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Nintendo Switch 2

yopparai

Pförtner des Altenheims
Da ich ehrlich gesagt ein bisschen den Überblick verloren habe, hier noch 2 Fragen meinerseits:

Bekommt Xenoblade X jetzt ein Upgrade oder nicht?
Wenn ich Ys Nordics auf Switch 2 spiele, sieht es dann hübscher aus oder läuft flüssiger?

Danke euch schon mal


Endlich stellt mal einer die wichtigen Fragen.

XBX hab ich auch noch nix von gehört, interessiert mich aber auch, denn dann weiß ich ob ich das noch auf der 1 durchspiele nachdem ich noch zwei Trails, zwei Suikoden, ein Atelier, wahrscheinlich bis dahin noch ein bis zwei Trails und diversen max. 40 stündigen Kleinkram abgefrühstückt habe, oder ob ich das dann irgendwann auf der Switch 2 angehe.

Zu Ys Nordics müsste man mal die Kompatibilitätslisten im Auge benalten. Technisch gesehen würde ich da vermuten, dass es, falls es überhaupt läuft und keinen extra Patch erhält, zumindest ziemlich locked mit der fest programmierten (=30) Framerate ohne Aussetzer laufen sollte. Einfach weil der Prozessor Kreise drumherum rennt. Das ist natürlich längst nicht dasselbe als wenn jemand den Code nochmal anfasst. In dem Fall wären ein simpler Auflösungsboost und 60FPS sicher drin, und ich halte Falcom sogar für fähig und willig, das irgendwann zu implementieren, Ys8 hatte meines Wissens damals auch ne PS4 Pro Fassung. Allerdings ist Falcom winzig und ich wäre mir nicht sicher, dass die überhaupt schon Devkits zum testen haben.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Zu den Videospielpreisen muss man allerdings auch sagen, so teuer 90 € gerade klingen.. eigentlich muss man sich immer noch wundern, wieso die tatsächlich noch längst nicht teurer sind.

Schwenk zur Jugend: Zu SNES/N64 Zeiten haben die Nintendo-Spiele damals 99 Mark gekostet. Und Third Party dann 120 bis 150 Mark. Und hab ich noch gut in Erinnerung, weil ich als kleines Kind da wirklich hart und lange für sparen musste. Da wir hier das Senioren-Forum sind, war ich vermutlich auch nicht der Einzige, der damals zu den Preisen Videospiele kaufen ging.

Ein Überraschungsei hat damals übrigens eine Mark gekostet. Eine Kugel Eis etwa auch. Das Ei kostet jetzt 1,60 € oder so. Die Kugel Eis ist hier bald bei 2 €. Generell sind die Verbraucherpreise/Inflation seit 1996 über 70% gestiegen. Trotzdem kosten Videospiele (aktuell noch) meist 60 € auf der Switch.

Also ja, sind wir mal ehrlich... Inflationsbereinigt sind Videospiele aktuell wirklich billig. 90 € für ein Videospiel ist daher im Vergleich gar nicht so teuer.


. Bei den Tennis Preis hab ich defintiv etwas anderes im Kopf gehabt. Ich vermute, dass ich irgendwo in der WiiU Zeit hängen geblieben war.

Ich entschuldige mich für das arrogante Auftreten (auch wenn ich die ursprüngliche Aussage nicht zurück ziehe, dass nicht Technik ein preisgebender Faktor ist.)

Ich werde morgen nochmal schauen, ob ich da die wiiU Preise im Kopf hatte.
Alles gut, bei dem Zelda-Beispiel hattest du ja recht. Ich war mir aber eigentlich immer sicher, dass Nintendo-Spiele halt den fixen Nintendo-Preis haben. Siehe auch oben (weshalb mich das mit Zelda irgendwie immer noch wundert). Wobei früher halt die N-Spiele sogar billiger waren als die der Konkurrenz. Jetzt ist es eventuell schon umgekehrt. Mal sehen.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
@Thommysoft
Ich muss zugeben, dass ich mich etwas zurückhalten muss - das wird mir auch zu politisch.

