• Wichtig für neu Mitglieder

    Aktuell haben wir das Problem dass Mail an GoogleMail nicht ankommen. Wenn du dich registrien möchtest gib bitte keine GoogleMail an.

    Euer Forenteam

  • Herzlich Willkommen bei den Konsolen-Senioren!

    Wir sind eine deutschsprachige Community, die Spielern über 30 Jahren seit 2007 ein Zuhause im Internet bietet, in dem sie sich mit gleichgesinnten und erwachsenen Spielern über ihr Hobby austauschen und zu gemeinsamen Aktivitäten verabreden können.

    Entstanden aus den Xbox-Senioren (früher: XBL-Senioren) und den PSN-Senioren bieten wir mittlerweile eine konsolenübergreifende Diskussions- und Verabredungsplattform, bei der das respektvolle Miteinander und der Spaß am Hobby im Vordergrund stehen.

    Neben konsolenspezifischen Unterforen und Multiplattform-Spielethreads bieten wir auch eine Retro-Ecke und einen Bereich, in dem sich für die immer größer werdende Anzahl Spielen, die Cross-Plattform-Play unterstützen, verabredet werden kann.

    Egal, ob Du einfach nur über Spiele diskutieren möchtest, Dich mit anderen Spielern verabredet willst oder einfach nur Deine Spielerfahrungen mit anderen teilen möchtest, bist Du bei uns herzlich willkommen.

    Natürlich kannst Du auch einfach weiter passiv bei uns mitlesen, aber warum schnappst Du Dir nicht einfach Deine Tastatur, registrierst Dich bei uns und gestaltest die Community durch Deine Teilnahme aktiv mit?

    Wir freuen uns auf Dich!

Starfield

Starfield
Firmen
Bethesda Game Studios, id Software, Bethesda Softworks
Genres
Shooter, Role-playing (RPG), Adventure

KptnBlaubär

Jungspund
Das Problem ist, das das Spiel sehr lange in der Entwicklung war und im Vorfeld (mal wieder) extrem gehyped wurde. Und dann bekommt man Skyrim/Fallout4 im Weltraum. Und das sprichwörtlich, da es technisch gefühlt auf gleichem Niveau ist wie die beiden Spiele. Wodurch es eben nicht schlecht wird, denn die Spiele waren ja auch Top, aber eben nicht mehr das ist, was Spieler heute (zu Recht) von einem AAA Spiel eines solch großen Entwicklers erwarten.

Was mich angeht macht es Spaß. Aber ich hatte auch Spaß an den letzten 2 Pokemon Spielen, also was weiß ich schon...
 

Savoreth

Pförtner des Altenheims
Also mal ganz ehrlich: Ich verstehe die Kritik zum Teil nicht und ich finde die Antworten der "Entwickler", auch wenn sie offensichtlich aus Textbausteinen bestehen, gar nicht so schlecht. Zumindest für diese Bausteine hat sich jemand durchaus Gedanken gemacht.

Zur Kritik:

Ja, Starfield ist technisch mit moderneren Spielen in vielen Punkten nicht konkurrenzfähig. Aber seien wir doch mal ehrlich: Wann genau war Bethesda das gewesen? War Fallout 4 auf der Höhe der Technik als es rauskam? Fallout 76? Selbst bei Skyrim macht man sich noch heute über die Physik-Engine lustig. Klar, man kann durchaus unterstellen, dass Bethesda mit jedem weiteren Release mehr Probleme zu haben scheint, aufzuschließen. Kann sein. Ändert aber nichts daran, dass die Bethesda-Formel trotzdem immer wieder viele Spieler zu ihren Spielen zieht.

Ja, die Schnellreise killt die Atmosphäre und macht aus dem Weltraum-Part nur einen anderen "BTS-Level". Und deshalb benutze ich die Schnellreise auch nur im Ausnahmefall. Ansonsten starte ich normal, reise zu Planeten und lande normal. Freilich, es ist nicht ganz das Gleiche wie komplett freie Weltraumerkundung. Spiele, die letzteres haben, haben dafür andere Aspekte von Starfield nicht. Man kann eine Sache richtig gut machen oder auf vielen Hochzeiten tanzen. Starfield macht ohne Zweifel letzteres. Und so nebenbei, dieser Aspekt der "Schnellreise" war schon bei Skyrim und Fallout der Grund, sie nicht zu nutzen...

