OldRooster
Pförtner des Altenheims
Ich setzt lieber auch gleich nen Spoiler.Ich bin jetzt bei ~90%
Ich muss leider schon sagen, dass die Leon-Kampagne für mich ein paar Schwächen offenbart. Das offene Raccoon-Ost-Gebiet fand ich - wie gesagt - großartig. Aber ab Raccoon-Zentrum wird meiner Meinung nach einiges an Potenzial verschenkt. Seitdem fühlt sich das Spiel deutlich zu linear an, und das Encounter-Design lebt im Wesentlichen davon, neue Gegnertypen einzuführen, ohne wirklich spannende Szenarien um sie herum zu bauen (dieser Punkt war in Racoon-East noch komplett anders, da wurde ständig etwas neues/anderes geboten).
Die Rückkehr zur Polizeistation ist natürlich netter Fanservice, aber spielerisch eher belanglos. Das ist alles nicht schlecht - nur eben auch nicht auf dem Niveau der stärksten Abschnitte.
Meine 9/10 gerät dadurch tatsächlich etwas ins Wanken. Und das ist schade, weil das Spiel mit dem Sanatorium und Raccoon East zwei umfangreiche Gebiete bietet, die sich beide extrem unterschiedlich spielen und beide auf ihre Weise herausragend sind. Requiem hätte für mich sogar eine klare 10/10 werden können, wenn man das Niveau der beiden genannten Gebiete konstant gehalten bzw diesen Ansatz konsequent ausgebaut und die linearen Verbindungsstücke minimiert hätte.
Klar, das ist Meckern auf hohem Niveau. Aber wenn ich hier schon regelmäßig Wasserstandsmeldungen abgebe und zeitweise den Jubelperser spiele, dann sollte ich das auch in beide Richtungen tun.
Ja, ich kann ganz gut nachvollziehen was du meinst. Mich hat es etwas weniger gestört, weil ich das Gefühl hatte, dass sich parallel zum linearen Leveldesign auch die Story langsam verdichtet und wir wieder mehr im Gameplaystil vom Prolog ankommen und der Kreis sich quasi schließt. Ich fand es gab dann trotzdem noch viele coole Momente die mitreißen. Das letzte Drittel ist bei Resi immer schwierig ... ich hätte auch gern noch etwas mehr von der offene Struktur gehabt um ehrlich zu sein. Resi ist halt nie perfekt ... 
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Ich setzt lieber auch gleich nen Spoiler.
Ja, ich kann ganz gut nachvollziehen was du meinst. Mich hat es etwas weniger gestört, weil ich das Gefühl hatte, dass sich parallel zum linearen Leveldesign auch die Story langsam verdichtet und wir wieder mehr im Gameplaystil vom Prolog ankommen und der Kreis sich quasi schließt. Ich fand es gab dann trotzdem noch viele coole Momente die mitreißen. Das letzte Drittel ist bei Resi immer schwierig ... ich hätte auch gern noch etwas mehr von der offene Struktur gehabt um ehrlich zu sein. Resi ist halt nie perfekt ...oder so: viele Resis haben nen Peak, Requiem hatte Zwei!
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