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The Elder Scrolls V: Skyrim

The Elder Scrolls V: Skyrim
Firmen
Bethesda Game Studios, Bethesda Softworks
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

Zsadist

Super-Moderator
Team
@ Thommysoft

Wo fange ich an? Beginnen wir den mit dem Ursprung von The Elder Scrolls - die Teile 1 und 2 waren noch das, was der allgemeinem Definition RPG noch entspricht, auf Basis von Pen & Paper bzw. die elementaren Strukturen waren da noch am deutlichsten vorhanden. Dann kam Morrowind, das sich schon mehr in die Ecke Adventure mit RPG-Elementen verdrückt hat. Gleiches gilt auch Oblivion und jetzt auch Skyrim. Das heißt nicht zwingend, dass es ein schlechtes Games ist - aber es hat doch aus meiner Sicht wenig mit einem RPG im klassischen Sinn gemein.

Beispiel der sonst sehr wichtige Charakter-Aufbau: Der ist für mein Dafürhalten banal! Sicher kann man die Figur aufbauen, aber der Aufbau hat wenig bis keinen Einfluss auf das was kommt bzw. auf Gegner & Co. Grund dafür ist, dass die Figur nicht mehr eine Spezialisierung hat, sondern eine Art Multi-Figur ist, die alles kann und bei der man auch wirklich alles auf Max-Werte aufbauen kann. Das ist nicht typisch RPG, da eine Figur festgelegt werden "muss", ob sie zB. in der Klasse der Magier auf Heilung getrimmt, dafür aber zB. im Angriff dann eher schwach auf der Brust ist. Bei einem klassischen RPG kann eine Magier normalerweise keinen Bogen verwenden - in Skyrim schalte ich einfach um und der Bursche kann es. Allein ein solcher Umstand dezimiert die taktische Vorgehensweise in einem RPG und lässt es somit ein wenig fad wirken.
Und so wie du es beschrieben hast, ist auch das Vorgehen in einem klassischen RPG hinsichtlich des Charakter-Aufbaus - allerdings OHNE die Option, dass ich alles mitnehmen kann was kommt. Es spielt explizit bei Skyrim keine Rolle ob ich mich klassisch fokussiere oder doch mit einem Allrounder durch die Gegend ziehe. Mit beiden komme ich ans Ziel - das betrifft nicht nur den Charakter, sondern auch das craften. Wäre es klassisch ohne die "und"-Funktion, dann könnte meine Figur zB. nur schmieden und wäre darin mit der Zeit ein wahres Talent, dafür im Gegenzug eine absolute Nullnummer in Sachen Tränke brauen. Auch wenn Skyrim passende Rubriken bietet, von wg. der Schmied, der Echanter, der Alchemist und ich mich als Spieler, der das klassische, typische RPG sucht festlege, es bleibt doch die Option das ich doch alles auf einmal machen kann. Das ist nicht typisch, klassisch RPG und verwässert und vereinfacht somit Skyrim nachhaltig. Somit wird zusammenfassend das wichtige Grundgerüst, der Charakter-Aufbau, die Spezialisierung eines RPGs ad absurdum geführt, denn wenn, dann kann ich normal nur eine der gebotenen Optionen anwenden - aber nicht alles.

Skyrim ist ein - wenn man so will - inzwischen ein Standard gewordenes Sandbox-RPG. Warum? Letztlich ist der Name Programm: Es ist eine große Kiste, in der man ein paar Spielzeuge abgelegt hat und mit denen kann man etwas rum spielen. Aber wenn man alles i-wann durch hat, und das geht heute leider binnen recht kurzer Zeit, ist die Luft raus, es gibt keine Optionen mehr. Somit ist das gesamte Angebot von vorne herein schon limitiert. Beispiel? Die Gilden-Struktur und die Möglichkeit allen Gilden beizutreten ohne das es Folgen hat! Wie kann es sein, dass ich den Dieben beitrete, die zB. alles klauen was nicht niet- und nagelfest ist aber das Töten ablehnen? Gleichzeitig aber kann ich ohne Folgen zu spüren oder diese spielerisch zu erleben der Dark Brotherhood beitreten, bei denen es nur ums Töten geht?! Und da das noch nicht reicht, kann ich dann noch der offiziellen Legion des Landes beitreten, und das obwohl ich in 2 Verbrecher-Gilden dabei bin. Das ist nicht stimmig und auch auch nicht RPG-typisch, denn da muss ich mich entscheiden und kann nur nach der Devise entweder/oder vorgehen ... das ich in Skyrim aber alles kann sorgt dafür, dass es aufweicht, verwässert.

