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Der eigene Homeserver

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Nachdem ich das Heute früh gelesen habe, habe ich mich mit einem Kollega unterhalten, der zuhause auch so ein Teil betreibt. Der hat seinen alten Rechner etwas aufgerüstet und irgendein Linux Server OS drauf installiert. Der streamt von diesem Server unterwegs Serien und Filme, Games von Emulatoren. Der Server steht bei seinen Onkel und der betreibt ihn mit Solarenergie praktisch kostenlos. Eigentlich ne ganz coole Sache. Auf dem iPhone nutzt er Jellyfin oder so ähnlich, um darauf zuzugreifen.
 
Zuletzt bearbeitet:

douggy

Frührentner
Naja .. unterwegs dann wahrscheinlich via VPN, Reverse Proxy o.ä.
Darauf habe ich verzichtet.

Jellyfin ist aber als kostenlose Variante schon gut. Läuft als Client auf unseren Androiden und FireTV's recht geschmeidig.
 

cM0

Moderator
Team
Ich habe mich auch mit dem Thema befasst und werd mir wahrsch. ein NAS holen von Ugreen.
Die hatte ich mir auch angeschaut. Für eine all in one Lösung echt gut, sowohl preislich als auch was die Bedienung und Möglichkeiten angeht. Schön zu sehen, dass Qnap und Synology Konkurrenz kriegen. Für mich aufgrund des Preises aber leider auch raus gewesen.
 

AlDorado

Jungspund
Mal mein Feedback zum Thema: ich hatte schon vor Jahren so einen Spleen mit einem eigenen Server. Letztendlich kommt es immer darauf an, was man damit machen will. Ich wollte hauptsächlich einen Server für meine Videosammlung und für meinen roon-Core. Da sich letzterer - speziell rockOS, ein Linux-Image ausschließlich für roon - aber nicht mit anderen Apps verträgt kam ich auf ein NAS, das parallel zum roon-Server lief. Hatte mir also ein QNAP TS563 mit 5 Laufwerken zugelegt, irgendwie eingerichtet und sämtliche Daten hochgeladen (hat 2-3 Wochen gedauert) und kaum war ich fertig, ist das Teil abgeschmiert! Ging von einem auf den anderen Tag nicht mehr an 😕

Datenrettung? Fehlanzeige! Ich hätte ein neues (kompatibles) Gerät kaufen und die Laufwerke dort wieder installieren können, aber zum einen war schwer rauszufinden, mit WELCHEN QNAPs das problemlos funktioniert, und ein neues TS563 war seinerzeit nicht zu kriegen 😕

Da mich die ganze Bedienung des Gerätes eh nie überzeugte (ich habs nicht so mit Linux), wollte ich eine andere Lösung.

Da ich hier eh in einem „Mac-Universum“ lebe und keine zwei Server laufen lassen wollte (einen für roon und einen für Plex, Emby & Co.) entschied ich mich letztendlich für einen Mac Mini M1 als Server. Als „Datengrab“ für die Videosammlung verwende ich ein Drobo 5D3, die Musiksammlung liegt auf einer ausrangierten 4TB SSD. Auf dem Server läuft unter MacOS der roon Server, der Plex-Server, der Emby-Server und meine Pi-Node. Da mir auch Gbit-LAN zu lahmarschig war baute ich mir zunächst ein 2,5GBit-LAN mit einem “Zwischenrouter“ und zwei USB-LAN-Adaptern (für den Server und meinen desktop, einen Mac Mini M4) auf. Das lief zwar recht flott, aber dann bekam ich den Tip mit einer Thunderbolt-Bridge! Man verbindet einfach zwei Tb-fähige Macs per TB-Kabel und konfiguriert die TB-Bridge und schon können die beiden Macs Daten mit bis zu 10GBit austauschen!!! Und das ohne jegliche LAN-und CPU-Belastung! Tatsächlich kann ich so von interner SSD auf interne SSD tlw über 1GB/s kopieren!

Weiterer Vorteil ist, dass ich das Drobo, das ich ja nur zum „Plexen“ brauche, komplett ausschalten, ohne dass der Server dadurch nicht mehr läuft. Sowas kann (mWn) kein NAS! :) Und nachdem ich mir eine zweite SSD als „Zwischenspeicher“ für Plex an den Server gehängt habe, läuft das Drobo mit seinen 5 HDDs mit 48TB Festplatten (ergeben im BeyondRAID 32TB Kapazität) nur noch alle 2 Wochen mal für ne Stunde für einen Video-Sync und um das Programm der nächsten Tage auf den Zwischenspeicher zu kopieren, bspw eine Serie, die ich mir als nächsten ansehen will. Während das Drobo ca 80W verbrauch, begnügt sich der Mac mit ca 5W. Zeig mir mal so ein NAS :) Außerdem reicht an die Performance des M1 quasi kein NAS im bezahlbaren Bereich heran!

Da ich mit macOS deutlich fitter bin ist die Bedienung auch total easy. Über die Mac-Bildschirmfreigabe bediene ich den Desktop des Servers ganz easy in einem extra Screen auf dem Desktop (via TB-Bridge). Über die Dateifreigabe habe ich quasi wie ne eigene Cloud daheim. Die dürfte sogar via VPN zugänglich sein, hab ich aber noch nie getestet.

