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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Krule

Frührentner
Im Vergleich zu The Dark Ages eben deutlich weniger. Ich würde sagen, in den Vorgängern musste man immer in Bewegung bleiben, die Dämonen auf Abstand halten, dann aber auch wieder den Nahkampf suchen und die Glory Kills mitnehmen.
 

Khorny

Moderator
Team
Ich schätze mal man konnte Eternal relativ ähnlich zu Dark Ages spielen. Wirklich große Distanz war nicht zwingend geboten, eben da Glory Kills schon sehr nützlich waren.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Klingt für mich übrigens furchtbar, dass ich in einem schnellen Shooter wie Doom ständig an die Gegner ran muss für Glory Kills. ^^
 

Krule

Frührentner
Wirklich große Distanz war nicht zwingend geboten
Das ist richtig, aber es war eben Distanz geboten. Diese Distanz musste nicht riesig sein, aber wenn dich ein aggressiver Nahkampf-Dämon verfolgt und angesprungen hat, musstest du von ihm weg, sonst warst du schnell tot.
In The Dark Ages kannst du jetzt halt stehenbleiben und seine Angriffe im Nahkampf mit dem Schild parieren. Das spielt sich im Detail dann schon etwas anders...
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
RE: Code Veronica heute durchgezockt.

Wird nicht mein Lieblingstitel werden und einmal durchspielen reicht mir da auch völlig. Man merkt schon den Weg hin zu Teil 4 an einien Stellen und ich fands für ein RE auch zu lang (klar geht auch schneller, aber bei den anderen Spielen dauert auch der erste Run nicht annähernd so lang).

Story ist so weit ok und ein bisschen mehr Redfield geht immer. War auf jeden Fall gut diese Lücke geschlossen zu haben :)
 

Kant ist tot!

Aushilfe der Essenausgabe
Drop Duchy
Cooler Genre-Mix. Du hast hier Tetris gmischt mit Roguelike-Deckbuilding und ein bisschen Strategie. Klingt erstmal komisch, funktioniert aber wunderbar. Es gibt 3 unterschiedliche Startklassen, die man nacheinander freispielen muss. Ist kurzweilig, macht richtig Bock und langfristig gibt es ne Menge Achievements zu sammeln.
8,5/10
 

L.Kwas

Frührentner
Rise of the Ronin

Das Spiel hat einige nette Ideen, aber ist an vielen Stellen zu unausgegoren und endet dadurch nur im Mittelmaß bzw. unteren Mittelmaß.

Ein großer Knackpunkt ist die Performance (PC), Team Ninja kriegt die Katana Engine in Kombination mit der Open World wirklich nicht in den Griff, sobald man sich dem Stadtinneren nähert, geht die Framerate spürbar runter. Das ist noch einigermaßen erträglich in den ersten 2 Gebieten (Yokohama und Edo), aber ab dem 3. Gebiet Kyoto wird es dann wirklich übel. Angesichts der sehr altbackenen Grafik mit Umgebungen auf dem Stand von frühen PS4- oder späten PS3-Spielen ist das ein grottiges Ergebnis. Das wirkt sich auch auf's Gameplay aus, wann immer Kämpfe oder Missionen im Stadtinneren stattfinden, und die Framerate mal wieder strauchelt.

Ebenfalls grottig ist die Kamera. In ebenen Trainingsarenen ist diese noch in Ordnung, sobald jedoch Levelgeometrie im Weg ist, kriegt diese oft gar nix mehr auf die Reihe. Das wird besonders frustrierend, sobald man nach der Storykampagne im Schwierigkeitsgrad Mitternacht Bosse in der Open World bekämpft, ich kämpfe da oft als blinder Samurai und muss mich nur anhand von Sound und auswendig gelernten Angriffsmustern orientieren, weil die Übersicht komplett im Arsch ist und ich fucking gar nix sehe stellenweise. Es spielt da auch keine Rolle, welche Kameraeinstellungen ich anwende, keine liefert ein gutes Ergebnis.

Stichwort Story, diese ist ebenfalls wenig überraschend wieder nur Trash. Ähnlich wie man es von Nioh oder Wo Long kennt, hüpft man von einem historischen NPC zum nächsten - eventuell für History Nerds interessant, aber eine gute Story liefert es nicht. Das alles ist sehr inkonsequent gehalten, man kämpft in der einen Mission für das Shogunat und direkt danach dagegen, und es spielt auch keine Rolle, für welche Seite man sich entscheidet, das ist nur Augenwischerei mit minimalen Auswirkungen. In einer Mission gibt es nen Kampf auf Leben und Tod gegen einen Charakter, und direkt nach der Mission ist alles wieder vergessen und verziehen, und der Dödel steht hölzern in seiner Basis und man kann ihn aufsuchen und ihm Geschenke geben.
Charaktere haben auch absurd viel Plot Armor bis zum geht nicht mehr, man kämpft ein halbes dutzend Male gegen einen, leert seine Lebensleiste, aber sterben dürfen die erst, wenn der Plot es vorsieht. An insgesamt nur 2 Stellen in der gesamten Story darf der Spielercharakter selber bestimmen, ob ein namhafter Gegner getötet wird oder nicht.
Das Finale ist auch sehr antiklimaktisch, der finale Boss ist ein Gegner, gegen den man zu dem Zeitpunkt schon 4 mal angetreten ist und der wenig neues zu bieten hat.

