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Welches Betriebssystem nutzt ihr zum Gaming am PC?

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Welchen Bootloader hast du bei CachyOS installiert? Limine? Mit den hat man auch Snapshots, um bei Problemen das System wiederherstellen.

Ich kann noch ProtonPlus und ProtonUp-Qt empfehlen. Damit kann man verschiedene Proton Versionen und Forks vom offiziellen Proton in Steam oder Lutris laden. Zum Beispiel GE-Proton sehr gut. Up-Qt sollte vorinstalliert sein im Gaming-Paket. PP macht das gleiche, sieht nur besser aus.

Bei Problemen immer auf
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gucken, wie gut ein Spiel läuft. Für Multiplayer gibt es www.areweanticheatyet.com

Das Bazzite so zickt ist komisch. Ich habe es bei mir zweimal insgesamt installiert. Einmal davon sogar auf einer externen SSD. Immer problemlos. Vielleicht war deine Festplatte komisch partitioniert oder formatiert.
Mit dem Begriff "Limine" kann ich nichts anfangen. Ich habe mir Cachy OS ganz normal runtergeladen, auf USB-Stick "gebrannt" und dann installiert. Lief völlig reibungslos. Die Probleme mit Bazzite resultierten wohl aus einem Problem mit meiner externen SSD bzw. da habe ich möglicherweise vorher schon was falsch gemacht. Später unter Cachy OS lies sich die Platte dann auch nicht mehr lesen. Mittlerweile funktioniert es aber wieder. Bin halt noch sehr unerfahren mit Linux. Aber Cachy OS läuft bisher wirklich super und das Einrichten hat mir auch wirklich Spaß gemacht. Bin aktuell sehr froh den Absprung von Windows 11 geschafft zu haben. :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:

yopparai

Pförtner des Altenheims
Ein beliebter Stolperstein ist wahrscheinlich auch Secure Boot. Nix was man nicht lösen könnte, aber wenn man nicht weiß was das ist und wie man es abschaltet/nutzt kommt man halt trotzdem in dem Moment erstmal nicht weiter. Danke Microsoft…
 

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Wie ich schon schrieb, ist ein Bootmanager. CachyOS unterstützt 4 Stück. Die zwei "besten" bzw. am besten integrierten sind GRUB und Limine. Beide unterstützen Btrfs snapshots, basically Wiederherstellungpunkte, wenn mal etwas schief gehen sollte. Limine ist neuer und moderner und sau schnell. Der Bootvorgang geht wirklich schnell. Secure Boot kann man aber mit beiden aktivieren. Anleitung gibts im Cachy Wiki.

Als kleine Anekdote: Ich habe gerade Cyberpunk 2077 in Linux am laufen mit 280 Mods. Läuft sehr gut. Dank Nexus Mods App (Beta).
 

DeluxeCapacitor

Frührentner
Ein beliebter Stolperstein ist wahrscheinlich auch Secure Boot. Nix was man nicht lösen könnte, aber wenn man nicht weiß was das ist und wie man es abschaltet/nutzt kommt man halt trotzdem in dem Moment erstmal nicht weiter. Danke Microsoft…

Das ist ja auch der Grund warum es wohl auch in Zukunft keinen echten, grossen Durchbruch von Alternativen OS in Privathaushalten geben dürfte. Die Stolpersteine. Ich habe mich einmal informiert was es für Alternativen für Smartphones gibt. Also Android Versionen ohne Google (iPhone geht ja nur mit Apple). Da gibt es so viele Hürden, Stolpersteine und vor allem App- Inkompatibilitäten, dass der 0815 Smartphone User bereits bei einer Zusammenfassungen der Schritte und Probleme keine Lust mehr hat.

Dagegen ist wohl der Schritt auf eine Linux Distro für Gaming oder auch private Büro- und/oder Webarbeiten, geradezu einfach. Und selbst hier fehlt das plug&play sowie PC Hersteller die Geräte von Haus aus mit Distros ausliefern um es dem Kunden so einfach wie möglich zu machen.

Da muss man eben schauen dass die eigene kleine Welt für einem passt. :)
 

yopparai

Pförtner des Altenheims
Man darf auch nicht vergessen, dass der große Durchbruch auf Privat-PCs gar nicht unbedingt das große Ziel aller einzelnen beteiligten Communities ist. Was wir als Linux bezeichnen ist ja nicht ein Projekt, sondern ein ganzes Bündel. Und der Kernel als Beispiel ist mal gestartet weil Torvalds mit seinem neuen 32bit-Prozessor spielen wollte und ne echte Unix-Variante zu teuer war. Das Ziel war niemals DOS/Windows zu ersetzen. Sondern Unix. Und das Ziel hat Linux völlig übererfüllt. KDE (Plasma) ist ebenfalls mit dem Ziel gestartet das alte Unix-CDE zu ersetzen, von Windows war da eigentlich nie die Rede. Und den Gnome-Desktop gibt es nur weil KDE manchen Community-Membern nicht Open Source genug war…

Heute gibt es mittlerweile ja immerhin PC-/Laptop-Hersteller mit offiziellem Linux-Support, da hat man dann wirklich gar keine Probleme mehr (oder wenigstens nicht mehr als mit Windows). Wenn ich da zurückdenke an die Zeit als WLan gerade im Kommen war… urks.

