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cM0

Moderator
Team
Ich habe etwa 5h in Mafia: The Old Country gesteckt, womit ich wohl schon knapp bei der Hälfte bin. Das Game wird von Fans des Genres / der Reihe ja eher gemischt aufgenommen. Ich mags. Eine nette Mischung aus reiten, Messerkämpfen, bisschen schießen und fahren sowie schleichen, alles mit Fokus auf die Story. Die reißt auch keine Bäume aus, aber es ist schwer, in dem Genre noch etwas komplett neues zu erzählen. Mir gefällt vor allem, dass man nicht x Näbentätigkeiten oder Sammelzeug nachgehen muss.
Auch habe ich öfter gehört, dass dort zu wenig geschossen und gefahren wird. Ja, da liegt kein Fokus drauf, aber wenn man sich überlegt, dass es kurz nach 1900 in Sizilien spielt, war das doch von vornherein klar.
 

Eirulan

Frührentner
Nach dem Lies of P Brocken brauche ich zwischendurch etwas leichtere Kost, also geht meine Reise von Korea weiter nach Japan, um in Nights of Azure ein paar Stunden mit Anime-Dämonenmädchen und einem Banger Soundtrack zu verbringen. Der Soundtrack läuft bei mir die letzten Wochen eh schon rauf und runter und ich war sehr gespannt auf Gusts ersten (?) Ausflug ins Action Genre.

Nights of Azure ist zwar kein reines Musou-Game im herkömmlichen Sinne, hat aber starke Musou-Elemente in sein Gameplay und erinnert mich in den ersten Stunden daher stark an Dynasty Warriors und Co.

Ich würde es vllt als Action-RPG mit Musou-Einflüssen beschreiben. Obwohl es die typischen Kämpfe gegen Horden von Feinden gibt hat es auch typische RPG-Elemente, wie die Verwaltung von Gefährten (Servans), Story-Fortschritte und Charakter-Entwicklung, die über das hinausgehen, was man in einem traditionellen Musou-Titel findet. Es ist also eine Mischung aus beidem.

Im Ersteindruck machen mir die Kämpfe einen Haufen Spaß. Ist bisher einen Ticken zu einfach, Gust-typisch wird der Difficulty Spike aber irgendwann dann schon noch kommen.. :D ^^

Ich bin ein großer Fan der Gust-Ästhetik und wurde bisher auch hier nicht enttäuscht, besonders hinsichtlich der Charakterdesigns, gewürzt mit einer Prise Gothic-Stil. Außerdem mag ich es immer, wenn Charaktere im Naruto Stil durch die Level sprinten, das sah schon bspw in Valkyrie Elysium (einer meiner Lieblingstitel von letztem Jahr) total cool aus und tut es auch hier.. :LOL:

Und so saußt man also in einem Affenzahn durch Horden an Gegnern, begleitet von einem bombastischen Soundtrack. I'm happy.. :D
 

Krule

Frührentner
Ich bin bei Resident Evil Revelations nun im 10. Kapitel (von insgesamt 12). Das Spiel ist glücklicherweise nicht die Vollkatastrophe, für die ich es anfangs gehalten habe. Das Gunplay ist zwar nach wie vor grottenschlecht und mehr als eine 6,5/10 kann ich dem Titel aufgrund seiner Unzulänglichkeiten nicht geben, aber es gibt eben auch einige Elemente, die ich an dem Spiel mag:

Die Waffen kann man zb. upgraden mit interessanten Zusatzeffekten (neben Standardkram wie höherer Feuerrate, mehr Schaden..etc. gibt es auch kurzzeitige Betäubung, mehr Rückstoß oder kontextabhängige Schadenserhöhungen [zb, mehr Schaden, wenn man nur 2 Meter vom Gegner entfernt steht...etc.]). Vor dem Upgrade muss man einen spezifischen Werkzeugkoffer im Level finden, was die Erkundung belohnt.
Tendenziell mag ich auch das Setting auf dem Schiff und das (zusammenhängende) Leveldesign ist zumindest solide - leider wirkt die Missionsstruktur des Spiels der freien Erkundung etwas entgegen, weil man ständig unterbrochen wird und teilweise auch andere Teams an ganz anderen Orten spielen muss - das verhackstückelt die an sich interessant gestaltete Erkundung des Schiffs unnötig. Das Spiel hätte mMn davon profitiert, wenn man den Spieler einfach mal über längere Zeit in Ruhe machen lässt...

