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Baldur’s Gate III

Baldur's Gate 3
Firmen
Larian Studios, Wushu Studios
Genres
Role-playing (RPG), Strategy, Turn-based strategy (TBS), Tactical, Adventure
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
Dann wirst du Avatar lieben, das zeigt dir auch nichts an, es sagt dir nur die ungefähre Richtung (aka in der Nähe der großen Wasserfälle im Osten).
Leider ist das kein Rollenspiel. Aber danke -
ich sehe du hast mich verstanden. 👍🙂

Edit: BG1+2 hatten auch keine Questmarker - mit dem Fokus auf Erkundung. Und wurden dennoch gefeiert und Meilensteine der Videospielgeschichte. Echt schade dass heutzutage wirklich alles an die aktuelle Enwicklung (Trends) angepasst zu werden scheint und "vercasualisiert" wird. Fühle mich damit einfach fremd und bevormundet. Ich möchte selber denken. 🤷‍♂️

Bei Action-Adventures verstehe ich Questmarker ja noch, weil es da eben mehr um die Action geht. Aber bei Rollenspielen ist es einfach unlogisch bzw wie als ob jeder Questgeber dem Helden oder der Heldin es auf der Karte (denn der Charakter hat ja alle Karten seiner Welt immer dabei - man stelle sich das mal vor, all die Atlasse und Schriftrollen immer im Rucksack🙄) einzeichnet wo er ganz genau hin muss - selbst wenn es der Questgeber selbst nicht so genau weiß aka "vage Beschreibung".

Warum sollte alles leicht zu finden sein, wo bleibt denn da der Spaß, die Herausforderung? Das ist wie als wenn ich Spiele mit Komplettlösung spielen würde - da steht dann auch genau drin wo ich überall hin muss. Wenn es nur Gebiete, Städte, Wälder (etc.) sind, die markiert sind - also vage - dann ist das ok und auch logisch. Aber wenn auf meiner Karte exakt markiert ist in welches Haus ich muss, wen ich ansprechen muss, welchen Stein ich umdrehen soll - das ist absolut unrealistisch für mich, das fühlt sich für mich nicht immersiv an.

Aber genug davon, sprengt ja hier grade schon ein bissel den Rahmen. Ich schau mir das mit den Questmarkern auf youtube dann mal genauer an...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Joe

Rentenbezieher
Leider ist das kein Rollenspiel. Aber danke -
ich sehe du hast mich verstanden. 👍🙂

Edit: BG1+2 hatten auch keine Questmarker - mit dem Fokus auf Erkundung. Und wurden dennoch gefeiert und Meilensteine der Videospielgeschichte. Echt schade dass heutzutage wirklich alles an die aktuelle Enwicklung (Trends) angepasst zu werden scheint und "vercasualisiert" wird. Fühle mich damit einfach fremd und bevormundet. Ich möchte selber denken. 🤷‍♂️

Bei Action-Adventures verstehe ich Questmarker ja noch, weil es da eben mehr um die Action geht. Aber bei Rollenspielen ist es einfach unlogisch bzw wie als ob jeder Questgeber dem Helden oder der Heldin es auf der Karte (denn der Charakter hat ja alle Karten seiner Welt immer dabei - man stelle sich das mal vor, all die Atlasse und Schriftrollen immer im Rucksack🙄) einzeichnet wo er ganz genau hin muss - selbst wenn es der Questgeber selbst nicht so genau weiß aka "vage Beschreibung".

Warum sollte alles leicht zu finden sein, wo bleibt denn da der Spaß, die Herausforderung? Das ist wie als wenn ich Spiele mit Komplettlösung spielen würde - da steht dann auch genau drin wo ich überall hin muss. Wenn es nur Gebiete, Städte, Wälder (etc.) sind, die markiert sind - also vage - dann ist das ok und auch logisch. Aber wenn auf meiner Karte exakt markiert ist in welches Haus ich muss, wen ich ansprechen muss, welchen Stein ich umdrehen soll - das ist absolut unrealistisch für mich, das fühlt sich für mich nicht immersiv an.

