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19 Stunden für die Hauptgeschichte und nochmal 4 1/2 Stunden für Dark Ties.
Story top, Optik auf der Switch 2 klasse und auch sonst nichts auszusetzen.
Leider endet hiermit erstmal die Yakuza Reise auf der Switch. Ich hoffe, sie setzen die restlichen Teile auch noch um.
Eigentlich lüge ich jetzt wenn ich hier schreibe ich hätte das durchgespielt, das hab ich nur ca zur Hälfte die andere Hälfte hat meine Tochter gespielt und ich hab zugeschaut.
Ich hasse ja Plattformer und kann das auch einfach nicht. Aber ich wollte endlich mal wissen und nachvollziehen können was hinter dem Hype um das Spiel steckte. Kann ich es jetzt nachvollziehen ? Nicht wirklich .... Ich weiß nicht ob das ein hot take ist aber für ein goty hätte ich mehr erwartet.
Ja, die Welten sind absolut liebevoll gestaltet. Alles ist bunt und niedlich und das gefällt mir auch. Kreativität und Abwechslung ist da, aber gleichzeitig auch sehr viel Wiederholung.
Die Fähigkeiten die man verliehen bekommt sind gefühlt an einer Hand abzuzählen und wiederholen sich andauernd.. Dann gibt es aber auch welche, die nur ein einziges mal verwendet wurden, gerade diese waren aber die coolsten. (Zb kleiner werden oder zum Schwamm werden)
Die Aufteilung der Fähigkeiten hat mich also wirklich massiv gestört.
Dann gibt es noch extra Welten welche man ohne Checkpoints schaffen muss, die waren uns einfach viel zu schwer. Finde ich auch immer schade wenn ein Spiel eigentlich in der "Hauptlinie" zugänglich sein will (dass das kein schweres platforming ist, ist mir klar auch wenn mir halt einfach das Talent fehlt) aber dann kleine extra Schwierigkeitsspitzen reinwerfen muss so dass man einfach nicht vervollständigen kann..... Kriegen wir halt nicht alles bots. Auf ca 280 haben wir's geschafft und die Credits gesehen und das reicht jetzt auch.
Worldless
Hatte es schon länger auf der Liste, weil's halt recht kurios wirkte. Es ist im wesentlichen ein 2D-Metroidvania mit Jumping Puzzles, aber sobald man einem Gegner begegnet, setzt es auf ein Kampfsystem, das quasi Clair Obscur: Expedition 33 und Final Fantasy 13: Lightning Returns in einen Topf wirft.
Der Kampf ist in Runden unterteilt, die in Echtzeit ablaufen, es ist immer abwechselnd der Gegner und dann der Spielercharakter am Zug (bzw. Spielercharaktere, später steuert man ein Duo).
Wenn der Gegner am Zug ist, muss man eine Reihe physischer, magischer und spezieller Angriffe auf entsprechende Weise parieren, dodgen, blocken oder kontern.
Wenn der eigene Char am Zug ist, hat man ein begrenztes Zeitfenster, innerhalb dessen man mit diversen Skills möglichst viel Schaden bzw. Absorptionswert erreichen möchte, und ähnlich wie in Lightning Returns möchte man dabei Schwächen rausfinden und ausnutzen, die Form wechseln, und kann den Schaden durch richtiges Timing bei den Kombos und Inputs erhöhen.
Man kann den Char dabei im Kampf nicht direkt bewegen, aber bestimmte Aktionen implizieren Movement (z.B. stürmt der zum Ausführen eines Nahkampfangriffs zum Gegner hin, und springt bei ner Fernkampfattacke wieder auf Distanz). Das muss man teilweise auch einsetzen, um z.B. AoEs während der Offensivphase auszuweichen.
Tatsächlich möchte man den Gegner dabei im Regelfall nicht töten, sondern ihn am Leben erhalten, und währenddessen den Absorptionswert erhöhen, denn durch letzteres kann man ihn dann schließlich am Ende absorbieren und erhält einen weiteren Skillpunkt. Haut man hingegen einfach nur die Lebensleiste auf null, kriegt man nix (aber man darf den Kampf auf Wunsch danach wiederholen).
