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ChiefMayhemSoap

Aushilfe der Essenausgabe
Habe nun das Resident Evil 4 Remake beendet. Und ich hatte das Original damals eben nur bis zum Schloss gespielt, daher war vieles im späteren Verlauf noch komplett neu für mich.
Insgesamt ein wilder Ritt und schon gut aber es ist schon irre, wie viel ja dann in Teil 5 (den habe ich häufiger gespielt) wiederholt wurde (Ortschaft/Dorf; Marshlands mit Boot/Seegebiet mit Boot; Minen/Minen; Labor/Labor etc. pp.). Aber okay, manche Dinge - wie der Raketenwerfer am Ende - scheinen ja auch irgendwie einfach so ein Standard zu sein, "der nun dazu gehört". Aber das ist ja schon sehr selbstreferentiell, was da im RE-Franchise abgeliefert wird. Aber gut, nun werde ich wahrscheinlich noch den Separate Ways DLC nachlegen. Wichtig ist ja, dass es Spaß macht.
 

Jarvius71

Aushilfe der Essenausgabe
Powerwash Simulator

Ich glaube es gibt kaum ein Spiel wo man bereits nach den beiden Demoleveln so genau sagen kann, ob das für einen was ist. Also spielt die Demo, wenn ihr angesichts Teil 2 drüber nachdenkt.

Denn eines klar: Was in Map 1 passiert, passiert so oder so ähnlich auf auch auf Map 20. Man hat einen Druckstrahler mit dem schmutzige Flächen sauberstrahlt. Ob es nun ein Van, ein Haus, ein Minigolfplatz oder etwas wesentlich obskureres ist. Dabei hat man verschiedene Düsen die auf Kosten von bestrahlter Fläche mehr Druck haben und kann sich zudem Waschmittel kaufen, das für bestimmte Flächen großflächig verteilt werden kann. Man kann im Laufe des Spiels ein paar Upgrades kaufen, aber im wesentlichen bleibt das Prinzip das gleiche. Eine Map dauert dabei teilweise weit über eine Stunde, für Spielzeit ist also gesorgt. Neben dem Karrieremodus der eine relativ bizarre Story bietet (die man aber auch ignorieren kann), gibt es nochmal so viele Bonusmaps und kostenlose DLC-Maps. Wer danach noch Bock hat, kann auch nochmal Geld ausgeben für Spongebob oder Back to the Future. Insgesamt ist der Umfang groß. Ich saß weit über 50 Stunden dran.

Technisch weiß ich nicht wie man das beurteilen kann. Ich habe die Switchversion gespielt, man sollte aber auch in den anderen Versionen nicht zuviel erwarten. Sind halt standardmäßige Maps, die ihre Zweck erfüllen. In der Switchversion hatte ich ein paar Abstürze, insbesondere in der finalen Hauptmap. Das ist ein bisschen Schade, war aber verschmerzbar.

Tja, mich hat es süchtig gemacht. Für andere wird es Langweile hoch 3 sein.

Hast du dir mal Crime Scene Cleaner angeschaut?
 

Zäpp

Moderator
Team
Habe gestern Resident Evil Village durchgespielt. Habe recht fix gemerkt was mich bei der Reihe stört. Die Kämpfe nerven einfach. Vor allem in der Häufigkeit. Habe dann irgendwann den Schwierigkeitsgrad ganz runter gestellt, so war das Ballern wenigstens schnell vorbei. Atmosphäre und Welt sind aber echt gut. Wurde irgendwie an Bloodborne erinnert. Hat wirklich Spaß gemacht durch das Dorf und die Umgebung zu stöbern. Mal sehen ob ich die Zusatzinhalte auch irgendwann spiele.
 

Krule

Frührentner
Ich habe gestern die Kampagne von Pikmin 3 abgeschlossen – inzwischen schon mein dritter Durchgang (der erste war damals auf der Wii U). Auch wenn ich Pikmin 4 insgesamt auf fast allen Ebenen stärker finde, hat Pikmin 3 eine deutlich fokussiertere Kampagne, die man in etwa 6–8 Stunden durchspielen kann. Und da ich parallel gerade KCD2 zocke, hatte ich schlicht keine Lust auf ein weiteres Umfangsmonster wie Teil 4.

