So, nach den ersten Spielstunden kann ich sagen, dass dieses Spiel MICH absolut abholt und ich vermutlich noch Wochen da drin sein werde...
"Mich" habe ich extra groß geschrieben, denn perfekt ist Starfield - wie jedes Spiel - natürlich nicht. Und auch ich habe zu meckern...
Übers Inventarsystem beispielsweise, welches mich momentan am meisten nervt. Das hätte man besser hinkriegen müssen...in meinen Augen zu verschachtelt mit zu viel Untermenüs. Mag sein das ich mich daran noch gewöhne, aber es ist anfangs echt eine Herausforderung.
Oder die Ladezeiten. Ich finde sie, gerade für ein Spiel in dieser Größe soweit noch in Orndung, aber ab und an zerstört das schon ein wenig die Immersion. Das beispielsweise die Doppeltüren zu Gebäuden teils in Resident Evil Manierdauer aufgehen mag da realistisch sein..aber nervt mich auch ein wenig
Und auch über den Start kann man durchaus diskutieren. Ja, der mag die Spielelemente einzeln ein wenig näher bringen, aber ich war froh als ich endlich auf der Constellation Loge angekommen bin..ich fühlte mich ein wenig "lost".
Der letzte genannte Punkt ist wahrscheinlich auch so gewollt. Es ist eine neue Bethesda Spielwiese, die will erkundet und entdeckt werden. Vollkommen in Ordnung so. Aber zumindest meine ersten Geschritten waren sehr viel Wechseln der Waffen im Inventar und zur Schnellleiste hinzufügen, da mir andauernd die Munition ausging, Und erstmal überlegen was genau bei den Sachen wirklich lohnt mitzunehmen, was Ressourcen davon sind..und so weiter. Es gibt bereits zu Beginn viele Waffen und Rüstungen, da muss man erstmal ein wenig durchsteigen.
Wie gesagt, das ist für mich nicht negativ..es ist eine neue Welt und so weiter.
Spätestens in der Constellation Loge war ich dann aber vollends überzeugt ein typsisches Bethesda Spiel vor mir zu haben (positiv zu verstehen). Forschungs- Waffen- Rüstungs- und industrielle Werkbänke zur Herstellung, Entwicklung und Anbringen von Mods, zudem lassen sich da auch Sachen für Außenposten herstellen..letzte sind wohl komplett optional, werden mich vermutlich aber mehrere Tage beschäftigen. Man muss natürlich erstmal Ressourcen sammeln..und sollte jemand sich da nicht so in Bethesda typischen Spielen auskennen..es gibt massig! davon.
Aber gut, ich greife vor. Nachdem ich ein wenig im Weltraum rumgedüst bin, kam ich zum Entschluss vielleicht doch mal zumindest den Start der Hauptstory etwas weiter zu folgen und bin erstmal nach New Atlantis City. Schöne Stadt, gut aufgemacht, alles fein. Auf dem Weg zur Constellation konnte man auch einigen Gesprächen lauschen..manche relevant, manche eher weniger, aber das stärkt die Immersität.
Von manchen Gesprächen schnappt man auch direkt Nebenmissionen auf..und das nicht gerade wenig. Da sollte man sich nicht zu sehr von ablenken lassen, die finden sich ja später im Questlog wieder. Also habe ich erstmal nur eine Nebenquest gemacht..auf dem Wege dazu einige mehr im Questlog hinzugefügt bekommen, und bin dann aber endlich mal zur Loge..man will ja erstmal eine gewisse Heimat haben.
Gesagt, getan und erstmal mit Sarah Morgan einen Person an die Seite gestellt bekommen..wobei auch Vacso, der Roboter der Constellation, vorher bereeits geholfen hat. Sarah bleibt jetzt bis zur Lösung einer bestimmten Quest fest bei mir...aber es ist ein Bethesda Spiel..und auch wenn einige Stimmen meinen, folge erstmal der Hauptstory...so spiele ich diese Spiele nicht
Und an Nebenquests mangelts ja auch nicht. Zumal die Constellation selbst auch noch welche hat..also erstmal wieder in den Weltraum, Planeten erkunden, Ressourcen sammeln, aufleveln. Wohlgemerkt, das muss man nicht so spielen...es ist halt meine Heransgehensweise.
Stichwort NPCs. Auch da erinnert man sich schnell an Skryim und Fallout 4 zurück. Kennt ihr noch NPCs die einem gerne im Wege stehen oder einfach in die Schüsse reinlaufen? Willkommen bei Starfield! Gut, sie versuchen hier zumindest aus dem Weg zu gehen wenn es der Raum zulässt..aber wenn meine von mir schon zur potentiellen Partnerin auserkohrende Sarah mir während ich Ressourcen abbaue direkt mal in den Abbaustrahl läuft und dann Autsch ruft...dann frage ich mich, ob sie das überhaupt so lang überleben wird
Dennoch, ich mag diese Möglichkeiten NPCs mitzunehmen. Je nach Startmerkmalen kann man ja auch Eltern haben oder einen fanatischen Fan, was auch später Vorteile bringen soll...ich bin in dem Fall aber elternlos

Ich bin nicht gern allein im Weltall, daher werde ich sie auch weiter mitnehmen.. Dazu sorgen sie auch für Leben, wie auch die Gespräche der Personen in New Atlantis City.
Es fühlt sich bisher für mich wie ein Fallout 4 im Weltraum nur ohne V.A.T.S. und mit viel größerer Spielfläche an. Nicht alle Planeten sind interessant, aber bisher konnte ich zumindest auf allen was erkunden. Es ist irgendwie wieder diese typische Bethesda Welt, die hier greift..man fühlt sich irgendwie als Teil von ihr, will erkunden und aufbauen..der Entdeckerdrang ist einfach wieder da. Da sehe ich auch über viele kleinere und größere Schwächen hinweg, die hat jedes Bethesda Spiel. Aber sie bewahren auch in Starfield ihre eigene Spielidentität, für die ich ihre Spiele so liebe...zumindest soweit ich das bisher beurteilen kann.
So, ihr entschuldigt mich nun bitte..ich muss wieder das Weltall erkunden

Als nächstes werde ich mich mal dem Thema Außenposten widmen..da hatte ich die Erde eigentlich fest eingeplant, bin aber nach einem Besuch auch dieser schnell wieder davon abgewischen...Aber es gibt da ja noch ein paar tausende Planeten..und ein neues Schiff bräuchte ich auf Dauer bei meiner Sammlerwut wohl auch...