Ja, die POIs auf Planeten sind generisch. Sie wiederholen sich auch zu häufig. Nur ist das z.B. bei NMS genauso. Auch dort gibt es Planeten mit bestimmten Elementen, die sich je nach Biom wiederholen. Nur dass es viel mehr Planeten gibt, bei denen viel mehr zufällig generiert ist. Den Kritikern sind aber schon die Planeten in Starfield zuviel. Also was soll das? Warum besuchen wir denn immer wieder neue Planeten in NMS, selbst wenn wir alle Biome und Elemente schon kennen? Weil man als "Entdecker" das Unbekannte, das Schöne sucht. Besondere Kreaturen, der jeweils eigene Blick auf das aktuelle System vom Planeten aus, die Landschaft... Wenn man dafür kein Faible hat, ja, dann sind Spiele mit zufallsgenerierten Inhalten eher allgemein nix. Dann ist man z.B. mit Outer Worlds besser dran.

Ja, das NG+ ist momentan noch nicht wirklich der Hit und hat gewiss viel Ausbaupotenzial. Aber niemand weiss, was Bethesda noch alles in Sachen Content vorhat. Freilich, wenn das in der Menge geschieht wie bei den bisherigen Updates, wird das ein langer Marsch. Aber dennoch ist zu erwarten, dass da noch was kommt. Und falls nicht, kann man auch genauso gut im aktuellen Spiel bleiben. Bei NMS ist der Sprung in eine neue Galaxie auch nicht zwingend das, was sich die Spieler erwartet haben. Weshalb auch viele in der Startgalaxie bleiben, die noch nie jemand komplett erkundet hat.

Langer Rede, kurzer Sinn:

Ich verstehe einige Kritikpunkte durchaus und die haben auch ihre Berechtigung. Was ich aber nicht verstehe, warum bei Starfield daraus so ein Shitstorm gemacht wird, während man andere Spiele damit oder mit noch viel weniger gewähren lässt. Der Hype ist sicher eine Ursache, keine Frage. Der Ausschluss der Playstation ebenso. Aber ansonsten komme ich da jetzt, einige Zeit nach dem Release, nicht mehr wirklich mit.
 

KptnBlaubär

Jungspund
Ja, die Schnellreise killt die Atmosphäre und macht aus dem Weltraum-Part nur einen anderen "BTS-Level". Und deshalb benutze ich die Schnellreise auch nur im Ausnahmefall. Ansonsten starte ich normal, reise zu Planeten und lande normal.
Das ist ja noch schlimmer. Der sich daraus ergebende Ladebildschirm-Marathon, nur um zwischendurch 2-3 mal ein paar Sekunden das Cockpit zu sehen, macht das Reisen ja eher schlimmer als die Schnellreise und killt die Atmosphäre noch viel mehr.

Und der Grund, warum das bei Starfield viele kritisieren, weil im Vorfeld einfach ein anderer Eindruck vermittelt wurde, was uns erwartet. Der Vergleich mit NMS hinkt, da das ein anderes Spielprinzip ist. Ist im Grunde ein anderes Genre, auch wenn beides im Weltraum spielt. Dazu kommt, das bei NMS ein kleines Studio dahinter steht. Übrigens hatte NMS zu dessen Release auch viel Kritik abbekommen. Sogar weit mehr als Starfield. Nur haben die Entwickler über Updates das Spiel zu dem gemacht, was sie vorher versprochen haben. Das muss Bethesda dann ja erst einmal noch machen. Wobei ich vermute, das man diese Aufgabe den Moddern zu schiebt. Was halt auch so ein Kritikpunkt ist: Mods sind toll. Aber grundlegende Features, auch im QoL Bereich, die heute auch normal sind, mehr oder weniger wegzulassen, weil es eh über Mods kommt, ist einfach ein mieses Design.

Richtig Schlimm ist z.B. der Raumschiffbau. Willst du ein Schiff bauen aus Teilen unterschiedlicher Hersteller, die du an unterschiedlichen Docks bekommst, geht das nicht. Außer du baust immer so Flugfähige Zwischendinger und friemelst Teile dran damit zu weiter fliegen kannst, nur um sie dann später wegzuwerfen. Ich bin sicher, das Problem werden irgendwann Mods lösen. Aber es ist Traurig, das das nicht von Haus aus geht einfach Teile einzupacken, um den Bau woanders fortzusetzen.