Die Odyssee aufm Telefon hab ich übrigens auch hinter mir. Es gibt ja noch Custom ROMs, ich hab auch eins auf ein altes refurbished Google Pixel 5 gebraten bekommen und es funktioniert tadellos (/e/OS), und da läuft auch echt ne Menge drauf. Aber Googles letzte Aktionen weisen deutlich darauf hin, dass sie es den Devs schwermachen wollen. Das Thema freies Smartphone-OS muss gleichzeitig weg von Android, kann aber auf der anderen Seite gar nicht weg, weil es dann keine Apps mehr gibt… da rettet einen Open Source am Ende auch nicht, weil eben nicht alles Open Source ist.
 

DeluxeCapacitor

Frührentner
Man darf auch nicht vergessen, dass der große Durchbruch auf Privat-PCs gar nicht unbedingt das große Ziel aller einzelnen beteiligten Communities ist.
Ich verstehe den Gedanken hinter den Linux Projekten, auch wenn ich in der Materie echt zu wenig drin bin um hier kompetent mitreden zu können. Da bin ich ein 0815 User der "einfach nur spielen" möchte.

Aber die Tatsache dass 97% aller (Gaming) PCs mit Windows laufen, hat eben auch seine Gründe. Dabei wäre es doch ein leichtes wenn sich eine Linux Distro etwas breiter durchsetzen würde, sozusagen ein Gesicht bekommt.

Meine Aussage (grosser Durchbruch) zielte jedoch alleine auf Gaming ab. Da wird doch schon lange davon "geträumt" die Windows Dominanz etwas aufzubrechen. Und Valve hat dies gemäss allgemeiner Stimmung, auch im einstelligen Prozentbereich geschafft. Dass es nun noch Linux Varianten gibt die relativ einfach zu installieren und zu unterhalten sind, kommt dem ganzen entgegen. Jetzt bräuchte die Plattform nur noch breitere Unterstützung. Aber so lange PCs immer mit OEM Windows kommen, dürfte ich da nicht viel daran ändern.

Daher auch der Wunsch nach SteamOS als Desktop Varianten und der Rückkehr von SteamMachine ähnlicher Hardware. Wenn man das DIng nur noch auspacken, anschliessen und die Ersteinrichtung machen muss, würde dies sicher helfen die "Angst" vor der Arbeit zu mildern den "sicheren" Windows Hafen zu verlassen.

Ich für meinen Teil bin da, wie erwähnt, auch eher der faule 0815 Nutzer. Genau darum finde ich Projekte wie Bazzite interessant. Das klingt nach einem (Gaming-)Linux wie gemacht für Menschen wie mich. :cool:
 

yopparai

Pförtner des Altenheims
Aber die Tatsache dass 97% aller (Gaming) PCs mit Windows laufen, hat eben auch seine Gründe. Dabei wäre es doch ein leichtes wenn sich eine Linux Distro etwas breiter durchsetzen würde, sozusagen ein Gesicht bekommt.
Einen der Hauptgründe warum es nicht dazu kommt nennst du später selbst: OEM-Versionen. Microsoft hat ein Interesse Windows zu verbreiten, egal zu welchem Preis. Selbst eine geklaute Lizenz ist immer noch besser als die Installation eines Konkurrenzsystems. Und die Hardware-Hersteller haben ebenfalls ein Interesse an einem Monopol, denn dann müssen sie nur für ein System Treiber zur Verfügung stellen und nur für ein System Support leisten. Außerdem verlangt MS nicht von dir, dass du deine Treiber offenlegst (und dich damit nebenbei auch für Patentstreitigkeiten anfälliger machst). Wenn du dagegen in den Kernel willst, steht dein Treiber unter GPL-Lizenz. Allein deswegen werd ich nie wieder was anderes kaufen als AMD GPUs, die sich dem tatsächlich unterwerfen.

Linux wird sich auf dem Desktop nie „durchsetzen“. Es wird immer einen Teil des Marktes haben, alleine schon weil es in der gar nicht so kleinen Server-Nische immer weiter brodeln wird, aber es wird nie ein System im Privatsektor ersetzen, das von praktisch allen Hardwareherstellern schon aus rein wirtschaftlichen Gründen bevorzugt werden wird. Solange Dell, HP, Lenovo und alle anderen Rechner mit Windows ausliefern dürfen, werden sie das tun und damit ist der Drops gelutscht. Ich glaube nicht, dass man dem mit „der einen ultimativen Distro“ entgegen kommen könnte.

