Ich ergänze noch ein wenig:
Deine Flotte: Das ist - gerade anfangs - ein wenig tricky. Du hast deine Standardraumschiffe, die werden dich aber auf Dauer nicht weit bringen. Du musst also die Erfindungen, die du im Raumschiffsektor machst, auch entsprechend im Schiffsmenü in deine Schiffe einbauen. Es gibt da zwar eine automatische Hilfe, aber das ist anfangs etwas schwer zu durschauen, gerade wenn du deine Flotte mit - beispielsweise - verschiendenen Waffenarten austatten möchtest. Ich hatte nachher beispielsweise mehrere Schlachtschiffsarten. Je nachdem auf welchen Gegner du triffst ist ab und an eine andere Waffenart besser geeignet. Das gilt auch für deine Flotte allgemein, sie sollte gut gemischt sein, wobei der Hauptaugenmerk auf den starken Schlachtschiffen liegen sollte. Nur Schlachtschiffe ist wiederum auch nicht das idealste.
Außenposten können zumindest anfangs schon ganz gut zur Vergrößerung deines Reichs helfen, sollten aber (z.B. wenn du eine Kolonie in der Nähe baust) dann auch wieder abgerissen werden; zunächst mal verbrauchen sie recht viel Einfluss, und der ist rar. Und eine größere Flotte können sie, wie auch die Stationsabwehr, nicht wirklich aufhalten. Kann man mal machen um beispielsweise rechtzeitig vor Gegnern gewarnt zu werden. Ansonsten taugen sie aber nur bedingt. Halt auch, weil die Gegner von System zu System springen; es kann also durchaus passieren das die bei einem von dir gut geschützten Sektor einfach in den nächsten Springen. Daher wäre es sinnvoll, deine Flotte meist auf wichtigen Planeten zu positionieren, die gilt es zu verteidigen.
Diplomatie: Nicht ganz unwichtig, wie schon erwähnt. Du braucht im "Endgame" gute Verbündete, allein wirst du dem was da kommt kaum langfristig Stand halten. Hier sind verschiedene Faktoren wichtig, wie die jeweils anderen Zivilisationen auf dich reagieren; manche sind Fremden gegenüber aufgeschlossen, da ist dann eine eigene xenophile Ziviliation von Vorteil. Je mehr gleiche Interessen, um so besser die diplomatischen Möglichkeiten. Heißt aber auch, bist du eine alienfreundliche Spezies und hast zwei xenophobe Gegner neben dir, dann muss dein Augenmerk eher der Flotte gelten. Aber natürlich darf auch dann nicht komplett die Wissenschaft hinten dran hängen, ansonsten sind deine Schiffe den gegnerischen hilflos ausgeliefert. Bei friedlebigen Spezies kannst du dich erstmal auf die Erkundung und Wissenschaft konzentrieren, je nachdem wie weit die Spezies entwickelt ist können auch Forschungsabkommen nützlich sein.
Fortschritt: Da gibt es grundsätzlich keine bestimmte Empfehlung, das kommt auch auf deinen Spielstil an. Wichtig ist im Endeffekt je nachdem alles. Längere Lebensdauer beispielsweise; vielleicht nicht das wichtigste, aber deine Wissenschaftler und Generäle sind nun mal sterblich; und wenn du dann kurz vor einem Krieg einen 5 Sterne General samt Boni dank Alterschwäche weniger hast, wirst du das bemerken

Das sollte man nicht unterschätzen. Das gleiche gilt für Waffen natürlich auch. Überlege dir, welche Ziele du dir setzt und richte danach deine Fortschritte drauf aus. Aber als kleine Warnung, wenn da steht "gefährliche Technologie", das sollte man berücksichtigen. Die bringen Vorteile...das kann aber auch ins Gegenteil ausschlagen
Das gleiche für Erkundungen des Weltalls. Es gibt eine Vielzahl von Entdeckungen die deine Forschungsschiffe machen können (die sich später dann aber auch wiederholen) und da kommt nicht immer was Gutes bei rum; macht die Sache aber ungleich spannender
Spielstart: Nimm ruhig anfangs die humanoide, voreingellste Zivilsation, diese ist recht ausgeglichen. Dann 1 - 3 Gegner und zumindest eine mittelgroße Sternenkarte. Das sorgt zwar für die ein oder andere Länge, aber du kannst dich dann zumindest in Ruhe ein wenig austoben und probieren.
Am besten erstmal ein zweites Forschungs- und Ressourcenschiff bauen, dann die benachtbarten Planeten abgraßen. Von den Mineralien und Ressourcen ist nichts unwichtig, bevorzugt solltest du natürlich die Systeme abbauen die viel davon haben. Ist in ein wenig Entfernung ein brauchbarer Planet zum besiedeln da, wirst du zunächst einen Außenposten bauen müssen, sofern dieser noch nicht in deinem eigenen Gebiet ist. Ausbreitung ist am Anfang das A und O, du wirst selten eine KI haben die dir waffenmäßig sehr unterlegen ist. Und Kriege führen ist in dem Spiel nicht gerade leicht. Aufgrund des Einflusses wirst du am Anfang vielleicht drei bis vier Welten kolonisieren können, dass lässt sich später durch die Einteilung in so genannte Sektoren (gehören zu deinem Reich, agieren aber teils unabhängig) erweitern, ab ca. 10 Kolonien wirds aber schwer. Wichtig hier, es zählen die Sternensysteme, nicht die Planeten. Du kannst in einem Sternensystem also mehrere Planeten besiedeln, es wird auf den Einfluss bezogen nur das Sternensystem berücksichtigt.
Stehen die ersten Kolonien, dann musst du die Oberflächen natürlich noch ausbauen. Und Raumhäfen bauen, damit deine Flotte wachsen kann. Die KI hatte in meinen Spielen meistens eine sehr große Hauptflotte und mehrere kleinere. Wobei hier auch die Größe nicht alles ist; du kannst das dreifache an Schiffen haben, bist du technische weit unterlegen wirst du die Schlacht verlieren. Zum Anfang reicht aber eine kleine Flotte um die Piraten abzuwehren; es sei denn du hast Alienvölker neben dir, die dich nicht sonderlich mögen.
Der Rest des Spiels entwickelt sich dann

Inzwischen sind ja alle Add-Ons draußen bis auf den Multiplayer, ich würde aber emphehlen anfangs zunächst die Ur-Fassung zu spielen, damit du mehr in das Spiel reinkommst
Das ist so in etwa meine Strategie; es gibt sicher bessere und das ist auch ein wenig abhängig vom Spielverlauf, manch einer wirds komplett anders spielen. Was aber auch das schöne an dem Spiel ist, die Vielfältigkeit.