Und ja, die Technik ist halt wirklich mies. Warum soll man das nicht kritisieren? Nur deshalb, weil vorherige Spiele auch nicht besser war? das kann ja nicht das Argument sein, das Studios nicht besser werden müssen. Alleine wie oft ich schon mit den Hinterköpfen von NPCs geredet habe, weil diese sich nicht zu einem umgedreht haben. Das hindert mich nicht am Spielen und wie ich schrieb macht es mir trotzdem Spaß. Aber es ist für ein so großes Studio ein Armutszeugnis, das so etwas nicht besser funktioniert. Und deshalb ist die Kritik gerechtfertigt, denn nur dann übt man den nötigen Druck aus, das sie es beim nächsten Elder Scrolls hoffentlich besser hinbekommen. Auch wenn ich meine Zweifel habe, da es die gleiche Engine wird.
 

Savoreth

Pförtner des Altenheims
Das ist ja noch schlimmer. Der sich daraus ergebende Ladebildschirm-Marathon, nur um zwischendurch 2-3 mal ein paar Sekunden das Cockpit zu sehen, macht das Reisen ja eher schlimmer als die Schnellreise und killt die Atmosphäre noch viel mehr.

Klar, der Marathon bleibt. Ist am Ende eine Frage der Immersion, die jeder für sich beantworten muss.

Wobei ich vermute, das man diese Aufgabe den Moddern zu schiebt. Was halt auch so ein Kritikpunkt ist: Mods sind toll. Aber grundlegende Features, auch im QoL Bereich, die heute auch normal sind, mehr oder weniger wegzulassen, weil es eh über Mods kommt, ist einfach ein mieses Design.

Natürlich. Zumal es auf der Konsole so oder so den schlechteren Mod-Support geben wird. Wird zum Teil wohl auch an ihrer Engine liegen. Wobei Bethesda aber auch nicht dafür bekannt geworden ist, die Vielzahl der Bugs in ihren Spielen auszumerzen. Das muss man nicht gut finden - aber wenn Bethesda draufsteht, könnte man damit rechnen.

Richtig Schlimm ist z.B. der Raumschiffbau. Willst du ein Schiff bauen aus Teilen unterschiedlicher Hersteller, die du an unterschiedlichen Docks bekommst, geht das nicht. Außer du baust immer so Flugfähige Zwischendinger und friemelst Teile dran damit zu weiter fliegen kannst, nur um sie dann später wegzuwerfen. Ich bin sicher, das Problem werden irgendwann Mods lösen. Aber es ist Traurig, das das nicht von Haus aus geht einfach Teile einzupacken, um den Bau woanders fortzusetzen.

Starfield ist definitiv zu breit aufgestellt und darunter leiden natürlich die Einzelmodule. Hätten sie die Möglichkeiten jedoch reduziert und sich auf wenige Felder beschränkt, würde man zweifelsohne das kritisieren. Man könnte natürlich auch mutmaßen, man hat sich übernommen und irgendwann realisiert, dass man die angestrebte Funktionsvielfalt nicht mit der erwünschten Qualität hinbekommen wird.

Und ja, die Technik ist halt wirklich mies. Warum soll man das nicht kritisieren? Nur deshalb, weil vorherige Spiele auch nicht besser war? das kann ja nicht das Argument sein, das Studios nicht besser werden müssen. Alleine wie oft ich schon mit den Hinterköpfen von NPCs geredet habe, weil diese sich nicht zu einem umgedreht haben. Das hindert mich nicht am Spielen und wie ich schrieb macht es mir trotzdem Spaß.

Natürlich kann und soll man Kritik üben und Verbesserungsvorschläge machen. Nur die Intensität versteh ich nicht mehr. Direkt nach Release ist das alles verständlich, die Leute machen ihrer Wut Luft. Aber sich 3 Monate nach Release noch drüber aufregen? Gut, vielleicht fehlt mir dafür auch der Bezug, am Hype habe ich mich ja auch nicht beteiligt.

