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The Elder Scrolls V: Skyrim

The Elder Scrolls V: Skyrim
Firmen
Bethesda Game Studios, Bethesda Softworks
Genres
Role-playing (RPG), Adventure
X

X30 PolarFront

Guest
Das ist deine Meinung die du auch noch durch ein dämliches Bild untermauerst.
Für mich überwiegt einfach die Freude darüber, dass ich mit Skyrim ein Spiel gekauft habe, welches mir UNMENGEN an Spielzeit & -spaß bietet. Zudem weiß ich aus eigener (Entwickler-) Arbeit, dass das Bug-Management eine riesen Herausforderung ist und dass diese Aufgabe mit zunehmender Komplexität keinesfalls leichter wird. Ja ich bin hier solidarisch mit den Entwicklern - und das ist auch gut so.

Du magst dich aufregen, dass dein 55€ Game Fehler hast (die sich auch teilweise durch Neuladen + Neustart beheben lassen) aber ich sehe das halt ein wenig anders. Fehlerfreie Produkte sind ein Traum und Skyrim ist ganz sicher keine Bug-Schleuder.

In diesem Punkt kommen wir auch nicht zusammen. Du willst das ideale Maximum und ich bin mit dem realistischen Verhältnis von Preis zu Qualität mehr als zufrieden. Bezeichne mich ruhig als hirnlos (bedingt durch die Revolverkugel), aber da steh ich drüber, weil a) jeder seine Meinung hat und vertreten kann ohne dass ihn der Andere (überheblich) als Idi0t abtut und b) weil die Sichtweisen auf das Problem(-chen) auch unterschiedlich sind und die jeder für *sich* bewertet.

Also dann viel Spaß beim Meckern :frech: - ich habe lieber Spaß am Spiel. :D

Jau, EifelDriver;252668 outet sich als Versager und total Süchtel! Wie geil ist das denn? :D

Klar gibt es keine Möglichkeit das Spiel erst auf den Markt zu schmeissen wenns fertig ist! Die XBL-Betatester, wie du, hätten ja sonst nix zu tun. :lol:
 

EifelDriver

Frührentner
Hängt dir irgendwie ein Ei quer?! Geh doch heulen und lass mich in Ruhe. Deine Art der Diskussionsführung ist provokant, kindisch und insgesamt inakzeptabel.

Unterhaltung beendet!
 

Raptor

Senior
...Wo sind die seltenen Items? In Skyrim mache ich Kiste um Kiste um Kiste auf und bekomme Standard-0-8-15 Zeugs, das ich zu Geld machen kann...

stimmt, das ist einer der wenigen Kritikpunkte an Skyrim

Ich erwarte zwar nicht die Vielfalt und uniqe Items wie Diablo, aber ein wenig mehr hätten es schon sein können


...Das Skyrim komplexer als so manch anderes RPG ist, dem muss ich jetzt widersprechen, ....

Skyrim mag vielleicht nicht ganz so komplex wie ein klassisches RPG sein, aber es ist halt Maß der Dinge in der Darstellung der Fantasywelt.

Und ich muß sagen, noch nie hab ich mich so in eine digitale Welt reingezogen gefühlt wie bei Skyrim seit Ultima VII und ultima Underworld


Aber das ist nur meine Meinung
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Zu den Unmengen an Bugs:

Ich bin jetzt in Spielstunde 187 und muss mich über genau folgende Bugs beklagen:
- 3 Freezes in Ladebildschirmen
- Ein NPC, der in der Welt 3x existiert (Louis Letroush). Einmal mittlerweile von einem Schwarz-Dorn-Söldner getötet und die anderen beiden Drillige stehen bei den Ställen von Weißlauf. Einer davon halb im Boden versunken.
- Eine Skriptsequenz, die nicht korrekt getriggert wurde (ließ sich aber durch Neuladen beheben)
- 2x das Problem, dass ich zwar meine Waffe ziehen, aber nicht schwingen konnte (auch behoben durch Neuladen)
- 1x fehlte rund um die Schmiede von Weißlauf der Boden (ebenfalls Neuladen)

Ansonsten hatte ich bisher keinerlei weiteren Problem. Da hatte ich mit Oblivion, Fallout 3 und New Vegas trotz geringerer Spielzeit tonnenweise mehr Probleme. Vermutlich könnte ich damit einen ganzen Roman füllen.