Erkunden und Dungeons finden, bezwingen, usw. ist neben dem Charakter-Aufbau das durchaus wichtigste Element - sozusagen ein Standard des klassischen RPG-Spiels und keine Besonderheit, die Skyrim ausmacht. Die Option alles erkunden zu können und ggf. auch auf Geheimnisse zu stoßen erwarte ich von einem RPG! Das ich craften kann ist inzwischen auch normal; Unglücklich dabei ist aber eher, dass ich schon auf geringer Stufe Metalle und Co. zum Handwerkern und Waffen schmieden einsammeln kann, deren Level-Stufe ich aber noch lange erreicht habe. Das ist die vereinfachte, ja verwässerte Form. Das typische, klassische RPG serviert solche Objekte erst dann, wenn ich das Level auch habe und verrät mir auch dann erst, was ich und wie ich damit machen kann. Skyrim konkret geht hier eine Art Mittelweg, da man die Metalle schon bekommt, was was sie können und man braucht nur noch die Levelstufe erreichen. Dazu passt auch die Frage: Wo sind die seltenen Items? In Skyrim mache ich Kiste um Kiste um Kiste auf und bekomme Standard-0-8-15 Zeugs, das ich zu Geld machen kann. Im Übrigen schon im ersten Dorf, wenn ich es drauf anlege, da ich mir schon auf Stufe 1 eine top Rüstung bzw. Ausrüstung zimmern kann, so dass ich gar nicht erst mehr nach Kisten Ausschau halten müsste. Wie kann das denn bitte sein? Ich hab es nicht gemacht, weil ich das RPG an sich schätze, eins meiner favorisierten Genre ist und ich entsprechend spiele. Die Tatsache aber das es geht, stuft Skyrim als RPG an sich ab. Und das es nicht an de Haaren herbei gezogen ist, beweist u.a. dieser Thread
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Das Skyrim komplexer als so manch anderes RPG ist, dem muss ich jetzt widersprechen, denn im Vergleich bieten sogar diverse kostenlose MMOs mehr RPG-Taktik, Strategie und Komplexität als es Skyrim tut. Wo ist denn der Fakt, dass ich zB. ein Talent verwerfen muss damit ich ein Neues lernen kann, aufbauen und damit ausüben kann? Dabei spielt es keine Rolle, dass man Skyrim so spielen kann, weil man weiß wie ein typisches RPG funktioniert bzw. sich definiert. Skyrim bietet einfach eine verwässerte Form dessen, was ein RPG ausmacht. Das ich als Spieler, sofern ich eben auf die klassischen Strukturen wert lege, das passend handhabe, ist das Eine. Aber ich darf doch von Spiel, das sich im Genre als RPG definiert erwarten, dass es auch gewisse typische Elemente bietet. Und das tut Skyrim wiederum nicht - bzw. nur in eben banaler Form.

Ich denke, Skyrim darf und sollte man nicht dahingehend bewerten, dass man es auf Basis des klassischen RPGs spielt - dahin gehend, dass es eben das nicht ist, denn ein klassisches RPG bietet die Option entweder/oder und nicht UND. Das ist eben der Knackpunkt für mich, der mich sagen lässt, Skyrim ist banal geworden. Was wiederum aber nicht heißt das es ein schlechtes Spiel, sondern einfach nur eben - wie schon erwähnt - ein RPG light ist, leider eben nicht mehr.

Die Bücher in Skyrim sind eine konsequente Fortsetzung innerhalb der Serie - die gehören dazu, sind ganz nett, machen aber eine RPG nicht aus. Und sicher, die Umgebung - und das habe ich auch geschrieben - ist gelungen und atmosphärisch u.a. auch mit Musik eingepackt. Es ist auch - wie weiter oben erwähnt - eine elementare Aufgabe des RPGs die Umgebung eben nicht nach dem Offensichtlichen zu erkunden, sondern nach dem Versteckten. Dabei fällt allerdings auf, dass die Wege in Skyrim nicht zwingend frei begehbar sind, sondern schon eine gewisse Route vorgeben ist. Das ist auch deutlich mehr Adventure als RPG.