Ich reagiere persönlich ziemlich allergisch darauf, wenn eine Gruppe versucht Konformitätsdruck zu erzeugen, für eine Sache, die sie für den allein selig machenden Glauben hält. Da steigt dann einfach meine Reaktanz und ich muss dann auch einfach mal sehr deutlich machen: Ich teile eure Ziele nicht, ich teile eure weltanschaulichen Positionen nicht und ich treffe meine Entscheidungen selbst! Ich halte die beschriebenen Horrorszenarien derzeit nicht für realistisch. Ich werde einen Teufel tun, meine persönlichen Konsumentscheidungen hier mit einer Art Spielergewerkschaft abzusprechen. Ich respektiere, wenn man es anders handhabt und sich für ein höheres Ziel in Konsumverzicht übt. Ich persönlich vertraue da auf die Marktmechanismen und Schwarmintelligenz, die sich am Ende als Gesamtbild all der vielen individuellen Entscheidungen bildet. Wenn sich da am Ende ein Gleichgewicht bei einem Spielepreis von 135€ bildet, dann ist das eben so und ich werde mich dann entsprechend positionieren. Im hier und jetzt habe ich meine Konsumentscheidung bereits getroffen und das ist jetzt auch das letzte, was ich zu dem Thema schreibe.

Ich tue mich ehrlich gesagt ziemlich schwer mit der Behauptung, dass hier ein Konformitätsdruck erzeugt würde, weil der Beitrag nicht mal eine Handlungsaufforderung in irgendeine Richtung enthält, sondern einfach nur ein paar wirtschaftliche Basiszusammenhänge, Effekte und Rollen von Marktteilnehmern diskutiert, die sich in jedem BWL- und VWL-Schulbuch wiederfinden.

Da sind vielleicht ein paar Denkanstöße drin, weil sich der Post in eine etwas andere Richtung entwickelt hat als einfach nur eine Erklärung zu sein, warum bei Kritik an den Preisen eben nicht darum geht, jemandem eins auszuwischen, sondern vielmehr um die eigenen Interessen, aber da ist nirgendwo eine Aufforderung drin, dass irgendjemand hier irgendwas bestimmtes zu tun habe - geschweige denn sich irgendeiner Spielergewerkschaft anzuschließen, die ich nicht mal erwähnt habe.

Ich werde den Teufel tun und hier irgendjemandem vorschreiben, was er zu tun hat. Dazu habe ich überhaupt nicht das Recht. Das ist eine individuelle Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Genauso erwarte ich das auch andersherum, weil auch ich nicht immer rational konsumiere. Aber ich bin durchaus dankbar dafür, wenn ich hier und einen Denkanstoß für meine Entscheidungen bekomme. Und genau deshalb werde ich, wenn wie hier das Gefühl habe, dass ich ebenso etwas dazu beitragen kann, dies weiterhin tun.

Was alle anderen dann draus machen bzw. ob sie meinen Post ganz ignorieren, ist ihr Ding.

Zu den Videospielpreisen muss man allerdings auch sagen, so teuer 90 € gerade klingen.. eigentlich muss man sich immer noch wundern, wieso die tatsächlich noch längst nicht teurer sind.

Schwenk zur Jugend: Zu SNES/N64 Zeiten haben die Nintendo-Spiele damals 99 Mark gekostet. Und Third Party dann 120 bis 150 Mark. Und hab ich noch gut in Erinnerung, weil ich als kleines Kind da wirklich hart und lange für sparen musste. Da wir hier das Senioren-Forum sind, war ich vermutlich auch nicht der Einzige, der damals zu den Preisen Videospiele kaufen ging.

Ein Überraschungsei hat damals übrigens eine Mark gekostet. Eine Kugel Eis etwa auch. Das Ei kostet jetzt 1,60 € oder so. Die Kugel Eis ist hier bald bei 2 €. Generell sind die Verbraucherpreise/Inflation seit 1996 über 70% gestiegen. Trotzdem kosten Videospiele aktuell noch 60 €.

Also ja, sind wir mal ehrlich... 90 € für ein Videospiel ist eigentlich im Vergleich gar nicht so teuer.

Da muss man sich gar nicht so sehr wundern, sondern einfach nur 3 Fragen stellen:
Das Mario Kart auf dem SNES oder N64 hat wieviele Einheiten verkauft?
Das auf dem N64 wieviele Einheiten?
Das Mario Kart auf Switch hingegen wieviele?

Laut dem Video Game Sales Wiki sind die Anworten:
8,76 Mio., 9,87 Mio. und 67,35 Mio. Einheiten (zuzüglich 8,46 Mio. auf der WiiU).