Die Kämpfe sind alle gestaltet wie kleine Duelle bzw. (Mini-)Bosskämpfe, und öfters kommt ein leicht Puzzle-artiges Element hinzu, bei dem man rausfinden soll, was überhaupt zu tun ist. Vor allem aber geht es darum, sich halt das richtige Timing und Angriffsmuster einzuprägen.
Falls man den Kampf verliert, wird man nur paar Längeneinheiten (könnten sich um Meter, Femtometer oder Lichtjahre handeln, keine Ahnung, jedenfalls ist es nicht weit) zurückgeworfen und kann den Kampf direkt wieder von vorne beginnen, wenn man möchte, man muss nicht vom Checkpoint erneut loslaufen. Generell gibt es auch keinen Grind oder nachspawnende Gegner.
Die "Story" ist dabei extrem kryptisch und abstrakt. Was ich so grob herauslesen konnte: Wir befinden uns anscheinend in einer Art neugeschaffenem Universum kurz nach dem Urknall, Gott experimentiert wohl mit ein paar frühen Versionen von Niedrigentropieentitäten herum, und die weißen runden Sternenwesen befinden sich im Konflikt mit den schwarzen eckigen Sternenwesen oder sowas. Unser Protagonistenduo bestehend aus Edda und Aven sind Vertreter dieser beiden Parteien. Gesprochen wird nur wenig bis nichts, und häufig nur Andeutungen gemacht.
Kryptisch ist dabei auch der Aufbau der Spielwelt, und die an Sternbilder angelehnte Kartenfunktion ist nur wenig hilfreich und deutet nur sehr vage an, wo es weitergehen könnte. Dadurch ist man auch öfters am Rätselraten, wo es weitergehen könnte.
Unnötig umständlich ist derweil das Platforming. Ein Charakter kann Doppelsprünge machen, während der andere dashen kann, d.h. um beides nutzen zu können, muss man während des Platformings häufig den aktiven Charakter wechseln.
Das Finale war leider etwas antiklimaktisch. Der finale Bosskampf gegen
Gott (denke ich mal?), dargestellt als eine Art abstrakte geometrische Form, ist im wesentlichen nur eine Cutscene. Er ist immun gegen alles, und man kann ihm keinen Schaden zufügen, anstelle einer Lebensleiste hat er nen unendliches Möbiusband, und nach mehreren erfolglosen Runden "Kampf" folgt ne Cutscene und dann der Abspann.
Summa summarum ein Spiel, das vor allem von seinem Novelty-Faktor und interessanten Ideen lebt, auch wenn es noch etwas Jank gibt. Es ist dabei auch recht kurz, unter 10 Stunden ca.
Nachdem ich The Witcher 3 aufgrund seiner inhaltlichen Schwäche und dem schlechten technischen Zustand abgebrochen habe, habe ich gesehen, dass ich aus irgendeinem Grund Ratchet and Clank besitze. Habe es einfachmal runtergeladen und dann gestern durchgespielt. Plattformer sind eigentlich nicht meins, aber das Spiel ist wirklich gut gemacht. Es sieht ganz gut aus, die Story ist in Ordnung (offensichtlich für eine jüngerer Zielgruppe), die Hauptcharaktere sind sympathisch, die Welten abwechslungsreicht und die Steuerung intuitiv (zumindest für Großteil des Spiels, Fliegen, Tauchen oder Hoverboarden fallen da mehr oder weniger stark ab). Insgesamt ein wirklich rundes Spiel. Glaube zwar nicht, dass ich mir die letzten Karten farme oder das Spiel nochmal im Challenge Mode durchspiele, aber den Nachfolger werde ich mir vermutlich bei Gelegenheit zulegen.
So ein tolles Spiel. Capcom hat dieses "Siegerjahr" sowas von verdient.
Ich hab gerade darüber nachgedacht was Minuspunkte in meiner Wertung für Pragmata sein könnten, aber mir fiel einfach nichts ein.
Außer vielleicht das immer gleiche "auf nimmerwiedersehen" bei den finishern und meine Tränen am Ende ....
Hitman - World of Assassination VR und
Resident Evil 4 Remake VR
Beide Spiele habe ich auf der PS5 Pro mit der PSVR 2 Brille und den Playstation Sense-Controllern gespielt.
