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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

delphinchen

Pförtner des Altenheims
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Dysmantle

110 Stunden und 2 Anläufe hat's gebraucht.
Gemeinsam mit meiner Tochter im Co op gespielt.... Allein hätte ich das nie durchgezogen !
Das Spiel wurde zur wahren Hassliebe für mich 😅
Einerseits ist es so voll befriedigend einfach alles zu zerstören und Materialien ins endlose zu Hamstern. Andererseits sollten die Devs von Dysmantle einen Preis bekommen für die komplizierteste Wegefindung die überhaupt nur möglich ist.
Wahrscheinlich sehen die das als Spielmechanik oder "Herausforderung" 🤪
Ich stehe aber nunmal nicht da drauf immer nur mit 20 Umwegen, 5 Sackgassen und 3 mal drumherum laufen dahin zu kommen wo ich hin will/muss.

Naja jetzt ist es ja zum Glück zu ende.

Aber vielleicht spielen wir noch die beiden DLC 🤣😅
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Dark Souls Remastered


Weiß gar nicht, wo und wie ich anfangen soll. Erstmal bin ich stolz, dass ich nach Elden Ring ein weiteres Souls Spiel geschafft habe. Und dann auch noch den Ur-Klassiker. Den ich überraschenderweise im Endeffekt sehr gut machbar fand, ob es jetzt an der Magierklasse lag oder das ab und zu spicken in einem Guide (dies aber eher zur Wegfindung, nicht für den Kampf), oder dass ich durch ER die Mechaniken etwas kannte, keine Ahnung. Festzuhalten bleibt, dass ich genau wie bei Elden Ring komplett in dem Spiel drin war und gar nicht aufhören konnte und Dark Souls in knapp 2 Wochen durchgezockt habe. Ich habe jahrelang diese Souls Formel nicht verstanden, auch wenn ich einige Spiele dieser Art begonnen hatte, aber nie hat es Klick gemacht. Erst bei Elden Ring. Und jetzt genau so bei Dark Souls. Ich liebe es.


Alles, was ich bei Elden Ring toll fand, findet sich bei Dark Souls wieder. Ist ja auch keine Überraschung. Klar, bei ER ist alles größer, noch mehr Waffen, Zauber, Möglichkeiten. Aber das ist dem Lauf der Zeit geschuldet. Es ist einfach ein Erlebnis, DS1 das erste Mal zu spielen, auch wenn es 14 Jahre auf dem Buckel hat (ok, die Remastered Version nicht ganz so viele). Die Welt, die Gegner, die Bosse, das Design, die Abkürzungen, alles in sich stimmig. Und da es, wie erwähnt, Klick gemacht hat, hatte ich in der ganzen Zeit nicht einmal Frust.


Liegt vielleicht aber auch tatsächlich an meinem Weg des Magiers. Spätestens, als ich die Crown of Dusk und die Magieringe besaß, und Int auf Level 40 war, wurde es immer angenehmer. Natürlich immer noch nicht einfach, aber angenehmer. Und die Kristallzauber haben dann noch einmal eine Schippe draufgelegt. Für kleinere Gegner reichte auch mein komplett aufgelevelter Mondlicht Schmetterlings Speer, größere Gegner und Bosse hatten in der Regel den Kristallzaubern wenig entgegen zu setzen. Da habe ich es mir einfach gemacht, aber ich sehe mich immer noch als Souls Noob, obwohl ein Run mit einem z.B. Stärke Build mich schon reizt.


Die Bosse waren also tatsächlich später nicht ein so großes Problem. Schwierigkeiten hatte ich im Endeffekt tatsächlich nur bei 2 Bossen. Einmal beim Grabesfürst Nito, der alleine ok gewesen wäre, aber seine Skelette haben mich wahnsinnig gemacht. Die dortigen Tode waren eher seinen Helfern zu verdanken. Auch beim Chaoswesen von Izalith brauchte ich ein paar Anläufe. Aber da spielt ja auch eine Portion Glück eine Rolle.


