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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Kindra

Rentenbezieher
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Metroid Prime Remastered
Jetzt hab ich doch das gemacht, wovon ich dachte, dass ich es vielleicht nicht machen sollte, um mich nicht zu übersättigen, bevor Prime 4 erscheint: Die Konsolen-Primes alle durchgespielt, und dann auch noch von Teil 3 abwärts, lol.

Ich glaube aber, dass ich von diesen recht speziellen Spielen, von diesem Gamedesign, gar nicht übersättigt werden kann.

Was gibt's zu Prime zu sagen, außer dass es das beste Metroid-Spiel ist und eines der besten Videospiele generell ...

Perfekt ist es zwar nicht - dafür ist die Artefaktsuche zu nervig, auch wenn sie viel besser im Flow möglich ist als im 2. Teil, und nach hinten raus schwächeln die Phazon Mines etwas -, aber es kommt schon sehr nah dran.

6:11 Stunden ingame timer und 84% items sowie 89& Scans ist nicht so verkehrt für "einfach mal eben durchspielen"

10/10
 

Savoreth

Pförtner des Altenheims
Star Wars Battlefront II (2017)

Habe mich nun nach längerer Zeit mal dazu durchgerungen, endlich die Kampagne durchzuspielen. Gut, das Spiel ist acht Jahre alt - aber dennoch hat mich die Kampagne etwas zwiegespalten zurückgelassen.

Auf der einen Seite hat mir die Synchronisierung und die Gesichtsmimik der bekannten Charaktere wirklich gut gefallen. Insbesondere die Missionen mit Han Solo, Lando, Luke und Leia fand ich recht nett - und als Vorbereitung für den Multiplayer erfüllten sie auch ihren Zweck. Aber der eigentliche Plot mit Iden Versio hatte wirklich viel Potenzial - nur hat man daraus dann doch wieder eine übliche "Rebellen-Bekehrungsstory" mit Zeitsprüngen gemacht. Kann man so machen, aber ich denke da wäre mehr drin gewesen.

Das Spielerische fiel allerdings noch schwächer aus - man merkt halt deutlich, dass hier eine Kampagne rund um den Multiplayer-Part gebastelt wurde. Besonders nervig fand ich, dass das Spiel einem in jeder Mission eine jeweils andere Standardausrüstung aufgezwungen hat, statt die aus der letzten Mission zu übernehmen. Die Feuergefechte fand ich hier weder unterhaltsam noch taktisch wertvoll. Einfach nur den ersten Schuss abgeben und dann alles umnieten, was vor die Flinte kommt. Das ging auch im Jahre 2017 schon besser.

Aber gut. Als Kampagne für ein Battlefield war das halbwegs in Ordnung. Nicht mal ansatzweise in Richtung Bad Company, aber es gibt Schlimmeres dieser Tage. Der Multiplayer macht mir als Co-Op wesentlich mehr Spaß und wird auch heute noch gelegentlich gespielt. Ob ich die Kampagne irgendwann nochmal spielen werde? Sehr unwahrscheinlich, auch wenn das Ganze nur 6-8 Stunden gedauert hat...
 

Mannimanaste

Neuankömmling
Gran Turismo 7

Wie definiert man durchgespielt bei so einem Spiel?
Ich definiere es so, dass ich die 39 Café Menüs fertig habe, alle Lizenzen habe, Sammelstufe 30 bin, und 44 von 54 Trophäen geholt habe.

Was noch fehlt? Alle normalen Lizenzen auf Gold, weitere 49 Rennen im Sport Modus, Foto vom R18 TDI auf Le Mans (der kostet 3 Mio Credits), 500 Meilen auf Ovalkursen, 13191 km gefahren sein (beinhaltet dann 2 weitere Trophäen mit Distanzvorgabe), 3. legendäre Autos besitzen die in Lemans gewonnen haben (kosten ca 26 Mio Credits).

Dazu wäre viel Multiplayer und viel Grind nötig. Alleine für die 3 Lemans Wagen wären es ca 30 Stunden Grind/Farmen; und wer sagt mir wann die Autos im Legendären Händler zum Kauf bereitstehen? Ich bezweifle, dass ich mir das antue.