Wie gesagt: Ich bewerte Skyrim nicht danach wie man es spielen kann, wenn man sozusagen ein RPG'ler, ein Rollenspiel-Fan ist, sondern was es bietet und wie es in seiner Gesamtheit eben von einem klassischen, typischen RPG abweicht. Und das tut es leider sehr - egal wie ich spielerisch an die Sache ran gehe. Daher sehe ich Skyrim auch nicht als RPG sondern als Adventure mit RPG-Elementen und auf der Basis macht es auch Spaß zu spielen.
 

EifelDriver

Frührentner
Hey, Das war ein Scherz mit dem Skelettkrieger!!!


nimm mal die rote Nase ab und komm mal aus dem Keller, oben wird gelacht
:)

Das kommt davon wenn man auf Arbeit mal schnell über die neuen Beiträge liest. Ich hatte mich schon gewundert dass man diese Sichtweise einnehmen kann.

Das erinnert mich an meinen Besuch damals als Herr der Ringe Teil 1 im Kino lief. Es war praktisch unmöglich zu ignorieren (Previews, TV, Radio, ...), dass es sich hier um einen 3-Teiler handelt. Aber 1 Spezialist lies sich am Ende des Film zu dem Ausspruch hinreißen:
"""Wie jetzt? Das ist ja ein blödes Ende." - ich konnte es damals auch nicht begreifen. ;)
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Wie gesagt: Ich bewerte Skyrim nicht danach wie man es spielen kann, wenn man sozusagen ein RPG'ler, ein Rollenspiel-Fan ist, sondern was es bietet und wie es in seiner Gesamtheit eben von einem klassischen, typischen RPG abweicht. Und das tut es leider sehr - egal wie ich spielerisch an die Sache ran gehe. Daher sehe ich Skyrim auch nicht als RPG sondern als Adventure mit RPG-Elementen und auf der Basis macht es auch Spaß zu spielen.

Anm: Die Zitate sind stark gekürzt, da das Forum meinte, dass der Beitrag inkl. der kompletten Zitate das Beitraglimit von 10.000 Zeichen sprengen würde.

Ich kann Deine Argumentation durchaus nachvollziehen. Deiner Interpretation eines RPGs nach, die vorwiegend auf den Grundsätzen von Pen&Paper-Rollenspielen sowie Computer-RPGs bis ca. 2000 fusst, ist Skyrim sicherlich kein RPG, auf jeden Fall kein klassisches RPGs. Da gehe ich absolut konform.

Skyrim bricht die Grenzen klassischer RPGs auf.

Beispiel der sonst sehr wichtige Charakter-Aufbau: Der ist für mein Dafürhalten banal! [...] Somit wird zusammenfassend das wichtige Grundgerüst, der Charakter-Aufbau, die Spezialisierung eines RPGs ad absurdum geführt, denn wenn, dann kann ich normal nur eine der gebotenen Optionen anwenden - aber nicht alles.

Das ist eigentlich der Punkt, an dem ich am wehementesten widersprechen möchte. Ich schätze durchaus klassische RPG-Tugenden, die auf klassischen klassenbasierten Systemen fußen. Dass diese insgesamt gesehen mehr taktische Optionen bieten, ist auch unbestreitbar. Jedoch funktionieren diese nur wirklich gut, wenn sie auch in einem Party-basierten RPG stattfinden, wo man durch die effektive Kombination unterschiedlicher Charaktere und Klassen zum Erfolg kommt.

Skyrim setzt jedoch nur auf einen einzelnen Helden und löst damit auch eine Grundproblematik klassischer RPGs. Aus einer reinen Spielsystem-Betrachtung heraus ist eine feste Klassenfixierung durchaus logisch, realistisch ist sie jedoch nicht. Warum soll ein Kämpfer nicht auch gleichzeitig zaubern und mit dem Bogen umgehen können? Natürlich kann der derjenige dann kein so guter Bogenschütze oder Magier sein wie ein spezialisierter Charakter, aber dass die Möglichkeit gar nicht geboten wird, ist auch unlogisch.

Und genau diesen Punkt setzt Skyrim meiner Meinung nach zwar nicht perfekt, aber sehr gut um. Zwar kann jeder Charakter alles lernen, jedoch wird er in den einzelnen Disziplinen erst dann wirklich mächtig, wenn er sich durch die Talentbäume auch spezialisiert.