Verglichen zu den SNES- und den N64-Zeiten ist der Absatzmarkt also sehr gewachsen, dass man über das Sechsfache an Einheiten absetzt. Und auch wenn die Entwicklungskosten natürlich ebenfalls gestiegen sind, sind sie eben nicht in dem Maße wie die Mehreinnahmen im Vergleich zu den damaligen Zeiten.

Und es ist ja nicht nur Mario Kart. Die erfolgreichen meisten Spiele setzten heutzutage ein Vielfaches dessen ab, was noch in den 90ern möglich war, weil der Markt noch eine Nische war.

Zudem sind Videospiele und eine Kugel Eis oder ein Ü-Ei nicht direkt vergleichbar. Bei dem Eis oder dem Ü-Ei spielen die Rohstoffe und die Produktionskosten wie Verarbeitung und Verpackung eine wesentliche größere Rolle als die Personalkosten, während der Großteil der Kosten bei Videospielen durch die Personalkosten in der Entwicklung entsteht und die Kosten für Vertrieb, Verpackung etc. die wesentlich kleinere Rolle spielen.

Ein Videospiel hat einen recht großen Anteil an Fixkosten (eben die Personalkosten), die anfallen, egal wieviele Einheiten abgesetzt werden. Und sobald an irgendwann mal der Break Even Point erreicht ist und die Entwicklungskosten refinanziert wurden, geht der Großteil der Einnahmen auf das betreffende Produkt gesehen in Gewinn über.

Bei einem Ü-Ei oder einem Eis wiederum muss ganz anders kalkuliert werden, weil der Großteil der Kosten (Rohstoffe, Produktion, Verpackung, Vertrieb) für jede einzelne produzierte Einheit anfällt. Hier muss jede einzelne Einheit adäquat bepreist werden, damit diese nicht mit Verlust verkauft wird. Und der Gewinn steigt auch nicht deutlich überproportional zu den verkauften Einheiten. Klar, irgendwann hat man diverse Fixkosten, die immer anfallen (Miete, Gehälter, Forschung etc.) raus, so dass mit jeder weiteren verkauften Einheit etwas mehr Gewinn gemacht wird, aber nicht in dem Maß, wie es bei Videospielen der Fall ist.

Bei Videospielen hingegen wird jede einzelne Einheit bis zum Break Even Point mit Verlust verkauft wird. Im Grunde geht der Videospielentwickler/-publisher hier in Vorleistung in der Erwartung und Hoffnung, dass der Break Even möglichst schnell bzw. überhaupt erreicht wird, und man danach in die Gewinnphase übergeht, bei der der dann jede weitere verkaufte Einheit überproportional mehr Gewinn einfährt.

Und der Preis entsteht dann eben aus verschiedenen Faktoren heraus, die gegeneinander austariert werden. Also die Erwartung, wieviele Einheiten abzusetzen möglich wäre, wie hoch die Entwicklungskosten sind, welche Preise für den Markt akzeptabel erscheinen etc.
Im Vergleich zu den Ü-Eiern oder dem Eis sind Videospiele also auch High Risk-High Reward-Produkt, weil diese ganze Entscheidungsfindung furchtbar nach hinten losgehen kann, weil man vollkommen am Markt vorbei gearbeitet hat, aber eben auch mehr als in Volle treffen kann, weil das Produkt durch die Decke geht und man ein Vielfaches mehr an Einheiten absetzt, als man eigentlich erwartet hat.

Dazu kommt natürlich auch, dass der Basisspiel-Preis schon lange nicht mehr die einzige Einnahmequelle ist. Es gibt DLCs und Mikrotransaktionen und andere zusätzliche Monetarisierungsmöglichkeiten abseits des Basisspiels. Und auch Merchandiseartikel, die oftmals wesentlich höhere Gewinnspannen haben, spielen ein wesentlich größere Rolle als damals. Dazu kommen Lizenzvereinbarungen für Filme, Serien oder mit Firmen wie LEGO, die für den Lizenzgeber auch kaum Kosten verursachen, aber dafür umso mehr Lizenzeinnahmen.

Man muss sich nur mal anschauen, wieviele Firmen auf Steam & Co. mittlerweile Soundtracks oder Artbooks verkaufen. Das sind im Grunde Abfallprodukte aus der eigentlichen Spieleproduktion, die nur noch zweitverwertet werden. Die Kosten für die Produktion der Tracks oder Artworks ist ja bereits in die eigentlichen Entwicklungskosten einkalkuliert worden. Und daraus ein paar vertriebsfertige MP3s, WAVs oder PDFs zu machen, kostet nicht wirklich viel.