Einzige Nachteile dieser Lösung:
- macht nur in einem Mac-Universum richtig Sinn
- Multi-User-Verwaltung ist recht tricky unter macOS, wenn man diese benötigt
- kein nativer ownCloud-Server für Mac, läuft zwar per Docker (hab ich auch mal gemacht: funzt) als Linux-App, aber iwie bin ich damit nicht wirklich zurechtgekommen 😕

Vorteile: sehr leistungsstarke, flexible, einfache, geräuschlose (bis auf das Drobo) und trotzdem sehr stromsparende Lösung zu einem sehr geringen Preis (Mac Mini bekommt man gebruacht schon unter 300€, Drobo 100-150€). Dank Plex-Pass könnte ich sogar Echtzeit-Transkoding via GPU nutzen, was bei DER CPU natürlich perfekt läuft!

Ich habe den M1 mit 8GB RAM und 512GB SSD gewählt, die RAM-Auslastung steigt ganz selten über 80%. Bei mehreren Plex-Streams gleichzeitig könnte der Bedarf aber ansteigen. Irgendwann rüste ich vll. mal auf das 16Gb/1TB-Modell auf oder auf einen M2, aber das tut zZ überhaupt nicht not :)

Wie anfangs gesagt: kommt immer darauf an, WAS man mit einem Server tun möchte, dann sind ausgefallene Lösungen oft die besseren :) Einen Raspi hatte ich auch mal in meinen Überlegungen, aber gegen die Performance des M1 stinkt der natürlich gehörig ab :)
 
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Zäpp

Moderator
Team
Habe mich vor Kurzem mit UmbralOS auseinandergesetzt.
Konnte mit Rufus keinen USB Stick erstellen, mit Etcher hat es dann geklappt. Die Installation auf meinem alsten x230 Thinkpad lief ohne Probleme. Durch den 'AppStore' war auch das Installieren von Applikationen kein Ding. Hatte erstmal Pi-Hole und JellyFin draufgepackt.
Leider habe ich es nicht geschaft meine externe Festplatte die via USB am Thinkpad hing in JellyFin verfügbar zu machen. Mit ein bisschen rumprobieren und Internetrecherche konnte ich sie zwar in UmbrelOS sehen, aber nicht in JellyFin auswählen.
Und weil ich die fstab bearbeiten musste (und ich zu wenig Ahnung habe), kam ich nach einem reboot nicht mehr in UmbralOS. Habe das ganze darum erstmal wieder aufgegeben.
Falls jemand davon Ahnung hat und weiß wie ich das ganze aufsetzen kann, gern Bescheid geben.
 
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douggy

Frührentner
Als erstes müssten wir uns auf die fstab konzentrieren, damit das System startet und die Externe rebootsicher eingebunden ist.

Ein guter deutscher Artikel ist aus dem uu-wiki.

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Als Beispiel mal, wie ich meine Externe am Ubuntu-Server eingetragen habe.

Die UUID bekommt man via blkid.

Code:
# <file system>             <mount point>         <type>        <options>                                        <dump>  <pass>
UUID=xxxxx       /mnt/wd_hdd           ntfs          nofail,x-systemd.device-timeout=5                0       0
 

Zäpp

Moderator
Team
Ich müsste da die UUID und den Pfad (/mnt/wd_hdd) anpassen, ansonsten könnte ich das so übernehmen, oder?
Muss dann mal schauen wie ich die fstab unter UmbrelOS besser editieren kann. Allein mit dem Terminal zerschieße ich die offenbar. Kann aber ein paar Tage dauern, bis ich mich da wieder dran setze.
Danke aber schon mal.
 

Zäpp

Moderator
Team
Habe mich gestern nochmal intensiver damit beschäftigt. Mit Hilfe von einer LLM hatte ich es dann auch irgendwann geschafft. Dachte ich zumindest. Dann ließ sich JellyFin nicht mehr an- oder ausschalte und auch nicht mehr deinstallieren. Also alles nochmal neu und dabei ist dann aufgefallen, dass die Festplatte wohl nicht mehr in Ordnung ist. Es waren nämlich plötzlich keine Dateien mehr zu sehen. Habe die zum Glück noch, aber nun muss ich wohl erstmal 'ne passende Festplatte freimachen, oder neu besorgen. Werde sie nochmal mit chkdsk prüfen, aber SMART sah schon schlecht aus.
Immerhin scheint PI-Hole zu funktionieren. Zumindest gab's bei Prime auf dem FireTV gestern keine Werbung, bis auf einen Trailer. Kann aber auch Zufall sein. Laut dem Internet gibt es ja Probleme.
 

Zäpp

Moderator
Team
Kleiner Nachtrag; Habe mich bei Pi Hole geirrt. Es blockt leider keine Werbung bei Prime. Damit ist der ganze Homeserver mich aber dann leider auch uninteressant. Also zusammen mit der umständlichen Konfiguration von Jellyfin. Meine Filme kann ich auch über den Router im Netzwerk bereitstellen und Werbung habe ich ansonsten auf meinen Geräten auch so ganz gut wegeblockt bekommen.
Aber es war immerhin ganz spaßig da mal ein bisschen mit rumzuspielen.
 

AlDorado

Jungspund
Du könntest ja auch mal mit Plex oder evtl Emby experimentieren. Etwas reifer als Jellyfin (va Plex) und lüppt hier hervorragend auf einem Mac Mini M1 als Server 👌
 
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