ich glaube das genauso die zukunft der videospiele aussehen wird und finde es ganz schön mutig, das bioware damit beginnt:
die kommenden spiele werden (hoffentlich) in zunehmendem maße eine mixtur aus den diversen, hoffentlich allen genres sein. shooter mit rpg elementen (bioshock) oder auch autorennen (rage), schleichpassagen (crysis 2) sind ja schon bekannt und wie ich finde echt eine bereicherung. jump and run, rätselpassagen, gespräche, erkundungen... sind weitere elemente, welche früher oder später hoffentlich jedes spiel beinhalten wird. so das die einkategorisierung in den bereich shooter, rpg... dann eher die schwerpunktsetzung als das ausschließliche spielprinzip meint. das finde ich absolut begrüßenswert und hoffe, dass das früher oder später alle spiele betrifft. a) muss man das dann aber auch gut machen, bezogen auf mass effect, welches generell schon ein gutes beispiel für solch ein hybridspiel ist, muss dann aber halt auch die shootermechanik stimmen, dass tut sie aber nicht und müssen die rpg elemente gut umgesetzt sein, auch hier trifft dies nur begrenzt zu; b) muss man glaube ich für alle spieler, welche sagen "ich will aber nur ballern, sonst kauf ich nicht!" eben eine option anbieten, wie sie um das andere herumkommen, hier bietet sich ein autorun natürlich an. ich glaube das ist das nächste große ding (+ der möglichkeit der individualisierung) und freue mich da schon drauf. mir geht das mittlerweile schon so, dass ich mich daran ziemlich störe, wenn die spielmechanik zu eingeschränkt ist oder auf rollenspiele bezogen, wenn die tausendste quest aus "laufe von a nach b nach a und haue auf dem weg alles weg" besteht (z.b. fand ich es super, dass ff 13/2 rätselelemente enthalten soll - auch ein schönes beispiel für ein hybridkonzept, was doch, gut gemacht, echt eine bereicherung für das spiel ist). mir geht das immer so, dass ich mich bei jedem titel im vorfeld freue, wenn ich lese, dass versucht wird andere genres zu implementieren und mich immer ärger, wenn ich lese, dass meine interaktionsmöglichkeiten minimal sind. allerdings ist die cashcow halt cod - also muss man wohl, auch wenn man versucht so ein hybridkonzept umzusetzen, eine eindimensionale spielvariante (was ja garnicht schlecht, doof... sein muss) anbieten.
ich finde, dass mit assassins creed, batman, splinter cell ein neuer typus spiel, man könte sagen in der gta tradition, umgesetzt wurde, in dem diverse spielmöglichkeiten angeboten weden und noch dazu der charakter recht umfangreich gelevelt werden kann, so dass man schon in der nähe zu simplen rpgs liegt. assassins creed geht da mit taktikelementen, jump and run passagen, im neuen teil sogar tower defense anleihen am weitesten und bietet wirklich eine tolle vielfalt. oft ist dann hier ein sehr, sehr einfacher schwierigkeitsgrad bzw. die völlige optionalität der ersatz für das, was bioware per autorun löst. letztednlich kann ich die 3 oben genannten als reine hau/stech/schieß-actionspiele durchrocken - oder eben riddlerrätsel lösen, besonders unaufffällig killen, extras erklettern... bioweare hat da mit dem mix aus shooter, rpg, im ersten teil noch fahrzeugpassagen diesen spieltyp mitsupportet und ich finde es schon gut, dass man sich gedanken macht, wie man dieses denn weiterführen kann. damit sich das finanziell aber auch lohnt, muss man eben auch eine reine actionvariante anbieten. ich würde also sagen: mehr davon und a) dieses konzept immer weiterentwickeln und b) ausprobieren, wie man denn den kompromiss so hinkriegt, dass auich die verkaufszahlen stimmen. was mir da noch fehlt ist ein koop-modus und mehr ballerspiele dieser art, da ich nicht so sehr auf hauen/stechen stehe, na, mal gucken was mass effect liefert.
by the way glaube ich, dass danach oder parallel das nächste große ding die verschmelzung von multiplayer und singleplayer sein wird. ein spiel indem meine gegner nicht ki, sondern menschlich sind, aber nicht als extra-mp, sondern in der kampagne drin; gespräche nicht mit npc, sondern mit echten mitspielern... das stell ich mir gerade auf der konsole echt spannend vor