Ein Wort vorab; wenn dir der Mittelteil zu lang ist, ignorier ihn.

Und ja, jetzt sind wir mitten bei einer Mac mit OS X vs. PC mit Win-Diskussion, so was blödes aber auch.
Na Du erst wieder!

An solche Arbeiten würde ich mich an einer WinDOSe nie heranwagen, weil hoffnungslos überfordert

Letztens sollte ich im Büro mal den Laserdrucker im Netzwerk freigeben, damit jeder drauf zugreifen kann und die ständige "Umstöpselei" ein Ende hat. Nach einer Stunde habe ich entnervt aufgegeben :autsch:
Eigentlich war es zumindest unter Win7 relativ simpel, ich wüsste auch nicht, was man da hätte noch einfacher gestalten können. Einfache Netzwerkgeschichten waren aber auch mit XP kein Problem, WLAN hatte ich zumindest mit einem alten Laptop auch genutzt, gerade aber im Bereich Netzwerkfreigaben könnte ein Win 7/8 Pro (!) aber deutlich besser sein als noch ein XP (wie in vielen anderen Punkten auch).
Ja okay, im Internet wird ständig über solche Rechner berichtet. In der Praxis bzw. Realität konnte ich so einen performanten Rechner allerdings noch nie bewundern. Im Büro bin ich ja der EInzige mit 'nem Mac, alle anderen gurken mit Windows-Notebooks herum und wenn ich denen hin und wieder mal über die Schulter schaue, muß ich zuerst immer schmunzeln, weil das alles so umständlich und lahmarschig von statten geht. Und nach 2-3 Minuten graust es mir förmlich schon beim Zusehen von der Zeitverschwendung. Und da ziehen auch so Argumente wie "Naja, das ist ja nicht mehr der Neuste..." bei mir nicht wirklich: mein MBP ist von Mitte 2009, davor hatte ich ein MacBook 2007 - da merkst Du kaum (!) Performancenachteile gegenüber einem aktuellen Mac, aber spiel mal Windows auf einen 6 Jahre alten Rechner - da bettelst Du um eine Kurbel zum Anleiern, damit die Kiste halbwegs schnell läuft
Also ich würde ja sagen wollen: die herkömmliche Festplatte hat für Windows-System völlig ausgedient! Ohne SSD oder Unmengen an RAM (idealerweise beides

) kann man das kaum noch Arbeiten nennen
Hm, und ich konnte irgendwie noch nie einen Mac-User in der freien Wildbahn bewundern, bei dem es wirklich erwähnenswert besser/schneller lief. So ist das halt mit den Internet-Geschichten.

Mal ernsthaft, kann schon sein, dass ich eher die positiven Begebenheiten hervorgehoben habe (Du etwa nicht?

), aber deine Win-Geschichten sind ja derartige Schauermärchen, es fällt mir tatsächlich schwer, diese ernst zu nehmen. Klingt ein bisschen wie ein Ex-Raucher, der nun gegen das Rauchen wettert.