Die Sache mit den Hinterköpfen ist z.B. etwas, was mich unendlich nervt. Und ich habe da eine Macke, ich lade das Spiel solange neu, bis der Dialog so abläuft, wie sich das natürlicherweise gehört, damit mir die Immersion nicht verlustig geht. Hätte ich das gerne behoben? Na aber sicher doch. Aber ich kann nur mit dem Spiel vorlieb nehmen das existiert und mich entscheiden, ob es mir so Spaß macht oder nicht. Darauf zu warten, dass Bethesda alle Wünsche erfüllt und Fehler beseitigt, könnte ein recht unfruchtbares Unterfangen werden.
 

KptnBlaubär

Jungspund
Darauf zu warten, dass Bethesda alle Wünsche erfüllt und Fehler beseitigt, könnte ein recht unfruchtbares Unterfangen werden.
Aber rechtfertigt nicht gerade das auch Kritik viele Monate nach Release? Solange die Fehler nicht behoben werden, muss man sie doch auch immer wieder anprangern. Andernfalls ist doch die Message an den Entwickler: "Ihr könnte das einfach aussitzen, die Kritik endet bald und ab dann kommentieren nur noch die Fans mit ihren positiven Beiträgen." Das aber sollte ja nicht der Sinn von solchen Bewertungen wie bei Steam sein. Wenn da irgendwann bei den Bewertungen "Kürzliche Bewertungen: Sehr Positiv" steht, weil nur noch die Fans Bewerten, und die Anderen nicht mehr, dann würde ja sogar den Eindruck entstehen, das die Kritikpunkte inzwischen behoben wurden. Was sie aber ja nicht sind. Daher ist es nur Folgerichtig wenn weiter Spieler negativ bewerten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
@Savoreth Zum einen liegts am Mega-Hype und bekommen haben wir ein Spiel das diesem Hype (anscheinend) nicht gerecht wird - hatte selbst nicht viel Zeit in Starfield verbracht bzw verbringen können, wollen...

Bestimmt weiß Starfield an oder ab bestimmten Punkten oder Orten im Spiel zu überzeugen, aber - wie auch schon oft von verschiedenen Leuten hier erwähnt worden ist - es "überzeugt" nicht von Anfang an. Und das ist das Problem.

Ein (für mich) gutes bzw gut erzähltes Rollenspiel saugt mich schon in den ersten Minuten komplett in sich rein, fesselt und lässt mich nicht mehr los. Das nennt man Immersion. Starfield hingegen erinnert mich am Anfang zum Teil mehrfach daran, dass es nur ein Spiel ist und keine Welt, in die ich jetzt eintauche und in der ich der Held bin.

Was sollen dauernd diese Missionseinblendungen, warum kann ich das nicht ausschalten? Warum sagt mir das Spiel andauernd ich trage zu viel mit mir herum - wenn es mir doch egal ist und Ich meinen Charakter so spielen möchte. Was sollen die seltsamen & unnatürlichen Freischaltungen der Skills? Was soll die bekloppte Steuerung des Raumschiffs mit den Energiereglern? Und die NPCs wirken nicht lebendig und echt, sondern hölzern. Und die Story ist jetzt nicht wirklich "fresh", sondern...eher lahm und arg konstruiert an den Haaren herbeigezogen.

Und bevor jetzt alle aufschreien und mich steinigen wollen: Ich rede von meinem eigenen Eindruck, ausschließlich in den ersten Minuten des Spiels - bis zum ersten Planeten wo man die Basis von den Gegnern säubern soll.

Klar, Starfield ist grundsolide gemacht und bestimmt auch ein schönes Rollenspiel, wenn man bzgl der Immersion vielleicht etwas weniger Anspruch hat oder das einem nicht so wichtig ist. Aber das sind zig andere Spiele eben auch.

Starfield ist keine Offenbarung, in keinster Weise bahnbrechend oder macht irgendetwas neues, was so noch nicht dagewesen ist. Starfield ist einfach generisch und hat kein Alleinstellungsmerkmal. Wie gesagt, grundsolide und so, aber (für mich!) in keinster Weise besonders.

Und wie letztens woanders schon von mir gesagt, werde ich dem Spiel noch ne Chance geben, da es mit neuen Einstellungen jetzt ja besser aussehen soll - mal sehen ob es das für mich rausreißt. Die Grafik und Texturen am Anfang (Intro plus erste Basis auf erstem Planeten) emfand ich(!) in etwa zwischen PS3/Xbox360 und PS4/XboxOne Niveau. (also verglichen mit ähnlichen Titeln oder Bethesda RPGs auf diesen Plattformen).

