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cts

Rentenbezieher
Die Tage Flintlock beendet. War nett, mochte das Setting Gameplay und das Zusammenspiel zwischen Nor und Enki. Gameplay ging eher so, wäre das Spiel schwerer gewesen, hätte mich das Kampfsystem wahrscheinlich mehr aufgeregt, aber war zum Glück nicht allzu schwer.
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Stryx

Altenpfleger
Selaco

Schon lange hatte ich nicht mehr so viel Spaß mit einen Shooter. Das Leveldesign ist hervorragend. Von engen bis großen Arealen ist alles dabei, an Abwechslung mangelt es nicht. Die Welt lädt gerade nur so zum Erkunden ein und zum Entdecken gibt es mehr als genug. Es gibt verdammt viele Geheimnisse in Selaco und es lohnt sich danach zu suchen. Von alternativen Feuermodi, Geld bis Waffenteilen für Upgrades ist alles dabei. Ich bin auch begeistert, mit wie viel Liebe zum Detail die Welt von Selaco gebaut wurde.

Die Kämpfe sind sehr gelungen. Die Waffen fühlen sich schön wuchtig an und davon gibt es einige. Alle haben unterschiedliche Einsatzzwecke und damit ihre Daseinsberechtigung. Das hat sich für mich in Shootern zu einem Qualitätsmerkmal entwickelt, nachdem es in den ganzen Modern Military Shootern zur Unsitte geworden ist, alles mit einem automatischen Maschinengewehr XY durchspielen zu können. Die KI ist gut geworden. Gegner arbeiten in Gruppen, versuchen einen unter Druck zu setzten und nutzen das Leveldesign um den Spieler in den Rücken zu fallen. Man muss also gut auf Zack sein, zumal die Gegner stark austeilen können. Ich habe Selaco auf dem mittleren von 5 Schwierigkeitsstufen gespielt und es gehört zu schwereren Spielen meiner Zockerkarriere.

Für seinen Status als Early Access ist Selaco extrem poliert. In seltenen Fällen bin ich im Dash festgeglitched und habe mich dadurch einmal an einer Ecke gesoftlocked aber mehr Bugs habe ich nicht gefunden. Ein riesiger Mittelfinger für all die unfertig veröffentlichen Triple A Spiele. Wären die nur zu einem Drittel so sauber programmiert, könnte man bedenkenlos alles zum Release kaufen.

Viel zu kritisieren habe ich nicht. Mit der Wahrnehmung der Gegner hatte ich aber immer wieder Probleme. Dafür gibt es zwei Ursachen die ineinander greifen. Da ist einmal der Umstand, dass alles in 3d gestaltet ist, mit Ausnahme der Spielfigur und der Gegner. Dadurch sind sie mir in schnellen Bewegungen immer wieder entgangen, da es auch eine Hintergrundtextur hätte sein können. Außerdem ist da noch der generelle Artstyle. Selaco benutzt viel Blau, Weiß und Grau und gerade Standartgegner machen da keine Ausnahme. So sah ich mich häufiger mit der Frage konfrontiert, wo der Beschuss gerade herkommt. Der Hitindikator hat da nicht viel geholfen. Er ist sehr unauffällig (mir ist erst nach mehreren Stunden aufgefallen, dass es einen gibt) und er verharrt starr auf dem Bildschirm. Die vielen Effekte behindern aber leider auch auf kurze Distanz die Wahrnehmung der Gegner. Ich habe deren Intensität zwar schon runtergeschraubt, trotzdem sah ich mich regelmäßig gezwungen Blind in Rauchschwaden reinzuballern und auf den Hitmarker zu achten. Da muss der Entwickler definitiv noch mal ran. Hübsch sieht es aus, funktional ist aber das Gegenteil.

Ich wünsche mir auch mehr Abwechslung bei den Rätseln. Meistens schiebt man ein Fass von A nach B, um es als Podest zu benutzten. Viel mehr gibt es leider kaum und es macht das ansonsten hervorragende Pacing ein bisschen kaputt.

Mehr kann ich nicht meckern. Nach meiner bescheidenen Meinung entsteht mit Selaco gerade einer der besten Shooter der letzten 15 Jahre. Da kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Das Beste, es befinden sich immer noch weitere Level in Entwicklung. Dabei habe ich zum Durchspielen schon 13 Stunden gebraucht, obwohl ich mir mit dem Erkunden von Geheimnissen nur wenig Mühe gegeben habe.

Für Shooterfans ist dieses Spiel ein Muss.
 

