Sehe ich anders, MS und Sony hätten ja schliesslich auch 300 alte Titel auf die neuen Systeme portieren und die dann Besitzern der Lastgen-Version kostenlos zur Verfügung stellen können.
Ausserdem ist es ja auch noch ein bisschen hin bis zum Erscheinen der Steam Machines und bis zum offiziellen Start des Steam OS, bis dahin werden sicher noch viel mehr Spiele portiert sein.
300 Spiele portieren und Besitzern der Last-Gen-Versionen auch noch kostenlos zu Verfügung... Das ist angesichts der Kosten, die eine Portierung auf eine komplett andere Code-Basis mit sich bringt, finanzieller Selbstmord.
Jedenfalls soll hier der Vorteil des PC (mit welchem OS auch immer) kombiniert werden mit der einfachen Bedienung einer Konsole.
Ja, das ist das Ideal, das dahinter steht. Halte ich aber für absolut unrealistisch. Ich hab bis 2007 über 15 Jahre nur am PC gespielt und das Problem war zwar auch immer wieder mal das Betriebssystem, aber primäre Problem waren Aufrüstereien (inkl. komplett neuen Steckplätzen) sowie neue APIs, neue Treiber etc.
Dieses Problem, das die einfach Bedienung wie bei einer Konsole verhindert, wird auch Valve nicht lösen. Big Picture Mode und ähnliches sind Hilfsmittel, die vieles erleichern, aber das grundsätzliche Problem ist, dass der PC ein System ist, das permanentem Wandel unterlegen ist und zumindest hardwaretechnisch nicht so statisch ist wie eine Konsole.
Da steht doch schon in der Überschrift, dass Valve es dem Publisher ermöglicht, sprich die Instanz, die den Key-Lock durchführt ist nicht Steam, sondern der Publisher selbst.
Und mal ganz ehrlich, wenn ich mir durch die rechtliche Grauzone einen Zugang zu etwas besorge, brauche ich mich nicht wundern, wenn das dem Hersteller und Verkäufer nicht schmeckt. Ich habe noch nie gehört, dass offiziell im landeseigenen Steamshop oder im lokalen Einzelhandel erworbene Keys geblockt worden sind.
Ja, aber Steam stellt diese Möglichkeit zur Verfügung, die Entwickler und Publisher nutzen können. Wenn es Valve so sehr darum ginge, den PC als freie, offene Plattform zu erhalten, wie es im Zuge der Angriffe gegen Windows ja immer wieder suggeriert wird, würden diese Möglichkeiten gar nicht existieren. Im Grunde ist Steam eine genauso geschlossene Plattform wie Windows oder die Konsolen. Wäre das nicht der Fall, müsste es solche Mechaniken wie Greenlight gar nicht erst geben.