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Brauch ich nen PC? :D

minicooper1973

Pförtner des Altenheims
Das fehlende Betriebssystem ist kein Problem. Stimmt schon, ne Grafikkarte ist schnell gewechselt...aber 660 wollt ich schon drin haben...Hmm
 

EifelDriver

Frührentner
GTX 660 ist eine gute Wahl. Ob es die Ti-Variante sein muss darüber könnte man diskutieren. Mir wäre der Aufpreis auch zu hoch. Da gibts ne 256 GB SSD dafür.

Zukunftssicher auf längere zeit ist er mit der Ti aber alle mal ...
 

Doesel

Pförtner des Altenheims
Das Ding von Alternate macht sicherlich schon was her. Mich würde aber z.B. die Grafikkarte interessieren, da gibts ja schon Unterschiede zwischen den einzelnen Marken (wobei in den Kommentaren dabei steht, dass sie leise sein soll. Aber sowas ist ja von Person zu Person unterschiedlich).
 

Rigor Mortiis

Stütze der Senioren-WG
Das Thema hieß am Anfang: Brauche ich einen PC?
Ich für meinen Teil muss gestehen: ja!


Gibt viele Pros und Contras zum Rechenknecht, aber der entscheidende Faktor ist für mich Modding von Spielen.
Das isses einfach, das hat mich tief in die Sucht getrieben.

Mit Fallout New Vegas hatte das bei mir angefangen. Erst hatte ich mir hochauflösende Texturen installiert, dann Waffenpakete, bessere Soundeffekte, Soundtrackergänzungen, einen Wettermod, ein neues Beleuchtungssystem für drinnen und draußen... Später habe ich am Gameplay rumgefingert und die Spieltiefe abartig erhöht. Vor jeder Quest musste ich genau überlegen, wie ich hinkomme und was ich mitnehme. Jeder Schritt könnte der letzte sein, das war dann wirklich ein Hardcoremodus wie aus dem Bilderbuch.
Das hat mir immernoch nicht gereicht, deswegen habe ich angefangen, meine eigenen Mods zu schreiben. Es gibt nichts, was man nicht machen kann. Es gibt duzende Quest, oft sogar vertont, die Obsidian/Bethesda rausgeschnitten haben, weil die Zeit nicht reichte. All das kann man wieder aktivieren und das Spiel so spielen, wie es mal gedacht war. Das möchte ich echt nicht mehr missen.

So sieht New Vegas bei mir aus:
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Bei Skyrim lief das ähnlich ab. Auch da kann man viel tun, um das Spiel in Sachen Schwierigkeitsgrad, Spieltiefe und Grafik vom Mainstream abzuheben.
Man kann im Schnee Fußspuren hinterlassen, kann Sternschnuppen und Regenbögen einbauen, bis zu 30 Begleiter gleichzeitig ausrüsten und aufleveln, Begleiter interagieren mit der Umgebung, z.B. pflücken Zutaten, setzen sich hin, essen und trinken was, umgehen Fallen. Man kann die KI der Pferde regeln, damit sie nicht dauern drauf gehen. Es gibt ein Handelssystem, wo jede Region unterschiedliche Waren anbietet und unterschiedliche Preise üblich sind. Es gibt über 500 neue Waffen und Rüstungen, hunderte neue Wetterbedingungen, neue Quests, NPCs, Städte, Dungeons, Spielerhäuser...

Aussehen tut das z.B. so:
Morgennebel auf Flusswalds Gewässern

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Deutsche Texturen

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Atmosphärische Innenräume

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Dunkle Nächte wie es dem Märchenbuch

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Unzählige neue Menüs, die das Spiel mehr zum Rollenspiel machen