That's all. 🤷‍♂️
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

scorpionmj

Stütze der Senioren-WG
Auf Immersion bestehen (bzw diese vermissen) und sich dann beschweren, dass man nicht unendlich viel mit sich rumtragen kann, das ist schon etwas paradox. Genauso finde ich, dass die Energieaufteilung bei der Raumschiffsteuerung stark zur Immersion beiträgt. Sonst wäre es ja ein Arcadeshooter und kein Rollenspiel. Aber, na gut. So hat jeder seine Vorstellungen. :unsure:
 
G

Gelöschtes Mitglied 7554

Guest
Auf Immersion bestehen (bzw diese vermissen) und sich dann beschweren, dass man nicht unendlich viel mit sich rumtragen kann, das ist schon etwas paradox. Genauso finde ich, dass die Energieaufteilung bei der Raumschiffsteuerung stark zur Immersion beiträgt. Sonst wäre es ja ein Arcadeshooter und kein Rollenspiel. Aber, na gut. So hat jeder seine Vorstellungen. :unsure:
Warum habe ich jetzt den Eindruck, dass deine Meinung deiner Meinung nach hier die richtige ist? 🤔

Da ist gar nichts paradox - Immersion hat in dem Zusammenhang (für mich) nichts mit Realität zu tun. Zudem beschwere ich mich nicht darüber, dass ich es nicht kann (ich kann es quasi ja), sondern bemängele dass mir das dann alle paar Sekunden per Popup angezeigt wird. Als ob ich zu dumm wäre es zu begreifen. Oder mit anderen Worten:

"Liebes Starfield, wenn du mir sagst dass ich zu viel mit mir herumtrage, das dann aber nicht ändere...schon mal dran gedacht dass ich das vielleicht so möchte, weil ich nen gerissenen Dieb spielen wollte der einfach alles mitnimmt, das ansatzweise einen gewissen Wert hat? Also hör bitte auf mir das dauernd unter die Nase zu reiben oder biete mir eine Option, deine Nörgeleien abzuschalten!" 🤷‍♂️

Ja genau, da ist jeder anders - ist doch völlig in Ordnung. Umständliches an Reglern herumschieben - anstatt dass es zumindest eine Funktion gibt, das einfach vom Bordsystem übernehmen zu lassen, wahlweise an- und ausschaltbar - ist für mich anstrengend, weil ich mich dann darauf konzentrieren "darf" welcher Teil des Schiffes bzw des Antriebs, der Waffen (etc.) wieviel Energie braucht. Dabei möchte ich lieber meinen Fokus auf das haben, was tatsächlich am Bildschirm passiert - weil es eben keine Space-Sim bzw kein ausschließlicher Weltraum-Shooter ist.

Das sind Design-Entscheidungen an denen ich mich störe. Wenn es dich nicht stört, dann ist das doch fein und klasse. Habe da nen anderen Fokus. Bin lieber ganz in der Situation, als einstellen zu müssen wieviel Energie jetzt wohin zu leiten ist.

Genauso das Inventarsystem & Charaktermenü. Das finde ich schrecklich umständlich und unübersichtlich und einfach nicht schön umgesetzt. Viele andere & ältere Spiele können das deutlich besser.
 

Savoreth

Pförtner des Altenheims
@Savoreth Zum einen liegts am Mega-Hype und bekommen haben wir ein Spiel das diesem Hype (anscheinend) nicht gerecht wird - hatte selbst nicht viel Zeit in Starfield verbracht bzw verbringen können, wollen...

Möglicherweise ist meine Wahrnehmung deshalb ein wenig "gnädiger". Ich beteilige mich nicht mehr an Hypes und haben von Starfield vor Release nur den ersten - äußerst nichtssagenden - Trailer mitbekommen. Insofern habe ich ein Bethesda-Spiel im Weltraum erwartet und mehr oder minder auch bekommen. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann der Hype eines Spiels seinem Release irgendwann auch nur ansatzweise gerecht geworden wäre, deshalb lass ichs. Die Enttäuschung ist dann natürlich auch geringer und man ist eher bereit, ein anderes Ergebnis zu akzeptieren.


