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Netzwerk

Dimo2006

Frührentner
Find' ich nicht. Denn es geht doch hier um Netzwerke allgemein. Und bei meinem Problem geht es doch um Netzwerk-Freigaben, und nicht nur um Linux-Distro's. Sondern unter Windows und Linux.

Dann könnte man ja überspitzt auch sagen, weil ich neulich hier wegen unserem Canon-Drucker fragte, falscher Thread, poste das bei Canon im Forum. Ich finde, man sollte das nicht so strikt sehen.

Mir soll es ja egal sein, wo das gepostet wird. :keine Panik: Ursprünglich ging es in diesem Fred mal um Verkabelung, Switch und Router und andere Gerätschaften (HUB). Also eher die Hardwareseite... Deine Problematik hätte aber auch gut Platz in dem "Der Linux Umsteiger Thread" gehabt. Aber wie schon gesagt: "Mi is dat eenst".
 

Achim-T

Rentenbezieher
Ach naja.. für Dein Selbststudium: DHCP - den fundierten Wiki-Artikel erspare ich Dir hier, dafür ist dieser besser für das Verständnis: :boah:

Dynamic Host Configuration Protocol

Stichwort: Laufzeit der IP-Adresse

Ist es da nicht das Beste eine feste IP zuzuweisen ?

Ist nur 'ne Frage zur Weiterbildung. Ich hab' davon ja auch keinen Plan. Denn die Option der Laufzeit der IP hab' ich in meinem Router auch schon gesehen.

Aber nicht falsch verstehen ! Ich meine das im Bezug auf EdgarFr0g's Frage. Nicht auf mein Netzwerk.
 

Achim-T

Rentenbezieher
Mir soll es ja egal sein, wo das gepostet wird. :keine Panik: Ursprünglich ging es in diesem Fred mal um Verkabelung, Switch und Router und andere Gerätschaften (HUB). Also eher die Hardwareseite... Deine Problematik hätte aber auch gut Platz in dem "Der Linux Umsteiger Thread" gehabt. Aber wie schon gesagt: "Mi is dat eenst".

Sagen wir einfach so: Es hätte wohl in beide Threads gepaßt. :fettes Grinsen:
 

Trikkes

Foren-Spinne
Sponsor
Hier geht es ums Netzwerk und allem was dazu gehört, dafür gibt es ja den TechTalk mit seinen Unterforen, die wir eingerichtet haben. Wir trennen hier nicht nach Software und Hardware, das wäre auch kontraproduktiv hier im Thread. :smile:
 

Dimo2006

Frührentner
Ist es da nicht das Beste eine feste IP zuzuweisen ?

Ist nur 'ne Frage zur Weiterbildung. Ich hab' davon ja auch keinen Plan. Denn die Option der Laufzeit der IP hab' ich in meinem Router auch schon gesehen.

Aber nicht falsch verstehen ! Ich meine das im Bezug auf EdgarFr0g's Frage. Nicht auf mein Netzwerk.

Jein, "man" macht einen Mischbetrieb - im sog. C-Sub-Netz kannst Du 254 IP-Adressen verteilen: bspw: 192.168.0.1 - 192.168.0.254

in den vorderen IP-Adress-Bereichen legt man den Router (bspw.: 192.168.0.1) und die "Server" (bspw. NAS: 192.168.0.2) ,
d.h. man sorgt dafür das in diesem Bereich der Router keine IP-Adresse via DHCP verteilt. Dort fängt man bei IP-Adresse 100
an und verteilt ca. 50 Adressen (können auch weniger sein, gerade beim Heimnetz benötigt man nicht so viele dynamische Adressen)
also: 192.168.0.100 - 192.168.0.150 werden automatisch verteilt.

Fest angeschlossene PCs, teilt man statisch eine IP-Adresse zu, wobei man dort das Standard-Gateway und den DNS-Server auf den
Router zeigen lässt (in diesem Beispiel die 192.168.0.1)

WLAN-Verbindungen lässt man dynamisch zuteilen - etwa beim Notebook, beim PAD, beim Smart-Phone oder was auch immer,
da man so keine Probleme bekommt, wenn man in fremde Netze eintreten möchte. Andere Netze haben nicht unbedingt unsere internen
IP-Adressen - man kommt zwar ins fremde WLAN aber der Rest der IP-Kommunikation funktioniert dann nicht. Daher lässt man WLAN-Adapter
besser auf dynamischen IP-Adressbezug eingestellt.

Drucker und Scanner legt man meistens ans Ende des Netzes: 192.168.0.250 - 192.168.0.254

Wenn man öfter fremde Geräte via WLAN im eigenen Netz hat (Telefone von Freunde / Bekannte / Verwandte) dann sollte man die
Lease-Zeit vom DHCP Server niedrig einstellen, damit die IP-Adressen nicht ewig blockiert sind. Denn: sind erst einmal die Adressen
aus dem DHCP-POOL (hier von 192.168.0.100 - 192.168.0.150) vollständig verteilt, dann kann ein zuvor unbekanntes WLAN-Gerät
keine IP-Adresse beziehen. Es verbindet sich zwar mit dem WLAN - es erhält aber keine IP-Adresse und es kommt zur Fehlermeldung,
die nicht unbedingt eindeutig sein muss.... Erst wenn die Lease-Zeit zu Ende ist und das jeweilige Gerät die IP-Adresse nicht mehr
anfordert, wird die IP-Adresse dem Pool zum neuen Verteilen wieder hinzugefügt.
 

