NannyMcPhee
Rentenbezieher
Eigentlich viel zu früh und viel zu wenig Kaffee für so ein Thema, bestimmt ein bisschen OT, aber ich möchte trotzdem was loswerden :fettes Grinsen: auch wenn das wahrscheinlich ein bisschen pädagogisch und allgemein wird.
Wir haben uns um Altersbeschränkungen und sowas nie nen Kopp gemacht, bis die Kinder in das Alter kamen, sich für Videospiele und Filme zu interessieren. Ja, das kann die Große auch mit 10 schon und nein, wir haben vorher natürlich nicht irgendwelche Splatter gespielt/geschaut, wenn die Brut dabei war. Und man hört sich auch so um, was bei den anderen Kids daheim so gespielt oder geschaut wird.
Hier muss man unterscheiden zwischen Aufklärung und "Ich setz mein Kind vor ein Ballerspiel, weil es das will" (Elternkontrolle bzw Aufsicht.)
Letzteres erlebe ich leider oft. Da spielen Freunde der Kinder ResidentEvil (ZB. Und das finde ich für 10 bis 14jährige schon harten Stoff!) und sagen, dass ist voll Pipifax, gar nicht gruselig oder ekelig. Öööhm?! Und was kommt danach? Wenn diese Kids eben genug von ein paar Zombies haben? Richtig, dann werden härtere Games gekauft, gespielt usw. Alles abgesegnet von den Eltern, manchmal ohne Kontrolle, das Kind will das ja, weil eigenes Smartphone, internetfähiger PC, Konsolen und Fernseher, die größer sind als meiner, im eigenen Zimmer stehen. Das steigert sich, die Kinder stumpfen ab. Story egal, hauptsache es splattert.
Ich persönlich habe kein Problem mit Splattern jeglicher Art. Wer es mag, bitte. Aber heute geht es meistens nur noch um Grafik und dann um so viel Blut und Brutalität wie Möglich. Traurige Welt. Wer das ekeligste Game gezockt hat, ist der Coolste. Die Industrie weiß das und kommt einem entgegen.
Ich habe mir mit 15/16 beim ersten Silent Hill in die Hose gemacht, heute lachen die Kids über sowas.
Heute muss es schmutzig, blutig, ekelig und polarisierend sein. Um mal ein Film-Beispiel zu nennen: Feuchtgebiete. Hat jetzt zwar nichts mit Brutalität und Gewalt zu tun, aber WTF??? Ich bin nicht verklemmt oder komme ausm Wald, aber sowas niveauloses und abartiges guckt sich heute die Jugend an? Da frag ich mich, was kommt dan?
Mit Aufklärung meine ich so Sachen, dass sich die Eltern wirklich für das interessieren, was ihre Kinder in der großen Medienwelt so treiben. Meine Kinder dürfen hier kein YT-Video schauen, ohne dass ich es abgesegnet habe. Ich habe für alles die Passwörter, wollen sie was spielen oder schauen, dann nur über mich. Kommt im TV etwas über Tot und Krieg versuche ich aufzuklären. Sie wissen, dass der Papa Battlefield spielt und dass dies dem Krieg schon gut nahe kommt. Aber diese Spiele sind eben genau das: Spiele. Fantasie. Was nicht heißt, dass sie alles spielen oder schauen dürfen. Filme gucke ich mir vorher an und die Große hat schon einige Filme gesehen, deren Altersempfehlung weit über ihrem Alter lag. Mit mir zusammen, mit Aufklärung.
Die Große spielt gern Fable, was nun auch laut Empfehlung nichts für eine 10jährige ist. Die Kleinste guckt mir mit 5 beim PvZ spielen zu. Aber sie wissen, dass das Fiktion ist. Ein Spiel oder ein Film soll Spaß machen, kein Wettbewerb sein, was ekeliger, brutaler und wo am meisten Blut fließt (Beispiel PvZ. Wir ballern uns gegenseitig die Blumen von der Rübe, aber das alles ohne Blut und überzogene Gewaltdarstellung. Und hey, es macht trotzdem Bock.) Dass Dinge eine Geschichte haben dürfen, auch wenn sie ein wenig schräg ist. Dass hinterfragt werden darf, warum der "Held" jetzt dies oder das tut und nicht einfach hinnehmen, DASS es getan wird.
Nun habe ich den Faden verloren. Mist.
