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Stellaris: Console Edition

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
@h0lly1: Der Einfluss ist glaube ich in der Tat das, was man am schwersten bekommt. Am meisten Einfluss geht für die Außenposten drauf; das kannst zu anfangs noch ganz gut ausgleichen in dem du bei der Forschung auf Ausbreitung und dann galaktische Ambitionen gehst, das halbiert die Kosten für die Außenposten.


Ich bin jetzt beim fünften Spieldurchgang und einfach nur begeistert von dem Spiel :) Es hat diesen typisch bösartigen "Eine Runde noch..." Faktor, der sich über Stunden hinziehen kann. Es macht einfach riesigen Spaß die Galaxie zu bereisen. Gerade zu Anfang, wenn man die Anomalien das erste mal erforscht und sich die Notizen dazu durchließt, sorgt das sehr für Stimmung. Und auch das Forschen danach und das Erkunden wird durchaus belohnt; gestern beispielsweise hatte ich nach einem erfolgreichen Absolvieren einer dieser Quests ein ziemlich gutes außerirdisches Schiff dazu bekommen.

Auch gleicht hier kein Spiel dem anderen. Das liegt unter anderem daran das die technologischen Fortschritte immer durchgemischt werden. Man bekommt immer vier zur Auswahl, von denen man sich eine Technologie zur Erforschung raussuchen kann. Einige bauen zwar aufeinander auf (Waffen- oder Gebäudestruckturen Stufe 1, Stufe 2 etc.), ansonsten ist das aber eher eine Wundertüte. Da kann man Glück haben und erwischt eine gute Technologie die man braucht direkt zu Anfang..oder eben nicht. Hört sich ein wenig strange an, aber auch das motiviert, zumal man seinen Spielstil entsprechend anpassen muss. Was auch für die zufällig verteilten Ressourcen gilt. So bleibt das Spiel abwechslungsreich.

Das gilt auch für die Einstellungen; wer will erstellt sich sein eigenes Katzenvolk und macht einen auf Kilrathi :D, genauso kann man als Insektoit friedlich seiner Forschung nachgehen; die Parameter der jeweiligen Zivilisation mit seinen Eigenschaften kann man sich bei Bedarf selbst zusammen "basteln". Gleiches gilt für die Schiffsflotte; es gibt zwar im Endeffekt nur 5 Schiffstypen je Zivilisation, die man (und das sollte man auch) eigens bewaffnen kann. Auch das passende Mischen der Flotte ist überlebenswichtig; nur Schlachtschiffe sind beispielsweise stark gepanzert, dafür lahm. Auch die Waffenkombination kann durchaus den Schlachtverlauf ändern. Raketen beispielsweise sind am durchschlagskräftigsten, können aber auch am leichtesten abgeschossen werden.

Da kommt auch mein bisheriges Scheitern zum tragen. Ich komme inzwischen was die Ressourcen etc. angeht gut zurecht, sehe aber in den Kämpfen bisher keine Schnitte. Die KI ist nicht mal allzu dumm, zumindest hat sie bei mir bisher meist sinnvolle Angriffe gestartet. Aber irgendwie kriege ich meine Flottengröße nicht annähernd so groß wie die ihre. Damit meine ich nicht die antiken Reiche, die sollte man sowieso laaang außer Acht lassen, da man da chancenlos ist. Ich denke aber mal, ich hab da auch zu sehr auf Schlachtschiffe bisher gesetzt..ich werde da gleich mal den nächsten Durchgang starten :D

Ich bin auf jeden Fall schwer angetan von dem Spiel. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten seine Zivilisation zu erbauen und je nachdem welche Technologie oder Gegner man gerade hat, muss man andere Strategien zu Rate ziehen. Vor allem ist es auch gar nicht so leicht, diese Zivilisation am Leben zu erhalten; Diplomatie ging bei mir bisher ganz gut, aber wenn man Eigenschaften hat die andere Völker abstoßen, wirds auch da knifflig; stelle ich beispielsweise meine Bombendioktrin ab um anderen Völkern zu gefallen und entgehe ich dadurch ggf. einen Krieg den ich verlieren könnte oder ist mir das alles egal? Je größer ein Reich, desto mehr Rohstoffe und bewohnbare Welten, was wiederrum mehr und größere Raumflotten ermöglicht..aber so ein großes Reich ist halt auch nicht so leicht zu verteidgen. Da bringt es auch nichts an Grenzpunkten einfach die Flotte zu stationieren, wenn der Gegner das einfach nur als Sprungpunkt nutzt und dann weiter ins eigene Reich eindringt...