Für mich ist GT7 damit abgeschlossen, und ich werde es zum Spaß weiterspielen, aber ohne festes Ziel.
Sport, Café Menüs (sind aktuell 97 Stück, ich habe 39 fertig), Strecken meistern - da gibt es noch genug zum freien Spielen.
Es gibt rechts neben den wöchentlichen Challenges einen blauen Button (man muss von der Weltkarte aus zuerst auf "Weltstrecken" klicken), in welchem eine Prozentzahl zu sehen ist. Wenn man alle verfügbaren Rennen mit Platz 1 abgeschlossen hat, steht da dann 100%. Bei mir steht es jetzt auf 99%, denn mir fehlt leider noch das eine Rennen, in dem man nur mit dem 1965er Mini aus England fahren kann, und idiotischerweise habe ich den irgendwann mal verkauft, da ich ihn mit nicht revidierbaren Tuningmaßnahmen über die bei diesem Rennen zulässige LP Zahl getunt hatte. Und jetzt warte ich drauf, dass er irgendwann wieder mal bei Gebrauchtwagen, oder Legends zu bekommen sein wird.
 

Krule

Frührentner
Kingdom Come: Deliverance 2

Vorweg: Sorry, ich weiß, das Spiel hat (zurecht) viele Fans—also bitte nicht getriggert fühlen, wenn ich es rein subjektiv nicht herausragend, sondern „nur“ ganz gut finde. Ich würde es wirklich gerne mehr mögen. Aber westliche Rollenspiele dieser Art sind derzeit einfach nicht mehr so mein Genre (ich mag z. B. auch The Elder Scrolls überhaupt nicht). KCD2 hatte es bei mir daher automatisch etwas schwerer.

KCD2 spielt sich sehr wie der Vorgänger. Man könnte fast sagen: more of the same – und das ist durchaus ambivalent. Wer KCD1 mochte, findet sich sofort zurecht; wer vom Vorgänger gelangweilt war, bekommt wenig frische Impulse. Lediglich storytechnisch werden diesmal deutlich mehr offene Enden geschlossen und es gibt ein paar mehr Highlights in der zweiten Spielhälfte.

Der berühmt-berüchtigte Realismusfokus ist wieder stark präsent. Ich muss zugeben: Mir ist Realismus in Videospielen gar nicht so wichtig, und manche kleinteiligen Mechaniken nerven mich eher. Trotzdem: Das Gameplay ist im Kern gut gelungen. Das Kampfsystem ist deutlich simpler und zugänglicher, als es sein Ruf vermuten lässt - keinesfalls ein Grund, das Spiel zu meiden. Ja, es wirkt stellenweise etwas clunky, aber für ein Ego-Nahkampfsystem ist es wirklich gelungen und meiner Meinung nach interessanter als vieles, was vergleichbare West-RPGs wie etwa die Elder-Scrolls-Reihe bieten.

Was mir gar nicht gefallen hat waren die zahlreichen Stealth-Passagen. Das liegt insbesondere an einer verbuggten KI, die zu frustrierenden, nicht nachvollziehbaren Abläufen führt. Ich war sogar zwei Mal kurz davor, das Spiel während der Stealth-Passagen abzubrechen.

Generell hat der Titel noch immer mit viel Kleinkram an Bugs zu kämpfen. Es ist fast unmöglich, alle zu benennen, weil es so viele kleine Ungereimtheiten sind: merkwürdige NPC-Interaktionen, unlogisches Wachenverhalten in Stealth-Segmenten, Questfortschritte, die nicht getriggert wurden, plötzlich verschwindende Rüstungsteile im Inventar, falsche Frisuren oder Bärte in Zwischensequenzen oder Ausrüstungsgegenstände, die mir überhaupt nicht gehörten. Dazu kamen ein bis zwei Abstürze und spürbar lange Ladezeiten. Generell fehlt es etwas an Polishing (gespielt auf der PS5 Pro).