Achim-T

Rentenbezieher
Jein, "man" macht einen Mischbetrieb - im sog. C-Sub-Netz kannst Du 254 IP-Adressen verteilen: bspw: 192.168.0.1 - 192.168.0.254

in den vorderen IP-Adress-Bereichen legt man den Router (bspw.: 192.168.0.1) und die "Server" (bspw. NAS: 192.168.0.2) ,
d.h. man sorgt dafür das in diesem Bereich der Router keine IP-Adresse via DHCP verteilt. Dort fängt man bei IP-Adresse 100
an und verteilt ca. 50 Adressen (können auch weniger sein, gerade beim Heimnetz benötigt man nicht so viele dynamische Adressen)
also: 192.168.0.100 - 192.168.0.150 werden automatisch verteilt.

Fest angeschlossene PCs, teilt man statisch eine IP-Adresse zu, wobei man dort das Standard-Gateway und den DNS-Server auf den
Router zeigen lässt (in diesem Beispiel die 192.168.0.1)

WLAN-Verbindungen lässt man dynamisch zuteilen - etwa beim Notebook, beim PAD, beim Smart-Phone oder was auch immer,
da man so keine Probleme bekommt, wenn man in fremde Netze eintreten möchte. Andere Netze haben nicht unbedingt unsere internen
IP-Adressen - man kommt zwar ins fremde WLAN aber der Rest der IP-Kommunikation funktioniert dann nicht. Daher lässt man WLAN-Adapter
besser auf dynamischen IP-Adressbezug eingestellt.

Drucker und Scanner legt man meistens ans Ende des Netzes: 192.168.0.250 - 192.168.0.254

Wenn man öfter fremde Geräte via WLAN im eigenen Netz hat (Telefone von Freunde / Bekannte / Verwandte) dann sollte man die
Lease-Zeit vom DHCP Server niedrig einstellen, damit die IP-Adressen nicht ewig blockiert sind. Denn: sind erst einmal die Adressen
aus dem DHCP-POOL (hier von 192.168.0.100 - 192.168.0.150) vollständig verteilt, dann kann ein zuvor unbekanntes WLAN-Gerät
keine IP-Adresse beziehen. Es verbindet sich zwar mit dem WLAN - es erhält aber keine IP-Adresse und es kommt zur Fehlermeldung,
die nicht unbedingt eindeutig sein muss.... Erst wenn die Lease-Zeit zu Ende ist und das jeweilige Gerät die IP-Adresse nicht mehr
anfordert, wird die IP-Adresse dem Pool zum neuen Verteilen wieder hinzugefügt.

Aha, gut das leuchtet mir ein. Danke !
Ich muß mich wohl mal ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen, aber bisher blieb es immer bei dem Vorsatz.

Früher habe ich da immer einen Kumpel gefragt, der sich gut damit auskannte. Aber zu dem habe ich keinen Kontakt mehr seit ich weggezogen bin.
 

EdgarFr0g

Kaffeefahrtpendler
Also mein Projekt ist nun abgeschlossen.

Der Raspberry Pi mountet die ext. HD automatisch beim booten, so dass ich mich nicht einloggen brauch. Wäre auch blöd der steht ja nun seid gestern im Schrank neben dem Router. Klar könnte ich mich per ssh einloggen, aber der soll einfach nur die ext. HD zur Verfügung stellen ohne dass man sich einloggen brauch.
Desweiteren habe ich die HD per UUID in der /etc/fstab gemountet, so dass der kleine nicht durcheinander kommt wenn ich mal ne zweite dritte HD anschließe :top:
Eine statische ip hat der kleine Pi auch noch bekommen und in der /etc/exports ist ein größerer ip Bereich angesprochen, so dass die Clients ihre ip's wechseln können wie se wollen, alles drin alles dran = läuft :Banane:
 

EdgarFr0g

Kaffeefahrtpendler
Da hast du dich ja richtig rein gekniet in die Materie.

Ich weiß nicht ob ich soweit gekommen wäre wenn der [MENTION=2773]derpi[/MENTION] mir nicht ein paar Tipps und Befehle rübergeworfen hätte... :p Aber dann hätte es vielleicht lääääänger gedauert. Ist halt auch blöd wenn zb. auf UbuntuUsers alte Anleitungen online stehen.
Wenn man auf gut glück googelt stößt man ja auch auf veraltete oder sogar u.U. auf fehlerhafte Tutorials, aber auf !"Ubuntu Users"! ?? Blöd.

Naja hinzu kommen ja immer die persönlichen Wünsche/Umstände die man versuchen muß mit einzubinden und spätestens dann kann es schon mal schwierig werden.

Aber sehr geil, et läuft und ist einfach super hilfreich. Besonders dann wenn man zuhause beruflich arbeiten muss und auf 3-4 Rechnern/Laptops/Netbooks und diversen USB Sticks seine Sachen zusammen suchen muss. So liegts nun aufm Server und gut is :thumbup:

Ja oder halt für den Raspberry mit XBMC find ich das auch schick, dass der nun seine MP3 Quelle im Netz hat, die ich von anderer Stelle aus füttern kann und so weiter und so fort... :smile:
 
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