Mal so ein kleiner Erfahrungsbericht vom gestrigen Spiel:

Gestartet bin ich mit meine menschlichen Zivilisation recht gut, konnte mir durch Außenposten und Kolonien auch ein akzeptables Reich aufbauen, bei dem es nicht wirklich an was gefehlt hat. Mit den anderen Zivilisation war ich im Frieden und fast immer auf positiven Werten, die meisten Anomalien samt Erzählstrang konnte ich aufdecken, selbst in einem Bündnis mit zwei anderen Zivilisationen lief es gut, Handel wurde getrieben. Alles bestens also...bis dann eine 3er Konföderation meinte einen meiner Bündnisspartner anzugreifen und ich somit in einen nicht gerade geplanten Krieg mit eingezogen wurde. Meine Flotte war zwar ebenbürtig (stand da zumindest), dennoch musste ich einige Verluste hinnehmen da die Hauptflotten der Gegner warum auch immer eine Stärke hatten, mit der ich nicht mithalten konnte. Da nutzten dann auch die Verteidigungsringe um meine Planetenhauptstädte nicht mehr viel.

Das Böse an so Bündnissachen, ist man nicht Hauptangreifer oder Hauptverteidiger muss man darauf warten, dass einer dieser beiden den Krieg beendet. Aus dem Bündniss raus kommt man dann auch nicht so einfach. Der Krieg dauerte also und verlief auch für meine schwächeren Bündnispartner nicht gut. Bei mir führte er vor allem zu Instabilität im eigenen Reich, ausgelöst dadurch, dass einer der mich unterstützenden Fraktionen Wert auf Frieden mit Aliens gelegt hat; die habe ich also als Unterstützer verloren, womits ernste Probleme mit dem Einfluss gab. Der wiederrum sorgt ja dafür, dass man neue Anführer, Wissenschaftler und Admiräle&Generäle einstellen kann; gerade wenn die älteren dann versterben. Somit musste ich dann zwangsweise einige Außenposten schließen, gleichzeitig stetig Angriffe abwehren.

Den Krieg habe ich zwar überlebt, mich dann auch von meinen Bündnisspartnern getrennt damit sowas nicht mehr passiert. Viel gebracht hat es mir dann aber auch nichts, kurz danach wurde ich ebenfalls von dieser 3er Konföderation angegriffen, den Krieg habe ich dann nicht mehr überlebt.

Eigentlich ein Grund frustriert zu sein...aber ich starte bereits in mein nächstes Abenteuer..größere Galaxie, mehr Gegner...ich will das schaffen :cool:
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Frage mal an die weiteren Spieler, wie macht ihr das mit euren Raumflotten? :)

Ich hatte gestern eine Größe von in etwa 300, das war aber bisher auch das maximale. Sieben Planeten waren kolonisiert (neun Planeten hatte ich insgesamt), alle mit Raumstationen auf höchster Stufe ausgelastet, bei den Technologien habe ich bereits Wert auf die Erhöhung der Flottengröße Wert gelegt. Dennoch war ich (obwohl gleichwertig stand) dem Gegner einfach unterlegen.

Wie macht ihr das? Wie sieht grundsätzlich so eure Flottenzusammenstellung aus? Gut gemischt oder eher auf die starken Schlachtschiffe gesetzt, die natürlich auch entsprechend Ressourcen verlangen?
 

ZettMan

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Ich mische die Flotten. Aber Schwerpunkt auf die dicken Pötte. Hab diverse Blaupausen für verschiedene Schlachtschiffe. Träger, Artillerie und Nahkampf Schlachtschiffe.
Kommt auch darauf an, welche Fähigkeiten der jeweilige Admiral hat.
Piraten machen die gemischten Flotten frisch, gegen andere Fraktionen die dicken Flotten.
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Hier mal die aktuelle Roadmap der kommenden DLCs für die Konsole :) Die kommen ja doch recht schnell, je ein DLC im März, April und Mai diesen Jahres, der Multiplayer dann im Sommer :)


Ich habe es dann gestern auch mal geschafft ein Spiel auf einer großen Sternenkarte bis zu Ende zu bekommen...leider keinem allzu freundlichen für mich ;) Zwar konnte ich mich in der Galaxie durchaus ganz gut behaupten, auch meine Flottengröße mit knapp über 500 war recht ansehnlich, 10 Sternensysteme wurden besiedelt und hinsichtlich Technologie war ich gar nicht mal so abgeschlagen. Im Endgame (ich hatte da Katastrophen eingeschaltet) wurde ich dann aber - wie auch die anderen KI Mitstreiter - schlichtweg überrannt; wohl auch, weil ich zu lange gezögert hatte da ich die gegnerische Stärke nicht einschätzen konnte.