Als Beispiel: Ich spiele derzeit einen Level 61-Allrounder mit Fokus auf Crafting und Stealth. Ich habe in den ersten über 100 Spielstunden auf Normal regelmässig immer wieder mal mächtigst auf die Nase bekommen, weil ich zwar vergleichweise hohe Fertigkeitenwerten in den einzelnen Kampfdisziplinen habe, jedoch keinerlei Talentpunkte in Einhändig, Zweihändig, schwere oder leichte Rüstung investiert habe. Erst seitdem ich ungefähr auf Stufe 40 gekommen bin und meine Craftingtalente entsprechend ausbauen konnte (und auch genug Gold für Rohstoffe bzw. Seelensteine hatte), kann ich diese Defizite durch entsprechend hergestellte Gegenstände ausgleichen.

Von daher halte ich das Charaktersystem für absolut nicht banal.

Natürlich kann man auch dieses System wie Oblivion und Morrowind exploiten. Aber es liegt schliesslich ganz an einem selbst, ob man das tun möchte. Da gilt wie bei fast allem in Skyrim: Das Spiel gibt Dir die Möglichkeiten, aber nutzen musst Du sie nicht.

Und von solchen Miss-Balancing wie in Morrowind, wo man das Alchemie- und Verzauberungssystem durch exessives Intelligenztränke herstellen und trinken so exploiten konnte, dass man seine Intelligenz in die 1000er-Werte steigern und dementsprechend über-übermächtige Gegenstände für alle Disziplinen herstellen konnte, sind wir bei Skyrim weit entfernt.

Erkunden und Dungeons finden, bezwingen, usw. ist neben dem Charakter-Aufbau das durchaus wichtigste Element - [...] In Skyrim mache ich Kiste um Kiste um Kiste auf und bekomme Standard-0-8-15 Zeugs, das ich zu Geld machen kann. Im Übrigen schon im ersten Dorf, wenn ich es drauf anlege, da ich mir schon auf Stufe 1 eine top Rüstung bzw. Ausrüstung zimmern kann, so dass ich gar nicht erst mehr nach Kisten Ausschau halten müsste.

In dem Punkt stimme ich Dir teilweise zu. Das plündern von Kisten und Dungeons führt selten dazu, dass man wirklich irgendwas besonderes findet. Das mag durchaus eine Schwäche von Skyrim sein, aber die Elder Scrolls-Serie hat sich noch nie als ein Loot-Spiel verstanden. Es gibt einige wenige Unique Items (wie die Daedra-Artefakte), der Rest ist Standard-Krempel, den man entweder nutzt oder halt verkloppt, wenn man selber besseres Zeug bauen kann.

Das war auch eine der Mega-Schwächen von Oblivion, wo man im schlimmsten Fall am Ende eines Dungeons nur Müll gefunden hat und sich zuvor durch einen der generischen Aufbauten der gefühlen 2 unterschiedlichen Geschmackrichtungen (Höhle oder Ayleiden-Ruine) quälen musste.

In Skyrim (wie auch in Morrowind) hingegen ist der Dungeon an sich das Erlebnis. Es gibt zwar immer noch nur eine Handvoll Umgebungsstrukturen, jedoch sind die Dungeons diesmal weitaus facettenreicher (teilweise sogar atemberaubend schön) gestalet und viele Dungeons erzählen einfach eine kleine oder große Geschichte einfach durch ihre Umgebung oder einen Brief oder ein Tagebuch, das man dort findet.

Skyrim ist ein - wenn man so will - inzwischen ein Standard gewordenes Sandbox-RPG. [...] das ich in Skyrim aber alles kann sorgt dafür, dass es aufweicht, verwässert.

Auch hier gehe ich konform. Skyrim ist ein Sandbox-Spiel und dementsprechend geht es Kompromisse ein, die andere RPGs vielleicht nicht eingehen.

Dass man sich praktisch jeder Vereinigung anschließen kann und dies nur wenig effektive Konsequenzen hat, ist sicherlich nich der Weisheit letzter Schluß.

Aber auch hier kann ich nur sagen: Es bleibt jedem selbst überlassen, zu wieviel RPG man Skyrim macht. Wenn man einen klar festgelegten Magier spielt, lässt man die anderen Gilden halt soweit es geht außen vor und hebt sie sich auf für einen Spieldurchgang als Dieb oder Kämpfer. Und wenn man wirklich in einem Spieldurchgang alles erleben will, ist man sowieso auf dem besten Weg hin zu einem Allrounder.