Ich mag die Pikmin-Reihe generell sehr, besonders Teil 1, Teil 4 und eben Teil 3. Lediglich Pikmin 2 hat mich mit seinen prozedural generierten Arealen nie so richtig abgeholt. Alles in allem: wunderschöne, besondere Spiele – für Pikmin 3 würde ich dieses Mal 8/10 geben.
 

Kindra

Rentenbezieher
Sponsor
Metroid Prime 2: Echoes
Ich kann es irgendwie nicht sein lassen, auf dem Weg zu neuen Metroid-Releases die ganzen Spiele nochmal zu spielen … Prime 1 ist dank des Remasters zu frisch im Gedächtnis, aber das letzte Mal Prime 2 dürfte wieder 3-4 Jahre her sein, also ab! Aufgrund des Alters des Spiels keine Spoilertags. Lesen auf eigene Gefahr!

Prime 2 ist ein nahezu perfektes Sequel. Es macht im Grunde exakt das Gleiche wie der Erstling, ist dabei aber größer, komplexer, anspruchsvoller! Was es besser macht als Prime 1 und warum es trotzdem insgesamt hinter Prime 1 bleibt:

Prime 2 erzählt insgesamt mehr als der erste Teil. Es gibt, vor allem zu Beginn, mehr Story-Cutscenes, da man einen verschollenen GF-Trupp sucht und dessen Schicksal erfährt. Die Luminoth, quasi die dominante Spezies auf dem Planeten und Auftraggeber, sprechen via Textboxen sogar direkt mit Samus. Allerdings ist Prime 2 dadurch noch lange kein storylastiges Spiel, vor allem der Konflikt zwischen den Luminoth und den antagonistischen Alien-Viechern namens Ing wird größtenteils als Hintergrund-Lore behandelt. So hat man ein ähnlich wohliges Hintergrundrauschen an Story wie im ersten Teil.

Am Gameplay hat sich gar nix geändert, auch viele Items sind die gleichen (gab aber auch Neuheiten für 3D-Metroid wie die Screw Attack). Selbst 2 der 3 neuen Beams sind streng genommen andere Skins von Beams aus Teil 1. Light und Dark Beam bekommt man hier erstaunlich früh. Neu ist, dass diese Beams Munition benötigen. Hat viele genervt, mich aber nicht wirklich. Unbedingt nötig erscheint mir diese Mechanik aber auch nicht.

Da die Retro Studios jetzt eingespielt waren, konnten sie mit allem so richtig auf die kacke hauen. Der Morph Ball zum Beispiel wird hier viel mehr verwendet – es gibt mehrere Bosse, die nur als Morph Ball bekämpft werden. Generell sind die Bosse das Highlight des Spiels: Egal ob der Boost Guardian, Chykka oder Quadraxis, die Bosse sind ein bisschen anspruchsvoller als vorher, haben häufig mehrere Phasen und bocken richtig. Ich glaub, Quadraxis ist der beste Boss der Reihe. Nervig ist allerdings, dass man ernsthaft jede blöde Phase eines Bosses scannen muss …

Untermalt werden sie von einem äußerst charakteristischen Soundtrack, der den des ersten Teils nochmal toppt. Wie episch ist der Track von Quadraxis, wie treibend der von Adult Chykka? Wie fetzig ist Torvus Bog, was ist Sanctuary Fortress für ein Banger? Wie atmosphärisch ist die sich sehr zurückhaltende Musik auf Dark Aether?

Womit wir zur Kernmechanik des Spiels kommen: Ähnlich wie in einem Zelda ALttP oder Zelda TP, gibt es eine gefährlichere Dark World, in der man stärkere Gegner bekämpft und wo die Atmosphäre einem schadet – ein Umstand, der leider nicht lang genug wirklich eine Rolle spielt, weil man den Dark Suit recht früh bekommt, der den Schaden zwar nicht völlig negiert, aber doch so weit verringert, dass es egal ist. Die Dark World ist recht bedrückend und atmosphärisch stark, allerdings gibt es nur wenige transdimensionale Puzzles.