Hab die hauptstory nun zu ca. 2/3 durch und finde sie jetzt nicht soo übel, hab zumindest schon schlechtere gespielt.

Die Hauptstory ist auf jeden Fall die beste, die man in den letzten 5 Jahren in einem Bethesda-RPG gefunden hat.

Und auch wenn ich sie ebenfalls erst zu 2/3 durch habe, muss ich ehrlich sagen, dass die Story-Qualität von einem Dragon Age da auch nicht großartig besser ist.


Jetzt habe ich Level 71 erreicht und muss sagen, ein weiterkommen wird spätestens ab jetzt unendlich schwerer, weil ich auf manche Sachen nun gar keine Böcke habe.

Das Ziel des Spiels ist es ja auch nicht, unbedingt das maximale Level-Cap zu erreichen, sondern sich einen Charakter zu bauen, mit dem man selbst zufrieden ist. Natürlich macht das Leveln einen gewissen Reiz aus, aber warum irgendwas Leveln, woran man keinen Spaß hat?

Zumal oberhalb von Stufe 50 sowieso keine entscheidend neuen stärkeren Gegner auftauchen. Durch weiteres Leveln reduziert man also höchstens nur noch den Schwierigkeitsgrad.

Ich bin mittlerweile auch auf Stufe 69 angekommen, habe diverse Fähigkeiten auf 100, aber diverse noch in deutlich niedrigeren Regionen. Aber das liegt auch daran, dass ich einen breit aufgestellen Charakter mit leichtem Fokus auf Crafting und Stealth spiele, im Kampf jedoch permanent die Taktiken zwischen Nahkampf, Fernkampf und Magie wechsele.

Aber wenn einem das nicht liegt und man sich eher auf eine Kategorie spezialisiert, erreicht man halt früher das Ende der Fahnenstange, hat dafür aber auch diverse Vorteile gegenüber den eher schwachbrüstigen "Alleskönnern".

Trotzdem kann ich wirklich nur empfehlen, sich auch mal mit anderen Fertigkeiten wie den Magieschulen zu beschäftigen, weil man so einfach viel mehr Optionen in den Kämpfen hat und sie deutlich vielseitiger gestalten kann.

Auch ohne das ich auch nur ein einziges Talent in Sprache, bzw. Handel investiert habe, besitze ich ausreichend Kohle und kann mir damit auch nichts wirklich relevantes kaufen, da ich das wichtigste schon habe,...hm...

Diesen Punkt erreicht man aber in jedem RPG irgendwann. In den Fallout-Spielen konnte ich irgendwann mit Deckeln auch nur noch so um mich werfen.

Wobei ich in Skyrim wirklich eine extrem lange Durststrecke hatte, da die Rohstoffe für das Crafting einfach irrsinning viel Geld verschlingen und ich die ganzen lukraktiven Gildenquests die ersten 100 Stunden praktisch komplett ignoriert habe. Insofern hab ich meinen "Break Even", ab dem ich wirklich keine Geldsorgen mehr hatte, erst um Spielstunde 140 rum erreicht. Vorher musste ich echt jeden Müll aus den Dungeons zum Verkloppen wegschleppen.

Aber das hängt halt alles vom persönlichen Spielstil ab. Wer relativ früh ins Gildengeschäft einsteigt und sich weniger mit Weltenbereisung, Dungeon-Crawling und dem Volllabern von jedem NPC beschäftigt, erlebt das vermutlich komplett anders.

Ich hörte, dass es auch Verdammungszauber (ggf. nicht der korrekt Name oder es war doch die Beschwörung) gibt, die auch beim Verzaubern hohe EP liefern. Wo kann man diesen Zauber bzw. verzauberte Gegenstände finden. Ich weiß - die Antwort könnte lauten: fast überall - musst nur suchen. Aber evtl. gibt es auch eine Quest oder einen Ort, wo es diesen definitiv zu ergattern gibt.

Das mit den Verbannen-Verzauberungen hatte ich etwas weiter vorne gepostet, ja.

