Ich hab das Ding irgendwie als leichte Enttäuschung in Erinnerung. Look war auf jeden Fall cool. Aber der Schwierigkeitsgrad war irgendwie sehr unausgegoren. Alles recht easy und dann die Bosse superschwer. Und diese Sammelgegenstände, waren die nicht alle komplett sinnlos? Ich meine, da hätte man absolut nichts Brauchbares erhalten. Aber kann mich auch täuschen, hatte das direkt zu Release durchgespielt und ist schon etwas her. Von der Story ist auch absolut nichts hängengeblieben. Irgendwas mit Geistern, denen man helfen musste.
Um das mal im Zuge des Textes, den ich so oder so im Begriff bin zu klimpern, aufzugreifen:
Ja, mit dem wankelmütigen Schwierigkeitsgrad hast du wohl recht, wobei a) es auch zu Arenascharmützeln kommt, wo du nicht nur Viehzeug im Nahkampf beharkst, sondern auch aus der Distanz mit Zeug beschossen wirst, und da Kena halt nur vier oder fünf Treffer aushält, kann das schon mal haarig werden. Draufgegangen bin ich jedenfalls schon diverse Male, und nicht nur bei Bossen.
Die andere Sache ist: Das Spiel ist eigentlich so eine Art Boss-Run, wo du es aller fünf Minuten mit einem, keine Ahnung, dicken Waldwächter der Großen Seele zu tun bekommst, der dir das Leben schwer macht. Und dann werfen sie einem ja alle Nase lang frühe Bosse als Standardfutter in die Kämpfe - womit ich übrigens zum Grund meines Posts komme:
Gestern noch den Taro-Teil der Story, was imo ein Viertel des Spielinhalts ausmacht, beendet, nachdem ein ziemlich fieser, gemeiner Mofo von Boss bekämpft werden musste, der mich einige Anläufe gekostet hat, aber nie frustrierend war, weil ich lernte und bei Ableben direkt vor den Kampf gespawnt wurde.
Ich also zurück ins Dorf gereist, um dort die sogenannte Geisterpost abzuliefern, die sukzessive verschlossene Bereiche in der Siedlung freischaltet, wo meist Bonuskram zu finden ist.
DIESMAL standen dort drei Truhen, die alle "verflucht" waren, das heißt bei Öffnung kommt es zu einem Kampf, der unter verschiedenen Bedingungen geführt werden muss, um zu gewinnen. Und in allen drei Truhen war die Bedingung: Kille alle Viecher, bevor die Zeit (1:20) abläuft. Die erste Truhe war ein Spaziergang im Park, die zweite war schon ziemlich haarig - und die dritte Truhe ... die dritte kack scheiß Dreckstruhe beinhaltet 37 Viecher, die in 1:20 umgehauen werden sollen, und eins dieser Viecher, um mal zum Punkt zu kommen, ist so ein Waldgeist-Bossvieh.
Alles in allem ist das kein besonderes Thema, 37 Viecher inklusive eines einfachen Bosses wegzuhauen - wenn nicht das verdammte Zeitlimit wäre.
Hat irgendwas unter Zeitdruck zu spielen jemals Spaß gemacht? Das ist doch quasi die Reinkarnation von Tauchsequenzen mit Atemluftbalken.
Jedenfalls war gestern der Controller geflogen, und geschafft hab ich die mistige Herausforderung NICHT. Und das wirklich Demotivierende ist, dass Kena im Spielverlauf nicht physisch stärker wird, also nicht mehr Schaden austeilt, was bedeutet, dass ich mit den vorhandenen Möglichkeiten BESSER werden muss.
Echt ey, so 'n Scheiß können die sich mal gepflegt in die Haare schmieren.
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Ach ja, und noch ein Wort zur Geschichte, die dir nicht in Erinnerung geblieben ist: Mir auch nicht, aber beim abermaligen Spielen und mit der angebrachten Aufmerksamkeit fällt doch auf, dass die wirklich nett in Szene gesetzt ist. Worauf das hinausläuft, weiß ich nicht (mehr genau), aber das scheint verheißungsvoll.