Bleibt sonst nicht mehr viel zu sagen, außer dass ich eine verdammt gute Zeit mit DS1 hatte und ich mich schon auf Teil 2 und 3 freue, die durch den Kauf der Trilogie schon bereit liegen. Trotzdem gibt es jetzt erstmal ein entspannteres Spiel zum runterkommen, bevor es weitergeht. Ick freu mir.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Nach dem remaster könnte DS2 sich wie ein Rückschritt anfühlen. Das ist noch etwas altbackener und für viele ein bisschen das ungeliebte Kind. Bei mir war es der Einstieg in souls, daher ging es.

Als Nahkämpfer fand ich in Teil 1 den Ritter im DLC, irgendwas mit A.. immer mit Abstand am schwersten.
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Nach dem remaster könnte DS2 sich wie ein Rückschritt anfühlen. Das ist noch etwas altbackener und für viele ein bisschen das ungeliebte Kind. Bei mir war es der Einstieg in souls, daher ging es.

Als Nahkämpfer fand ich in Teil 1 den Ritter im DLC, irgendwas mit A.. immer mit Abstand am schwersten.
Dazu muss ich sagen, dass ich mir die DLCs noch gar nicht angeschaut habe, sondern erstmal nur das Basisspiel beendet habe. Hatte ich jetzt gar nicht mehr auf dem Schirm. Mal gucken ob ich das jetzt noch dranhänge.

Ja, hab's gelesen das DS2 bei vielen nicht so hoch im Kurs ist wie 1 oder 3, aber ich lass mich gerne überraschen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Ah sorry, ich hab das Izalith Vieh mit einem Boss aus dem DLC verwechselt und dachte du kennst den schon. Ja den kannst du auf jeden Fall noch dranhängen, der ist gut.
 

Ixxi

Leuchtturmwärterin
Sponsor
Death Stranding Directors Cut (kürzlich auf der XBox im Sale)

Ich habe es tatsächlich geschafft 😁👍, es ist abgeschlossen. 72 Stunden für ein Spiel, von dem ich bis zum Schluss nicht wusste, ob das ein Spiel für mich ist oder ob ich es überhaupt zu Ende spielen werde .Es war mein 1. Kojima-Spiel, daher vielleicht nachzuvollziehen.

Es hat mich immer wieder zwischen Faszination, Frust und Neugier hin und her gerissen. An manchen Tagen konnte ich nicht aufhören und an anderen habe ich das Spiel nach einer Stunde geschlossen.

Soviel kann ich verraten: Dies ist das absolut tiefgründigste und wendungsreichste Spiel, das ich je gespielt habe. Ich habe es auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad gespielt und bin eigentlich gut durchgekommen. An den “nervigen” Passagen war ich dann oft selber Schuld, weil ich nicht aufgepasst habe, wo ich langgehen sollte, einen wichtigen Ausrüstungsgegenstand vergessen habe (Ersatzschuhe😅) oder nicht gut genug meine Möglichkeiten gegen die feindlichen GDs ausgenutzt habe.

Der Inhalt der Geschichte ist recht kurz: Eine große Katastrophe hat Amerika dezimiert und jegliche Art von Verbindung fast unmöglich gemacht. Alle sind über den Kontinent verteilt (einige in Städten, andere eher wie Einsiedler) und dazwischen sind fast unüberwindbare Gefahren. Ich bin Sam, mein Schicksal hat mich zum Wiederkehrer(unsterblich) gemacht und ich soll diese fehlende Verbindung wieder aufbauen, denn ich bin ein Paketbote und kann da die Arbeit, mein Wissen sowie mein Schicksal bestens miteinander verbinden.

Klingt banal, aber ist in einer Welt fast ohne Verbindungen ein echt wichtiger Knochenjob. Es gibt kaum Wege oder Straßen und ich bin auf mich alleine gestellt.

Ist man online angebunden, dann kommt man mit anderen Spielern in eine Gruppe. Man sieht sie tatsächlich nicht, aber ihre eingesetzten Hilfsmittel, wie z.B. Leitern bleiben, bestehen und sind auch für Sam nutzbar. Auch größere Bauvorhaben gestaltet man gemeinsam. Man kann dann auch “Likes” vergeben/bekommen (diese beeinflussen den Fortschritt) und Schilder mit Hilfen/Warnungen oder ermutigenden Worte aufstellen. Da das ja ein verdammt einsamer Job ist, gab mir das ein Gefühl, nicht ganz so alleine zu sein.