Das Skyrim komplexer als so manch anderes RPG ist, dem muss ich jetzt widersprechen, denn im Vergleich bieten sogar diverse kostenlose MMOs mehr RPG-Taktik, Strategie und Komplexität als es Skyrim tut. Wo ist denn der Fakt, dass ich zB. ein Talent verwerfen muss damit ich ein Neues lernen kann, aufbauen und damit ausüben kann? Dabei spielt es keine Rolle, dass man Skyrim so spielen kann, weil man weiß wie ein typisches RPG funktioniert bzw. sich definiert. Skyrim bietet einfach eine verwässerte Form dessen, was ein RPG ausmacht. Das ich als Spieler, sofern ich eben auf die klassischen Strukturen wert lege, das passend handhabe, ist das Eine. Aber ich darf doch von Spiel, das sich im Genre als RPG definiert erwarten, dass es auch gewisse typische Elemente bietet. Und das tut Skyrim wiederum nicht - bzw. nur in eben banaler Form. .

Sicherlich, es gibt mehr als genug RPGs, die taktischer und in ihren Charaktersystem komplexer sind als Skyrim. Das sind aber vorwiegend alles Spiele (vor allem auch die MMOs), die in ihrer Grundstruktur auf feste Klassen mit entsprechenden Talentbäumen basieren und zudem auch noch auf Partys ausgelegt sind. Ob nun MMOs oder Spiele wie Baldur's Gate oder Dragon Age.

Worum es mir bei der Komplexität jedoch ging sind die Optionsmöglichkeiten der eigenen Spielfigur geben werden. Natürlich kann man als Barbar einfach in einem Dungeon rein und alles mit dem Zweihänder kaputt hauen. Aber Du kannst auch mit den Möglichkeiten spielen: Sich lautlos mit einem Lautlosigkeits-Zauber in einem Dungeon voran bewegen, vorsichtig die Gegner mit "Leben entdecken" finden, einige mit dem Bogen ausschalten um dann brachial mit dem Schwert oder mehreren beschworenen Atronachen voranstürmen. Oder alternativ die Gegner mit "Entzürnen"-Zaubern aufeinander hetzen, ohne dass sie Dich überhaupt bemerken, weil Du stumm zaubern kannst. Und so weiter und so fort...

Die Elder Scrolls-Serie bietet Dir wie kaum ein anderes RPG diese Optionsfülle und es liegt alleine an Dir wie Du sie nutzen möchtest. Skyrim kann sich vollkommen banal spielen, aber auch ziemlich komplex.

Wie gesagt: Ich bewerte Skyrim nicht danach wie man es spielen kann, wenn man sozusagen ein RPG'ler, ein Rollenspiel-Fan ist, sondern was es bietet und wie es in seiner Gesamtheit eben von einem klassischen, typischen RPG abweicht. Und das tut es leider sehr - egal wie ich spielerisch an die Sache ran gehe. Daher sehe ich Skyrim auch nicht als RPG sondern als Adventure mit RPG-Elementen und auf der Basis macht es auch Spaß zu spielen.

Und somit kommen wir nach dem ausschweifenden Gelaber zum eigentlich Punkt meines Posts:

Gemessen an klassischen Rollenspiel-Maßstäben mag Skyrim ein RPG
ultralight sein. Misst man es jedoch nur an dem Wort und nicht an den unterschiedlichen Definitionen hinter dem Wort, so ist Skyrim eines mehr denn je - ein Rollenspiel.

Skyrim (bzw. die Elder Scrolls-Serie an sich) gibt Dir zwei Dinge in die Hand: Ein große Sandbox-Spielwelt mit diversen Inhalten, mit denen man interagieren kann und ein großes, leeres Gefäß. Und dieses Gefäß kannst Du innerhalb der gesteckten Grenzen vollkommen nach Deinem eigenen Gutdünken füllen. Mit Deinem ganz eigenen Charakter, mit deinen ganz eigenen Abenteurn. Denn Du spielst genau die Rolle, die Du spielen möchtest.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
@Van_Helsing
Btw... Wir mögen zwar nicht in allen Punkten einer Meinung sein. Aber da ich finde, dass es dem Forum in letzter Zeit allgemein ein wenig an Diskussionskultur fehlt, gibt es für Deinen Beitrag auf jeden Fall eine dicke grüne Waage von mir.
 