Die mit Verbannen verzauberten Waffen gibt es an keiner bestimmten Stelle. Zumal es ja sowieso nur selten Loot gibt, der nicht zufallsgeneriert ist. Und das nicht-zufallsgenerierte Zeug hat ja meist einen recht eindeutigen Namen. Sie tauchen aber immer wieder zufällig bei Händlern (vorzugsweise Schmieden auf). Einfach mal alles abklappern oder alternativ beim Schmied der Wahl bleiben und bei Nicht-Erfolg 2 Ingame-Tage auf die neue Ware warten. Irgendwann kommt da schon was. Wenn überhaupt nichts kommt, dann muss der Charakter evtl. noch ein paar Stufen aufsteigen.
 

Zsadist

Super-Moderator
Team
Thommysoft ... ich schulde dir noch eine Antwort ;)

... daher gleich mal zum Thema: Ich denke das war etwas unglücklich meinerseits ausgedrückt, da ich lediglich den Bezug zu Rollenspielen und deren Entstehen an sich aufgegriffen habe. Das sich dabei Veränderungen, Abwandlungen, usw. ergeben, selbstredend. Und Entwicklungen an sich sind gut und wichtig, dass eben u.a. auch ein Genre wachsen kann. Bezogen auf Skyrim sieht das für mich eben so aus, dass Skyrim sich als RPG anpreist und dann darf ich doch unterm Strich erwarten das auch RPG drin steckt und eben nicht eine Art verwässerte Form bzw. viele Eigenschaften a la Adventure mit RPG-Elementen aufweist. Und dazu passt zB. dass das RPG an sich ohnehin verschiedene Facetten hat, so zB. eben die banale Unterteilung in japanische und westliche RPG und wenn ich eben ein westliches RPG spiele - eben Skyrim - dann wäre es doch reichlich verfehlt zu erwarten, dass ich beispielsweise Tales of Vesperia Gepflogenheiten vorfinde.

Deiner Aussage, Zitat "Skyrim bricht die Grenzen klassischer RPGs auf", kann ich so nicht ganz zustimmen. Auch wenn es deine Sicht der Dinge ist, dem stelle ich gegenüber, dass dieses Prinzip schon damals auf der alten Xbox z.B. mit Arx Fatalis oder eben auch Morrorwind ergangen ist. Zu der Zeit hat man seitens der Entwickler schon recht massiv die Wege des klassischen RPGs aufgebrochen und hat andere Richtungen eingeschlagen. Was grundsätzlich nichts verkehrtes ist. So lange die Option bleibt dass man ein Spiel wie Morrowind oder auch eben jetzt Skyrim wie ein RPG spielen kann, was dir als auch mir grundlegend wichtig ist, geht das in Ordnung. Soweit, denke ich, sind wir uns einig.

Thommysoft schrieb: "Das ist eigentlich der Punkt, an dem ich am wehementesten widersprechen möchte. (...) Jedoch funktionieren diese nur wirklich gut, wenn sie auch in einem Party-basierten RPG stattfinden (...) Warum soll ein Kämpfer nicht auch gleichzeitig zaubern und mit dem Bogen umgehen können? Natürlich kann der derjenige dann kein so guter Bogenschütze oder Magier sein wie ein spezialisierter Charakter (...) Zwar kann jeder Charakter alles lernen, jedoch wird er in den einzelnen Disziplinen erst dann wirklich mächtig, wenn er sich durch die Talentbäume auch spezialisiert."

Es scheint das ich da etwas unglücklich formuliert habe. Es geht mir weniger darum ob man als Gruppe oder einzelner Held in einem RPG besteht; Das spielt heute keine wirkliche Rolle mehr. Selbst in MMOs die ausgewiesen auf Gruppenspiel setzen stellen für Einzelspieler kein Hindernis dar, da auch der Einzelne sich gut nicht nur spezialisieren, sondern auch aufbauen und vorwärts kommen kann. Die einzige Krux, wenn man so will, sind dann große Boss-Dungeons die man allein dann nicht unbedingt schafft. Sonst gibt es da aber wenig Differenzen - ganz das Gegenteil ist der Fall. Aber das ist gar nicht mal Kern des Ganzen, denn in der Regel ist ein Charakter, gleich welches RPG (Online, Offline, Hersteller & Name egal) erst einmal so ausgelegt, dass er eine Grundfunktion hat, die vom Spieler anhand der Auswahloptionen festgelegt wird und meistens dann max eine weitere Ergänzung gelernt werden kann. Und bis dato hat das immer ausgereicht bzw. war sogar Grund für den sogenannten Wiederspielwert - vor allem dann, wenn Story-Verläufe entsprechend dann auch verändert geboten wurden.