Ich habe zwar schon viel schlechtes unter Win erlebt, aber etwas dermaßen krasses nur auf einem Rechner - und das war ein ehemaliger Bürorechner aus den späten 90ern, welcher noch bis vor ein paar Jahren bei meinem Großvater seinen Dienst tat, auf welchem aber XP mit den neuesten Service Packs installiert war und natürlich ein Haufen Programme, die beim Windows-Start mitstarteten (was man natürlich hätte verhindern können und sollen). Die Kiste benötigte 10 Minuten beim Kaltstart, bis man mal eine Internet-Seite aufrufen konnte. Die typischen älteren Rechner, über die ich sonst stolpere, ähneln sich sehr; Baujahr zwischen 2003 und 2005, Win XP, Single-Core-Prozessor, 0,5 bis 2 GB Ram (wobei unter XP und im Firefox/anderen Standardprogrammen im selben Rechner meiner Erfahrung nach 0,5 GB oder mehr RAM keinen Unterschied machen, nur bei RAM-intensiven Programmen) und die laufen meist nicht gerade toll, aber ok, ein Kaltstart bis sie richtig einsatzbereit sind/eine Internetseite geladen hat oder E-Mails abgerufen wurden dauert so zwischen 2 und 5 Minuten. Auffällig; Win XP wurde mit dem Service Pack 2 bedeutend langsamer, merkt man sofort (natürlich je nach Leistung mehr oder weniger), wenn man es bei einer frischen Installation von einer Disc ohne über Updates nachträglich installiert und es wird auch einfach mit der Zeit sehr viel langsamer, auch wenn man (nahezu) keine Programme mitstarten lässt und vermutlich keine Schadsoftware ihr Unwesen treibt. Meinen alten Rechner hatte ich vor der Einmottung testweise sogar mal bis auf Win XP+Updates und Firefox "abgerüstet", keine Verbesserung, danach plattgemacht und XP + Updates sowieso Firefox neu installiert (theoretisch also das gleiche) um einen Notfallrechner parat zu haben und die Kiste lief bedeutend schneller. Konnte aber bisher keinen dieser Effekte unter Win7 feststellen.
Und mein Lappi ist alles andere als performant. Ein i5M von 2011, im Desktop-Bereich entspräche die Leistung also bestenfalls einem ordentlichen aktuellen Einsteiger-PC. 8 GB Ram, aber Win7 benötigt selten mehr als 2. Und ohne SSD war das Teil auch nicht viel langsamer, statt 20 bis 30 Sekunden hat es eben 40 bis 60 gedauert, bis eine Webseite nach Kaltstart des Laptops geladen hatte oder E-Mails abgerufen wurden und Programme starteten etwas langsamer, aber tatsächlich kam mir der Unterschied so gering vor, dass ich anfänglich enttäuscht war - obwohl mir es beim Wechseln zu einem Rechner ohne dann doch jedesmal auffällt -, dass liegt einfach daran, dass Rechner seit mehreren Jahren so schnell sind, dass es sowieso kaum einen Unterschied macht, ob die Kiste nun etwas mehr oder weniger effizient genutzt wird, bei den ganzen Alltagsanwendungen langweilen die sich sowieso nur und laufen mit einem Bruchtei ihrer vollen Leistung. Nur Festplatten haben eben ewig gebremst, aber in ein paar Jahren werden zumindest für die Betriebssystempartitionen SSDs sowieso Standard sein. Also kann ein Mac eben heutzutage bestenfalls noch mit anderer Bedienung unter OSX punkten, so man diese denn bevorzugt, ob sie aber wirklich besser ist, ist eben die Frage. Und Win XP war einfach zu lange auf dem Markt, da Vista ja anfänglich unausgereift war und ein wenig floppte, mind. 7 Jahre auf der Mehrzahl der Rechner weltweit im Einsatz, klar, dass da OS X Vorsprung gewinnen konnte. Win7 macht einen bedeutenden Unterschied, neben Schnelligkeit auch in Punkto Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit, Win8 trotz all der negativen Kritik vielleicht nocjh mehr, bisher damit nicht beschäftigt - mein einziges größeres Problem war bisher, dass ich auch nach x Versuchen Bluetooth ursprünglich nicht zum Laufen bekam, nach dem Neuaufsetzen in Folge der Installation der SSD ging es sofort. Sonst läuft es selbst und auch alle halbwegs bekannten Programme flüssig und stabil. Die Zeiten dieser extrem lahmen Kisten sind daher imho vorbei, es fällt mir schwer zu glauben, dass ein Rechner mit Mehrkernprozessor (auch wichtig), OS ab Win 7 und ein paar GB Ram nach ein paar Jahren genauso abkackt wie ein alter XP-Rechner jetzt bzw. hab ja selbst schon erlebt, wie Win7 auf einer der alten erwähnten Kisten mit erhöhtem (allerdings natürlich noch altem, langsamen) RAM ganz gut und auf minimal neueren Geräten mit Dualcore-Prozessor (also die von dir erwähnten 6 Jahren alten Teile, die angeblich eine Kurbel benötigten, ehrlich gesagt liefen die selbst mit XP ganz passabel, bloß ist XP mit all den Updates an sich eben ein wenig lahm, egal wie gut der Rechner ist) einwandfrei läuft. Dass man unter Windows unbedingt Massen an RAM und eine SSD benötigt, ist auf jeden Fall Blödsinn.
Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu! Ich habe aber meinem Kollegen im Büro mal Win7 auf dem MBP präsenteirt - per Parallels Desktop parallel zu MacOS (einfach mit einem Wisch zwischen Win und Mac switchen...) - da war der total begeistert von! Zumal WIndows selbst mit "halber Performance" (wenn beide Systeme parallel laufen müssen die sich logischerweise auch die Performance teilen, also RAM und Prozessor bzw. Kerne) da relativ flott lief! Wobei mir WIndows bisher nur die Platte füllt, "gebraucht" habe ich das bisher nicht und die Zahl der Programme, die NUR für Windows existieren, ist inzwischen so verschwindend gering (oder so speziell, daß sie nur einen ganz kleinen Teil der Nutzer betrifft), daß das Argument der "Kompatibilität" m.M.n. nicht mehr wirklich für Windows spricht.
Und ich frage nochmal; was haben die bitteschön alles für Kack-Rechner?

Win7 benötigt fast nie die volle Leistung, mein 08/15-Lappi läuft praktisch immer nur mit Minimalleistung und dreht höchsten beim Starten von irgendwas mal kurz auf, nur um gleich wieder runter zu regeln (solange ich halt nichts wirklich leistungsintensives mache, beim Entpacken etwa wird logischerweise die volle genutzt und ein besserer wäre auch schneller, aber bei Videos, im Internet, beim Schreiben, Programmieren, dem ganze Alltagskram halt, ist es egal). Win7 auf einem 10 Jahre alten Rechner, der schon damals eher ein Einsteiger-Modell war?

Ein fairer Vergleich wäre nur bei Hardware auf Augenhöhe gegeben. Und warum sollte Win7, sofern es im Alltagsbetrieb überhaupt "besser" laufen könnte, dies auch ausgerechnet auf einem Mac tun? Meinst Du, MS optimiert seine Treiber speziell für Macs? Wäre zwar bei der im Vergleich zu nahezu unendlich großen Menge an Hardwarezusammenstellungen bei PCs überschaubaren Menge von Macs mit festen Konfigurationen möglich, aber schwer vor vorstellbar.

Naja, und schneller als Win7 es selbst zulässt geht nun mal nicht.

Bzw. vielleicht war er ja auch nur begeistert davon, dass es genauso schnell wie auf seinem Gerät lief (aus den erwähnten Gründen kein Wunder) und der Wechsel so einfach war? Übrigens, obwohl es viele Programmtypen auch für OS X gibt, ist die jeweilige Auswahl dann doch deutlich geringer, so dass es gerade im professionellen Bereich eben doch einen großen Unterschied macht, z.B. wenn ein CAD-Programm mit bestimmten Anforderungen benötigt wird usw.