Altoid

Altenpfleger
Selaco

Schon lange hatte ich nicht mehr so viel Spaß mit einen Shooter. Das Leveldesign ist hervorragend. Von engen bis großen Arealen ist alles dabei, an Abwechslung mangelt es nicht. Die Welt lädt gerade nur so zum Erkunden ein und zum Entdecken gibt es mehr als genug. Es gibt verdammt viele Geheimnisse in Selaco und es lohnt sich danach zu suchen. Von alternativen Feuermodi, Geld bis Waffenteilen für Upgrades ist alles dabei. Ich bin auch begeistert, mit wie viel Liebe zum Detail die Welt von Selaco gebaut wurde.

Die Kämpfe sind sehr gelungen. Die Waffen fühlen sich schön wuchtig an und davon gibt es einige. Alle haben unterschiedliche Einsatzzwecke und damit ihre Daseinsberechtigung. Das hat sich für mich in Shootern zu einem Qualitätsmerkmal entwickelt, nachdem es in den ganzen Modern Military Shootern zur Unsitte geworden ist, alles mit einem automatischen Maschinengewehr XY durchspielen zu können. Die KI ist gut geworden. Gegner arbeiten in Gruppen, versuchen einen unter Druck zu setzten und nutzen das Leveldesign um den Spieler in den Rücken zu fallen. Man muss also gut auf Zack sein, zumal die Gegner stark austeilen können. Ich habe Selaco auf dem mittleren von 5 Schwierigkeitsstufen gespielt und es gehört zu schwereren Spielen meiner Zockerkarriere.

Für seinen Status als Early Access ist Selaco extrem poliert. In seltenen Fällen bin ich im Dash festgeglitched und habe mich dadurch einmal an einer Ecke gesoftlocked aber mehr Bugs habe ich nicht gefunden. Ein riesiger Mittelfinger für all die unfertig veröffentlichen Triple A Spiele. Wären die nur zu einem Drittel so sauber programmiert, könnte man bedenkenlos alles zum Release kaufen.

Viel zu kritisieren habe ich nicht. Mit der Wahrnehmung der Gegner hatte ich aber immer wieder Probleme. Dafür gibt es zwei Ursachen die ineinander greifen. Da ist einmal der Umstand, dass alles in 3d gestaltet ist, mit Ausnahme der Spielfigur und der Gegner. Dadurch sind sie mir in schnellen Bewegungen immer wieder entgangen, da es auch eine Hintergrundtextur hätte sein können. Außerdem ist da noch der generelle Artstyle. Selaco benutzt viel Blau, Weiß und Grau und gerade Standartgegner machen da keine Ausnahme. So sah ich mich häufiger mit der Frage konfrontiert, wo der Beschuss gerade herkommt. Der Hitindikator hat da nicht viel geholfen. Er ist sehr unauffällig (mir ist erst nach mehreren Stunden aufgefallen, dass es einen gibt) und er verharrt starr auf dem Bildschirm. Die vielen Effekte behindern aber leider auch auf kurze Distanz die Wahrnehmung der Gegner. Ich habe deren Intensität zwar schon runtergeschraubt, trotzdem sah ich mich regelmäßig gezwungen Blind in Rauchschwaden reinzuballern und auf den Hitmarker zu achten. Da muss der Entwickler definitiv noch mal ran. Hübsch sieht es aus, funktional ist aber das Gegenteil.

Ich wünsche mir auch mehr Abwechslung bei den Rätseln. Meistens schiebt man ein Fass von A nach B, um es als Podest zu benutzten. Viel mehr gibt es leider kaum und es macht das ansonsten hervorragende Pacing ein bisschen kaputt.

Mehr kann ich nicht meckern. Nach meiner bescheidenen Meinung entsteht mit Selaco gerade einer der besten Shooter der letzten 15 Jahre. Da kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Das Beste, es befinden sich immer noch weitere Level in Entwicklung. Dabei habe ich zum Durchspielen schon 13 Stunden gebraucht, obwohl ich mir mit dem Erkunden von Geheimnissen nur wenig Mühe gegeben habe.

Für Shooterfans ist dieses Spiel ein Muss.
Die Xbox ist wohl leider aussen vor :( jedenfalls habe ich nichts gefunden
aber hast es schön schmackhaft gemacht
 

Daniel04

Frührentner
The Callisto Protocol

Schon bei den ersten Bildern und Videos zum Spiel war klar, dass der Schöpfer von Dead Space in seinem eigenen Spiel viele Anleihen an jenes Spiel einbauen wird. Es ist schon ein ziemlicher Klon geworden, was die Optik angeht, doch vom Gameplay unterscheidet es sich dann doch vom Vorbild.

