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Kingdoms of Amalur: (Re-)Reckoning

Kingdoms of Amalur: Re-Reckoning
Firmen
Big Huge Games, Kaiko, THQ Nordic

Der Wolly

Pförtner des Altenheims
Ansonsten bin ich nach wie vor schwer begeistert von dem Spiel.
Yupp, habe jetzt fast 95 Stunden auf der Uhr aber es gibt noch so viel zu tun ... Was mich u.a. an diesem Spiel fesselt, ist die Qualität der Quests. Viele der anfänglich unscheinbaren Nebenquests habe ja ganz schön tiefe Entwickelt. Insbesondere die politischen Verzwickungen und Verwicklungen zwischen den Gruppen und Völkern sind gut inszeniert. Mittlerweile finde ich diese Gnome sowas von Unsympathisch ...
BTW: Damit die ganzen Tipps von Tom und Tommy nicht untergehen, könnte man doch einen separaten "Amalur: Tipps und Trick" Thread eröffnen und diese dort sammeln.

Ach ja, einen Rücksack habe ich jetzt in Mel Senshir beim Händler gefunden.
 

The Great Mepho

Sonntagsfahrer
Gestern Abend habe ich dann leider meine vierte Gruppenquest beendet. Es gibt wohl noch eine fünfte, aber diese kommt erst später.

Auf jeden Fall waren diese Quests eine sehr schöne und spannende Sache. Auch gefiel mir, dass es alternative Enden gab. Es liegt nur an euch, für welches Schicksal ihr euch entscheidet ;)

Am Ende einer Gruppenquest hatte ich mich für den Vorschlag des Bösen entschieden, mit dem Ergebnis, dass meine Kampfgefährten, die mich in diesem Abenteuer immer wieder begleiteten, mich als Verräter beschuldigten, von mir aber getötet werden mussten. So war der Deal, den ich abgeschlossen hatte. Die Belohnung fiel dann auch etwas anders aus, mal abgesehen davon, dass auf Grund meiner Entscheidung einige Nebenquests nicht mehr zur Verfügung standen, was ich aber auch nach meiner Tat angezeigt bekam.

Aber ich bin ja ein „Guter“, und entscheide mich immer schön brav für die richtige Seite. Also ruhig vor dem Ende abspeichern und schauen was passiert.

Meine Truhe platzt zurzeit aus allen Nähten. Mittlerweile verkaufe ich schon fast alles bis auf wenige und auch sehr gute Waffen. Zumindest bis ich was Besseres finde. Ich frage mich auch langsam, wie viele unterschiedliche Rüstungs-Sets es gibt. Bisher habe ich nur eines vollständig (von den Gefundenen, nicht die, welche man vielleicht als Belohnung bekommt). Zumindest habe ich bei den Sets den Überblick verloren.

Und endlich habe ich nun den Charakter gefunden, (inkl. einer vernünftigen Punkteverteilung), mit dem ich das Spiel beenden werde (ha ha, wer es glaubt…). Nach dem sich die Schicksalsweber die letzten Tage an mir dumm und dämlich verdient haben und die Kosten für einen Charakterwechsel mittlerweile in den 6-stelligen Bereich gehen, ist es der Kampfmagier geworden. Eine fette Kriegerrüstung mit ordentlichen Rüstungswerten, Leben und genug Mana, ein Zweihandschwert für langsame, schwere oder betäubte Gegner, ein normales und schnelleres Schwert für die fliegenden und flinken Gegner, das magische Schild für extra Rüstung und einen Blitz- und Eis-Angriffszauber um Gegner aus der Distanz zu bearbeiten, oder gleich ein ganzes Gebiet mit Blitzen zu säubern.

Ein kleines Highlight waren noch die Kämpfe auf dem Weg zu einer Bergspitze. Verschiedene Trolle im Verbund mit schnellen Wölfen. Zwischendurch dachte ich noch, ich komme nie oben an. Einfach nur super!

Was ich mir aber für KoA wünschen würde, wäre wenigstens die Möglichkeit mit Hilfe eines Briefkastensystems sich innerhalb seiner Freundesliste verschiedene Items schicken zu können. Alleine schon um so Set-Items tauschen zu können, oder auch anderes.

Von einem Multiplayer möchte ich jetzt lieber nicht anfangen zu träumen…
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Yupp, habe jetzt fast 95 Stunden auf der Uhr aber es gibt noch so viel zu tun ... Was mich u.a. an diesem Spiel fesselt, ist die Qualität der Quests. Viele der anfänglich unscheinbaren Nebenquests habe ja ganz schön tiefe Entwickelt. Insbesondere die politischen Verzwickungen und Verwicklungen zwischen den Gruppen und Völkern sind gut inszeniert. Mittlerweile finde ich diese Gnome sowas von Unsympathisch ...

An der Stelle möchte ich einfach mal widersprechen, auch wenn anscheinend noch ein Stück hinterher hänge (aktuell in Rathir).
Ich finde, dass sich an dieser Stelle das MMO-Syndrom von Reckoning am deutlichsten zeigt.
Ja, die Welt ist voller Geschichte und Geschichten und die Haupt- und Fraktionsquests sind wirklich nett erzählt. Die Nebenquests hingegen vermitteln einem immer nur den Anschein von Tiefe. Rein spielerisch sind es in der Regel reine "Töte dies" oder "Sammel das"-Aufgaben. Und erzählerisch hat zwar jede Nebenquest irgendwie eine Hintergrundgeschichte, die man sich mal mehr und mal weniger lang anhören kann, aber ich bin längst immer öfter an dem "Who f*cking cares?"-Punkt. Das liegt schlicht und einfach daran, dass sowohl das Ergebnis der Quests als auch das eigene Handeln praktisch Null Konsequenzen auf die Spielwelt haben. Die NPCs stehen oft genug nach der Quest immer noch am gleichen Ort, die Spielwelt bleibt absolut statisch und auch wenn man sich dann und wann auf die eine oder andere Seite schlagen kann, hat das im Grunde nicht die geringste Konsequenz: Die meisten NPCs (so sie denn nicht tot sind), reden trotzdem noch mit einem und bieten auch weiterhin ihre Dienste an, obwohl man sie eigentlich verärgert hat.

