bei mir ist es so ich game gegen alle gut mit mein meinem Aufschlag geht immer über 40 oder so aber bei Return bin ich die Null vor dem Herren ,egal mit welchen Player auch ein Returnwunder Palyer ist nix für mich lol....wann drückt ihr und wo steht ihr...auf der Line oder dahinter...??
Holla, ich mußte es zweimal lesen, bis ich rausgefunden habe, was du meinst. Ohne lehrerhaft zu wirken, aber: Punkt, Komma und Groß- und Kleinschreibung sind kein Hexenwerk.
On topic: Aufschläge sind eine Wissenschaft für sich, weil man sie entweder mit den Schlagtasten A, B und X oder aber komplett anders mit dem rechten Stick machen kann, wobei den Stick beim Abschlag des Balles nach vorn der A-Taste (Flat Shot), vorn-rechts der B-Taste (Top Spin) und vorn-links- der X-Taste (angedrehter Slice) entspricht.
Das Timing bestimmt hier die Intensität des Aufschlages. Ob er als Schmetterball oder als laues Lüftchen beim Gegner ankommt, liegt allein daran, wann du die Schlagtaste los lässt, bzw. den rechten Stick nach vorne drückst. (wenn du es mit Wucht gemacht hast, merkst du meist eine Vibration im Gamepad) Merk dir: Der Knopf sollte dann losgelassen bzw. der Stick nach vorne geschoben werden, wenn der Ball im höchsten Punkt über dem Kopf deines Spielers ist. Übung macht den Meister, übe am besten gegen leichte Sparringpartner oder in der Schule.
Denn in letzterer kannst du auch gleich noch das nächste Üben, das unmittelbar mit dem Aufschlag zusammenhängt - die Richtung, in die er gehen soll. Die Richtung bestimmst du mit dem linken Analogstick, bzw. neuerdings mit dem digitalen Steuerkreuz (auch D-Pad).
Ein paar Beispiele: Dein Spieler ist Rechtshänder. (Linkshänder müssen sich nachfolgende Hinweise genau spiegelverkehrt vorstellen) Dein Spieler steht links von der Mitte, du mußt also in den rechten, gegenüberliegenden Quadranten aufschlagen. Spielst du einen Flat Shot zum Beispiel weit in die rechte, obere Ecke bis kurz vor die Grundlinie und links neben die Außenlinie, hast du deinen Gegner schon einmal so weit, dass er einen harten Aufschlag irgendwie gewinnbringend zu Dir zurückbringen muß. War der Aufschlag soweit geschmettert, dass er Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h erreicht, wird es für dein Gegenüber schwer, verwertbare Returns zu machen und das verschafft dir möglicherweise die entscheidenden Sekunden an Zeit um dir deinen nächsten Schlag zu überlegen. Oftmals unterlaufen dem Aufschläger auch Schrittfehler, denn ein guter Return kann auch mal entgegen der Laufrichtung pariert werden. Stelle sicher, dass du dich immer in der Mitte der Grundlinie und etwas dahinter befindest, so lange du Grundlinienspieler bist. Bist du Serve-&-Volley-Spieler kannst du natürlich nach deinem Aufschlag gleich Richtung Netz gelaufen sein. Das werde ich hier aber nicht erläutern.
Anderes Beispiel. Du stehst beim Aufschlag rechts der Mittellinie, mußt den Ball also in den links gegenüberliegenden Quadranten befördern. Ein gut getimedter Sliceaufschlag mit Drehung ist hier manchmal hilfreich. Er veranlasst den Gegner zu einer weit ausladenden Bewegung aus dem Feld heraus, der Return kommt meistens extrem schwach zurück, und du hast noch viel mehr Zeit, den Ball auf die gegenüberliegende Seite des Platzes zu hauen, weit außerhalb jeder Reichweite. Das ist extrem schwer und erfordert sowohl perfektes Timing als auch die richtige Aufschlaggeschwindigkeit. Zu beachten ist aber, dass der Slice-Aufschlag im Schnitt 40 bis 50 km/h langsamer als ein Flat- oder Top-Spin-Aufschlag ist. Der Einsatz der Slice-Bälle ist generell riskant, kann aber in den richtigen Momenten einen Ball unerreichbar werden lassen.
Du siehst, bei den Aufschlägen gibt es genauso viele Varianten wie Kieskrümel auf dem Schotterplatz. Übung ist entscheidend. Auch Profis werden nicht 100 Prozent aller Schläge verwandeln, dazu ist die Varianz des Returns ebenfalls viel zu groß. Auf einen Slice-Ball reagiert man anders, als auf einen Top Spin.
Wichtig ist, das Spiel immer an dich zu reißen. Wenn du merkst, dass Ballwechsel endlos werden, oder dein Gegenüber dich von einer Platzecke in die andere scheucht, dich aber immer noch an die Bälle kommen lässt, weil sie vielleicht im Abschluß nicht scharf genug geschlagen sind, geht das an die Kondition und irgendwann unterläuft dir ein Fehler. Drehe das Spiel um, indem du einen Grundlinienspieler mit einem gut getimedten Stopp-Ball ans Netz holst. Verhalte dich unberechenbar, spiele Longline-Bälle, wenn der Gegner Crosses erwartet und umgekehrt. Sei dir bewusst, dass die Wahl deines Spielarmes bzw. eine ein- oder beidhändige Rückhand ebenfalls in das Spiel eingreifen. Richte deinen Spieler auf entweder gute Vorhand oder gute Rückhand ein, oder wähle beides gut, was wieder auf Kosten der Geschwindigkeit oder Reflexe geht. Es gibt nicht DEN Spieler, aber es gibt DEN Benutzer, der mit seinem Spieler am besten klar kommt.
(ich für mich habe festgestellt, dass ein Rechtshänder, der auf der linken Platzseite steht und am Zug ist, seine Schläge mit Bedacht wählen sollte, da eine falsche Schlagwahl zu einem miesen Return führt, den der Gegner in 95% der Fälle zu deinem Nachteil verwenden wird)
Top Spin 4 ist Übung, Übung, Übung. Vertraue deiner Intuition, spiele variantenreich, überrasche deinen Gegner und lerne die Basics. Die Top Spin-School hilft dabei.