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Das Thema mit dem ständigen Aufrüsten ist meiner Meinung nach großer Käse. War früher anders, aber heute reicht die gekaufte Hardware viel länger, wenn man sich bei der Zusammenstellung auskennt/beraten lässt. Ich habe Samstag bei ner LAN Party Mittelklasse-Rechner von Arbeitskollegen und Bekannten gesehen, Baujahr 2007/2008/2009. Da wurden zwischenzeitlich nur 1 mal die Grafikkarten getauscht und das hat gereicht, um Battlefield 3 und FarCry 3 in FullHD und 60 Bildern pro Sekunde mit mittleren/hohen Details angenehm geschmeidig zocken zu können. Also aller 2 Jahre nen neuen Rechner kaufen zu müssen ist weit hergeholt. Der Prozessormarkt stagniert im Moment, da tut sich herzlich wenig. Ein i7 der ersten Generation von 2008 reicht heute mehr als locker aus, um es mit den gängigen Spielen aufzunehmen.

@Greg 1704
Wenn wir nicht so weit auseinander wohnen würden, hätte ich dich mal zum zocken eingeladen. Da hättest du mal gucken und anfassen können :biglaugh: und dir wegen der Qual der Wahl beim PC Kauf ein eigenes Bild machen können. Die Konfiguration, die du im pCARS Thread gepostet hast, haut schon fast hin. Los trau dich und gönn dir was, du willst es doch auch. :)
 

Greg 1704

Sonntagsfahrer
@Rigor Mortiis:
das mit dem Besuch ist gar keine schlechte Idee, Deine Adresse hab ich ja
:evil:.
Zum PC:
Der Haufen mit geraspeltem Süßholz ist nun geschätzte 15kg schwer.
Aber es hat sich gelohnt:
Ich hab die Freigabe von der Regierung
:Banane:
Nun ist nur noch die Frage ob es ein I7 oder I5 und ob es eine 670 oder 680 werden soll.:scratch:

@Danny: Ich hätte schon riesen Lust mal wieder mit Dir den Asphalt unsicher zu machen, hol Du Dir mal das Race07, die 11,07€ sollten doch drin sein.
 

EifelDriver

Frührentner
Ich habe Samstag bei ner LAN Party Mittelklasse-Rechner von Arbeitskollegen und Bekannten gesehen, Baujahr 2007/2008/2009. Da wurden zwischenzeitlich nur 1 mal die Grafikkarten getauscht und das hat gereicht, um Battlefield 3 und FarCry 3 in FullHD und 60 Bildern pro Sekunde mit mittleren/hohen Details angenehm geschmeidig zocken zu können.
Sicherlich wird der Aspekt "Aufrüsten" stark von der Konsolenfraktion benutzt, um die Vorzüge der Konsole hervorzuheben. Da stimme ich dir zu. Aber mit der dargestellten geringfügigen Aufrüstung wie in deinem Post dargestellt kann ich nicht konform gehen.

Ich hatte mir Ende 2007 selbst einen PC für über 1000€ zugelegt, damit er längere Zeit hält und doch war er schon 2009 mit Battlefield Bad Company 2 am Limit. Da brachte auch eine Nachrüstung einer Mittelklasse-Graka (HD5770) im selben Jahr auch nur eine geringfügige Verbesserung. Ich glaube die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.
Ich denke alle 2 Jahre muss man nachrüsten und beginnt dann sehr kosteneffizient mit der Graka. Beim nächsten Aufrüsten wird es dann teurer, weil die CPU nach 4 Jahren meist nicht getauscht werden kann und man somit Board+CPU neu braucht.

Die Vorzüge die man sich damit erkauft, hat Rigor gut illustriert und wir die wir GTR2 und Race07 gerade anfangen zu spielen sehen welche Flexibilität dies mit sich bringt.

Fazit:
PC's muss man regelmäßig aufrüsten, dafür bekommt man auch (bisweilen deutlich) mehr von den Spielen.
 

Rigor Mortiis

Stütze der Senioren-WG
@Greg:

Meiner Meinung nach lieber den i7, haste auf lange Sicht mehr davon.
Bei der Grafikkarte würde ich ehr zur 670 raten. Ich hatte für 2 Wochen ne 680 gehabt, aber die hat bei den meisten Spielen ca. bloß 5 Bilder pro Sekunde mehr geleisetet, war lauter und hätte mich 120 € mehr gekostet. Die Karte ging zurück. Ich hatte etliche Benchmarks mit 2 670 (je 2 und 4 GB Videospeicher) und 680 (4GB Videospeicher) gemacht, jeweils bis zum Limit übertaktet, die 680 war wie gesagt nicht viel schneller, aber lauter.