Der Romance Part ist ebenfalls unausgegoren und oberflächlich, man besucht NPCs regelmäßig und bewirft diese ständig mit irgendwelchen Geschenken, um den Bindungsrang nach oben zu treiben, und wenn man ihre Gunst freigeschaltet hat, schaltet man Items frei. Es spielt dabei auch keine Rolle, dass z.B. ein NPC eigentlich schon längst tot ist, ich kann im Spielmenü in ein vorheriges Kapitel zurückreisen und dort meine Bindung mit dem Charakter weiter vertiefen. Ich hab meine Bindung zu jedem Charakter am Ende hochgegrindet, aber wirklich irgendeine Form von emotionaler Bindung als Spieler hatte ich zu keinem einzigen dieser hölzernen Chars.

Die Open World ist uninteressant und öde, auf der Minimap ploppen zig Symbole auf, die man nacheinander alle abgrast, sammelt Kätzchen, tötet flüchtige Verbrecher, klappert Schatztruhen ab etc. pp. Das folgt viel zu oft exakt demselben Muster, wie z.B. diese Lagerhäuser, wo in >99% der Fälle das Tor im Erdgeschoss verschlossen ist, und das "Puzzle" daraus besteht, durch das Fenster im 1. Stock einzusteigen. Wirkliche Erkundung gibt es praktisch gar nicht, man klappert eher ne To-Do-Liste ab.
Irgendwann ging dann wohl auch Zeit, Geld und Motivation bei den Entwicklern aus, und sie haben einfach nur noch recycelt, so wird man im 4. Kapitel einfach in das Gebiet vom 2. Kapitel (Edo) zurückgeschickt. Das Spiel ist generell viel zu groß und zieht sich sehr bald wie Kaugummi, statt 3 Gebiete wäre 1 gut gemachtes die bessere Wahl gewesen.

Die RPG-Elemente sind auch unausgegoren und undurchdacht, man kann nur sehr bedingt ein bestimmtes Build zusammenstellen, weil man am Ende ohnehin jedes der 4 Attribute auf das Maximallevel von 100 bringt und jede Fertigkeit freischaltet. Am Ende sammeln sich auch massenhaft Fertigkeitspunkte an, die ich für nix mehr ausgeben kann. Ausschließlich nur durch Setitems wird es ein bisschen interessanter, und ähnlich wie in Nioh versucht man am Ende, möglichst viele volle Setelemente zu komplettieren. Der Effekt eines Sets ist allerdings weit schwächer als in Nioh im Vergleich, so erhöhen mehrere Sets mit ihrem finalen Effekt den Stärkewert um +2 Punkte - wohlgemerkt, zu dem Zeitpunkt hat man schon 100 als Baseline.

Das Kampfsystem hat mit nem änlichen Problem zu kämpfen wie etwa Elden Ring oder Wo Long, denn es gibt diesen Konterfunken als Parry der als 1 Universaltaste gegen alles wirkt. Um trotz der simplen Defensivoptionen doch noch eine Form von Herausforderung ins Spiel zu bringen, haben die Entwickler gerade Bossen möglichst konfuse und unintuitive Angriffsmuster verpasst.
Und sie haben es wirklich komplett übertrieben, Elden Ring oder Wo Long hatten schon teilweise nervige Gegner, aber hier ist es nochmal um Größenordnungen schlimmer und gefühlt >80% der Bosse haben nervige Angriffsmuster mit Fake-Outs oder Charge Skills, sie halten kurz vor dem Einschlag ihre Waffe für ne halbe Sekunde in der Luft, um den Spieler durcheinander zu bringen, oder auf ein bestimmtes Telegraphing können plötzlich 2 verschiedene Angriffe folgen, und es ist ne random 50/50 Chance, ob man richtig parried oder nicht (Hajime Saito z.B. hat so einen, einen roten Angriff mit Dash am Boden und einen roten Angriff mit derselben Startup-Animation aber Dash durch die Luft).
Verschlimmert wird das noch dadurch, dass das Spiel oft Gank Fight gegen Gegnergruppen oder mehrere Bosse gleichzeitig einbaut, wo die Übersicht oft flöten geht, oder ich von außerhalb des Kamerawinkels von irgendwas getroffen werde. In einem Soulslike-Kampfsystem mit LockOn-Kamera sind Gank Fights fast immer nur nervig, ich glaub, kaum ein Spieler da draußen mag sowas überhaupt.

