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Nintendo Switch 2

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Okay, getriggert...aber zwischen Immortals und BotW liegen Welten!
Welten.

Sollte echt niemand aufschrecken, aber ich denk schon, dass sich der übergeordnete Gamedesign-Gedanke vergleichen lässt, nämlich einen in diese Welt zu setzen und möglichst frei erkunden zu lassen, was ja der openworldsche Gegenentwurf zur "Ubisoft-Formel" ist.

Dass Immortals nun ausgerechnet von Ubisoft stammt, okay ... aber was ich sagen will: Mir ging das in Immortals irgendwann so aufn Keks, dass ich schreien wollte (wie übrigens im 52er-Thread des Jahres nachzulesen), und ich bin sehr sicher, dass ich damit auch in Zelda nicht zurechtkommen würde, auch wenn die Spiele natürlich verschieden sind und, ja, meinetwegen, Nintendo das bessere Spiel gemacht hat.
 

Kindra

Rentenbezieher
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Chibi meinte das ja denke ich nicht vom game design her. botw ist ne leicht bessere open world von ubisoft ... auch wenn ich immortals ganz ok fand (hab nur ne demo gespielt), glaub ich kaum, dass das insgesamt im ansatz qualitativ an botw rankommt - und das sag ich!
 

Krule

Frührentner
Du mit deinem "leicht bessere Open World von Ubisoft" dann aber Bethesda Open World abfeiern.... ich gönne dir deine subjektive Meinung diesbezüglich, aber sie deckt sich halt so überhaupt nicht mit allem, was ich in ~35 Jahren Videospielen so für mich verinnerlicht habe.

Mir geht es nach wie vor so, dass es für mich bzgl Open-World-Spielen eine Zeitrechnung vor BotW und nach BotW gibt. Ich kann seit 2017 kaum ein OpenWorld-Spiel mehr genießen, einfach weil die Open World-Konzeption von BotW so anders war und ich mit diesem Wissen und dieser Erfahrung diese ganzen 0815-Welten und Rummelplätze kaum länger als mal 15-20h spielen kann. BotW war mit seiner spielerischen Freiheit so einschneidend - es gibt für mich nichts vergleichbares (außer TotK natürlich). Das Spiel hat natürlich einige nervige Schwächen, aber die hat man halt, wenn man so revolutionär und bahnbrechend ein ganzes Genre neu definiert. Mario 64 hatte auch nicht direkt ne perfekte Kamera...

Ich weiß, das siehst du anders und das sei dir gegönnt, aber zumindest intersubjektiv kann man wohl festhalten, dass BotW keine generische UbiSoft-Open-World enthält und dass nur die wenigsten Edgelords das so empfinden...
 
Zuletzt bearbeitet:

Levi

Pförtner des Altenheims
Doug Bowser hat sich ja zu den Preisen geäußert und meinte, die seien halt jetzt variabel je nach Aufwand und Gameplay usw. (nach der Logik wird Pokemon also nur noch 20€ kosten :ugly: ) ... aber er sagt auch:

[...]
Das klingt wie Don Mattrick damals, von wegen die alte Xbox gibt's ja auch noch :ugly: Macht keinen guten Eindruck!

Quelle:
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Oha. Das geht ja mal voll in die Hose. Und ja, "Deal with it" lässt grüßen. War auch direkt mein Gedanke. Das ist übel
 

Kindra

Rentenbezieher
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@Krulemuk
Abfeiern ist, zumindest im Nachgang, eine Übertreibung (ja ich weiß dass ich mich vor 2 Jahren oder so mal einigermaßen positiv zu Skyrim und paar Fallouts geäußert habe). Skyrim ist nen Naturwanderspiel, viel mehr nicht. Grottenschlechte Dungeons ständig, Progression ziemlich frei (vielen zu frei weil bla), aber mir hat's spaß gemacht. Dass ich damals schrieb, ich sei jetzt nen Todd-Believer war auch darin begründet, dass der Typ nen wandelndes Meme ist. Natürlich haben Skyrim und Co eklatante Schwächen.

Ich sehe es eben nicht so, dass BOTW die Open World-Revolution ist, weil man Markierungen weggelassen hat. Es ist eine Evolution, was natürlich hoch anzurechnen ist. Ja, man kann in BOTW sofort zum Endgegner laufen (und sonst wohin, auch bezüglich der Reihenfolge der Main Quest), damit mag das Spiel in letzter Konsequenz deutlich freier sein als viele andere, aber wenn man da jetzt von irgendwelchen Speedrunner-Spielereien absieht, ist das doch eigentlich eher so ne Art marketing gag (jedenfalls im Hinblick auf "sofort zu Ganon gehen"), auch wenn selbstverständlcih viele andere Spiele, bei denen man sofort zum Ende gehen kann, das meistens hinter "Wissen" versteckt ist statt es dir einfach sofort zu sagen und zu ermöglichen. Klettern schön und gut, wirft aber auch gamedesign fragen auf. In botw wird sogar noch das Klettern in Dungeons eingeschränkt, sie wissen's also selbst. Ja, TOTK's Bausystem und die Physikengine sind für sich allein gesehen literally mind blowing und die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Aber das alles sind Möglichkeiten ... man kann das Bausystem auch fast vollständig ignorieren und nur das nötigste machen (liegt ja eh immer das nötigste rum), es gibt nur selten mal Momente, wo man wirklich gefragt ist, diese Systeme auch schlau einzusetzen. usw. usf. naja es gibt auf youtube 3 stunden lange essays zu totk das will ich jetzt nicht alles rezitieren. Und am Ende sind das dann immer noch 7/10-Spiele von mir, also weit überdurchschnittlich und Spaß-bringend. Ich hab da jeweils hunderte Stunden reingebuttert. Dass ich bei Zelda bisl pingeliger bin, mag auch daran liegen, dass es Zelda ist.