benzin

Frührentner
Hab die hauptstory nun zu ca. 2/3 durch und
muß nen Drachen fangen um nach Wallhalla oder wie das heisst zu kommen
finde sie jetzt nicht soo übel, hab zumindest schon schlechtere gespielt. Hab was die Bugs angeht bisher auch zumindest in der Hauptstory Glück gehabt, was durchauß nicht selbstverständlich ist, wie ich in manchen Foren gelesen habe...obwohl ich bisher nicht einen einzigen Patch geladen habe ( die sollen ja auch nicht mehr das sein, was sie mal waren). Jetzt habe ich Level 71 erreicht und muss sagen, ein weiterkommen wird spätestens ab jetzt unendlich schwerer, weil ich auf manche Sachen nun gar keine Böcke habe. Beschwören...AAAARGHHHH!...wie ich das hasse. Auf diesen ganzen abergläubischen Zauber-Hokuspokus glaube ich sowieso nicht (verzaubern...pffft...total unrealistisch) und mich damit zu befassen is like a pain in the ass. Ich finde, es gibt nichts wirkungsvolleres als einen Meter kalten Daedrastahls, bunte Zauber hin oder her.
Was ich mir für das nächste Elder Scrolls wünschen würde,wäre mehr Komplexität. Erze abbauen und verhütten ist ja schön und gut, schont auch den Geldbeutel, wirkt auf mich aber aufgesetzt. Auch ohne das ich auch nur ein einziges Talent in Sprache, bzw. Handel investiert habe, besitze ich ausreichend Kohle und kann mir damit auch nichts wirklich relevantes kaufen, da ich das wichtigste schon habe,...hm...
 
X

X30 PolarFront

Guest
Mal am Rande:
diese aufgebrachte Diskussion über die "Unmengen" an Bugs nervt mich ein wenig. Na klar ist das ärgerlich, wenn mal was nicht klappt oder in den Scripten Fehlerchen drin sind. Na und?! Skyrim ist so rieeessssig und hat so viele Sachen die man erkunden, erforschen, erlernen usw. kann. Sich bei diesen Unmengen an Features die das Spiel bietet, an den relativ wenigen fehlerhaften Stellen hochzuziehen, erscheint mir ehrlich gesagt völlig unsinnig. :ugly:
Wenn man sich den organisatorischen Aufwand vorstellt, der hier in die Entwicklung des Spiels geflossen ist, muss man erstaunt sein, dass es so wenig Fehler gibt.

Da haben die Entwickler einfach einen super Job gemacht. :thumbsup:

"Ich habe fertig."

Genau! Wie vermessen sind die Leute eigtentlich für ihr gutes Geld ein fehlerfreies Game zu verlangen, schließlich ist es ja umfangreich. Seit also froh das es überhaupt spielbar ist, schließlich bekommt ihr die Patches kostenlos nachgeliefert. :rolleyes:

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EifelDriver

Frührentner
Das ist deine Meinung die du auch noch durch ein dämliches Bild untermauerst.
Für mich überwiegt einfach die Freude darüber, dass ich mit Skyrim ein Spiel gekauft habe, welches mir UNMENGEN an Spielzeit & -spaß bietet. Zudem weiß ich aus eigener (Entwickler-) Arbeit, dass das Bug-Management eine riesen Herausforderung ist und dass diese Aufgabe mit zunehmender Komplexität keinesfalls leichter wird. Ja ich bin hier solidarisch mit den Entwicklern - und das ist auch gut so.

Du magst dich aufregen, dass dein 55€ Game Fehler hast (die sich auch teilweise durch Neuladen + Neustart beheben lassen) aber ich sehe das halt ein wenig anders. Fehlerfreie Produkte sind ein Traum und Skyrim ist ganz sicher keine Bug-Schleuder.

In diesem Punkt kommen wir auch nicht zusammen. Du willst das ideale Maximum und ich bin mit dem realistischen Verhältnis von Preis zu Qualität mehr als zufrieden. Bezeichne mich ruhig als hirnlos (bedingt durch die Revolverkugel), aber da steh ich drüber, weil a) jeder seine Meinung hat und vertreten kann ohne dass ihn der Andere (überheblich) als Idi0t abtut und b) weil die Sichtweisen auf das Problem(-chen) auch unterschiedlich sind und die jeder für *sich* bewertet.

Also dann viel Spaß beim Meckern :frech: - ich habe lieber Spaß am Spiel. :D
 

EifelDriver

Frührentner
Back to Topic:
Ich hörte, dass es auch Verdammungszauber (ggf. nicht der korrekt Name oder es war doch die Beschwörung) gibt, die auch beim Verzaubern hohe EP liefern. Wo kann man diesen Zauber bzw. verzauberte Gegenstände finden. Ich weiß - die Antwort könnte lauten: fast überall - musst nur suchen. Aber evtl. gibt es auch eine Quest oder einen Ort, wo es diesen definitiv zu ergattern gibt.
 
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