Nett ist, dass man viele verschiedene Kampfstile im Laufe des Spiels lernen und meistern kann, aber das Balancing hängt hier in einer Schieflage, das Katana z.B. hat 12 Kampfstile während die meisten anderen Waffentypen nur 4 bieten. Fummelig ist hingegen, dass man wegen der Waffe des Gegners ständig den Kampfstil wechseln muss, was auch bedeutet, dass ich einen Kampfstil, der mir gefällt, bisweilen gar nicht wirklich benutzen kann, und auf einen weniger guten wechseln muss, weil dieser effektiver ist (was verschlimmert wird, wenn man Gegnergruppen vor sich hat).
Oftmals kann ich aus der Distanz auch gar nicht richtig erkennen, was für ne Waffenart der Gegner eigentlich in der Hand hält, ob das Ding als Speer oder als Stangenwaffe oder als langes Katana oder als Odachi oder Schwert oder als Säbel zählt, und muss immer wieder zum UI Element unten rechts in der Ecke blinzeln, um zu wissen, auf welchen Ten/Chi/Jin-Stil ich nun wechseln soll (oder man benutzt schlicht den Shinobi-Stil, dann ist das sowieso egal).
Cool wäre es gewesen, wenn ich mir ähnlich wie in Nioh oder FFO:SoP ne eigene Kombo basteln dürfte, hier sind die Optionen dahingehend leider limitiert.
Es hätte das Spiel generell massiv aufgewertet, wenn man dem Spieler die Möglichkeit gegeben hätte, basierend auf erlernten, historischen Kampfstilen wie Aisu Kage-ryu oder Shinto Munen-ryu nen komplett eigenen im Dojo entwickeln zu können.

In einigen Fällen machen die Kämpfe durchaus Spaß, aber oft hapert's an diversen Sachen (wie oben erwähnt), das Spiel schwankt oft zwischen Lust und Frust hin und her.
 
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sabienchen.banned

Frührentner
Das meiste davon kann ich zwar nachvollziehen, aber sehe es anders. ;)
Sowas wie bspw. die Romancing Optionen. Ich sehe es als QoL, dass ich da nichts verpassen kann, ... oder aber auch, dass man sowohl mit Männern als auch Frauen eine "Beziehung" starten kann. :)
..
Oder das die dann auch eifersüchtig werden... am schlimmsten sind die Männer, aber auch die Frauen können streng werden..^.^''
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Die RPG-Elemente sind auch unausgegoren und undurchdacht, man kann nur sehr bedingt ein bestimmtes Build zusammenstellen, weil man am Ende ohnehin jedes der 4 Attribute auf das Maximallevel von 100 bringt und jede Fertigkeit freischaltet. Am Ende sammeln sich auch massenhaft Fertigkeitspunkte an, die ich für nix mehr ausgeben kann. Ausschließlich nur durch Setitems wird es ein bisschen interessanter, und ähnlich wie in Nioh versucht man am Ende, möglichst viele volle Setelemente zu komplettieren. Der Effekt eines Sets ist allerdings weit schwächer als in Nioh im Vergleich, so erhöhen mehrere Sets mit ihrem finalen Effekt den Stärkewert um +2 Punkte - wohlgemerkt, zu dem Zeitpunkt hat man schon 100 als Baseline.
Das gefällt mir ehrlich gesagt recht gut daran ... außerdem ändert sich das dann sowieso nochmal nach dem durchspielen (iirc)
-> Insgesamt stimmt es natürlich, dass der RPG-Faktor nur sehr gering in Ronin ist.. aber das habe ich persönlich als positiv empfunden.. ähnlich wie in Sekiro fehlt allerdings die letzte Konsequenz die Zöpfe weiter abzuschneiden.
 
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L.Kwas

Frührentner
Oder das die dann auch eifersüchtig werden... am schlimmsten sind die Männer, aber auch die Frauen können streng werden..^.^''
Aber das ist extrem inkonsequent und oberflächlich umgesetzt, du fängst ne Beziehung an nur um irgendein Assecoire-Item für dein Set zu kriegen, 5 sek später brichst du die Beziehung direkt wieder ab, aber der Char hat ein Goldfischgedächtnis und alles gleich wieder vergessen, die Bindungsstufe bleibt weiterhin hoch und du kannst später direkt wieder ne Beziehung mit demselben Char eingehen.

An einer Stelle wurde ein NPC sauer, weil ich noch eine bestehende Beziehung mit Taka hatte - und die ist zu dem Zeitpunkt seit mehreren Jahren tot, d.h. ich musste in das alte Kapitel in der Zeit zurückreisen und Schluss mit einer Verstorbenen machen lol.

Die fühlen sich alle überhaupt nicht wie Charaktere an, sondern wie irgendwelche Slot Machines, die ich für Items abklappere.
 
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