Die Story und Inszenierung ist selbst für Resi-Verhältnisse super trashig, hat für mich mit seinem trashigen 90er Jahre Charme aber durchaus irgendwie etwas, was ich zumindest ganz nett finde...

Insgesamt für mich also kein besonders gutes Spiel (insbesondere das Waffen- und Trefferfeedback ist auf Moorhuhn-Niveau), was aber durchaus einige interessante Ideen hat und so trotz seiner Unzulänglichkeiten insgesamt ganz nett ist. Mehr als das Prädikat "ganz nett" kann ich dem Titel aber auch mit viel Wohlwollen nicht anheften, und wie wir alle wissen ist "ganz nett" ja die kleine Schwester von Sch.... :)
 
Zuletzt bearbeitet:

L.Kwas

Frührentner
Xenoblade Chronicles DE
Oh man, die Nebenquests sind echt Trash, besonders schlimm sind diejenigen, bei denen die Drops nicht garantiert sind, und ich dieselben Gebiete bzw. nachspawnenden Mobs mehrmals abgrasen und darauf hoffen darf, dass die Questitems endlich droppen. Ist wirklich wie aus so nem Asia-MMO der frühen 2010er Jahre. Selbst MMOs wie etwa FFXIV bauen solche Grind Quests ohne 100% Drops seit ca. 10 Jahren nicht mehr ein.
Leider kann ich die auch nicht auslassen, denn diese Quests geben gut Geld, womit ich wiederum z.B. die Skillbücher kaufen kann.
 

RavenKnight 360

The old Grumpy
Sponsor
Spec Obs: The Line (PC)
Schon allein der Anfang des Spiels macht viel her. Es ist zwar von 2012, aber die Inszenierung allein gleicht das Alter für mich aus. Und das Setting, das im Sand einiger Stürme versunkene Dubai, hat auch was für sich. Ich hab gestern erst angefangen, aber ich freue mich jetzt schon am Montag weiter zu spielen. Eine Schande, dass man es wohl seit 2024 nicht mehr digital kaufen kann (Lizenzen und so)
 

sabienchen.banned

Frührentner
Gestern und heute mal wieder ein wenig Ninja Gaiden Sigma 2 gespielt.

Neben dem ein oder anderen Kapitel in Chapter Challenge auch mal ungezwungen ein paar der (noch) simplen Zusatzmissionen gespielt. :)

The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.
 

Ahti

Rentenbezieher
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Als Fan von The Pathless war ich sehr gespannt darauf, wie das neue Spiel von Giant Squid wird, und ich wurde nicht enttäuscht:
Sword of the Sea ist ein wundervolles Erkundungs-Abenteuer zum Entspannen.

Ihr "surft" durch eine atmosphärische Welt voller Geheimnisse und kaum Handholding, könnt währenddessen Tricks ausführen wie Tony Hawk und einzelne Areale durch bestimmte Aktionen auf beeindruckende Weise transformieren. Das Spiel verfolgt wie bereits The Pathless einen minimalistischen Ansatz, ist aber keine narrative-, sondern eine auf Erkundungs-Gameplay und Plattforming fokussierte Spielerfahrung.