Das Pacing ist auch nicht immer gelungen. Die ersten 20 Spielstunden zogen sich für mich enorm. Es passierten nur sehr wenige Highlights, viele Aufgaben bestanden aus recht banalen Routinejobs, und es fehlte einfach die Spannung. Auch später im Spiel gibt es immer wieder Phasen, die sich etwas langatmig anfühlen. Aber: Wenn das Spiel dann endlich in Fahrt kommt, liefert es auch richtig gute Momente. Dann entfaltet KCD2 genau die Art von Spannung, die man sich davon erhofft hat. Immer wieder stolpert man über kleine humorvolle Situationen, die sich organisch ergeben und das ansonsten ernste Setting angenehm auflockern. Dazu kommen mehrere wirklich gelungene Storywendungen, die überraschend, glaubwürdig und motivierend zugleich sind und einen deutlich stärker in die Handlung hineinziehen. Allgemein ist die Geschichte gut geschrieben und streut regelmäßig spannende Wendungen ein. Viele Charaktere wirken glaubwürdig mit ihren Konflikten, die nie komplett schwarz-weiß sind. Manche Situationen sind ziemlich lustig oder charmant. Das Spiel bemüht sich spürbar darum, eine erwachsene, realistische Welt mit echten Konflikten zu zeichnen.

Was besonders hervorsticht, ist die atmosphärische Qualität der Spielwelt. KCD2 schafft einen fantastischen mittelalterlichen Vibe, der seinesgleichen sucht. Man hat manchmal wirklich das Bedürfnis, selbst mit einem Krug Met in die nächstbeste Taverne zu stapfen.
Die Entwickler haben erneut ein beeindruckendes Händchen dafür bewiesen, historische Städte und Dörfer so detailgetreu zu rekonstruieren, dass sie sich beinahe wie reale Schauplätze anfühlen. Die Architektur, die Straßenzüge, die Platzierungen der Gebäude und selbst kleine Alltagsdetails wirken so authentisch, dass man leicht vergessen kann, dass man sich in einem Videospiel bewegt.
Ein echtes Highlight ist außerdem die wunderschön handgezeichnete Karte, die in mehreren Detailstufen aufgebaut ist und damit eindrucksvoll zeigt, wie viel Herzblut und handwerkliche Sorgfalt in jeden Winkel der Spielwelt geflossen sind.
Und schließlich verdienen auch die Belagerungskämpfe besondere Erwähnung. Diese sind nicht nur visuell beeindruckend umgesetzt, sondern fangen auch den Mittelalter-Flair auf eine Weise ein, wie man es nur selten in Videospielen findet. Wenn sich Truppen formieren, Belagerungsgerät zum Einsatz kommt und die Spannung spürbar steigt, entsteht ein mitreißendes Gefühl von Dramatik und Authentizität, das zu den absoluten Höhepunkten des Spiels gehört.
Man lernt auch tatsächlich einiges über das Spätmittelalter – sei es über Architektur, Lebensumstände oder historische Hintergründe. In dieser Hinsicht ist KCD2 ein nahezu einzigartiges Rollenspielerlebnis. Lediglich sich zu häufig wiederholende NPC-Gesichter und die vielen Bugs versetzen der Immersion manchmal einen kleinen Knacks.

Fazit:
Kingdom Come: Deliverance 2 ist ein einzigartiges, atmosphärisch starkes, erwachsenes Mittelalter-Rollenspiel, das in vielen Bereichen hervorragende Arbeit leistet. Die Welt ist liebevoll gestaltet, das Setting ist immersiv, die Kämpfe sind überraschend zugänglich, und man spürt überall den historischen Anspruch.

Gleichzeitig gibt es deutliche Schwächen:
Ein extrem langsamer Einstieg, technische Probleme, frustrierende Stealth-Passagen und etwas zu viel „Realismus“ im Kleinklein, der für mich persönlich den Spaß eher bremst.