Um das anhand von Skyrim zu verdeutlichen: Es spielt von Anfang keine Rolle welchen Charakter ich nehme, da es keinen Einfluss auf das weitere Vorgehen hat. Denn egal ob Elf, Katze, Echse, Mensch - jede Figur kann alles und das von Anfang an. Dann auch die gewählte Ausrichtung spielt keine Rolle, egal ob ich Schwertkämpfer sein möchte, Bogenschütze, Pompfenschwinger, etc. pp. Hab ich auf all das keinen Bock mehr weils mir nicht taugt und ich zB. zaubern möchte, gehe ich einfach her, ändere das und kann auf einmal zaubern. In meinem Augen ist das nicht Sinn und Zweck eines RPGs und es zeigt, wie aufgeweicht das Genre doch geboten wird.

Wäre man dem RPG an sich etwas treuer geblieben, würde der Spieler am Anfang zB. die Klasse Nord nehmen, sprich ein Krieger. Dieser könnte dann vlt. von Anfang mit Schlag/Hieb-Waffen umgehen (Schwerter, usw.). Und in Sachen Rüstung könnte er schweres Geschütz tragen. Stellt man nach einer Spielzeit X fest das ist nicht das Wahre, er soll was anderes können, sucht man einen Lehrer, absolviert ein paar Quests, Aufgaben, Prüfungen und bekommt damit die neuen Grundkenntnisse, die es dann gilt aufzubauen. in Skyrim wechsle ich einfach und aus die Maus.

Das ist für mich ein durchaus wichtiges Kriterium, da sich Skyrim selbst k.o. schlägt, weil es in diesen Belangen zu verwässert ist. Wo bleibt da die Herausforderung, das Experimentieren, das Taxieren, das Strategische?

Um das ggf. noch etwas deutlicher hervor zu heben: Ich weiß das man Skyrim als RPG spielen kann und das tue ich selbst auch, weil mir diese Elemente, die Funktionen wichtig sind. Ich würde mich selbst dem Spielspaß berauben, wenn ich es anders täte. Dennoch fällt eben auf, dass nichts desto weniger Skyrim hier viele Kompromisse eingegangen ist und das sonst eher doch fordernde, durchaus zum Nachdenken anregende Genre RPG sehr kastriert hat. Auch wenn die relevanten Elemente vorhanden sind, so sind sie doch i-wie nicht wirklich was wert, da für alles eine - ich nenn es mal so - "und"-Funktion vorhanden ist. Es mag sein, dass es gut ist um am inzwischen doch recht großen Massenmarkt bestehen zu können, aber der Rollenspieler an sich wird damit nicht so ganz glücklich - auch wenn er es wie ein RPG spielt, er weiß doch wie banal am Ende seine Leistung ist. Damit will ich das Spiel an sich nicht abwerten, aber aus meiner Sicht ist Skyrim eben weniger RPG sondern mehr Adventure mit RPG-Element.

Und wg. deinem beschriebenen Charakter-Aufbau: Du machst es - wohl wie ich auch - aus dem Grund, weil du RPGs magst und gerne spielst. Ergo richtest du dich bei deiner Spielweise, wie ich auch, sozusagen an den Grundfesten des RPGs aus. Dem gegenüber steht allerdings, dass man - siehe meinen Link - diese Arbeit, die wir investieren, weil es uns Spaß macht, ein Stück weit ad absurdum geführt wird, und damit auch das Genre an sich, weil man mit einem Null-Charakter auf 110% durchstarten kann, denn es ist möglich bei Skyrim einen God-like Charakter zu schaffen und den von Anfang an (!) zu spielen! Dann nehme ich doch lieber den Kontinental-Sprung aus Morrorwind ;)