Trotzdem sorgt die Dark World aber für eine höhere Komplexität, womit wir zum Leveldesign kommen, das zwar an sich besser als das von Prime 1 ist, aber wegen des teils konfus designten Hubs in Kombination mit manchmal fiesen Dark World-„Sackgassen“ ein bisschen leidet. Während also die Level selbst – Agon Wastes, Torvus Bog, Sanctuary Fortress – im Grunde das Beste an Prime-Levels bisher bieten, ist der Grundaufbau mit dem Hub nicht ganz so überzeugend. Die Welt ist sehr nach einem Schema aufgebaut, ein Problem, das sich durch das ganze Spiel zieht. Mach 3 Tempel … sammel in jedem Level 3 Schlüssel, um zum Boss zu gelangen – das ist alles sehr „game-y“ und überhaupt nicht organisch oder immersiv.

Aber wie fantastisch sind diese Level? Ich kenne Prime 2 zwar nicht so sehr auswendig wie Prime 1, aber ich hab es ja bereits unzählige Male durchgespielt, und trotzdem muss ich mir die Karte angucken, ja verlauf mich sogar mal ein bisschen. Die Level sind der Hammer, und funktionieren hier tatsächlich mehr „self-contanied“ als man das von einem Metroid erwarten würde. Verlassen muss man die Level selten und sie sind auch nie in einer typischen Metroidvania-Art mit anderen Levels verbunden (auch wenn die Level untereinander natürlich miteinander verbunden sind), so dass man dem Spiel vorwerfen könnte, deutlich linearer und weniger Metroidvania zu sein als andere Metroids. Allerdings sind die Level für sich wie gesagt unglaublich gut. Hatte einen Heidenspaß in Torvus Bog und in der Sanctuary Fortress, die mit zu den besten Prime-Levels überhaupt gehört.

Durch diesen etwas anderen „Aufbau“ kam es dann wahrscheinlich auch zu den 2 schlechten Backtracking-Momenten im Spiel. Retro hat sich gedacht „hm, wir machen Metroid, also müssen wir Backtracking haben!“ … und machten die schlechte Art von Backtracking. Bspw. muss man aus Sanctuary Fortress, zum Eingang zurückgehend, zurück zu einem Bossraum ganz unten von Torvus Bog. Es ist unverständlich, warum man komplett zurücklaufen muss. Hier crashed klassische Metroid-Philosophie mit dem „self-contained“-Design von Prime 2.

Nachdem man mit der Sanctuary Fortress gerade das absolute Highlight des Spiels durchhat und mit dem super coolen Light Suit ausgerüstet sich zum Endgegner begeben will, wird man – wie könnte es anders sein – wie im ersten Teil ausgebremst.

Die Sky Temple Key-Quest ist ein Witz. Tatsächlich noch schlimmer als im ersten Teil. Man kann zwar schon ein paar Schlüssel einsammeln, sobald man den Dark Visor hat, aber es sind insgesamt neun Stück … come on. Das sind zwar weniger Schlüssel als Artefakte in Prime 1, aber hier ist es trotzdem zu viel des Guten, weil zu viele davon erst ganz am Ende eingesammelt werden können. Das dann freigeschaltete Fast Travel-System über die Tempel hilft nur ein wenig.

Ich versteh’s ja irgendwo: Man hatte (wieder unberechtigte) Angst, das Spiel könnte zu kurz werden, und gleichzeitig will man, dass der Spieler was vom Light Suit hat, da es ohne diese Quest direkt zum Endgegner ginge. Und man kann jetzt, da man komplett ausgerüstet ist, auch viele Pickups auf dem Weg mitnehmen … trotzdem ist das nicht elegant. Es ist eindeutig Spielzeitstreckung. Wenn man den Spieler nochmal durch die Welt laufen lassen will, dann mach es doch mit gutem Backtracking, lass es natürlich wirken und nicht so gezwungen. Definitiv ein ziemlicher downer direkt vor dem Ende. Es ist zwar nett, dass man per Scans die Orte der Schlüssel rausfinden kann (und die Behälter der Schlüssel mit dem Dark Visor sogar in der Light World sehen kann), aber zu viel ist zu viel. Das hätten sie sich entweder ganz sparen sollen oder mehr Schlüssel „natürlich“ während des Flows einsammelbar machen.

So bleibt ein Spiel, das die allermeiste Zeit komplett begeistert, in vielerlei Hinsicht den ersten Teil sogar übertrifft (vor allem bei den Bossen …), aber gleichzeitig solch klare Schönheitsdellen hat, dass es trotzdem hinter Prime 1 bleibt.

