deduktion durchführen muss. Man muss nur wie bei einer Fleißarbeit die Karteikarten dahin legen, wo das Spiel sie gerne hätte. Teilweise legt man hierbei Karten über Ereignisse, die man bereits gespielt hat, kommt aber im Spiel außerhalb des Gedankenraums nur weiter, wenn man diese Karteikarten vorher gelegt hat, was soweit geht, dass sogar Interaktionsmöglichkeiten erst danach funktionieren. Beim ersten Playthrough ist diese "Detektivarbeit" durch die Inszenierung noch gerade so erträglich, aber ich könnte mir vorstellen, dass diese Abschnitte noch stärker nerven werden, wenn man das Spiel mal irgendwann ein weiteres Mal angehen möchte...

Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Vielfalt an Gegnertypen - insbesondere in Alan Wakes Traumwelten haben mich die immer gleichen Schattengegner doch sehr genervt.

Diesen spielerischen Defiziten stehen aber großartige, erzählerische Qualitäten gegenüber. Ich möchte nicht spoilern, aber was das Spiel hier teilweise an Ideen abfeuert, habe ich so in einem AAA-Produkt noch nie gesehen und auch nicht erwartet. Es ist unfassbar, wie die Entwickler diese surreale Geschichte, die an eine Mischung aus Akte X und Twin Peaks erinnert, inszenieren und welche Effekte ganz organisch in das Spielgeschehen eingebettet sind, um die Traumlogik der Umgebung zu verstärken. Ich stand da teilweise wirklich nur baff da und kann Alan Wake 2 auf diesem Gebiete nur als absolutes Meisterwerk bezeichnen.

Es fällt mir schwer, aus dieser sehr ambivalenten Spielerfahrung für mich ein Fazit zu ziehen. Ich bin selbst gespannt, wie ich in ein paar Monaten über das Spiel denken werde. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich das Spiel mit der Zeit verkläre, wenn meine Erinnerungen an die spielerischen Defizite verblassen, die sehr erinnerungswürdige Erzählung aber sehr präsent bleibt.
Heute kann ich das Spiel aber nicht als reines erzählerisches Erlebnis bewerten, weil es dafür zu sehr den Fokus auch auf den spielerischen Teil setzt und dieser in den 25h auch viel Zeit und Raum einnimmt.
Ich mag Alan Wake 2 letztlich sehr, aber ich hätte es wirklich gerne noch lieber gemocht :) 8/10
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
TES IV Oblivion Remastered

Und tja... Bei weitem nicht (mehr) so gut, wie ich es in Erinnerung hatte. Es gibt Spiele, die bestehen den Tests des Alterns ziemilch gut, während andere dann doch zeigen, dass "damals nicht alles besser war" (mit Betonung auf "nicht alles").
Die hohe Questqualität, die ich in Erinnerung hatte, konnte ich nur ansatzweise wiederfinden. Zu oft werden die guten Ansätze durch das absolut gruselige Dungeondesign ruiniert. Es gibt einfach zu wenige Dungeontypen, die sich optisch unterscheiden. Außerdem sind die Layouts ziemlich öde. Und oft sind die Dungeons einfach zu groß bzw. zu leer.

Die Änderungen am Levelsystem sind gut, aber hier hätte ein größerer Umbruch durchaus nicht geschadet, weil einige Fähigkeiten zu schnell und andere viel zu langsam leveln. Außerdem sind viele der wiederum zu wenigen freischaltbaren Perks eher langweilig. Da bot das Skyrim-System mehr langfristige Ziele und Anreize.

Die neue Grafik ist auch so eine Sache. Es gibt so Orte, da fühlt es sich wirklich stark nach dem alten Oblivion an, während andere eher das Gefühl von Unreal-Engine-Stangenware vermitteln. Die Nachladeruckler sind auch so ein Problem, das den Eindruck deutlich vermiest. Je nach Aufenhaltsort kann man da mal eine Stunde Ruhe vor haben, während sie grade in der Open World an einigen Stellen alle paar Sekunden auftreten.

Und die neue grafische Lackierung kann auch nicht drüber hinwegtäuschen, dass es weiterhin ein Betheda-Spiel ist. Man hat zwar einige verbliebene Bugs aus dem Originalspiel gefixt, aber dafür auch neue hineingebracht. Ein Patch scheint da auch weiterhin nicht in Sichtweite.

Und die Crash-Quote war mit fortlaufender Spielzeit immer stärker zum Haareraufen. 41 Crash-Logs hatte ich nach nicht ganz 100 Spielstunden. Wenn ich nicht ab einem gewissen Zeitpunkt um Stunde 60 rum das Looten weitgehend eingestellt hätte, weil ich fast alles Nötige hatte, wäre die Zahl an Crashes vermutlich vier- bis fünfmal so hoch, weil das die Hauptursache für Crashes war.

Und wenn ich nicht auf dem PC gespielt hätte, wäre ich locker an 5 Stellen hängen geblieben, weil Quests verbuggt waren und ich die nächste Quest-Stage herbeicheaten musste oder weil ich mehrfach nach dem Verlassen von Oblivion-Portalen im Boden stecken geblieben bin und entweder ältere Spielstände hätte laden oder eben NoClip-Cheats hab verwenden müssen.

Solche krassen Probleme hatte ich weder mit Skyrim noch mit Fallout 4. Einzig die PS3-Version von Fallout New Vegas war schlimmer. Aber die gilt ja auch als die verbuggteste Version eines Bethesda-Spiels überhaupt. Ich hatte auch insgesamt irgendwie immer Glück, dass meine Spieldurchgänge in Bethesda-Spiele nicht so verbuggt waren wie bei anderen. Diese Serie ist hiermit gerissen.

Darüber, dass Oblivion trotz der neuen Grafik etwas antiquiert ist, hätte ich durchaus drüber hinwegesehen können, aber wegen der Bugs und Crashes gibt es nur eine 5/10 von mir. Ansonsten wäre es vielleicht eine 7,5 geworden.
 

Feuerleitsystem

Jack of all trades
@Thommysoft danke für deine Einschätzung, die sich weitgehend mit meiner Erinnerung an das Original deckt. Werde dann wohl auf die Neuauflage verzichten.

Einzig die Bugs in Fallout New Vegas würde ich eher Obsidian Entertainment zuordnen, dafür kann Bethesda glaub ich nichts
 
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