Die Teile 1-3 des Hitman Reboots spielen sich aus der Ego-Perspektive hervorragend. Steuerung und Grafik sind auf dem Niveau wie man sich einen echten VR-Titel wünscht. Durch die großen Menschenmassen wirkt die Hitman-Trilogie extrem lebendig und eignet sich von daher sehr gut für das ersehnte Mittendringefühl. Heimlich herumschleichen, sich verkleiden und Gegner aus dem Hinterhalt anzugreifen macht nochmal doppelt so viel Spaß wie im normalen Modus.
Alle Handgriffe funktionieren erstaunlich gut. Lediglich beim würgen von hinten und verstecken von bewusstlosen Personen in Truhen oder Schränken gestaltet es sich etwas hakelig. Dafür geht das zielen mit leichtem Druck auf den Trigger der Pistole sehr gut, denn dort erscheint ein Laser, mit dem man punktgenaue Treffer setzen kann, ob nun bei einem Kronleuchter oder einem direkten Kopfschuss.
Einige Örtlichkeiten im Spiel laden zum Verweilen ein. Ist man am Strand auf den Malediven, bei der Winzerei in Argentinien oder auf dem alten Turm in Sapienza: Die Landschaften sind zum verlieben schön und manchmal fühlt es sich unter der Brille wie im Urlaub an. Wenn da nicht die makaberen Aufträge auf Agent 47 warten würden...
Der Klassiker Resident Evil 4 in seiner Neuauflage von 2023 ist vielleicht einer der besten VR-Titel für Sonys Nabelschnur-Brille überhaupt.
Die markante Laserzielvorrichtung von Leons Waffen hilft hier natürlich enorm, die grausigen Gestalten auf Distanz zu halten. Da der Titel sehr auf Action Wert legt, kommt man hier nur selten zu einer Atempause.
Der Abschnitt mit Ashley in der Burg macht auf einmal richtig Spaß. Wenn die Ritterrüstungen hinter einem her sind und man keine Waffe zur Verteidigung besitzt, kann einem schon mal Angst und Bange werden. Denn dieser Titel spielt seine Komposition aus Grusel, Horror und Terror in der virtuellen Realität erst so richtig aus.
Auch die Fahrt in der Lore zusammen mit Luis ist wie gemacht für VR. Spätestens wenn man einem Regenerador oder einer Iron Maiden gegenübersteht und versucht, mit dem Gewehr und biometrischen Zielfernrohr seine Schwachpunkte zu finden, stehen einem die Haare zu Berge! So etwas schafft nur VR und Resident Evil 4 Remake ist ein Paradebeispiel, wie es gemacht werden sollte. Großartig!
Assassin‘s Creed Shadows
Das letzte Title Update wurde beendet und nun ist das Abenteuer in Japan offiziell beendet. Da kommt nichts mehr.
Das Ende war nochmal spannend, weil doch nicht recht klar war, wie die Geschichte ausgehen sollte. Gegen zwei mächtige Inquisitoren zu kämpfen sah ziemlich aussichtslos aus.
Ich muss trotzdem mal was zur Technik loswerden, besonders im Hinblick auf das Basisspiel und die DLCs.
Da liegen Welten zwischen! Während man sich beim Basisspiel Mühe mit Gestiken, Animationen und Lippensynchronität gab (ja, die OV hat davon tatsächlich etwas), kam dieses Gefühl bei den Erweiterungen, inklusive der großen „Claws of Awaji“ nie auf. Technisch war das Niveau auf vorletzter Konsolengeneration stehengeblieben.
Hölzerne, ausdruckslose Gesichter, Clippingfehler, wilde Kameraschwenks, teilweise miese Vertonung; ich hatte immer das Gefühl, es wäre irgendeine Hinterhof-Garagenfirma mit diesen Zusatzcontents beauftragt worden. Die haben alle durch die Bank weg enttäuscht.
Nun macht das zwar das Grundspiel nicht wirklich schlechter, aber eben auch überhaupt nicht besser.
DLC-technisch war dieser Assassin’s Creed-Teil eine absolute Vollkatastrophe. Am allerschlimmsten war mit großem Abstand der „Attack on Titan“-Crossover. Gruselig.
Eigentlich schade, dass das gute Spiel zu Ende ist, aber um die DLCs ist es nicht schade. Mensch Ubisoft, was war‘n da los mit euch? Das könnt ihr doch besser.