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Auf jeden Fall würde ich dir zu den Karten von Asus mit Direct Cooling II (wie auf den Bildern) raten, die sind in der Regel schweineleise und werden trotzdem nicht heiß. Egal ob 660 ti, 670 oder 680. Asus-Karten von AMD haben laut Internet ein besseres Preis/Leistungs-Verhältnis, vielleicht schaust du dir da mal Benchmarktests an. Könnte Kohle sparen. Wenn du die 670 mit 2 GB Speicher haben willst, ich gebe die für 330€ weg.

Wegen Race07 hatte ich im Renn-Sim Thread vorhin schon was geschrieben. Im Moment mag ich nicht so recht online zocken. :O
 

Greg 1704

Sonntagsfahrer
Danke für Deine Info, Danny.
es wird wohl die 670, aber neu, ich bin kein Freund von Gebraucht-Käufen. Aber Danke fürs Angebot
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Das Thema hieß am Anfang: Brauche ich einen PC?
Ich für meinen Teil muss gestehen: ja!


Gibt viele Pros und Contras zum Rechenknecht, aber der entscheidende Faktor ist für mich Modding von Spielen.
Das isses einfach, das hat mich tief in die Sucht getrieben.

Das ist ein interessanter Punkt. Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich Morrowind und Oblivion in hochgradig gemoddeten Versionen gespielt habe. In Oblivion kam man Dank der unendlich miserablen Übersetzung ja fast nicht drumherum. Da waren einige wirklich schöne Sachen dabei, die das Spielen um so vieles vereinfacht haben.

Heutzutage reizt mich das irgendwie kaum noch. Klar, gemoddete Versionen von Fallout oder Skyrim sehen teilweise fantastisch aus und erleichtern vieles. Aber andererseits verfälschen sie aucht oft die künstlerische Vision, die hinter einem Spiel steckt, indem sie zuviel selber machen wollen.

Mich reizt es heutzutage viel mehr, die Vanilla-Versionen von Spielen zu spielen, um sie genau so zu erleben, wie die Entwickler es sich mal gedacht haben. Auch wenn sie dann technisch vielleicht nicht so beeindruckend sein mögen.

Sicherlich wird der Aspekt "Aufrüsten" stark von der Konsolenfraktion benutzt, um die Vorzüge der Konsole hervorzuheben. Da stimme ich dir zu.

Das halte ich für ein Märchen. Die massive Aufrüsterei war bis vor ein paar Jahren gang und gäbe und alles andere als eine Propaganda der Konsolenfraktion. Glaub mir, ich weiss, wovon ich rede, dann von Anfang der 90er an bis Ende 2007 war der PC meine einzige Spieleplattform.

Die aktuelle PC-Generation profitiert einzig und alleine davon, dass wir mittlerweile allgemein einen recht hohen grafischen Standard erreicht haben, der nur mit immensen Kosten in der Entwicklung noch höher getrieben werden kann, von dem starken Trend hin kleineren Indie-Produktionen, die nicht so aufwändig sind und vor allem davon, dass die aktuelle Konsolengeneration schon so lange andauert und die technische Entwicklung derzeit seit ca. 2008/09 auf einem hohen Niveau stagniert.

