Es scheint ja auch die Meinung vorzuherrschen, dass sich MS das mit der Gebrauchtspielsperre komplett alleine ausgedacht hat....
Da stecken aber mit 100%iger Sicherheit die Spielepublisher ganz tief mit drin, würde sogar behaupten, dass sie die treibende Kraft hinter der ganzen Geschichte sind.
Die Konsolenhersteller werben ja schon Jahre vor Release damit, dass sie sich mit Entwicklern zusammensetzen, um eine Plattform zu entwerfen, auf der sie die besten Spiele entwicklenm können.
Und Publisher haben da, denke ich, ein ganz grosses Wort mitzureden.
Wenn die sagen, wir machen gerne Spiele für eure Plattform, aber NUR, wenn ihr uns zusichert, einen besseren Kopierschutz oder eben eine Gebrauchtspielsperre zu implementieren, dann haben die Hardwareentwickler ein Problem.
So eine Entscheidung trifft MS sicher nicht aus Jux und Dollerei.
Und WENN MS sowas macht, dann finden das die Publisher sicher ganz grosse Klasse, weil bei denen in Gedanken dann schon mit einem lauten "KAACHIIIING" die Dollarnoten auf sie herabregnen.
DAS funktioniert aber auch nur, wenn ALLE mitziehen.
Wenn jetzt Sony um die Ecke kommt und sagt: "HaHa...bei uns gibt es so einen Blödsinn nicht", dann können sich die Publisher an einer Hand abzählen, dass der Grossteil der User die Spiele für die Sony-Plattform kauft und die Xbox One-Software artig im Regal liegen lässt.
Da aber so ziemlich jeder Publisher Multiplattform-Titel entwickelt, würden sie dann mit den teuer produzierten, aber nicht verkauften, Xbox One-Spielen kräftig Verluste machen.
Und schon platzt der Traum vom Dollarregen.
Das Risiko gehen die nicht ein.
Genau wie MS...Ich hab das vor Wochen schon mal geschrieben und schreibe es gern wieder:
Die können nicht SOOO blöd sein, zu glauben, dass sie, wenn sie als einzige diese Richtung einschlagen, damit Erfolg haben.
Wenn Sony es TATSÄCHLICH schafft, und ohne Gebrauchtspielsperre auskommt (was ich nicht glaube), DANN is MS am ARSCH...dann können sie sich einmauern und weghängen!
Da wir aber noch nichts endgültiges wissen, bleibt uns nur, abzuwarten.