Dennoch, ein toller Durchgang. Viele Missionen erfüllt und auch gelernt und durchaus zu spüren bekommen, dass manch Geheiminss der Galaxie nicht unbedingt positiv für einen enden kann :D Ein wirklich tolles Strategiespiel, ich freue mich richtig auf die DLCs :)
 

ZettMan

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Mit dem zweiten Durchlauf hab ich dann mit der Föderation auch ein Siegkriterium erreicht, Mache aber noch etwas weiter. Möchte noch das Megabauwerk abschliessen.
Und vielleicht traue ich mich, aus der Föderation auszutreten um Alleinherrscher zu werden.

Wo ich noch nicht ganz mit klar komme ist, die heimischen Fraktionen einigermassen zufriedenzustellen.
Die Anforderungen sind teilweise so kryptisch beschrieben das ich keinen Plan habe, was die eigentlich von mir wollen.
Ist bislang noch kein Problem daraus geworden aber dadurch könnte ich noch mehr Einflusspunkte generieren.

Forschungen habe ich wohl auch alle abgeschlossen. Jetzt erscheinen nur noch Forschungen um alles mögliche um jeweils 5% zu erhöhen.

Jetzt bin ich auch bereit für die DLC!
 
G

Gelöschtes Mitglied 234

Guest
So, Anthem ist für mich erstmal durch bis neuer Content kommt. In Black Desert Online habe ich Fuß gefasst. Zeit nicht nur mit dem Schwert ein Wirtschaftsimperium zu gründen sondern mit Wissenschaft und Kultur eine ganze Galaxie zu besiedeln. Mein Abenteuer beginnt am Wochenende. Erstmal "klein - klein" mit dem Tutorial. Freue mich riesig drauf.

Edit: Fernstudium...
Startertutorial Konsole
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G

Gelöschtes Mitglied 234

Guest
Wow, das Game hat es echt insich! Ich habe heute Früh das dritte Spiel auf eienr 150'er Map gestartet. Es ist klasse wie detailreich die Simulation ist. Ich mache noch massenhaft Fehler. Fies ist, dass die sich erst 50 bis 70 Jahre später zeigen. Ging mir im ersten Versuch zu fix der Einfluss aus, weil ich ständig neue Außenposten gebaut habe. Im zweiten Spiel hatte ich sehr viel Einfluss und glückliche Fraktionen. Dann das:

Ich spiele die "Order of Rolder" (blau). Fiedliebend aber mit vernünftiger militärischer Macht und gehe offen auf andere Spezies zu. Klasse.. die "Bothrian Hierarchie" und das "Mesh'Ben Empire" sind beides militaristische, xenophobe Arschlöcher und direkt in meiner Nachbarschaft. Klar haben die Idioten ihre Differenzen gegeneinander nicht aufgebaut sondern Parallelen in ihren Kulturen entdeckt und sich nach gut 150 Jahren verbündet. Dann folgten erste Beleidigungen, dann griffen sie an. Die "Spuxulac Convclave" war bis dahin zwar verbündet mit mir aber noch pazifistischer. Ihre Flotten waren nicht erwähnenswert. Die paar Korvetten, die sie entsendet haben halfen im Krieg nicht und so verlor ich mein Imprium nach zun 275 Jahren Spielzeit.