Bestimmt weiß Starfield an oder ab bestimmten Punkten oder Orten im Spiel zu überzeugen, aber - wie auch schon oft von verschiedenen Leuten hier erwähnt worden ist - es "überzeugt" nicht von Anfang an. Und das ist das Problem.

Ein (für mich) gutes bzw gut erzähltes Rollenspiel saugt mich schon in den ersten Minuten komplett in sich rein, fesselt und lässt mich nicht mehr los. Das nennt man Immersion. Starfield hingegen erinnert mich am Anfang zum Teil mehrfach daran, dass es nur ein Spiel ist und keine Welt, in die ich jetzt eintauche und in der ich der Held bin.

Ich hatte am Anfang den gleichen Eindruck und es hat deutlich länger als in jedem anderen Spiel gedauert, bis mich die Atmosphäre dann doch eingehüllt hat. Bis zu diesem Zeitpunkt fühlte es sich nüchterner, trockener und neutraler an als in vergleichbaren Spielen. Aber dann wiederum hat das bei Bethesda Tradition. Egal ob die erste Festung in Skyrim, die Vaults in Fallout oder die Mine in Starfield - man hat es doch immer kaum erwarten können bis das Spiel bzw. Tutorial einen endlich "freilässt".

Was sollen dauernd diese Missionseinblendungen, warum kann ich das nicht ausschalten? Warum sagt mir das Spiel andauernd ich trage zu viel mit mir herum - wenn es mir doch egal ist und Ich meinen Charakter so spielen möchte. Was sollen die seltsamen & unnatürlichen Freischaltungen der Skills? Was soll die bekloppte Steuerung des Raumschiffs mit den Energiereglern? Und die NPCs wirken nicht lebendig und echt, sondern hölzern. Und die Story ist jetzt nicht wirklich "fresh", sondern...eher lahm und arg konstruiert an den Haaren herbeigezogen.

Die Konfiguration der Einblendungen gehört zweifelsohne zu den fehlenden QOL-Features, die schon vorher erwähnt wurden. Warum es das nicht gibt, weiß nur Bethesda - riecht aber schon ein wenig danach, dass man gegen Ende nicht mehr genug Entwicklungszeit hatte und fertig werden musste.

Die Energieregler im Schiff sind sehr wahrscheinlich ein "Oldschool-Feature" und stammen aus alten Weltraum-Shootern á la Tie Defender, Wing Commander usw. Man wollte sich wohl absetzen von heute eher üblichen Arcade-Shootern und dem Weltraum einen rudimentären Simulationsaspekt geben, ohne das Niveau von Elite erreichen zu müssen. Ist eine Designentscheidung, die man nicht mögen muss, aber den Grund dahinter kann ich schon nachvollziehen.

Und bevor jetzt alle aufschreien und mich steinigen wollen: Ich rede von meinem eigenen Eindruck, ausschließlich in den ersten Minuten des Spiels - bis zum ersten Planeten wo man die Basis von den Gegnern säubern soll.

Klar, Starfield ist grundsolide gemacht und bestimmt auch ein schönes Rollenspiel, wenn man bzgl der Immersion vielleicht etwas weniger Anspruch hat oder das einem nicht so wichtig ist. Aber das sind zig andere Spiele eben auch.

Was für einen Immersion ist, muss leider jeder für sich herausfinden und entscheiden. Gibt keinen Grund, dafür jemanden zu steinigen weil dafür jeder seine eigenen Kriterien hat. Ob dieser Eindruck bei dir später besser wird, kann ich deshalb auch nicht sagen. Gleichwohl würde ich durchaus behaupten, dass dieses "erweiterte Tutorial" bis zur Ankunft in Neu Atlantis kein geeigneter Maßstab zur Bewertung des Spiels ist. Man stellt halt die rudimentärsten Mechaniken des Spiels vor - Materialabbau, Egoshooter, Weltraumkampf, Planetenerkundung mit einer Basis - aber mehr auch nicht.

Neu Atlantis als größte Stadt ist für viele dann schon ein Schritt nach vorne, für andere ergibt sich das auch erst nachdem man von dort dann gestartet ist und frei entscheiden kann, was man als Nächstes tun möchte. Nur eine Garantie für jeden bietet Starfield sicherlich nicht und wie bei dir werden auch nicht wenige schon vorher die Geduld mit dem Spiel verlieren und das kann man auch keinem verübeln.
 
Oben