9/10

Es ist schon etwas lustig. Einerseits denke ich mir: Unmöglich, dass Retro diese unglaubliche Qualität, die Prime 2 versprüht, in Prime 4 nochmal erreichen kann ... andererseits denke ich mir: Um Gottes Willen, macht es an der und der Stellschraube bitte unbedingt besser!
 
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Krule

Frührentner
Tinykin

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Tinykin ist ein ausgesprochen charmanter 3D-Platformer, der sich deutlich von seinem großen Inspirationsvorbild Pikmin abgrenzt. Während Pikmin ja eher eine Mischung aus Echtzeitstrategie und Action-Adventure ist, übernimmt Tinykin lediglich die grundlegende Mechanik kleiner wuselnder Wesen und übersetzt sie konsequent in ein klassisches 3D-Platforming-Konzept.

Die kleinen Helferlein dienen hier also nicht zum strategischen Ressourcenmanagement, sondern eher als Fähigkeiten, die in niedliche Kreaturen verpackt wurden: Sie fungieren als Leitern, als Bomben, tragen Gegenstände — und das ganz ohne Risiko. Tinykins können weder sterben noch verloren gehen. Das Spiel wählt zudem automatisch immer die passende Tinykin-Art aus, sodass man sich als Spieler eigentlich um nichts kümmern muss.

Der Fokus liegt stattdessen auf der Erkundung: Man durchstreift offene Levelareale, sammelt neue Tinykins ein, öffnet Türen, entdeckt Abkürzungen und räumt allerlei Sammelkram ein. Das macht Spaß, weil man spürbar Fortschritte macht und sich immer weiter neue Bereiche erschließen. Was man jedoch nicht erwarten darf, ist irgendeine Form von spielerischer Tiefe oder Anspruch. Tinykin ist extrem leicht – eher zum Entspannen geeignet, ohne nennenswerte Herausforderung. Es gibt keine Feinde und keine Bedrohungen (keine Gegner oder Bosse).

Die Story ist charmant geschrieben, aber für meinen Geschmack wird man etwas zu häufig zugetextet. Das tut der sympathischen Präsentation aber keinen allzu großen Abbruch.

Nach rund 5 Stunden ist das Abenteuer auch schon vorbei – länger braucht man nicht. Für die kurze Laufzeit funktioniert das Spielkonzept aber recht gut.

Fazit:
Ein spaßiger, kleiner Platformer mit viel Charme, schönen Welten und einer cleveren, aber super simplen Pikmin-Interpretation. Kein Tiefgang, keine Herausforderung – aber dafür ein angenehmes, kurzweiliges Wohlfühlspielchen. 6,5/10
 
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Kindra

Rentenbezieher
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Super Metroid
Wenn man eh grad nochmal Dread, Other M, Prime 2 und 3 durchgespielt hat ...

Es war lustig, nach einer ganzen Weile mal wieder Vanilla Super Metroid zu zocken ... aber ich konnte es nicht lassen, ständig sequence breaking zu betreiben, weil ich das einfach zu oft mit randomizer gespielt hab: Es ist so schön, was in dem Spiel alles möglich ist! Der Walljump ist völlig broken und mit ein paar anderen Tricks (mock ball etc) geht noch mehr!

hab mich aber zu wenig um ammo management gekümmert, weshalb ich mit viel zu wenig missiles und supers bei ridley ankam. 💀

Hat für's "beste" Ende mit 76% Items gereicht (spore spawn hab ich geskipped und auch das ganze gebiet von Crocomire für den grapple beam hab ich ausgelassen)

Immer noch eines der besten 2D-Metroids. Das Alter des Spiels ist eigentlich nur an der etwas in die Tage gekommenen Steuerung bemerkbar, was ich persönlich immer löse, indem ich den rennen knopf auf steuerkreuz links/rechts packe, damit Samus immer automatisch rennt, sobald ich normal laufe. xD
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Guardians of the Galaxy

Wilder Ritt. Da das Meiste hier schon im anderen Thread von mir - der nie den Mund halten kann - durchgekaut wurde, beschränke ich mich mal auf: Wirklich astrein inszeniertes Action-Adventure mit jeder Menge (so denke ich) Vorlagentreue und tollem Kampfsystem.

Die vielen Bugs, die ich übrigens in der PC-Version nicht erlebt hatte, hätte ich nicht unbedingt gebraucht, aber es war nichts Spielbrechendes darunter.
 
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