Da du das Balancing nochmals angesprochen hast, aufgegriffen durch mich, gilt dazu zu sagen, dass ich weniger das von dir angesprochene exploiten meine, sondern vielmehr das Ungleichgewicht das entsteht, wenn man sozusagen RPG-like "klassisch" in Skyrim spielt. Beispiel ... grundsätzlich bietet Skyrim ein dynamisches System; Man steigt im Level auf und die Gegner passen sich an. So weit, so gut! ABER mir ist aufgefallen und das stört mich auch: Wie kann es sein, dass ich in einem Gebiet erkunde, suche, Aufträge erledige, in Winkel vordringe von denen der Entwickler nicht einmal gedacht das ein Spieler sie finden könnte, usw. usf. messe mich dabei mit allerlei Gegnern und steige somit auch auf und auf einmal, ich verlasse das Gebiet nicht, steht mir ein Widersacher gegenüber, der mir haushoch überlegen ist und dazu hab ich keine Chance zu flüchten weil der Gegner dann auch noch schneller ist als man selbst? So geschehen bei mir u.a. mit einem Eistroll von denen ich vorher schon einige geplättet hatte und ohne Level-Aufstieg steht dann aber wieder einer vor mir und der weigert sich tunlichst zu sterben. Im Gegenteil er brauchte für mich nur einen Schlag ... das ist Miss-Balacing, dass ich nicht gut heiße. Wenn es einmal passiert wäre ok, aber es ist mehrfach vorgekommen und nicht nur bei mir, sondern auch u.a. bei Bekannten/Freunden, die ebenfalls Skyrim spielen und mit denen ich schon darüber gesprochen habe.
Das wir uns nicht falsch verstehen: Gegner sollen eine Herausforderung sein - aber nicht in dem Ausmaß, dass ich als Spieler trotz entsprechender Levelung, SKillung, usw. kein Land mehr sehe.

Nochmals wg. der Kisten: Ich hatte ja wg. der Diebes-Gilden-Geschichte bei knapp Level 25 gesteckt und nochmal von vorne begonnen. Inzwischen habe ich wieder Level 17 erreicht und stelle nach wie vor fest, dass man sich die Kisten wirklich hätte schenken können. Nicht nur wegen der Inhalte, die in den seltensten Fällen brauchbar sind, sondern - sofern man sich dafür entscheidet - viel leichter an Geld kommen kann als das ganze Zeugs einzusammeln und zu verkaufen. Ich mach es nicht, finde es aber traurig, dass ein Spiel das sich als RPG anbietet eben überhaupt eine solche Option bietet (siehe God-like Charakter Beschreibung, mein Link zum xbox Achievement-Forum). Was aber für mich nichts ändert, ich werde meinen Skill zum Kisten knacken weiter ausbauen ;) Und wg. Oblivion und durchquälen am Ende der Item-Suche: Volle Zustimmung, das war wirklich Mist!

Thommysoft schrieb: In Skyrim (wie auch in Morrowind) hingegen ist der Dungeon an sich das Erlebnis. Es gibt zwar immer noch nur eine Handvoll Umgebungsstrukturen, jedoch sind die Dungeons diesmal weitaus facettenreicher (...)

Kurz und schmerzlos, das hatte ich bereits auch angesprochen, dass die Umgebungen absolut in Ordnung gehen, Oblivion eher in den Schatten stellen und an Morrowind anknüpfen. Zudem sorgen Synchro (zumindest für die Englische kann ich das sagen - Deutsch kann ich nicht beurteilen) als auch Musik sowie die Sound FX für eine sehr schöne, stimmige Atmosphäre - da gibt es nichts zu meckern.
 

Zsadist

Super-Moderator
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... da mein Post zu lang war :D hier geht es weiter:



Thommysoft schrieb: Aber auch hier kann ich nur sagen: Es bleibt jedem selbst überlassen, zu wieviel RPG man Skyrim macht.(...)

Ich denke der Punkt ist nicht der wie man Sykrim spielt - das du als auch ich sowie wohl auch diverse andere Skyrim als RPG spielen ist das eine. Mir stößt eben einfach nur auf, dass ein Game, das sich als RPG anbietet trotzdem die Abzweige liefert und damit einfach in seiner Grundstruktur verwässert daher kommt. Das hat dann nichts mit der Spielweise zu tun, sondern damit, dass es eigentlich kein RPG mehr wäre. Ergänzend kommt hinzu, da Skyrim ein "und-und-und"-Spiel ist und kein eher RPG-übliches "entweder-oder" kommt auch der Umfang hinzu als auch die damit verbundenen Fehler. Etwas mehr Fokussierung und Beibehalten des Genre-Kerns an sich hätte hier sicherlich den einen oder anderen Bug verhindern können.


