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Xbox oder PlayStation für Multiplattform?

Pasesinho

Frührentner
Aktuell ist der Gamepass meine ich für MS nicht Gewinnbringend, allerdings sieht es bei den Studios anders aus. Ich hatte in einem Interview gelesen, das es wohl für die Studios gesicherte Einnahmen sind, die sie sofort und nicht über Zeit bekommen und das wird ein Punkt sein, warum der Gamepass nicht so schlecht für die diversen Studios ist.
So ein Spiel über einige Jahre zu entwickeln ist ein Risiko Geschäft mit einer Vorfinanzierung die voll in die Hose gehen kann. Außerdem glaub ich auch nicht das die Studios zu doof sind zum rechnen. Sie bekommen vielleicht nicht die Menge Geld, das sie bei einem Hit bekommen würden, aber liegen mit Sicherheit in einem Bereich, der für sie auskömmlich ist.
Zum einen das. Zum anderen habe ich noch nirgends gelesen, dass MS jetzt die Unternehmen zwingt die Games Day One in den GamePass zu bringen.

Die Unternehmen sind ja auch nicht blöd, wie @Misc bereits sagte. Die werden schon kräftig dafür entlohnt oder können hiermit ne größere Aufmerksamkeit für zukünftige Titel auf sich ziehen.
 

janosch

Frührentner
@X30 Ryze So ein Schwachsinn. Sorry. Guck dir Spiele wie Halo Infinite und Starfield an. Beides Spiele mit großen Teams und massig Budget. Da kannste dir dein Last of us an den Hut stecken. Glaube du musst dich mal wieder etwas abkühlen.
 

janosch

Frührentner
Eins muss man dir lassen. Du verschiebst die Diskussion gekonnt immer wieder auf eine neue Ebene. Auf Englisch würde man sagen: To move the goalpost. Ich denke du bist ein Troll.
 

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Manchmal hilft es auch, sich einfach mal ein bisschen breiter zu informieren.

Apple z.B. hat vor nicht allzu langer Zeit grade erst einen Abo-Dienst für Spiele ins Leben gerufen, damit "Premium"-Spiele, die nicht Free2Play sind, auf der Plattform eine bessere Chance haben. Also wollen sie mit "ihrem Game Pass" genau dem entgegenwirken, was Du jetzt als Problem für den Game Pass ausmachst.

Letztlich kommt es vor allem auf die Kunden an. Auf Mobilgeräten hatten Bezahlspiele schon immer schlechte Chancen, weil die Kundschaft von Anfang an klar signalisiert hat, dass sie in der großen Masse nicht bereit ist, für Spiele/Inhalte Geld auf den Tisch zu legen. Dadurch ist der Free2Play-Markt auf Mobilgeräten erst entstanden. Letztlich haben es die Kunden den Entwickler so leicht gemacht, immer aggressive Monetarisierungsmodelle zu erfinden, weil das Grundprinzip auf den Mobilgeräen halt funktioniert.

Das ist letztlich die gleiche Nummer wie mit den DLCs/Inhaltsupdates auf Konsolen: Wenn die Kunden nicht zahlen wollen, aber gleichzeitig mehr Inhalte wollen, sucht man sich alternative Monetarisierungsoptionen, die für den einzelnen Kunden, der darauf zurückgreift, immer teurer werden, weil die Minderheit, die zahlt, eben alle anderen, die nicht zahlen, ausgleichen muss.

Der Lesezirkel (kennt wahrscheinlich jeder, weil die Zeitschriften bei vielen Ärzten ausliegen) ist so ein Beispiel. Aus verlegerischer Sicht, ergibt der Lesezirkel erstmal wenig Sinn, da man dort diverse Zeitschriften-Abos zu einem Preis erhält, der deutlich unter denen von Einzel-Abos liegt. Aber es gibt nunmal eine Kundschaft, denen mehrere Einzel-Abos einfach zu teuer sind und die normalerweise gar keine Kunden wären. Diese erreicht man über den Lesezirkel aber trotzdem. Und ähnlich wie bei Spielen, die sich heutzutage auch über Zusatzleistungen (DLCs, MTX...) finanzieren, ergeben sich hier auch zusätzliche Einnahmequellen abseits des Lesezirkel-Abos. Einerseits kann man es so schaffen, Kunden doch von einem Einzel-Abo zu überzeugen (so wie man bei Game Pass-Spielen Leute dazu bringen kann, dass sie sie dauerhaft besitzen wollen), andererseits schaffen die Lesezirkel-Exemplare ähnlich wie Bordexemplare oder verbilligte Studenten-Abos aber auch zusätzlich Reichweite, die man an Werbetreibende vermarkten kann. Das ist quasi das Gegenstück zu DLCs und MTX. Insofern generiert man mit Kunden, denen der Basispreis zu hoch ist, zusätzliche Einnahmen.

Und Abo-Modelle könnten durchaus eines der Werkzeuge sein, die eine Alternative zu MTX darstellen, weil sie eben eine kalkulierbare, stetige Einnahmequelle bieten können. Zudem bieten sie eben auch die Chance, dass kleinere, riskantere oder nischigere Projekte durch die Attraktivität, die große Blockbuster in den Abo-Diensten erzielen, querfinanziert werden können.