Dazu kommt eben auch noch, dass die digitale Distribution weitaus günstiger ist als das die Produktion von Spiele-Discs und Verpackungen - vor allem auch den aufwändigen Verpackungen aus den 90ern, die noch Handbücher und oft auch noch Karten und andere Gimmicks enthielten, die heute separat verkauft werden.

Und genau deshalb ist es eben auch möglich, dass viele Spieleunternehmen immer noch satte Gewinne generieren, obwohl die Basisspielpreise nur geringfügig angestiegen. Der ganze Markt hat sich in den letzten massiv verändert und die Publisher und Entwickler haben viele neue Einnahmequellen aufgetan, die es früher gar nicht gab.
 

Chibiterasu

Frührentner
Also bevor ich wegen wirtschaftlichem Idealismus für die Gemeinschaft keine Nintendo Konsole mehr kaufe, kaufe ich die eher nicht weil da seltene Erden drinnen stecken, die vermutlich auch wieder aus Krisengebieten mit schlechten Arbeitsbedingungen stammen.

Da zerbreche ich mir eher den Kopf über Klimawandel, Fleischkonsum, Verkehrswende, Oligarchen die Einfluss auf die Weltpolitik nehmen und uns durch ihre Produkte abhängig und überwachbar machen. Ansteigenden Rassismus, Sexismus und Hass auf queere Minderheiten, etc.
Da verzichte ich auch konkret auf Produkte oder nutze Services nicht mehr, wo sich Inhaber/Betreiber als Komplizen erweisen.

Ein Nintendo, welches etwas gierig daherkommt, nervt mich zwar und ich versteh auch alle anderen die das nervt oder sagen "ich bin da raus", aber insgesamt denke ich doch, dass sich das nur bis zu einem gewissen Punkt weiterführen lassen wird, selbst wenn zu den Preisen jetzt noch genug zuschlagen.
Ich hab ja nur mein begrenztes Budget für mein Hobby. Nintendo bekommt je nach Angebot einen gewissen Teil davon und irgendwann ist Schluss.
Nintendo waren eigentlich immer ein recht langfristig planendes Unternehmen. Mal sehen, ob sich das geändert hat.
 

Kindra

Rentenbezieher
Sponsor
Ich habe heute jemandem geschrieben: "Wegen Trump machen die Leute in Amerika keine Revolution. Die Revolution gibt es wegen Nintendo."

Natürlich als Witz ...

Wenn das Ziel eines Idealismus es ist, eine spezifische Firma zum Umdenken zu bringen, dann mag man dafür sprechen und von mir aus Boykottaufrufe starten, auch wenn das bei Luxusgütern natürlich höchst fraglich ist. Aber am Ende des Tages ist das denke ich etwas fehlgeleitet. So eine Energie sollte man auf wichtigere Themen konzentrieren.

Es schmerzt mich zwar, das als Antikapitalist zu sagen, aber wir leben nun Mal in diesem System, also ... lasset den Markt regeln. Wenn die Switch 2 floppt, wird Nintendo wie beim 3DS einknicken.

Mal was anderes! Das geht an die ganze Chaostruppe hier (oder generell an alle User von sogenannten Foren): In diesem Thread sind am 3.4. rund 20 Seiten an Forenbeiträge geballert worden and I love it. Keine Ahnung, ob ich einfach im Alter von 14 Jahren stehengeblieben bin im Kopf, but this feels great! Also dank geht raus an die ganzen erwachsenen Kinder und richtigen Erwachsenen hier!
 
Zuletzt bearbeitet:

Chibiterasu

Frührentner
Es geht hier einfach hauptsächlich um persönliche Schmerzgrenzen, weil es eben kein lebensnotwendiges Produkt ist.

Finde es schade für Kids, die dann nicht mit Mario Kart aufwachsen, aber in den Familien, wo man sich eine Switch 2 zu Switch 1 Preisen leisten hätte können, werden sich Alternativen für die Bespaßung finden.
Diese Kids sind dann später nicht so Nintendo-geprägt und kaufen keine Switch 2 Mini Konsole oder irgendeinen LEGO Fragezeichen Block für 100e Euro vor lauter Nostalgie.
Irgendwo und irgendwann rächt sich das also.