Traurig, aber wahr. Und wenn man das noch als Frau behauptet, bekommt man (Frau
) gleich diesen "bisse bekloppt?!"-Stempel aufgedrückt. Ich kann gar nicht mehr zählen wie oft dieses Hobby belächelt wurde. Wenn der Mann sagt, er zockt, dann ist das immer "Wow, cool!" wenn ich das sage, wird eher mitleidig (???) geschaut 
Wir haben uns um Altersbeschränkungen und sowas nie nen Kopp gemacht, bis die Kinder in das Alter kamen, sich für Videospiele und Filme zu interessieren. Ja, das kann die Große auch mit 10 schon und nein, wir haben vorher natürlich nicht irgendwelche Splatter gespielt/geschaut, wenn die Brut dabei war. Und man hört sich auch so um, was bei den anderen Kids daheim so gespielt oder geschaut wird.
Hier muss man unterscheiden zwischen Aufklärung und "Ich setz mein Kind vor ein Ballerspiel, weil es das will" (Elternkontrolle bzw Aufsicht.)
Letzteres erlebe ich leider oft. Da spielen Freunde der Kinder ResidentEvil (ZB. Und das finde ich für 10 bis 14jährige schon harten Stoff!) und sagen, dass ist voll Pipifax, gar nicht gruselig oder ekelig. Öööhm?! Und was kommt danach? Wenn diese Kids eben genug von ein paar Zombies haben? Richtig, dann werden härtere Games gekauft, gespielt usw. Alles abgesegnet von den Eltern, manchmal ohne Kontrolle, das Kind will das ja, weil eigenes Smartphone, internetfähiger PC, Konsolen und Fernseher, die größer sind als meiner, im eigenen Zimmer stehen. Das steigert sich, die Kinder stumpfen ab. Story egal, hauptsache es splattert.
Ich persönlich habe kein Problem mit Splattern jeglicher Art. Wer es mag, bitte. Aber heute geht es meistens nur noch um Grafik und dann um so viel Blut und Brutalität wie Möglich. Traurige Welt. Wer das ekeligste Game gezockt hat, ist der Coolste. Die Industrie weiß das und kommt einem entgegen.
Ich habe mir mit 15/16 beim ersten Silent Hill in die Hose gemacht, heute lachen die Kids über sowas.
Heute muss es schmutzig, blutig, ekelig und polarisierend sein. Um mal ein Film-Beispiel zu nennen: Feuchtgebiete. Hat jetzt zwar nichts mit Brutalität und Gewalt zu tun, aber WTF??? Ich bin nicht verklemmt oder komme ausm Wald, aber sowas niveauloses und abartiges guckt sich heute die Jugend an? Da frag ich mich, was kommt dan?
Mit Aufklärung meine ich so Sachen, dass sich die Eltern wirklich für das interessieren, was ihre Kinder in der großen Medienwelt so treiben. Meine Kinder dürfen hier kein YT-Video schauen, ohne dass ich es abgesegnet habe. Ich habe für alles die Passwörter, wollen sie was spielen oder schauen, dann nur über mich. Kommt im TV etwas über Tot und Krieg versuche ich aufzuklären. Sie wissen, dass der Papa Battlefield spielt und dass dies dem Krieg schon gut nahe kommt. Aber diese Spiele sind eben genau das: Spiele. Fantasie. Was nicht heißt, dass sie alles spielen oder schauen dürfen. Filme gucke ich mir vorher an und die Große hat schon einige Filme gesehen, deren Altersempfehlung weit über ihrem Alter lag. Mit mir zusammen, mit Aufklärung.
Die Große spielt gern Fable, was nun auch laut Empfehlung nichts für eine 10jährige ist. Die Kleinste guckt mir mit 5 beim PvZ spielen zu. Aber sie wissen, dass das Fiktion ist. Ein Spiel oder ein Film soll Spaß machen, kein Wettbewerb sein, was ekeliger, brutaler und wo am meisten Blut fließt (Beispiel PvZ. Wir ballern uns gegenseitig die Blumen von der Rübe, aber das alles ohne Blut und überzogene Gewaltdarstellung. Und hey, es macht trotzdem Bock.) Dass Dinge eine Geschichte haben dürfen, auch wenn sie ein wenig schräg ist. Dass hinterfragt werden darf, warum der "Held" jetzt dies oder das tut und nicht einfach hinnehmen, DASS es getan wird.
Nun habe ich den Faden verloren. Mist.
Es gibt ja auch nach wie vor keine echte Lobby, man kann auf ner Dinnerparty immer noch viel eher sagen "Ich bin Filmfan" als "Ich spiel gern Videospiele".
Traurig, aber wahr. Und wenn man das noch als Frau behauptet, bekommt man (Frau

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