Aber genug davon, sprengt ja hier grade schon ein bissel den Rahmen. Ich schau mir das mit den Questmarkern auf youtube dann mal genauer an...
Dir wird ein Areal angezeigt wo du hin musst, finden musst du die Person selbst

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G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
Hab jetzt doch mal kurz beim Let's Play vom Gronkh auf youtube reingeschaut. BG3 scheint sich ja (leider) doch sehr von Teil 1+2 zu entfernen.

Jetzt können wohl alle Rassen alle Klassen spielen, also z.B. können jetzt auch Gnome oder Orks Druiden sein... 🤦‍♂️

Und ja, @Brendex so wie es aussieht ist BG3 jetzt tatsächlich taktisch rundenbasierend im Sinne von Xcom & Co - Teil 1+2 waren nicht so. 🤷‍♂️

Eigentlich wollte ich ja wegen der Nostalgie (und um mich auf Teil 3 vorzubereiten) Teil 1+2 nochmal durchspielen, stelle aber fest dass ich - zumindest wenn ich BG3 wirklich spielen möchte - mir damit definitiv keine Freude mache. Ist quasi ein ähnliches Dilemma wie bei D2/D4... *seufz*

Warum kann man Spiele nicht einfach mal so lassen wie sie richtig gut waren? Klar, zeitgemäße Grafik und QoL Features die dem Zeitgeist geschuldet sind - über letzteres kann man ja bekanntlich streiten. Aber grundlegende Dinge wie Spielmechanik und die Lore verändern?

Und was ist das für ein Unfug mit den Genitalien??? Also, warum ist das überhaupt auswählbar? Ich meine, rennt man im Spiel größtenteils nackt herum, also dass die Beschaffenheit des Penis und der Vulva wichtig für die Charaktererstellung wäre? Das ist doch keine real life sim... 🙄

Ein klassischer Fall von "ich möchte es wirklich mögen, bin mir aber nicht sicher ob ich es tatsächlich mag". Mal sehen wie ich mich entscheide - das alles darf ich jetzt erstmal verdauen...😵‍💫😖😞
 
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
@Rübennase Dragon Age Origins ist z.B. zu Baldur's Gate noch ein guter Vergleich, wenn auch - von der Spielmechanik & vom Skillsytem her - nicht ganz so anspruchsvoll. Wobei "anspruchsvoll" an der Stelle nicht für z.B. "überladen" steht, sondern eher für "straffes Regelwerk". Habe allerdings keine Ahnung inwiefern BG3 beim Anpassen des Schwierigkeitsgrades vereinfacht wird bzw wie stark das DnD (Dungeon & Dragons) Regelwerk ausgehebelt wird, wenn man auf leicht(er) stellt. Bei Baldurs Gate 1+2 ist es z.B. so, dass bei einer leichteren Einstellung Gruppenmitglieder nicht permanent oder überhaupt nicht sterben können oder dass einige Dinge - wie z.B. für Magieklassen das Lernen von Zaubersprüchen - automatisch erfolgreich geschehen. Von den klassischen Regeln her betrachtet, kann das Lernen eines Zaubers aber auch scheitern. Natürlich kann man auch solange ein vorheriges Savegame laden bis es klappt, aber das wäre meiner Meinung nach sinnfrei - dann lieber den Schwierigkeitsgrad nach unten anpassen, als sich so "durchzumogeln".

Simples Beispiel: Wenn dein Charakter keinen einzigen Punkt in Langschwerter (etc.) hat, dann kann er Langschwerter (etc.) auch nicht ohne Abzüge (Malus bei der Angriffs- und Trefferwertung) einsetzen. Mal ganz davon abgesehen, ob der Charakter von der Klasse her überhaupt Langschwerter (etc.) führen darf. Baldur's Gate basiert spielmechanisch auf dem Pen & Paper DnD (Dungeon & Dragons) Regelwerk und für so ziemlich alle Aktionen wird gewürfelt (RNG).