Ich besitze keine PS5 und war sehr darauf eingestellt eine PS5 Pro für 600€ zu kaufen.
Dann wurde die mit Disc Drive für über 800€ angekündigt und ich war einfach raus. Jetzt wird das wohl die erste Playstation Generation sein, die ich nicht besitze.
Schade für mich, da bleib ich jedoch konsequent. Als großer Idealist fühle ich mich deswegen aber nicht. Es hat für mich einfach Kosten/Nutzen nicht mehr gepasst.
Und das Verhältnis schätzt jeder individuell eben anders ein.

Edit: und mir ist bewusst, das da jetzt auch Whataboutism dabei ist.
Ich finde es super, wenn hier wirklich jemand aus purer Überzeugung verzichtet. Ich lese mir das auch gerne durch.
Will einfach nur sagen, dass da Leute unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wo sie einen gewissen Einsatz oder Zeichen setzen möchte.
Meine liegen sicherlich an anderen Stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:

douggy

Frührentner
Naja .. Nintendo hat halt nicht nur bei einem Punkt die Preisschraube angezogen, sondern sowohl bei der Kernhardware, der Peripherie und den Spielen (letzter Punkt auf Basis von MK World).

Nüchtern betrachtet hab ich aber schon für anderes Zeug gut Geld ausgegeben mit weit weniger Laufleistung (hallo Beamer). Und im Bereich Entertainment oder Gaming sind die aufgerufenen Preise auch nicht sonderlich abgehoben.
Dafür bekommt man sehr wahrscheinlich wieder ein preisstabiles Produkt.

Wenn man Nintendo spielen möchte, gibt es weiter noch die Switch (Lite) mit einem umfassenden Spielekatalog, jedoch wahrscheinlich mit bald weniger Spielern bei den Online-Spielen.
Man kann also Kinder auch noch günstiger mit Nintendo aufwachsen lassen. Meine Kids haben auch Spaß mit der WiiU.

Wünsch-Dir-Was:
Persönlich (!) hätte ich mir (parallel zur normalen Switch) eine Switch Station gewünscht, die auf Display, Akku und JoyCons verzichtet und als günstigere Lösung (sagen wir für 100-120€ weniger) für den Fernseher erworben wird.
Dazu noch abgespeckte Familiencontroller für 30-40€ und fertig ist die preiswerte Familienkonsole.
Das Switch-Konzept wurde ja spätestens mit der Lite aufgeweicht, also wär das im Rahmen gewesen.

In nem Jahr, wenn die Straßenpreise sich eingependelt haben, werde ich vllt. auch schwach und versorg mich mit günstigeren 8bitdo Controllern und hoffe auf kleinere Preisdrops bei den Spielen. Mal schauen ..

Derzeit siegt das aus-Prinzip-nicht-kaufen und das gute Wetter, wo die (bei mir/uns eh schon wenige) Zockerei einen Tiefpunkt erreicht.

So mal paar Wörter von jemanden, der vorm Fernseher einpennt und um 4e aufwacht ...

P.S.: Nur anektdotische Relevanz .. aber im Büro haben sich die Azubis und Studenten gestern auch über die Switch 2 unterhalten und da fiel kein negatives Wort über die Preise. Ist halt etwas teurer. Pendelt sich preislich halt bei Steam Deck und Co. ein.
 
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Machine Head

Pförtner des Altenheims
Ich schließe mich der Meinung an, dass die Leute eben das zahlen, was sie bereit sind für ein gewisses Produkt zu zahlen. Die "Wertigkeit" ist keine sachliche Nenngröße sondern entsteht auch zum allergrößten Teil bei jedem selbst.
Ab jetzt schweife ich ab: ich bin leidenschaftlicher Teetrinker geworden und gebe meine 20-30€ für 100g Tee aus. Keine Ahnung ob der Tee so viel wert ist, mir jedenfalls schon.
Ich bin neben Videospielen auch im Tabletop aktiv und manche Hersteller rufen da Preise von 35€ für 1-2 28mm große Plastikfiguren auf. Niemals sind Ressourcen und Herstellung so teuer. Auch hier die Frage: ist es mir das wert? Das muss schon jeder für sich entscheiden...

So richtig bin ich erst mit dem Gamecube bei Nintendo eingestiegen und dann als Erwachsener wieder mit der WiiU. Meine Kindheit war geprägt durch Sega und später dann Sony bzw. Der Playstation. Letztere beiden Spielen keine Rolle mehr für mich. Will sagen, man kann sich auch später noch bewusst der guten Seite zuwenden.
 
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