Jetzt spiele ich "Die Borg". Intelligent, anpassungsfähig und schnell ausbreitend. Im letzten Spiel hatte ich wohl den Fehler begangen nicht früh genug das Terraforming zu erforschen. Viele Bewohner bedeuten große Flotten. Diesmal werde ich versuchen schnell viel zu kolonialisieren und eine sehr starke Flotte aufzubauen. Sobald ich eine Zivilisation finde, die mit unterlegen ist werde ich sie sofort angreifen und assimilieren. Mal sehen wie das läuft.
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Wow, das Game hat es echt insich! Ich habe heute Früh das dritte Spiel auf eienr 150'er Map gestartet. Es ist klasse wie detailreich die Simulation ist. Ich mache noch massenhaft Fehler. Fies ist, dass die sich erst 50 bis 70 Jahre später zeigen. Ging mir im ersten Versuch zu fix der Einfluss aus, weil ich ständig neue Außenposten gebaut habe. Im zweiten Spiel hatte ich sehr viel Einfluss und glückliche Fraktionen. Dann das:

Ich spiele die "Order of Rolder" (blau). Fiedliebend aber mit vernünftiger militärischer Macht und gehe offen auf andere Spezies zu. Klasse.. die "Bothrian Hierarchie" und das "Mesh'Ben Empire" sind beides militaristische, xenophobe Arschlöcher und direkt in meiner Nachbarschaft. Klar haben die Idioten ihre Differenzen gegeneinander nicht aufgebaut sondern Parallelen in ihren Kulturen entdeckt und sich nach gut 150 Jahren verbündet. Dann folgten erste Beleidigungen, dann griffen sie an. Die "Spuxulac Convclave" war bis dahin zwar verbündet mit mir aber noch pazifistischer. Ihre Flotten waren nicht erwähnenswert. Die paar Korvetten, die sie entsendet haben halfen im Krieg nicht und so verlor ich mein Imprium nach zun 275 Jahren Spielzeit.

Jetzt spiele ich "Die Borg". Intelligent, anpassungsfähig und schnell ausbreitend. Im letzten Spiel hatte ich wohl den Fehler begangen nicht früh genug das Terraforming zu erforschen. Viele Bewohner bedeuten große Flotten. Diesmal werde ich versuchen schnell viel zu kolonialisieren und eine sehr starke Flotte aufzubauen. Sobald ich eine Zivilisation finde, die mit unterlegen ist werde ich sie sofort angreifen und assimilieren. Mal sehen wie das läuft.


Ich bin jetzt auch bei meinem xten Anlauf, dass Spiel lässt einen kaum noch los :)

Inzwischen krieg ich es ja relativ gut hin eine Zivilisation aufzubauen. Ich setzte zunächst meinen Einfluss auf die Ausbreitung (geringe Kosten für Außenposten, hat man alle fünf zwei neue Koloniesysteme) und sehe zu das ich die interessantesten Planeten in der Umbegung gesichtert bekomme; was auch nicht immer leicht einzuschätzen ist, da durch Terraforming und die Zusatzerfindungen ja später auch Planeten dabei sein können die vorher noch unbewohnbar waren.

Technologisch liege ich mit meiner menschlichen Rasse meist noch ein wenig hinterher, warum auch immer. Bei den Systemen kolonisiere ich am liebsten welche mit weiteren Planeten im gleichen Orbit, da die ja nicht als eigenes System gelten und ich so zumindest eine recht große Flottenanzahl zusammen bekomme. Auch das klappt inzwischen ganz gut, meine Hauptflotte war zuletzt bei knapp 110k...bis halt aufs Endgame, hier sehe ich noch nicht wirklich viel Licht.

Aber gut, ich bleibe dran :) Tolles, sehr umfangreiches Spiel, ich warte schon auf die erste Erweiterung :)
 
G

Gelöschtes Mitglied 234

Guest
Eine "schöne" Anekdote am Rande:
Forschungsschiff XYZ fand eine Zivilisation im industriellen Zeitalter. Ich baute natürlich gleich nen Beobachtungsposten und der blieb passiv. Als die Grenzkonflikte mit meinen "Lieben" Nachbarn zunahmen und die mir technologisch voraus waren nutzte ich die Möglichkeit mehr Forschung dadurch zu generieren, indem ich "Proben der Wilden" nahm. Entführungen, aufschneiden, das gesamte Programm halt.. :alien:. Sie reagierten darauf indem sie eine globale Verteidigungsinitiative gründeten (Indipendenceday..). Da bekam ich schiss und stellte wieder auf passive Beobachtung. Was taten diese "Wilden" 20 Jahre später? Sie löschten sich in einem globalen Atomkrieg aus. Fehlte das :alien:-Feindbild konnten sie sich wohl nicht drauf einigen wie es weiter geht. Toll, jetzt hatte ich ne "Strahlewelt" in meinem Hoheitsgebiet.

Echt krass, was das Spiel simuliert!!
 
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