"Ubisoft-Open World" ist übrigens nicht inhärent negativ konnotiert ... die fahren diese Formel nicht grundlos seit weit über einer Dekade. Das funktioniert, das kann super sein und manchmal geht's in die Hose. Im aktuellen Assassins Creed scheint man ja wieder abgeliefert zu haben. Wenn ich das sage meine ich das nicht nur als "die haben die scheiß Ubisoft-Formel bisl erweitert", sondern ... es ist m.E. so, dass sie die Ubisoft-Formel leicht verbessert haben.

Dass Nintendo abseits davon an unendlich vielen Stellen Welten vor vielen Ubisoft-Spielen liegt (z.B. sounddesign, "realismus", physik, yade yade), ist damit auch nicht negiert.

Oha. Das geht ja mal voll in die Hose. Und ja, "Deal with it" lässt grüßen. War auch direkt mein Gedanke. Das ist übel
Ich mein das nicht böse, aber ich kann nicht einschätzen, ob du mich veräppelst oder das ernst meinst xD
 
Zuletzt bearbeitet:

Chibiterasu

Frührentner
Sollte echt niemand aufschrecken, aber ich denk schon, dass sich der übergeordnete Gamedesign-Gedanke vergleichen lässt, nämlich einen in diese Welt zu setzen und möglichst frei erkunden zu lassen, was ja der openworldsche Gegenentwurf zur "Ubisoft-Formel" ist.

Dass Immortals nun ausgerechnet von Ubisoft stammt, okay ... aber was ich sagen will: Mir ging das in Immortals irgendwann so aufn Keks, dass ich schreien wollte (wie übrigens im 52er-Thread des Jahres nachzulesen), und ich bin sehr sicher, dass ich damit auch in Zelda nicht zurechtkommen würde, auch wenn die Spiele natürlich verschieden sind und, ja, meinetwegen, Nintendo das bessere Spiel gemacht hat.
War jetzt auch nur halb ernst gemeint.
Es ist eh deine Sache und ich würde mich da auch auf dein Bauchgefühl verlassen.

Immortals hat sicher auch einige ganz nette Ideen und im Grunde müsste ich mich mal wirklich drauf einlassen bevor ich es zu hart kritisiere.
Aber was die Atmosphäre und Lebendigkeit angeht sind diese zwei Open-Worlds einfach sehr weit auseinander, soweit ich das erlebt habe.
Bei Immortals hast du eine etwas formelhafte Welt im überkitschtem Plastik-Look wie bei Fortnite mit übercoolen NPCs samt mäßigem Haha-Humor. Hab es daher eher früher abgebrochen.
Hyrule in BotW ist für mich ein richtiger virtueller Rückzugsort gewesen. Beruhigend/entspannend mit einer mystischen und märchenhaften Aura vergleichbar zu den besten Ghibli-Filmen. So sehr konnte ich mich noch nie auf eine Welt einlassen.
Leider hat das nicht einmal mehr TotK geschafft, weil das dann viel mehr "busy-work" war.

Wenn es einem aber mehr um Entertainment und das Moment to Moment Gameplay geht, dann gibt es sicherlich dichter befüllte offene Welten, wie eben zB. bei Ubisoft.
Die Rätsel in einem Zelda sind in so einer Art Spiel aber auch immer noch unerreicht.
 

Krule

Frührentner
Ja, man kann in BOTW sofort zum Endgegner laufen (und sonst wohin, auch bezüglich der Reihenfolge der Main Quest), damit mag das Spiel in letzter Konsequenz deutlich freier sein als viele andere, aber wenn man da jetzt von irgendwelchen Speedrunner-Spielereien absieht, ist das doch eigentlich eher so ne Art marketing gag
Ich möchte jetzt eigentlich nicht im Detail die Diskussion um BotW wieder aufleben lassen, Ich glaube, die Argumente sind da auch inzwischen ausgetauscht und wir werden hier keinen Konsens finden...

...aber: Die spielerische Freiheit bezieht sich ja gerade nicht auf irgendwelche Questreihenfolgen. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich mich damals relativ zu Beginn des Spiels mit 3 weiteren Spielern unterhalten habe und zwar ging es um den Schrein, der mit Dornen umwuchert ist. Zu dem Zeitpunkt im Spiel, in dem der meistens auftaucht, kommt man da nicht so einfach vorbei. Man geht dann davon aus, dass jeder der Spieler das ähnlich gelöst hat, aber wir hatten echt für jeden Spieler eine eigene Lösung. Ich habe ein Feuer legen können, der nächste hat mit etwas Wind bzw. Auftrieb über die Dornen hinweg fliegen können - wieder ein anderer hat einen metallischen Gegenstand in die Dornen geworfen und auf einen Blitz gewartet der letzte ist von einem angrenzenden Berg gerade so rüber geflogen... Solche situativen Lösungsmöglichkeiten im Zusammenspiel mit der Physikengine hast du am laufenden Band. Das meine ich mit spielerischer Freiheit und nicht, welche Quest du zuerst machst.

Und ja, so etwas mag auch nur für den ersten Playthrough tragen - ich habe BotW 3 Mal durchgespielt und muss zugeben, dass diese absolute Magie nur bei meinem ersten Durchgang aufgekommen ist (den ich nie vergessen werde). In weiteren Duruchläufen ist es immer noch ein großartiges Spiel, aber halt nicht mehr ganz so mindblowing.
 
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