Die Spielwelt selbst ist einfach toll. Sie besteht zum größten Teil aus unberührter Natur. Die Protagonisten sind bis in die Nebenrollen durch gute Schauspieler und in den Cutscenes hatte ich teilweise vergessen, dass ich ja in einem Spiel und nicht um Kino bin 🤣.

Das Spielprinzip ist eingängig und logisch und man lernt eigentlich wie im wahren Leben durch seine Fehler 😬 (ich glaube, dass ist der Punkt, der manchmal ein bisschen nervig ist). Im Laufe des Spiels kommen immer mehr Hilfsmittel dazu, die zum Teil viel Spaß machen, weil sie wirklich den harten Job erleichtern.

Fazit: Fesselnd, großartige Inszenierung, tolle Musik, manchmal ein bisschen mühselig. Absolute Spiel-Empfehlung. So etwas muss man mal gesehen haben 😄👍

9/10
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Death Stranding Directors Cut (kürzlich auf der XBox im Sale)

Ich habe es tatsächlich geschafft 😁👍, es ist abgeschlossen. 72 Stunden für ein Spiel, von dem ich bis zum Schluss nicht wusste, ob das ein Spiel für mich ist oder ob ich es überhaupt zu Ende spielen werde .Es war mein 1. Kojima-Spiel, daher vielleicht nachzuvollziehen.

Es hat mich immer wieder zwischen Faszination, Frust und Neugier hin und her gerissen. An manchen Tagen konnte ich nicht aufhören und an anderen habe ich das Spiel nach einer Stunde geschlossen.

Soviel kann ich verraten: Dies ist das absolut tiefgründigste und wendungsreichste Spiel, das ich je gespielt habe. Ich habe es auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad gespielt und bin eigentlich gut durchgekommen. An den “nervigen” Passagen war ich dann oft selber Schuld, weil ich nicht aufgepasst habe, wo ich langgehen sollte, einen wichtigen Ausrüstungsgegenstand vergessen habe (Ersatzschuhe😅) oder nicht gut genug meine Möglichkeiten gegen die feindlichen GDs ausgenutzt habe.

Der Inhalt der Geschichte ist recht kurz: Eine große Katastrophe hat Amerika dezimiert und jegliche Art von Verbindung fast unmöglich gemacht. Alle sind über den Kontinent verteilt (einige in Städten, andere eher wie Einsiedler) und dazwischen sind fast unüberwindbare Gefahren. Ich bin Sam, mein Schicksal hat mich zum Wiederkehrer(unsterblich) gemacht und ich soll diese fehlende Verbindung wieder aufbauen, denn ich bin ein Paketbote und kann da die Arbeit, mein Wissen sowie mein Schicksal bestens miteinander verbinden.

Klingt banal, aber ist in einer Welt fast ohne Verbindungen ein echt wichtiger Knochenjob. Es gibt kaum Wege oder Straßen und ich bin auf mich alleine gestellt.

Ist man online angebunden, dann kommt man mit anderen Spielern in eine Gruppe. Man sieht sie tatsächlich nicht, aber ihre eingesetzten Hilfsmittel, wie z.B. Leitern bleiben, bestehen und sind auch für Sam nutzbar. Auch größere Bauvorhaben gestaltet man gemeinsam. Man kann dann auch “Likes” vergeben/bekommen (diese beeinflussen den Fortschritt) und Schilder mit Hilfen/Warnungen oder ermutigenden Worte aufstellen. Da das ja ein verdammt einsamer Job ist, gab mir das ein Gefühl, nicht ganz so alleine zu sein.

Die Spielwelt selbst ist einfach toll. Sie besteht zum größten Teil aus unberührter Natur. Die Protagonisten sind bis in die Nebenrollen durch gute Schauspieler und in den Cutscenes hatte ich teilweise vergessen, dass ich ja in einem Spiel und nicht um Kino bin 🤣.

Das Spielprinzip ist eingängig und logisch und man lernt eigentlich wie im wahren Leben durch seine Fehler 😬 (ich glaube, dass ist der Punkt, der manchmal ein bisschen nervig ist). Im Laufe des Spiels kommen immer mehr Hilfsmittel dazu, die zum Teil viel Spaß machen, weil sie wirklich den harten Job erleichtern.