Aus rein neutraler Perspektive ist KCD2 ein hervorragendes Rollenspiel.
Subjektiv habe ich in meinen ~70 Spielstunden aber auch immer wieder gemerkt, dass diese Art von West-RPG vielleicht nicht mehr so ganz mein Fall ist. Ich habe es wirklich gerne durchgespielt, aber es ist trotz enormer Qualitäten für mich kein GotY-Contender sondern "nur" ein wirklich gutes Spiel - 7/10
 

Marcee0815

Aushilfe der Essenausgabe
The Drifter
Adventure in dem man ein Landstreicher spielt (er möchte nicht Obdachlos genannt werden), der wenn er stirbt in der zeit zurück reist kurz vor seinem Tod. Warum er das kann, tja das würde er auch gern wissen und so entsteht eine Mysterie/Horror/Abenteuer Geschichte die vom Pacing her wirklich gut ist. Hat mir richtig gut gefallen weil ich immer wissen wollte wie es weiter geht, dazu sind die Rätsel auch nicht maximal schwierig. Für mich doch das beste Adventure das ich seit einer Weile gespielt hab, auch besser als Kathy Rain 2 dieses Jahr, welches mir auch gut gefiel.
 

teltow

Altenpfleger
Vorweg: Sorry, ich weiß, das Spiel hat (zurecht) viele Fans—also bitte nicht getriggert fühlen, wenn ich es rein subjektiv nicht herausragend, sondern „nur“ ganz gut finde

Das ist kein Spiel für Jeden. Für die vielen Kritikpunkte bist du mit 7/10 auch noch recht wohlwollend, finde ich.

Ich mochte vor allem die massiv gut gelungene Immersion in diese Spielewelt und das Questdesign. Einige Mechaniken mochte ich auch nicht. Nicht speichern können, umständlich Brauen von Tränken, Inventarbegrenzung, das andauernde Badehausgenerve usw fand ich auch teilweise anstrengend. Man muss sein Spielen im Spiel selbst organisieren, während man in anderen Spielen einfach drauf los zocken kann.
Und normalerweise ist mir Realismus auch nicht so wichtig. Den habe ich in der realen Welt ja schon zu genüge. Aber er stört mich in KCD auch nicht sonderlich.

Dennoch 10/10 alleine für den ersten Teil meinerseits =) Der zweite kriegt wahrscheinlich 12/10.
 

ChiefMayhemSoap

Aushilfe der Essenausgabe
Nach dem Durchspielen des Resident Evil 4 Remakes habe ich nun auch den RE4 DLC Separate Ways beendet. M.E. haben die Macher da einen wirklich tollen DLC entwickelt. Erstens ist dieser nicht zu lang und nicht zu kurz und m.E. für das was er bietet locker die 9,99 € wert. (Ich würde sogar eher sagen, dass dies recht preiswert ist. Es ist kein unglaublicher Umfang aber der qualitative Wert, der dahinter steckt ist schon klasse. Bei 14,99 € hätte ich auch nicht gemeckert.)

Großartig finde ich, wie perfekt der DLC mit dem Hauptspiel verwoben ist. Es ist im Grunde kein "Add-On", sondern ein "Fit-In" und das macht in meinen Augen den DLC besonders gut. Man darf in kurz und knackiger Länge nahezu die gesamten Locations noch einmal besuchen, aber eben nie so lang, dass es einen langweilen würde. Und dann eben die Begegnungen mit Leon aus Adas Sicht oder eben auch diese Aha-Erlebnisse "Ah, und dann hat Ada also Ashley gesehen...". Dann kommt noch der Grappling-Hook dazu, der auch Spaß macht und m.E. gut eingesetzt wird und bspw. auch einen Kampf gegen einen Gigante (oder so ähnlich) auch ganz anders wirken lässt, obwohl es ein aus dem Hauptspiel bereits bekannter Gegnertyp ist.

Also insgesamt kann es gut sein, dass ich sowohl das Hauptspiel als auch den DLC irgendwann noch einmal im NG+ spielen werde.
 

qpadrat.

