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Starfield

Starfield
Firmen
Bethesda Game Studios, id Software, Bethesda Softworks
Genres
Shooter, Role-playing (RPG), Adventure

Joe

Rentenbezieher
Das Energie Feature ist eh kompletter Nonsens bei den Schiffen, da die "Dogfights" absolut mies gemacht sind. Gegnerische Schiffe fliegen immer gleich, erst schnurstracks auf dich zu, an dir vorbei, dann bremsen sie ab, drehen sich um 180 Grad und das Spiel geht von vorne los. Wenn du sie beschießt boosten sie manchmal.

Am Ende kommt es nur drauf an, wer mehr Feuerkraft hat und länger am Stück schießen kann. Antrieb reduzieren ist sinnfrei, ein Punkt da rein reicht völlig aus, lieber alles in Schild und Waffen ballern.

Wirkt halt unnötig aufgesetzt, hätte man auch gleich lassen können. In meinen 150 Stunden hab ich nur anfangs damit rum gespielt, mittlerweile verläuft jedes Gefecht im Orbit identisch und ödet nur noch an
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Auf Immersion bestehen (bzw diese vermissen) und sich dann beschweren, dass man nicht unendlich viel mit sich rumtragen kann, das ist schon etwas paradox.
Jo, auch wenn ich sonst alles unterschreibe was er geschrieben hat, fand ich das auch eher sonderbar was Immersion angeht. Aber egal, das mit dem gleich gepackt werden ist IMHO schon wichtig bei einem (Rollen)spiel. Skyrim hat das geschafft, ich war gleich mitten drin und als man die Flucht (Tutorial) geschafft hatte und im ersten Dorf ankam wusste ich nicht was ich zuerst machen sollte, so überwältigend waren meine Eindrücke.

Wenn ich dann höre, Starfield sollte man erst mal 10-20 Stunden zocken bis es einen packt, ist IMHO etwas falsch - wobei es das auch nach der Spielzeit nicht bei mir schaffte und ich jetzt erstmal ein wenig Zeit verstreichen lasse, vielleicht packt es mich ja beim 2. Anlauf in nem halben Jahre mehr - schaun ma mal.
 

scorpionmj

Stütze der Senioren-WG
Ich war am Anfang total gepackt. Ich müsste schauen, wieviele Stunden ich gespielt habe, aber ich meine irgendwas um die 30 bis 40 Stunden, wobei ich kaum was von der Hauptstory gespielt habe und auch immer mal wieder einfach über die Bereiche der Planeten spaziert bin. Aber ich bekomm mich derzeit nicht motiviert, das Spiel mal wieder zu starten. So viele andere Spiele, in die ich derzeit lieber reinschaue. Vor allem ältere Titel, die ich mal weiter spiele.

Also ein ganz anderer Eindruck, als anscheinend von vielen geschrieben. 🤷‍♂️
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Auf Immersion bestehen (bzw diese vermissen) und sich dann beschweren, dass man nicht unendlich viel mit sich rumtragen kann, das ist schon etwas paradox. Genauso finde ich, dass die Energieaufteilung bei der Raumschiffsteuerung stark zur Immersion beiträgt. Sonst wäre es ja ein Arcadeshooter und kein Rollenspiel. Aber, na gut. So hat jeder seine Vorstellungen. :unsure:

Immersion ist immer so eine Sache. Letztlich bedeutet es ja nur, dass man in eine Spielwelt voll abtauchen kann.

Ich kann Deinen Gedankengang nachvollziehen, aber ich glaube, Du gehst da mit einer etwas zu engen Definition ran:

Für die einen kann Immersion dann durchaus Realismus bedeuten. Für andere wiederum, dass die Grenzen des Realismus gar nicht gelten.

Ich nehme einfach mal 2 Spiele als Beispiel: Red Dead 2 und Deus Ex Human Revolution.

Mal abgesehen davon, dass das minimale Abweichen vom vorgesehenen Missionspfad schon zu einer gescheiterten Mission führt, was eigentlich alles andere als immersiv ist, wurde ja vieles im Spiel (vor allem abseits der Missionen) als immersiv bezeichnet.
Das konnte ich null nachvollziehen. Das war zwar alles realistischer angelegt, aber es war mir alles zu träge und überkompliziert. Wenn ich für bestimmte Aktionen irgendwelche wilden Tastenkombinationen brauche und alles ewig dauert, reißt mich das komplett raus.

In Deus Ex wiederum funktionieren die Aktionen viel einfacher, nachdem ich sie gelernt habe. Und sie gehen mir fast automatisch von der Hand, so dass ich nicht lange über die Steuerung nachdenken muss.

Deus Ex gilt ja nicht umsonst als dem Immersive Sim-Genre angehörend. Und auch die Bethesda-Spiele oder das neue Hitman werden am Rande des ImSim-Kosmos oft erwähnt.