Um meinen Standpunkt vlt. ein Stück weit zu verdeutlichen ~ so lange bin ich ja noch nicht hier im Forum unterwegs und man kennt sich noch nicht so gut: Mein erste, sehr prägende RPG-Erfahrung war u.a. mit Might & Magic II (PC, Amiga) und auch nachhaltige Erfahrungen mit reinen Text-Adventures habe ich gemacht. Von jeher ein Genre bzw. Genre-Zweig, dem ich immer sehr zugetan war. Je komplexer dann ein RPG war, desto lieber war es mir. Ich bin auch nicht festgelegt ob japanische RPGs oder westliche RPGs - ich erwarte am Ende einfach nur gewisse, sagen wir, Routinen, die das RPG eben zum RPG machen. Was für mich ein ganz wesentlicher Grundstein für meinen persönlichen Spielspaß ist, ist einfach das Experimentieren mit dem Charakter-Aufbau. Je verzweigter, je größer, je umfangreicher der Skillbaum ist, desto besser. Um ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit zu nennen: Mit RIFT hatte ich in diesen Belangen sowas wie Weihnachten, Ostern und B-Day auf einmal - ein wahrlich herrlicher, fordernder und gewaltiger Skillbaum.

Im Gegenzug wiederum Skyrim, bei dem ich teilweise dann Level-Aufstiege mal hab hinten runter fallen lassen, weil es einfach nicht so das Gewicht hat und in der Gesamtheit zu banal ergeht.

Aber um das nochmals aufzugreifen - auch wenn ich es schon mehrfach im Text habe anklingen lassen: Ich denke, wir beide ticken in Sachen RPG gar nicht so verschieden. Und auch bei Skyrim wissen wir genau was wir tun und folgen den Pfaden des RPG - sonst würde Skyrim spielen keinen Sinn machen. Mir geht es auch nicht darum, dass Skyrim per se ein schlechtes Spiel ist oder Ähnliches. Ich stelle beim Spielen einfach nur fest, dass Skyrim einfach die Wege des RPGs verlassen hat, sehr - man kann sagen - mainstreaming geworden ist und damit wohl auch der Massentauglichkeit Rechnung trägt. Ob diese Entscheidung so gut ist?! Fraglich - ich trau mich nicht wirklich diese zu beantworten. Denke ich da zB. an Dragon Age 2, das ich zB. auch offiziell getestet habe (so als Info nebenbei: offizielle Tests mache ich seit 2001) war ich ebenfalls in der Zwickmühle und bin ein Kompromiss eingegangen. Dragon Age 2 hat sich ebenfalls als RPG vorgestellt und hätte ich es als solches bewertet, wäre unten durch gewesen. Als Action-Adventure mit RPG-Element hingegen ist es ein gutes, solides Spiel.

Sozusagen Fazit: Lassen wir unsere Spielweise außen vor - wir spielen beide a la RPG! Aber genau deshalb sind wir doch umso mehr in der Lage die Schwächen aufzuzeigen, oder nicht?! Und eine Schwäche muss nicht immer etwas Schlechtes sein!
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Da wir generell entweder auf einer Linie liegen oder zumindest den Standpunkt des anderen nachvollziehen können, halte ich die Antwort mal kurz und gehe nur noch auf ein paar Punkte ein.

Und dazu passt zB. dass das RPG an sich ohnehin verschiedene Facetten hat, so zB. eben die banale Unterteilung in japanische und westliche RPG und wenn ich eben ein westliches RPG spiele - eben Skyrim - dann wäre es doch reichlich verfehlt zu erwarten, dass ich beispielsweise Tales of Vesperia Gepflogenheiten vorfinde. .

Japanische Rollenspiele sind für mich eh keine Rollenspiele. Das sind entweder taktik- und/oder action-orientierte Kampfspiele mit Grinding-Syndrom, die story- und charakterentwicklungstechnisch auf Schienen verlaufen.

Das ist etwas bösartig ausgedrückt, aber für mich weisen japanische "RPGs" halt nur geringfügig Rollenspiel-Elemente auf.

Deiner Aussage, Zitat "Skyrim bricht die Grenzen klassischer RPGs auf", kann ich so nicht ganz zustimmen. Auch wenn es deine Sicht der Dinge ist, dem stelle ich gegenüber, dass dieses Prinzip schon damals auf der alten Xbox z.B. mit Arx Fatalis oder eben auch Morrorwind ergangen ist.