Pförtner des Altenheims
Mario Kart World bun für mich abgeschlossen. Alle Cups auf 3 Sterne hatte ich schon lange und nun habe ich zumindest noch alle ?Panels gemacht, weil man die Vollständigkeit gut nachverfolgen kann.
Für mich das beste Mario Kart nach MKWii. Es hat große Schwächen, z.B. die Übergänge zwischen den Strecken, in denen man nur geradeaus fährt. Aber ich bin jemand, der über Schwächen locker hinwegsehen kann, wenn mir das Gesamtpaket einfach super gefällt.
3 Neuerungen machen das Spiel für mich so gut.
1. Anstieg der Anzahl der Fahrer auf 24: Das Mittelfeld ist so herrlich chaotisch, das macht einfach Freude.
2. Die Rails und Wallrides: Das ist schon ein echt geniales Feature, was den Strecken eine neue Dimension hinzufügt. Man muss nur mal bei YouTube anschauen, was da für krasse Abkürzungen mit möglich sind.
3. KO-Tour: Ein richtig cooler neuer Modus, der super Spannung reinbringt. Macht super viel Spaß, vor allem online kommt man da ordentlich ins Schwitzen.

Insgesamt eine 9/10 für mich.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Tomb Raider Definitive Edition (Switch 2)

Seit dem 18.11.2025 gibt es, via Shadow Drop, zum ersten Mal das Tomb Raider Reboot auch auf einer Nintendo-Konsole. Ich habe es in rund 12 Stunden in einem Rutsch durchgespielt (man kann auch 40h damit verbringen) und erläutere kurz die Unterschiede zur PS5 bzw. Xbox Series Version.

Lara Croft macht vorab eine gute Figur auf der Switch 2, für ein 12 Jahre altes Spiel. Leider wurden einige Details im Gegensatz zur Definitive Edition der PS5 Version zurückgefahren. Rauch und Schatten sind verringert, die Haarpracht von Lara stammt aus der PS4 Version, die globale Beleuchtung hat Einbußen hinnehmen müssen und die Gesichter und Animationen wirken teilweise puppenhaft und leblos.
Das war wohl der Preis für die konstanten 60 Bilder pro Sekunde im Handheld-Modus und ebenso bei einer 4K Auflösung via Docking Station. Immerhin wurden die Umgebungen mit einer dichteren Vegetation ausgestattet und die Regeneffekte sehen nun noch realistischer aus. Hinzu kommen noch Verbesserungen beim Antialiasing. Das Kantenflimmern früherer Versionen gehört der Vergangenheit an. Farben und HDR-Effekte sind nun ebenfalls satter und intensiver.

Die Unterstützung der Joy-Con-2 Steuerung ist hervorragend. Gyro und Haptik, sowie Maussteuerung sind auch mit an Bord und natürlich kann man auch mit dem Switch 2 Pro Controller sehr gut spielen und ihn vor allem individuell anpassen.

- Die Definitive Edition enthällt alle DLC's, also optionale Gräber und Qutfits für Lara.
- Der Multiplayer war am Wochenende nicht spielbar, da keine anderen Spieler vorzufinden waren (wenig überraschend).
- Es gibt ein Novum bei diesem Spiel: Für die Switch Version (18,19€ UVP) gibt es kein Upgrade für die Switch 2 Version (gleicher Preis). Die Switch 2 Version läuft nicht auf der Switch.

Kann man das empfehlen? Ich sage ja, durchaus. Das Spiel ist gut gealtert, der Preis ist fair. Die Uncharted-ähnliche Formel ist zeitlos und macht immer wieder Spaß. Bei der Grafik hätte man einiges mehr herausholen können, aber im Grunde genommen hat hier Portierungsspezialist Aspyr einen guten Job gemacht. Bugs sucht man vergebens, das Spiel läuft sehr flüssig und die Steuerung ist jederzeit präzise.
Man hätte ein paar Neuerungen einführen können, aber auch so bleibt es ein rundes Erlebnis und kurzweiliger Spielspaß, zumal man heute Laras Rolle "von der braven Studentin zur knallharten Überlebenden" nicht mehr so kontrovers betrachen muss wie im Jahr 2013. Nora Tschirners deutsche Synchronstimme funktioniert auch heute noch gut und das alles kann sich mit aktuellen Produktionen messen. Ein tolles Action-Adventure, das nun endlich auch auf der Switch (2) zu überzeugen weiss. Fehlen noch Rise und Shadow.

7,5/10
 
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