The Callisto Protocol ist ebenfalls Survival Horror im Weltraum, dessen Geschichte sich erst im Laufe des Spiels offenbart. Das Gameplay setzt hier jedoch deutlich mehr auf Nahkampf als auf Schusswaffen, die hier eher Mittel zum Zweck sind. Die Kämpfe wiederholen sich im Laufe des Spiels sehr stark und auch die Gegnervariation lässt zu wünschen übrig - selbst einen Bossgegner muss man ganze drei Mal auf gleiche Art bekämpfen. Das Ausweichen ist stellenweise hakelig, vor allem wenn man mehrere Gegner gleichzeitig bekämpft, und ich habe früh die Schwierigkeit auf Leicht gesenkt, da ich sonst wohl frustrierende tausende Tode gestorben wäre. Eintönig wird es vor allem im etwa letzten Drittel des Spiels, wo man gegen blinde Gegner mit Schleichen einfach viel zu einfach voran kommt und es sich einfach nur repetitiv anfühlt.

Visuell ist das Spiel bockstark - gar keine Frage. Die düstere Atmosphäre kommt sehr gut rüber und es gibt tolle Licht- und Schatteneffekte. Auch bei den Gegenden bietet das Spiel halbwegs Abwechslung, auch wenn meist dunkle Raumstationen besucht werden. Vor allem der Schneelevel weiß wirklich zu gefallen.

Letztlich bin ich aber froh, den Titel nur im Game Pass und nicht zum Vollpreis gespielt zu haben. Es gibt doch einige frustrierende Passagen, selbst auf Leicht, und dann wiederum viel zu einfache Parts sowie sehr eintöniges Gameplay. Anfangs dachte ich noch, dass man zudem zu viel bei Dead Space geklaut hat, doch am Ende stellte sich das vor allem optisch dar, nicht aber vom Gameplay an sich - da unterscheiden sich die Spiele doch ziemlich.

Survival Horror Fans können ruhig einen Blick wagen.

6,5/10
 

Khorny

Moderator
Team
War ganz unterhaltsam. Gameplay war etwas hakelig und paar Bugs gab es auch. Bei den Dialogen merkte man die Pratchett-Wurzeln :D
Kommen die Luigis Mansion Vergleiche mit dem Kampfsystem eigentlich hin? Mir hat die Demo ja eigentlich Spaß gemacht, aber irgendwie schreckt mich alles was mit Luigis Mansion auch nur entfernt zu tun hat echt ab.
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Elden Ring

Will ich gar nicht so viel zu schreiben, aber ich kann mich allen Lobeshymnen anschließen und ärgere mich das ich so lange gewartet habe, es zu spielen. Nach unzähligen Versuchen bei anderen Games mein erstes, durchgespieltes Souls-Spiel. Für mich persönlich Anfänger-und Einsteigerfreundlich, da es zig Möglichkeiten des Kampfstils und der Vorgehensweise gibt. Es gibt nur wenige Spiele, die mich jemals in so einen Bann gezogen haben.

Klare 10/10
 

cts

Rentenbezieher
Kommen die Luigis Mansion Vergleiche mit dem Kampfsystem eigentlich hin? Mir hat die Demo ja eigentlich Spaß gemacht, aber irgendwie schreckt mich alles was mit Luigis Mansion auch nur entfernt zu tun hat echt ab.

Ne eigentlich nicht. Manche Kreaturen musst du erst reinigen, das machst du mit deinem Stab, dessen Magiestrahl dann aber fest mit der Kreatur verbunden ist. Sobald die gereinigt sind, ist aber auch gut und du musst da nix einfangen oder so. Ich kann verstehen woher die Vergleiche kommen, aber für mich hat sich das nicht so gespielt.
 

FrancisYorkMorgan

Altenpfleger
Police Simulator: Patrol Officers

Nach Elden Ring brauchte ich definitiv was entspanntes, durch einen Meniskusriss hänge ich eh Zuhause und habe massig Zeit, da ist doch auf virtuelle Streife gehen genau das richtige.

Solche Simulatoren sprießen ja häufig vor Fehlern oder sind schlecht designt. Das ist hier zum Glück nicht der Fall. Ok, manchmal versinken Passanten im Boden oder es gibt bei Autos keine Kollisionsabfrage, aber das Grundkonstrukt funktioniert. Und dieses ist gar nicht so schlecht gemacht. Man fängt mit Strafzettel verteilen an und arbeitet sich bis z.B. zur Tatortuntersuchung und anschließender Strafverfolgung hoch. In die Tiefe geht das alles natürlich nicht, aber es wird schon ein ordentliches Spektrum geboten.

Ich habe jetzt alle Stadtteile gesehen, alle angebotenen Aufgaben erledigt (dabei ploppt nach ein bisschen Grind die Platin-Trophäe auf), was wirklich neues passiert dann nach einiger Zeit nicht mehr. Für zwischendurch ist der Polizeisimulator eine nette Abwechslung zum entspannten spielen.


7/10
 
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