Noch ein simples Beispiel bzgl des Lernens der Zaubersprüche: Je höher die Intelligenz des Charakters, desto höher ist die prozentuale Chance, dass der Zauberkundige sich den Spruch überhaupt merken kann. Aber auch mit irre hoher Intelligenz kann das Auswendiglernen des Zauberspuchs trotzdem Scheitern.

Alle Aktionen basieren auf den Werten des Charakters bzw der Gruppenmitglieder in Bezug auf die Werte der Gegner oder Bereiche der Spielwelt.

3. Beispiel: Hat ein Dieb nicht genug Punkte in Schlösserknacken, dann kann er ein bestimmtes Schloss auch nicht öffnen - ganz egal wie oft er es probiert. Natürlich gibt es auch temporär steigendernde Effekte durch Tränke oder Zauber, die diesen Wert (in Schlösserknacken, Taschendiebstahl, etc.) anheben, um in dieser Zeit die Aktion dann gelingen zu lassen.

Fazit: Die Baldur's Gate Reihe ist ein Rollenspiel im ursprünglichen Sinn und mehr "core" als "casual". Es gibt einiges, was sich heutzutage Rollenspiel "schimpft", aber mit dem konsequenten Spielen einer Rolle wenig zu tun hat.
@Rübennase Kannst getrost alles ignorieren, was ich hier geschrieben habe. Spätestens als ich mir im Netz grade das Skillsystem angesehen habe ist mir letztendlich klar, dass BG3 außer etwas inhaltlichem Bezug an manchen Stellen zu Teil 1+2 absolut nichts mit BG1+2 zu tun hat und ein komplett neues Spiel ist.

So wie ich das aus der "Distanz" einschätzen kann ist es meiner Meinung nach sogar eher von Vorteil, wenn man Teil 1+2 nicht gespielt hat - weil jetzt in Teil 3 komplett alles anders zu sein scheint. Ist spielmechanisch dann auch eher eine Art Weiterentwicklung der Divinity Original Sin Reihe als von Baldurs Gate 1+2. 🤷‍♂️

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knusperzwieback

Rat der Weisen
Was mir einen Dämpfer gegeben hat war als ich erst vor wenigen Tagen erfuhr, dass das RPG keinen Tag-, Nachtwechsel und kein Wetter mit an Bord hat. Da das Spiel als das beste RPG seit 10 Jahren gefeiert wird wunderte mich das doch sehr da ich dachte sowas ist seit 20+ Jahren Standard (zwecks Immersion).
Also wird das wohl nichts mit, auf den Abend warten bis sich die Banditen zum Schlafen hinlegen und sie dann überraschen, oder nur simpel ihre Sachen unbemerkt aus Säcken stibitzen. :(
 
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
Was mir einen Dämpfer gegeben hat war als ich erst vor wenigen Tagen erfuhr, dass das RPG keinen Tag-, Nachtwechsel und kein Wetter mit an Bord hat. Da das Spiel als das beste RPG seit 10 Jahren gefeiert wird wunderte mich das doch sehr da ich dachte sowas ist seit 20+ Jahren Standard (zwecks Immersion).
Also wird das wohl nichts mit, auf den Abend warten bis sich die Banditen zum Schlafen hinlegen und sie dann überraschen, oder nur simpel ihre Sachen unbemerkt aus Säcken stibitzen. :(
Und das wusste ich auch noch nicht. Dadurch wirds für mich leider noch unattraktiver. Kein Wetter und keinen Tages-/Nachtwechsel? Was ist das denn für ein Unfug?! 😳

Naja, vielleicht schaue ichs mir irgendwann an, wenns hart reduziert auf dem digitalen Wühltisch liegt... 🤷‍♂️
 

Rübennase

Altenpfleger
Sponsor
Habe nach einer Nacht drüber schlafen das Game heut morgen wieder zurückgegeben. 70 Eur für eine 50 /50 Chance war mir es dann doch nicht wert.
Naja, vielleicht schaue ichs mir irgendwann an, wenns hart reduziert auf dem digitalen Wühltisch liegt... 🤷‍♂️
Sehe es genauso, dann kann man es ja mal versuchen.
Aber ich bedanke mich für die interessanten und ausführlichen Antworten....👍
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Warum kann man Spiele nicht einfach mal so lassen wie sie richtig gut waren? Klar, zeitgemäße Grafik und QoL Features die dem Zeitgeist geschuldet sind - über letzteres kann man ja bekanntlich streiten. Aber grundlegende Dinge wie Spielmechanik und die Lore verändern?