Fazit: Fesselnd, großartige Inszenierung, tolle Musik, manchmal ein bisschen mühselig. Absolute Spiel-Empfehlung. So etwas muss man mal gesehen haben 😄👍

9/10
Wow! Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht! Habe es mir gerade für das Steam Deck gekauft!
 

Eirulan

Frührentner
Super Bericht 👍

An manchen Tagen konnte ich nicht aufhören und an anderen habe ich das Spiel nach einer Stunde geschlossen.

Ich hab die Story ja auch erst vor ein paar Tagen zum ersten Mal beendet, ging mir genauso. Das Spiel ist manchmal unbequem und "fordert" einen, hatte das Gefühl, da muss man auch in der richtigen Stimmung für sein und es passt nicht jede Session...
Das Online System ist imho eins der gelungensten der letzten Jahre :)
 

Eirulan

Frührentner
So, ich wollte ja noch peu-a-peu jeweils ein, zwei Worte zu den in den letzten Wochen durchgespielten Spielen loswerden, wozu ich aufgrund ständiger Reisen die letzte Zeit nicht gekommen bin - damit fange ich heute mal an :)

Batman: Return to Arkham - Arkham Asylum

Ich hatte hier schon kurz angerissen, dass ich mich anfangs wirklich ziemlich schwer tat (oder einfach dumm angestellt hatte), nach > 1 Dekade wieder in das Spiel reinzufinden... anfangs hatte ich mich noch gefragt, wie man denn bitteschön ernsthaft mit 10 Gegnern gleichzeitig zurande kommen soll (v.a. wenn man so doof wie ich ist und gleich auf Schwer loslegt, ohne Übung, und nicht bereit ist, runterzuschalten) und am Schluss legt man auch 20 Gegner gleichzeitig, schnell und ohne Probleme.

Erst so im letzten Drittel hat es "Klick" gemacht und dann wird dieser damals so altklug dahergeschwätzte Post auch wieder wahr:

Ich hatte das immer mehr als Rhythmus-Spiel als als Kampf wahrgenommen - im Besonderen beim Batman.
Wenn man "im Takt" bleibt und die Kombo hält geht das auch gar nicht so ewig :)

Wenn das Timing stimmt, stehen die Gegner auch nicht 10x wieder auf, sondern vielleicht ein oder zweimal :)

Trotz der anfänglichen Hürden hatte ich von der ersten Minute an wieder riesigen Spaß. Mit dem Spiel verbinde ich nicht nur nostalgische Erinnerungen, sondern auch eine echte Faszination für seine Detailverliebtheit und die dichte Atmosphäre. Es gibt so viele kleine, oft übersehene Elemente – versteckte Dialoge, subtile Easter Eggs, Graffitis – die zusammen mit der linearen Struktur eine fokussierte Erzählung ergeben, die sich wie ein interaktiver Thriller entfaltet.

Das Leveldesign unterstützt Batmans Fähigkeiten auf eine Weise, die sich natürlich und nicht konstruiert anfühlt (ein negatives Gegenbeispiel wäre für mich etwa Jedi Survivor). Dadurch entsteht bei mir eine starke Immersion. Es klingt vielleicht abgedroschen, aber man hat wirklich das Gefühl, Batman zu sein – oder zumindest sehr nah dran.

Auch das Balancing zwischen Gameplay und Storytelling ist für mich herausragend. Mechaniken wie das Detektiv-Scanning oder die Predator-Sequenzen sind organisch in die Erzählung eingebettet. Es fühlt sich nie so an, als würde das Spiel zwischen „Story“ und „Spiel“ wechseln. Stattdessen setzt es kontinuierlich kleine Reize – Stichwort Moment-to-Moment-Gameplay – und trifft mit seiner Länge auch beim Pacing genau den richtigen Ton.

Für mich ist Arkham Asylum ein All-Time-Favorite. Ein Spiel, das Batman als Figur ernst nimmt und gleichzeitig spielerisch nie langweilig wird. Eine gelungene Kombination aus Atmosphäre, Charaktertiefe und Gameplay – und auch nach all den Jahren absolut zeitlos.
 
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