Wenn ich an die Jahre davor denke, war die Massenaufrüsterei wirklich ein großes Problem. Andauernd eine neue Grafikkarten- und Prozessoren-Generation, die der vorherigen um so viel voraus war, dass man alle 1 1/2 bis 2 Jahre aufrüsten musste, um seine Spielgrafik zumindest im Mittelklasse-Bereich zu halten. Ich hab seit der Voodoo 2, die das 3D-Zeitalter eingeläutet hat, bis 2007 locker 10 verschiedene Grafikkartengenerationen in meinen Rechner verbaut und war meist nur kurze Zeiträume lang in der Lage, die Spiele wirklich auf Maximum laufen zu lassen. Ebenso waren die Sprünge wie 486 -> Pentium -> Pentium 2 -> 3 -> 4 / Athlon 64 im Bereich der Prozessoren so signifikant spürbar wie heute nicht mal der Sprung von 4 Kernen auf 6 oder 8. Von anfangs hochgradig teuren Investitionen in Dinge wie CD-ROM-Laufwerke oder DVD-Laufwerke mal gar nicht zu sprechen. Und Arbeitsspeicher ist heute so günstig wie noch nie. Mal abgesehen von Soundkarten: Wo heute den meisten eine billige Onboard-Lösung reicht, musste man früher hunderte Mark und Euro für hochklassigen Spielesound ausgeben und selbst für billiges Gefiepe war weitaus mehr fällig als heute.

Für mich war da Ende 2007 endgültig der Scheideweg erreicht. Um zukünftig noch mithalten zu können, hätte ich meinen knapp 1 1/2 Jahre alten Rechner fast komplett in Rente schicken und gleichzeitig Investitionen im Bereich von weit über 500 Euro tätigen müssen. Weshalb ich lieber die 350 Euro in eine 360 investiert habe.
Ich hatte nämlich das Pech, dass mein vorheriger Rechner sich mit gleich mehreren Macken (defektes Mainboard, dass auch noch CPU und Arbeitsspeicher geschrottet hat) zum ungünstigsten Zeitpunkt verabschiedet hat. Ich war nur nicht nur aus Gamingsicht auf einen neuen Rechner angewiesen und musste daher einen kaufen. Dummerweise war das ganz kurz bevor neue Hardware wie die Dual-Cores den Markt signifikant verändert haben.

Wenn ich auf all die Jahre PC-Gaming zurückblicke, sehe ich zwar jede Menge tolle Spielerfahrungen, die damals auf den Konsolen noch nicht angekommen waren (wie z.B. WRPGs), aber ich sehe auch jede Menge verbranntes Geld, das den schnellen Wechselzyklen im PC-Bereich zum Opfer gefallen ist.

Das Argument des Aufrüstwahns mag aktuell hinfällig geworden sein, aber je nachdem, was Sony und MS mit ihrer nächsten Konsolengeneration anstellen, kann es auch ganz schnell wieder akut werden.
 

EifelDriver

Frührentner
Wenn ich so deinen Worten lausche und in meine eigene Historie zurück blicke, kann ich dir natürlich nur zustimmen. Ich spiele auch seit 1990 auf dem PC und die Fortschritte, die damals eine neue CPU- oder Graka-Generation brachte waren wirklich deutlich größer als es heut zu Tage der Fall ist. Somit könnte es sein, dass sich das Tempo für die dringend benötigten Upgrades verlangsamt hat. Andererseits kann es aber auch damit zusammenhängen, dass die Spielehersteller nicht für jede Plattform eine eigene Fassung programmieren können. Der PC ist somit vermutlich unterfordert, was das Tempo nochmal verringert. Wie das dann mit Erscheinen der nächsten Generation aussieht wird man sehen.

Naja - auf jeden Fall steht fest, dass die höhere Flexibilität auf dem PC halt Geld kostet. Bei unserem aktuellen Thema (den Multiplayer-Rennspielen oder besser Rennsimulationen) ist die Situation ohnehin sehr unterschiedlich. Auch die XBox720 mit Forza 5,6,7 wird vermutlich wieder voll auf den kurzfristigen Kick setzen und den Casual-Gamer ansprechen. Wenn man vom Multiplayer-Part aber mehr Competition-Optionen fordert wird man um den PC nicht herum kommen. Vielleicht will FM 5,6, 7 auch nur ein Fun-Racer mit Simulationsanleihen sein, aber wenn man selbst mehr Freiheit/Realismus/usw. haben will, vermute ich wird man auf der Konsole nicht fündig. Ich weiß -> Mutmaßung, aber so sehe ich das.

Schau'n wir mal was die Zukunft bringt.
 
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