Die Enhanced Editions von BG 1+2 belassen die Spiele im Grunde so, wie mal waren.

Ansonsten liegen halt 25 Jahre zwischen BG 1 und 3.

In 25 Jahren ändert sich nunmal vieles. Auch das Regelwerk und die Lore, auf denen diese Spiele basieren.

Das Universum und das Regelwerk von Baldur's Gate stammen nunmal nicht von BioWare, sondern basieren auf Dungeons & Dragons, das sich über die Jahre von AD&D (BG1) zu D&D 5. Edition verändert hat. Die Lore und das Spielmechaniken kommen ja nur teilweise von BioWare und primär von Wizards Of The Coast. Und diese Elemente wie z.B. die Klassen oder Rassen haben sich in den verschiedenen D&D-Edition seit dem deutlich verändert, zumal das AD&D, das BioWare benutzt hat, oft auch als die schlechteste und unnötig komplizierteste Iteration von D&D gilt.
Insofern ist BG3 dem Ursprungsmaterial gegenüber sehr treu. Durch die rundenbasierte Natur sogar noch treuer als die BioWare-Spiele, die jedoch auch nur nach außen nach Echtzeit aussehen. Wenn man Aktionslog öfnnet, sieht man, dass dort auch permanent rundenweise gewürfelt wird.
Durch den Verzicht auf Echtzeit mit Pause (RtwP) ist BG3 dem Ausgangsmaterial sogar näher als BG 1+2. Bei BG 1+2 hat man sich auch für RtwP entschieden, weil das damals bessser umsetzbar war, Diablo Echtzeit-"RPGs" revolutioniert hat und rundenbasierte Spiele praktisch tot waren und nicht gekauft wurden.

Wenn BioWare damals die Möglichkeiten und den Markt dafür gehabt hätten, würden BG 1+2 vielleicht auch eher wie BG3 aussehen. Man darf ja nicht vergessen, dass vieles, was wir heutzutage als klassisches (RPG-)Gamedesign ansehen, damals nicht wirklich eine gewollte Entscheidung war, sondern schlicht und einfach das, was technisch oder finanziell möglich war.
Viele Spiele von damals würden vermutlich heutigen Spielen viel ähnlicher sehen, wenn die Entwickler damal die Möglichkeiten von heute hatten.

Und natürlich ändert sich Gamedesign auch über die Jahre hinweg durch neue Einflüsse und neue Märkte. Spiele richten sich heutzutage an eine breitere Masse und müssen dementsprechend auch zugänglicher sein. Ein Spiel mit den Produktionsqualitäten von BG3 mit dem Gamedesign von damals würde schlicht und einfach zu wenig Leute ansprechen und wäre vermutlich ein riesiger finanzieller Flop. Mal ganz abgesehen davon, dass selbst Leute, die die Spiele damals gespielt haben, nicht mehr die Zeit haben, die sie als Kinder und Teenager hatten, und daher selber gewisse Verbesserungen schätzen oder sich gar wünschen, um ihre Spielzeit besser nutzen zu können.

Davon abgesehen gibt es auch diese oldschooligen Spiele immer noch. Entweder die echten Klassiker von Wizardry und Ultima bis Arcanum auf GOG. Oder neue Interpretationen wie die Avernum-Spielreihe und andere Spiele von Spiderweb-Software, Age Of Decadence Underrrail oder Atom RPG.

