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Baldur’s Gate III

Baldur's Gate 3
Firmen
Larian Studios, Wushu Studios
Genres
Role-playing (RPG), Strategy, Turn-based strategy (TBS), Tactical, Adventure

Rübennase

Altenpfleger
Sponsor
Das es etwas anders ist, war mir schon bewusst... Allein die YT Clips haben das ja schon gezeigt. Werde sehen, ob das für mich funktioniert, Download wird gleich angestossen... 😉
 

Joe

Rentenbezieher
Empfehle auch die Divinity Original Sins vom selben Studio, ebenfalls großartige Spiele, wenn auch DOS1 etwas nervig sein kann da man dort keinerlei Questmarker hat und man alles selbst rausfinden muss. Macht eine längere Pause etwas doof, wenn man nicht mehr weiß wo man stehen geblieben ist.

DOS2 hat das gefixt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
@Brendex Deine genannten Games passen aber auch (außer der Divinity Original Sin Serie) null in den Vergleich. 🤔

@Rübennase Dragon Age Origins ist z.B. zu Baldur's Gate noch ein guter Vergleich, wenn auch - von der Spielmechanik & vom Skillsytem her - nicht ganz so anspruchsvoll. Wobei "anspruchsvoll" an der Stelle nicht für z.B. "überladen" steht, sondern eher für "straffes Regelwerk". Habe allerdings keine Ahnung inwiefern BG3 beim Anpassen des Schwierigkeitsgrades vereinfacht wird bzw wie stark das DnD (Dungeon & Dragons) Regelwerk ausgehebelt wird, wenn man auf leicht(er) stellt. Bei Baldurs Gate 1+2 ist es z.B. so, dass bei einer leichteren Einstellung Gruppenmitglieder nicht permanent oder überhaupt nicht sterben können oder dass einige Dinge - wie z.B. für Magieklassen das Lernen von Zaubersprüchen - automatisch erfolgreich geschehen. Von den klassischen Regeln her betrachtet, kann das Lernen eines Zaubers aber auch scheitern. Natürlich kann man auch solange ein vorheriges Savegame laden bis es klappt, aber das wäre meiner Meinung nach sinnfrei - dann lieber den Schwierigkeitsgrad nach unten anpassen, als sich so "durchzumogeln".

Simples Beispiel: Wenn dein Charakter keinen einzigen Punkt in Langschwerter (etc.) hat, dann kann er Langschwerter (etc.) auch nicht ohne Abzüge (Malus bei der Angriffs- und Trefferwertung) einsetzen. Mal ganz davon abgesehen, ob der Charakter von der Klasse her überhaupt Langschwerter (etc.) führen darf. Baldur's Gate basiert spielmechanisch auf dem Pen & Paper DnD (Dungeon & Dragons) Regelwerk und für so ziemlich alle Aktionen wird gewürfelt (RNG).

Noch ein simples Beispiel bzgl des Lernens der Zaubersprüche: Je höher die Intelligenz des Charakters, desto höher ist die prozentuale Chance, dass der Zauberkundige sich den Spruch überhaupt merken kann. Aber auch mit irre hoher Intelligenz kann das Auswendiglernen des Zauberspuchs trotzdem Scheitern.

Alle Aktionen basieren auf den Werten des Charakters bzw der Gruppenmitglieder in Bezug auf die Werte der Gegner oder Bereiche der Spielwelt.

3. Beispiel: Hat ein Dieb nicht genug Punkte in Schlösserknacken, dann kann er ein bestimmtes Schloss auch nicht öffnen - ganz egal wie oft er es probiert. Natürlich gibt es auch temporär steigendernde Effekte durch Tränke oder Zauber, die diesen Wert (in Schlösserknacken, Taschendiebstahl, etc.) anheben, um in dieser Zeit die Aktion dann gelingen zu lassen.

Fazit: Die Baldur's Gate Reihe ist ein Rollenspiel im ursprünglichen Sinn und mehr "core" als "casual". Es gibt einiges, was sich heutzutage Rollenspiel "schimpft", aber mit dem konsequenten Spielen einer Rolle wenig zu tun hat.

Und ja, ich bekenne mich schuldig:
Habe damals als Teeny Pen & Paper Rollenspiele mit jeweils (je nach Spielsystem / Regelwerk) festen Spielgruppen absolut gefeiert! 😀
Der Beitrag wurde automatisch zusammengeführt.

Empfehle auch die Divinity Original Sins vom selben Studio, ebenfalls großartige Spiele, wenn auch DOS1 etwas nervig sein kann da man dort keinerlei Questmarker hat und man alles selbst rausfinden muss. Macht eine längere Pause etwas doof, wenn man nicht mehr weiß wo man stehen geblieben ist.

DOS2 hat das gefixt.
Die Erfindung von Questmarkern ist ein absoluter Fluch - zumindest was klassische Rollenspiele betrifft. Man brauch quasi Dialogen gar nicht mehr zuhören oder die Nase ins Tagebuch stecken, sondern einfach nur dahin rennen, wo der Marker hinzeigt. Man brauch nicht mehr selbst denken und imaginär mit der Spielfigur und der Spielwelt zu verschmelzen - man arbeitet einfach nur Questmarker ab.