Wer das Worldbuilding und die Atmosphäre in Spielen wie Shadow of the Colossus und Zelda: Breath of the Wild mag, sollte sich Sword of the Sea (genauso wie das tolle The Pathless) auf jeden Fall geben. Es kostet nur knapp 30€ und ist derzeit auch im PS Plus Extra-Abo enthalten.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Hab die letzten Tage etwas in Kena: Bridge of Spirits weitergespielt, was nun der zweite Durchgang auf anderer Plattform ist.

Jau, bockt gut, spielt sich gut weg, sieht zum Dahinschmelzen schön aus - auch was den technischen Unterbau angeht, der bei Jedi: Survivor ja ziemlich porös ist -, aber obwohl die Kämpfe bocken und sich nichts an der handwerklichen Ausführung bemängeln lässt, fühlt sich das leider etwas saftlos an - als würde die kleine Annika mitm Holzstock auf die Pinata losgehen.

Was aber natürlich NICHT dahingehend missverstanden werden sollte, dass die Kämpfe Pipifax sind, denn das sind sie überhaupt nicht. Hab das Parry-Timing mittlerweile so halbwegs drauf - und Parry ist ein wahrer Alleskönner gegen nervige Bosse -, aber das ist echt nichts für Muttis, besonders verglichen mit dem ähnlich gelagerten Jedi: Survivor, das aufm mittleren SKG sehr großzügige Parry-Fenster hat. Hier darf man wirklich erst in der Zehntelsekunde des Aufpralls auslösen und kein Mü zu früh.
Insofern ist das Spiel witzigerweise mehr Souls als JS. Leider ist es aber beim Leveldesign kein bisschen Souls, weil hier keine Abkürzungen u. ä. freigeschalten werden, was das Backtracking erschwert.

Jau, momentan lauf ich auf, äh, Suru-Berg (oder so ähnlich) rum und suche den letzten verdammten Rott, der hoffentlich gleich noch die letzte zu findende Kopfbedeckung dieses Gebiets mitbringt. Kommt mit Ansage, dass mir das aufn Keks gehen würde, und die überaus abstrakt gehaltene Karte macht es definitiv nicht besser.
 
Zuletzt bearbeitet:

Krule

Frührentner
The Rogue Prince of Persia
Ersteindruck nach ~4h (habe die EA-Version nie gespielt).

Disclaimer: Ich bin nicht der größte Fan von Roguelite-Spielen. The Rogue Prince of Persia hat aber direkt ein großartiges Spielgefühl und es macht Spaß, die Spielfigur zu bewegen, was in dem Genre schon die halbe Miete ist. Man hat zahlreiche Movement-Optionen und besonders gefällt mir die Möglichkeit, kurzzeitig an Wänden im Hintergrund zu laufen, weil das eben etwas ist, was man nicht schon 1000 Mal in zig Metroidvanias und 2D-Platformern gesehen hat. Auch die Kämpfe gehen gut von der Hand und man kommt in einen angenehmen Flow, wenn man akrobatisch durch die Level springt und klettert und nebenbei Feinde bezwingt...

... es muss sich aber für mich noch zeigen, ob ich nach ein paar Spielstunden dann wieder die typischen Roguelite-Krankheiten erlebe, die ich zb auch beim hochgelobten Dead Cells erlebt habe: Repetitive Runs durch die immer gleichen Levelabschnitte zu Beginn und fehlende Abwechslung könnten für Ermüdung und letztlich für Langeweile sorgen. Ich bin bezüglich der Spielstruktur daher durchaus skeptisch und hätte mir lieber eine klassische Kampagne oder einen Oldschool-Arcade-Aufbau gewünscht. Nun bin ich aber nicht der Nabel der Welt und Roguelite-Mechaniken haben ja jede Menge Fans - nicht jedes Spiel muss für mich gemacht werden. Es wäre trotzdem Schade, wenn ein von seinen Kern-Mechaniken großartig ausgearbeiteter Titel mit herausragendem Gameplay für mich am Ende an seiner Spielstruktur scheitern würde. Bisher ist aber noch alles in Ordnung :)
 
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