Und dafür gibt es durchaus einige Vorbilder, die bewiesen haben, dass das funktionieren kann. Viele Verlage haben sich vor allem in den Hoch-Zeiten von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern Prestige-Objekte geleistet, die nicht sonderlich hohe Auflagen erzielt haben, aber für das Image des Verlages gut sind oder sich um Hobbies der Verleger gekümmert haben. Ein Hochglanz-Angel-Magazin z.B. bedient nur eine Nische und ist trotz eines hohen Heftpreises möglicherweise nicht sonderlich profitabel. Aber wenn man halt nebenbei noch ein auflagenstarkes Magazin oder eine auflagenstarke Zeitung hat, kann man solche Projekte querfinanzieren. Genauso können verkaufsstarke Roman-Hits Fachbücher aus der Nische oder Werke neuer, noch unbekannter Autoren querfinanzieren.

Letztlich braucht man zum langfristigen Erfolg ein gemischtes Portfolio, das nicht nur aus einer Art Produkt besteht, weil es immer wieder passiert, dass komplette Märkte innerhalb kurzer Zeit komplett wegbrechen. Die Musikspiele mit Plastikinstrumenten sind da ein gutes Beispiel. Das war ein absoluter Hit-Markt, der dann innerhalb von 1-2 Jahren komplett an Relevanz verloren hat. Insofern würde ich als Aktionär bei Activision Blizzard auch mit Sorge betrachten, dass mittlerweile fast alle Studios auf der Activision-Seite an Call Of Duty arbeiten. Bricht der Markt für Militär-Shooter mal zusammen, hat Activision ein echtes Problem. Von daher würde ich in der Rolle als Investor, der auch was zu sagen hat, durchaus darauf drängen, dass man den Weg mit Alternativprodukten wie Crash Bandicoot und Tony Hawk, die ja für ihre Verhältnisse durchaus erfolgreich waren, weitergeht, um zumindest noch weitere Standbeine zu haben.

Von daher schadet es halt wirklich nicht, manchmal auch über den Tellerrrand zu schauen, um sich anzusehen, wie andere Branchen so agieren. Auch als Kunde kann man da einiges lernen und vorschnelle Urteile vermeiden. Mag sein, dass es der Game Pass am Ende für uns Kunden eher negativ ist, aber es gibt halt auch etablierte Geschäftsmodelle, die genau das Gegenteil beweisen.

Aber abseits finde ich es schon interessant, dass der Game Pass vor ein paar Wochen noch ein total tolles Angebot für Dich war und Du bei einigen Spielen sogar nachgefragt hattest, ob und wann die in den Game Pass kommen, weil das "Einmal bezahlen, fertig"-Modell für Dich in diesen Fällen anscheinend nicht interessant genug war, der Game Pass jetzt aber plötzlich der Teufel ist, der die ganze Spieleindustrie zerstören wird.

Entweder ist der ganze Thread hier nur Trollerei, um Konsolenkriegsdiskussionen anzufachen, oder Du solltest so langsam mal mit Dir selbst ins Reine kommen und Dich für EINE Richtung entscheiden, die für Dich die richtige ist. Denn dieses ewige Fähnlein heute mal in diesen Wind, morgen mal in jenen Wind zu hängen, wird so langsam echt anstrengend.
Danke für deine ausführlichen Erläuterungen. (y)
Ich hätte übrigens nichts dagegen, wenn der Markt für Military-Shooter (endlich!) mal zusammenbräche. :whistle: Denn zum einen konnte ich die Faszination dafür noch nie so wirklich nachvollziehen und zum anderen sähe ich das gewaltige Kreativpotential lieber auch für andere Genres um- bzw. eingesetzt. :confused:
 
X

X30 Ryze

Guest
Ich schlage vor wir warten auf Horizon 5 und Halo Infinte und schauen uns in Ruhe an aus wieviel Grind und Mikro Transaktionen die Spiele bestehen. Ok?
 

cts

Rentenbezieher
Folgendes Video erklärt meine These ausführlich, wenn auch überspitzt:

Video nach 2 Minuten abgebrochen, man weiß schon bei den Bemerkungen gleich am Anfang wo der Hase lang läuft.


Ein Handy spiel zu entwickeln ist wohl ein bisschen günstiger als ein „Last of us 2“ wo 2000 Leute ein paar Jahre lang gearbeitet haben.

Hab zwar schon längst den Faden verloren, worum es hier im Thread überhaupt noch geht, aber Last of us 2 ist in dem Fall ein Ausnahmeprodukt wie z.B. ein GTA 5 oder ein RDR2. Das sieht man auch am Endprodukt, hat aber wenig mit irgendwelchen Abomodellen zu tun.

Ich schlage vor wir warten auf Horizon 5 und Halo Infinte und schauen uns in Ruhe an aus wieviel Grind und Mikro Transaktionen die Spiele bestehen. Ok?

GaaS Spiele werden immer aus Microtransactions bestehen. Zum Glück hat sich das in den letzten Jahren (ohne Einfluss von irgendwelchen Abomodellen) nur auf kosmetischen Kram beschränkt.
Lange vor dem Gamepass und Co wurden da einem noch Items und Gegenstände verkauft die das Gameplay beeinflussen oder vereinfachen.
 
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