Das bezog auch mehr oder weniger direkt auf die Elder Scrolls-Serie und artverwandte RPGs und nicht nur auf Skyrim.

Und wg. deinem beschriebenen Charakter-Aufbau: Du machst es - wohl wie ich auch - aus dem Grund, weil du RPGs magst und gerne spielst. Ergo richtest du dich bei deiner Spielweise, wie ich auch, sozusagen an den Grundfesten des RPGs aus. Dem gegenüber steht allerdings, dass man - siehe meinen Link - diese Arbeit, die wir investieren, weil es uns Spaß macht, ein Stück weit ad absurdum geführt wird, und damit auch das Genre an sich, weil man mit einem Null-Charakter auf 110% durchstarten kann, denn es ist möglich bei Skyrim einen God-like Charakter zu schaffen und den von Anfang an (!) zu spielen! Dann nehme ich doch lieber den Kontinental-Sprung aus Morrorwind ;)

Ja, das war ja auch meine Kernaussage. Skyrim ist soviel oder so wenig RPG wie Du willst. Man kann es so spielen wie man möchte.

In Morrowind konnte man übrigens auch schon sehr früh einen Halb-Gott spielen, wenn man wusste, was man tun muss.

Da du das Balancing nochmals angesprochen hast, aufgegriffen durch mich, gilt dazu zu sagen, dass ich weniger das von dir angesprochene exploiten meine, sondern vielmehr das Ungleichgewicht das entsteht, wenn man sozusagen RPG-like "klassisch" in Skyrim spielt. Beispiel ... grundsätzlich bietet Skyrim ein dynamisches System; Man steigt im Level auf und die Gegner passen sich an. So weit, so gut! ABER mir ist aufgefallen und das stört mich auch: Wie kann es sein, dass ich in einem Gebiet erkunde, suche, Aufträge erledige, in Winkel vordringe von denen der Entwickler nicht einmal gedacht das ein Spieler sie finden könnte, usw. usf. messe mich dabei mit allerlei Gegnern und steige somit auch auf und auf einmal, ich verlasse das Gebiet nicht, steht mir ein Widersacher gegenüber, der mir haushoch überlegen ist und dazu hab ich keine Chance zu flüchten weil der Gegner dann auch noch schneller ist als man selbst? So geschehen bei mir u.a. mit einem Eistroll von denen ich vorher schon einige geplättet hatte und ohne Level-Aufstieg steht dann aber wieder einer vor mir und der weigert sich tunlichst zu sterben. Im Gegenteil er brauchte für mich nur einen Schlag ... das ist Miss-Balacing, dass ich nicht gut heiße. Wenn es einmal passiert wäre ok, aber es ist mehrfach vorgekommen und nicht nur bei mir, sondern auch u.a. bei Bekannten/Freunden, die ebenfalls Skyrim spielen und mit denen ich schon darüber gesprochen habe.
Das wir uns nicht falsch verstehen: Gegner sollen eine Herausforderung sein - aber nicht in dem Ausmaß, dass ich als Spieler trotz entsprechender Levelung, SKillung, usw. kein Land mehr sehe.

Dieses Problem kenne ich auch. Wahrscheinlich ist mir das sogar noch häufiger passiert als anderen, da ich einen Charakter mit Fokus auf Crafting und Stealth spiele, der praktisch keinerlei Kampf- oder Rüstungstalente hat.

Jedoch ist meine Beobachtung da eher, dass die One-Hit- oder Two-Hit-Kills von Gegnern eher durch Überraschungsangriffe bzw. mächtige Angriffe kommen und nicht generell auf der generellen Stärke basieren - auch wenn es da Ausnahmen gibt. Riesen und Mammuts sind halt für niedrigstufige Charaktere der Sofort-Tod, während sie ab Lvl. 50 fast einfach sind.

Mein Lieblings-Hassobjekt bezüglich der mächtigen Angriffe sind übrigens die Draugr-Todesfürsten, die mich auch auf Lvl 70 (Schwierigkeitsgrad Experte) teilweise mit 2 Schlägen erledigen - auch wegen ihrer blöden Schreie. Im nächsten Versuch nach dem Tod ist der Gegner dann plötzlich extrem einfach kleinzukriegen.

Ich kann Deine Kritik diesbezüglich verstehen, mich nervt das auch manchmal. Aber ich sehe das auch irgendwie als Herauforderung.
 
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