Bitte sag(t) mir dass BG3 keine Questmarker hat bzw falls es so ist, sich diese ausschalten lassen! 😳
 
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Brendex

Brotkasten Freundin
Das die Games nicht im Detail zu vergleichen sind ist schon klar. Aber die Spielweise ist die selbe. alles rundenbasiertes Games.

BG3 hat Marker auf der Karte. in der Welt sieht man sie aber nicht. mich stört es jetzt nicht. ein paar Anhangpunkte lass ich mir gefallen.ob man das ausschalten kann weiss ich gerade nicht. ich glaub nicht. die hinweise zu diesen orten sind auf jeden fallzu vage als das man sie dann leicht finden könnte. ein bisserl komfort finde ich gut.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
Baldurs Gate ist vom Spielprinzip her nicht rundenbasierend. Was du meinst ist wohl die Kampfpause. Klar gibt es "Kampfrunden" in Bezug darauf wer wieviel Angriffe pro Runde hat (also wie schnell der Charakter ist), wie lange ein Zauber / Effekt dauert, etc. Es ist quasi eine Zeiteinheit, aber es ist nicht rundenbasierend im Sinne von "erst greife ich an, dann ist der Gegner dran". Die Aktionen laufen nach der Kampfpause - den Begebenheiten und der jeweiligen Initiative der Charaktere entsprechend - alle gleichzeitig ab.

@Marker auf der Karte: Oje...*seufz*

Klar, wers mag der kann das ja auch gerne nutzen. Allerdings quasi gezwungen zu werden es zu nutzen empfinde ich als schwerwiegende Design-Entscheidung. Aber wenn das Spiel durch und durch oldschool wäre, dann würde es sich heutzutage wohl nicht so gut verkaufen...

Hab jetzt schnell mal gegoogelt und ich habe gelesen, wenn man jede Quest annimmt (was ja auch Sinn ergibt, wenn man denn schon vor Ort ist) dann ist die Minimap mit Questmarkern nur noch zugekleistert. 😕😔 Werde ich doch mal in ein lets play reinschauen müssen um mir nen genaueren Eindruck zu verschaffen...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Joe

Rentenbezieher
Die Erfindung von Questmarkern ist ein absoluter Fluch - zumindest was klassische Rollenspiele betrifft. Man brauch quasi Dialogen gar nicht mehr zuhören oder die Nase ins Tagebuch stecken, sondern einfach nur dahin rennen, wo der Marker hinzeigt. Man brauch nicht mehr selbst denken und imaginär mit der Spielfigur und der Spielwelt zu verschmelzen - man arbeitet einfach nur Questmarker ab.
Nee, ist es nicht. Ich hab DOS1 eine Weile gespielt und wirklich gut aufgepasst, aber es gab eine Quest die war so vage beschrieben und nach stundenlangem rumsuchen musste ich nen Guide zu rate ziehen, weil ich nicht gerafft hab was ich machen soll. Das hat dann mit Spielspaß nix mehr zu tun. Wenn die Missionen da wenigstens gut formuliert sind mit klaren Anweisungen, klar dann kann es geil sein. Aber so Sachen wie "Finde jemanden, der mehr weiß" (Original so eines der Missionsziele einer Quest) und du nicht mehr weißt was genau die Quest eigentlich war weil du in der Zwischenzeit anderes gemacht hast, ist das doch dämlich.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
Nee, ist es nicht. Ich hab DOS1 eine Weile gespielt und wirklich gut aufgepasst, aber es gab eine Quest die war so vage beschrieben und nach stundenlangem rumsuchen musste ich nen Guide zu rate ziehen, weil ich nicht gerafft hab was ich machen soll. Das hat dann mit Spielspaß nix mehr zu tun. Wenn die Missionen da wenigstens gut formuliert sind mit klaren Anweisungen, klar dann kann es geil sein. Aber so Sachen wie "Finde jemanden, der mehr weiß" (Original so eines der Missionsziele einer Quest) und du nicht mehr weißt was genau die Quest eigentlich war weil du in der Zwischenzeit anderes gemacht hast, ist das doch dämlich.
Ist in Ordnung - das darf ja jeder anders sehen. Ich finde Dinge in Rollenspielen einfach gerne selbst raus und bin da mehr "oldschool" unterwegs.

Und wenn man wirklich mal irgendwo festhängt, dann ist das doch keine Schande mal kurz zu googlen oder in nen Guide zu schauen. Aber alles von vornherein vorgesetzt zu bekommen, das ist so gar nicht meins und - wie gesagt - eine Entwicklung dahin, immer weniger selbst denken zu müssen. Das finde ich bedenklich - haha, welch Wortspiel! 😅
 

Joe

Rentenbezieher
Ist in Ordnung - das darf ja jeder anders sehen. Ich finde Dinge in Rollenspielen einfach gerne selbst raus und bin da mehr "oldschool" unterwegs.

Und wenn man wirklich mal irgendwo festhängt, dann ist das doch keine Schande mal kurz zu googlen oder in nen Guide zu schauen. Aber alles von vornherein vorgesetzt zu bekommen, das ist so gar nicht meins und - wie gesagt - eine Entwicklung dahin, immer weniger selbst denken zu müssen. Das finde ich bedenklich - haha, welch Wortspiel! 😅
Dann wirst du Avatar lieben, das zeigt dir auch nichts an, es sagt dir nur die ungefähre Richtung (aka in der Nähe der großen Wasserfälle im Osten).
 
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