Klar, für diese Spiele muss man auf den PC wechseln, weil das wie die Originale alles CRPGs sind. Aber letztlich ist ja sowieso so, dass man auf Konsole falsch unterwegs ist, wenn einen modernes Design eher annervt. Die Konsolen sind nunmal primär AAA-Maschinen. Und AAA ist genau das Marktsegment, dass die Modernisierung voran treibt. Auf dem PC gibt es vor allem durch die Indies, von denen es auch eine wesentliche größere Auswahl gibt, einfach eine viel größere Auswahl an klassischen/oldschooligen Spielerfahrungen.

Auf Konsolen gibt es neben BG1+2 mehr oder weniger nur Wasteland 2/3, Rogue Trader, die Pathfinder-Spiele und die Pillars Of Eternity-Reihe. Und selbst die sind teilweise recht modern.

Wenn ich mir Deine Posts hier im Forum so anschaue, werde ich das Gefühl nicht los, dass Du an der falschen Stelle (Konsolen) nach den falschen Spielen suchst und Du auf einer anderen Plattform mit anderen (älteren/altmodischeren) Spielen besser aufgehoben wärst.

Was mir einen Dämpfer gegeben hat war als ich erst vor wenigen Tagen erfuhr, dass das RPG keinen Tag-, Nachtwechsel und kein Wetter mit an Bord hat. Da das Spiel als das beste RPG seit 10 Jahren gefeiert wird wunderte mich das doch sehr da ich dachte sowas ist seit 20+ Jahren Standard (zwecks Immersion).
Also wird das wohl nichts mit, auf den Abend warten bis sich die Banditen zum Schlafen hinlegen und sie dann überraschen, oder nur simpel ihre Sachen unbemerkt aus Säcken stibitzen. :(

Muss jedes Spiel immer jedes Feature haben?

Mal abgesehen davon, dass das unmöglich ist, ist BG3 ist ja nun kein Echtzeit-Open-World-Sandbox-Spiel, bei dem das Fehlen der Nacht ein echter Bruch ist.

Wenn die Entwickler entschieden haben, dass ein Tag-Nacht-Wechsel dem Spiel keine relevanten Impulse gibt oder sie ihre Erzählung und die Spiemechaniken besser ohne dynamische Zeit und Wetter umsetzen umsetzen können, ist das doch nur unnötiger Bloat, der das Spiel nicht besser macht.

Ein Hitman World Of Assassination ist eines der dynamischsten und flexibelsten Stealth-Spiele aller Zeiten, das unzählige Möglichkeiten bietet, um die Missionen zu lösen. Aber es setzt auch feste Tageszeiten ein, weil die Entwickler so bessere Kontroller über die Spielsysteme haben und ihre Missionen genau um die Restriktionen, die sie gesetzt haben, herum designen können, ohne dass noch Zufallsfaktoren wie Wetter oder Tageszeit ins Spiel kommen, die Zufallselemente mit sich bringen und so zu zusätzlichen Bugs führen können.

Und grade in Bezug auf "simpel ihre Sachen unbemerkt aus den Säcken stibitzen" bot die Divinity Original Sin-Reihe auch ohne Tag-Nacht-Wechsel einige extrem kreative Lösungsmöglichkeiten, die man sonst in keinem RPG gesehen hat oder sieht. Auch in Bezug auf die Interaktivität der Umgebungen sind die Larian-Spiele oft komplexer als so manche Open-World-Sandbox.

Sind diese Spiele mit ihrem Tag-Nacht-Wechsel nun weniger immersiv, weil sie weniger Interaktion mit der Spielumgebung ermöglichen?
Möglicherweise. Aber in erster Linie sind sie einfach nur anders, weil es weder möglich noch sinnvoll ist, jede denkbare Mechanik in ein Spiel einzubauen.
 

Joe

Rentenbezieher
Davon abgesehen gibt es auch diese oldschooligen Spiele immer noch. Entweder die echten Klassiker von Wizardry und Ultima bis Arcanum auf GOG. Oder neue Interpretationen wie die Avernum-Spielreihe und andere Spiele von Spiderweb-Software, Age Of Decadence Underrrail oder Atom RPG.
Pillars of Eternity ist quasi ein modernes Baldur's Gate 1, wenn man so will. Kann ich empfehlen, macht Spaß. Ist aber sau schwer.
 
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