Das liegt aber weniget daran, dass dieses Genre sich über Realismus definiert, sondern über spielerische Freiheit. Wenn ich in Deus Ex das ganze Polizeirevier leerräume, indem ich wild Kisten und Kühlschränke staple, um Sichtlinien zu brechen, ist das kein Stück realistisch, aber eine kreative Aktion, mit der ich innerhalb des definierten Regelwerks des Spiels interessante Lösungen finden kann, die teilweise vielleicht nicht mal vorgesehen waren.

Das ist für viele Leute wie mich hochgradig immersiv, weil wir die Spielwelt nicht nur als (Grafik-)Setting betrachten, sondern die Levels durch die spielmechanische Linse betrachten und in ihre interaktiven Einzelteile zerlegen, um innerhalb des Regelwerks die Grenzen des Möglichen auszuloten.

Ein Spiel wie Red Dead 2 ist recht gut darin, seine Eigenschaft, ein Spiel zu sein, zu kaschieren, aber umso sehr blättert der Lack dann schnell ab, sobald man bemerkt hat, dass da sehr wenig Simulation dahinter steckt, sondern vor allem Skripte und Trigger, die man auslöst und die zu zerbrechen drohen, wenn man nicht exakt definierte Pfade einhält, weshalb die Designer das von Anfang an durch Game Overs zu verhindern versuchen.

Immersive Sims und zu einem gewissen Grad auch Bethesda-Spiele sind da wesentlich bereiter, die Spieler ihre Regelwerke offen sehen und sie auch brechen zu lassen, weil sie von vorneherein Spiele sein sollen, in denen die Leute viele Freiheiten haben. Auch auf Kosten des Realismus, der manchmal einfach nur im Weg ist, wenn Spieler voll abtauchen wollen, um zu erleben, was alles möglich ist und wie man sich innerhalb einer Spielwelt auch nach den persönlichen Vorlieben ausleben kann.

Und grade dieses Einbringen der persönlichen Vorlieben und der Kreativität in eine Sandbox, kann einen je nach Spielprofil viel tiefer in eine Spielwelt hineinsaugen als purer Realismus oder zumindest das Streben danach.
Für manche Leute ist diese Freiheit überhaupt nichtd, aber für andere wiederum pure Immersion.
 

Joe

Rentenbezieher
In Deus Ex wiederum funktionieren die Aktionen viel einfacher, nachdem ich sie gelernt habe. Und sie gehen mir fast automatisch von der Hand, so dass ich nicht lange über die Steuerung nachdenken muss.

Deus Ex gilt ja nicht umsonst als dem Immersive Sim-Genre angehörend. Und auch die Bethesda-Spiele oder das neue Hitman werden am Rande des ImSim-Kosmos oft erwähnt.
Auch ein Grund warum Dishonored so verflucht gut ist
 

Brendex

Brotkasten Freundin
In Meinen Zockerleben gab s erst ne Handvoll Games die mich von Minute 1 an gepackt und Langzeit begeistert haben und. Die meisten Games zocke ich einfach durch und geh zum nächsten. Das erste Spiel mit Wow Effekt war World of Warcraft. Wie ich nach einer mehrtägigen Reise das erste Mal als Nachtelf vor den Toren Sturmwinds ankam. Ich bekomme heute noch ne Gänsehaut wenn ich daran zurück denke. Habe mit WoW aufgehört weil mir die toxische Spieler-Schaft das Spiel ruiniert hat. Junge hatte ich das bis dahin geliebt. Das nächste war 15 Jahre später Conan Exiles. Hier konnte ich alles machen was in WoW nicht ging. Hier reizte mich von der ersten Sekunde das ich nackt in eine Wüste geworfen wurde und nichts im Spiel erklärt wurde, alles musste man selber herausfinden. Das machte mir einen Heidenspass. Und ich hatte bis dato noch nie ein Survival Spiel gespielt. Hier fühlte ich mich richtig zu Hause. Aber leider hat der Entwickler vor einem Jahr beschlossen einen Battlepass zu integrieren und die Spieler damit abzuzocken. Ich hab es ne Zeitlang probiert, aber der Spaß blieb auf der Strecke.
Dann kam Elite Dangerous. Endlich Mal kein Fantasy. Endlich Science Fiction. Leider war ich nach so 300 Stunden da raus weil mir das Grinding oder Rohstoffe sammeln auf den Geist ging, und die Entscheidung des Entwicklers das Spiel auf der Xbox nicht mehr zu supporten. Ich hab's mir zwar dann auch auf dem PC installiert, aber das Feeling war weg.
Ich habe jahrelang auf ein Spiel gehofft das mich wieder über sehr lange Zeit beschäftigen kann. Es sollte kein Fantasy sein, komplett in deutsch synchronisiert sein und mir die Freiheit lassen wie ich meine Zeit im Spiel verbringen möchte. Ich möchte craften und Orte entdecken. Ein tolle Story alleine erleben oder mit anderen Spielern dieses Spiel als Grundgerüst mit eigenen Storys füllen so wie bei Conan Exiles.
Und dann kam Starfield, welches ich erst ein paar wenige Wochen vor Realese auf dem Schirm bekam. Und die Vorfreude das es das gesuchte Spiel sein könnte begann. Und ich wurde überhaupt nicht enttäuscht. Natürlich könnte alles besser sein und besser aussehen. Aber das Spiel bietet mir trotzdem all das was ich gesucht habe. Die Entwickler haben eine Gute Idee gehabt und viel Liebe reingesteckt. Das spürt man an jeder Ecke. Wie ich schon Mal geschrieben habe, ich sehe die Bugs, ich ärgere mich manchmal auch darüber. Aber es trübt überhaupt nicht meinen Spielspaß. Ich glaube zwar nicht das ich tausende Stunden hier spielen kann, es ist kein Conan Exiles wo man mit anderen Spielern seine Geschichten unter bringen kann, aber ein paar hundert werden es bestimmt noch. Für mich ist Starfield das Spiel des Jahres.
 