Nebenbei ist die für den Anfänger völlig überfordernde Vielfalt in dem Bereich (es gibt da ja für jedes Problem mindestens 3, meist mehr, verschiedene Lösungen die theoretisch alle funktionieren) mAn nur auf den ersten Blick eine Schwäche. Eigentlich ist das kein Bug, sondern ein Feature. Durch die Konkurrenz wird die Entwicklung zwischen den Projekten vorangetrieben und wenn man irgendwann dann mal weiß was das alles ist, kann man sich sein System so aussuchen wie man es braucht, auch wenn das erstmal alles Stolpersteine sind.

Von alldem mal abgesehen glaube ich trotzdem, dass so ein freies OS gerade für Europa extrem wichtig ist. Sobald in den USA irgendwer auf die Idee kommt, die IT-Branche gegen uns als Druckmittel einzusetzen, gehen hier die Lampen aus. Allein deshalb wäre ich sehr dafür den Open Source Anteil an der Softwareausstattung von Behörden über Firmen bis hin zu Privatrechnern stark zu erhöhen - ich gebe mich nur aus den genannten Gründen nicht der Illusion hin, dass das in absehbarer Zeit geschehen wird.

Von daher helf ich gern wenn jemand beim Umstieg Probleme hat oder mal ne Erklärung braucht, zumindest so weit möglich. Einfach im Sinne von „installiert und läuft“ ist das häufig ja schon. Einfach im Sinne von „ich weiß was ich da tu und fühl mich wohl mit dem System“ ist ein OS-Wechsel aber wahrscheinlich nie…
 

Kindra

Rentenbezieher
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Ich will so langsam auch mal weg von Windows 11 ... bisher hab ich das neueste Copilot-Update auch nicht geladen ...

Und es ist nicht so als wäre ich nicht dazu in der Lage, mit Linux rumzufuchteln. Zum Einstieg hatte ich schon länger mit Linux Mint rumgespielt vor ein paar Jahren.

Bei mir ist es wirklich der innere Schweinehund, der nicht von der Gewohnheit weg will. Ich präferiere (bei aller berechtigter Häme) auch MS Word im Vergleich zu ähnlichen Lösungen wie LibreOffice leider. Klar, gibt noch so Sachen wie LateX-Editoren, ne ...

Wenn mir Windoof das nächste mal so abschmiert, dass ich nicht um eine Formatierung / Neuinstallation rumkäme, würde ich den Sprung vll mal wagen
 

yopparai

Pförtner des Altenheims
Office, Adobe, Gaming waren immer die klassischen Hindernisse für einen Umstieg. Gaming ist jetzt zumindest sehr viel einfacher geworden, zu meiner Zeit™️ hatten wir nur Doom 3 und wir waren glücklich damit.

Adobe gibt‘s nicht und wird es nicht geben, allerdings weiß ich beim Geschäftsgebaren von Adobe auch nicht, ob man sich das wünschen sollte... hilft einem natürlich so überhaupt gar nix, wenn man das beruflich braucht. Gimp und Inkscape sind da sicher nicht der Weisheit letzter Schluss.

Von MS Office hab ich mich zum Glück nie abhängig machen können, weil ich immer zu geizig war es zu kaufen, und zu ehrlich um es zu klauen. Ich arbeite schon mit LibreOffice, da hieß es noch StarOffice… allerdings hab ich privat auch selten mal Dokumente. Meine Diplomarbeit hab ich in TeX geschrieben, wie sich das gehört und ansonsten mal ich damit mehr Diagramme wenn ich mir mal wieder irgendeinen Quatsch zusammenprogrammiere, um ein bisschen Ordnung in die Gedanken zu bringen.

Dass Gaming jetzt mit Steam und Proton „mal eben so“ geht ist halt schon geil und ein riesiger Bremsklotz weniger. Riesen Respekt an Valve dafür. Früher gab es als Wrapper nur CrossOver Linux, einen bezahlten Wine-Fork von CodeWeavers. Die hängen afaik auch bei Proton mit drin, jetzt aber halt mal mit Budget und ohne Extrakosten.

Ich überleg auch schon seit ein paar Tagen mal ne Bazzite-Kiste aufzusetzen, auch wenn das zugenagelte meinem Spieltrieb irgendwie entgegen steht. Aber ich hab noch nen Mini-PC der prima unter den Fernseher passen würde und den ich eigentlich nicht mehr brauche seit ich nen Laptop für die Arbeit nutzen könnte… Wenn Homeoffice die nächsten zwei Tage auf dem Laptop problemlos läuft, mach ich mich vielleicht mal ans Backup und die Einrichtung von Bazzite. Interessiert bin ich ja doch wie die das angegangen sind.
 
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