Voyaman

Frührentner
In Meinen Zockerleben gab s erst ne Handvoll Games die mich von Minute 1 an gepackt und Langzeit begeistert haben und. Die meisten Games zocke ich einfach durch und geh zum nächsten. Das erste Spiel mit Wow Effekt war World of Warcraft. Wie ich nach einer mehrtägigen Reise das erste Mal als Nachtelf vor den Toren Sturmwinds ankam. Ich bekomme heute noch ne Gänsehaut wenn ich daran zurück denke. Habe mit WoW aufgehört weil mir die toxische Spieler-Schaft das Spiel ruiniert hat. Junge hatte ich das bis dahin geliebt. Das nächste war 15 Jahre später Conan Exiles. Hier konnte ich alles machen was in WoW nicht ging. Hier reizte mich von der ersten Sekunde das ich nackt in eine Wüste geworfen wurde und nichts im Spiel erklärt wurde, alles musste man selber herausfinden. Das machte mir einen Heidenspass. Und ich hatte bis dato noch nie ein Survival Spiel gespielt. Hier fühlte ich mich richtig zu Hause. Aber leider hat der Entwickler vor einem Jahr beschlossen einen Battlepass zu integrieren und die Spieler damit abzuzocken. Ich hab es ne Zeitlang probiert, aber der Spaß blieb auf der Strecke.
Dann kam Elite Dangerous. Endlich Mal kein Fantasy. Endlich Science Fiction. Leider war ich nach so 300 Stunden da raus weil mir das Grinding oder Rohstoffe sammeln auf den Geist ging, und die Entscheidung des Entwicklers das Spiel auf der Xbox nicht mehr zu supporten. Ich hab's mir zwar dann auch auf dem PC installiert, aber das Feeling war weg.
Ich habe jahrelang auf ein Spiel gehofft das mich wieder über sehr lange Zeit beschäftigen kann. Es sollte kein Fantasy sein, komplett in deutsch synchronisiert sein und mir die Freiheit lassen wie ich meine Zeit im Spiel verbringen möchte. Ich möchte craften und Orte entdecken. Ein tolle Story alleine erleben oder mit anderen Spielern dieses Spiel als Grundgerüst mit eigenen Storys füllen so wie bei Conan Exiles.
Und dann kam Starfield, welches ich erst ein paar wenige Wochen vor Realese auf dem Schirm bekam. Und die Vorfreude das es das gesuchte Spiel sein könnte begann. Und ich wurde überhaupt nicht enttäuscht. Natürlich könnte alles besser sein und besser aussehen. Aber das Spiel bietet mir trotzdem all das was ich gesucht habe. Die Entwickler haben eine Gute Idee gehabt und viel Liebe reingesteckt. Das spürt man an jeder Ecke. Wie ich schon Mal geschrieben habe, ich sehe die Bugs, ich ärgere mich manchmal auch darüber. Aber es trübt überhaupt nicht meinen Spielspaß. Ich glaube zwar nicht das ich tausende Stunden hier spielen kann, es ist kein Conan Exiles wo man mit anderen Spielern seine Geschichten unter bringen kann, aber ein paar hundert werden es bestimmt noch. Für mich ist Starfield das Spiel des Jahres.
Bist du auch in der Facebook Gruppe XBox Seniors Germany 🤔 Dein Text kam mir irgendwie bekannt vor 😉 Nicht, dass dein Text „geklaut" wird. Ist ja alles schon vorgekommen...
 

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