Selbst das Überreden-System, das Tiefe vermittelt, ist teilweise reine Fassade. Ich hab es im Rahmen der Hauptquest mal mit verschiedenen Antworten bzw. mit und ohne Überreden probiert und am Ende kam ein fast identischer Dialog und ein absolut identisches Ergebnis dabei raus.

Dass die Spieltwelt vor allem in Bezug auf die Geschichte und Geschichten enormes Potenzial hat, wird zwar überall angedeutet, aber fast nie konsequent zu Ende geführt. Im Grunde genommen ist Reckoning ein stark aufgebohrtes Action-RPG, dass diese Aufgabe auch brilliant löst und großteils auch deutlich komplexer als ein Diablo, Torchlight oder Dungeon Siege ist, aber es möchte halt an so vielen Stellen mehr sein und erfüllt diese Aufgabe leider nicht immer mit Bravour.

Das ändert nichts daran, dass es ein wirklich tolles Spiel ist, aber ich habe beim Spielen immer das Gefühl, dass es durchaus noch etwas mehr hätte sein können.

Und endlich habe ich nun den Charakter gefunden, (inkl. einer vernünftigen Punkteverteilung), mit dem ich das Spiel beenden werde (ha ha, wer es glaubt…). Nach dem sich die Schicksalsweber die letzten Tage an mir dumm und dämlich verdient haben und die Kosten für einen Charakterwechsel mittlerweile in den 6-stelligen Bereich gehen, ist es der Kampfmagier geworden.

Ich lasse mein Schicksal eigentlich immer nur auflösen, wenn ich neue Trainer gefunden habe und mein Char entweder über oder unter den Anforderungen liegt. Dann schiebe ich ein paar Talentpunkte hin und her, bleibe aber bei meiner Klasse. Ist schon irgendwie nett, dass man jederzeit wechseln kann, aber irgendwie verwässert es auch einiges.

Zumal ich mit meinem reinen Schurken auch vollkommen zufrieden bin. Nachdem ich jetzt von Dolchen auf Feienklingen gewechselt habe, ist das fast schon eine unaufhaltbare Maschine, die sich nur so durch die Gegneransammlungen durchpflügt. Ich mache mir da nicht mal mehr Gedanken darum, ob es nun ein langsamer, schneller, gepanzerter, fliegender oder was auch immer Gegner ist. Immer voll frontal drauf und immer wieder Ausweichbewegungen ausführen, um danach die "Flugkombi" mit 5-6 vernichtenden Schlägen einzubauen. Das hält kaum ein Gegner lange durch.

Meine Truhe platzt zurzeit aus allen Nähten. Mittlerweile verkaufe ich schon fast alles bis auf wenige und auch sehr gute Waffen. Zumindest bis ich was Besseres finde. Ich frage mich auch langsam, wie viele unterschiedliche Rüstungs-Sets es gibt. Bisher habe ich nur eines vollständig (von den Gefundenen, nicht die, welche man vielleicht als Belohnung bekommt). Zumindest habe ich bei den Sets den Überblick verloren.

Die ganzen Set-Teile kloppe ich fast immer direkt in die Tonne (bzw. Truhe), alles andere außer lilanen Gegenständen wird sofort in den Plunder gesteckt und in der nächsten Schmiede der Entsorgung zugeführt. Wenn man seine Schmiedekunst- und Gemmenschleifen-Skills auf Maximum hat, kann man sich Sachen zusammenbasteln, die so viel mächtiger sind als das ganze Zeug, was man so findet. So machen meine aktuellen Feienklingen 75% mehr Schaden als die besten lilanen, die ich bisher gefunden habe, und haben mindestens genauso viele, wenn nicht noch mehr Boni.
 

Der Wolly

Pförtner des Altenheims
... Rein spielerisch sind es in der Regel reine "Töte dies" oder "Sammel das"-Aufgaben.
"Besorge jenes" nicht zu vergessen ... aber welches RPG ist da anders? Das gehört für mich dazu. Hast Du Sacred 2 gespielt? Ich sach nur Teddybären ... :ugly: Solche Quests hab ich bei KoA noch nicht mal im Ansatz gefunden.
...
Und erzählerisch hat zwar jede Nebenquest irgendwie eine Hintergrundgeschichte, die man sich mal mehr und mal weniger lang anhören kann, aber ich bin längst immer öfter an dem "Who f*cking cares?"-Punkt. Das liegt schlicht und einfach daran, dass sowohl das Ergebnis der Quests als auch das eigene Handeln praktisch Null Konsequenzen auf die Spielwelt haben.
Yupp, was die Kausalität von Entscheidungen in einem RPG angeht ist für mich "Alpha Protocol" immer noch das Mass der Dinge (zum. auf der Konsole). Dennoch haben die Geschichten eine Wirkung auf mich und meinen Entscheidungen wie ich ein Quest abschliesse oder ob es überhaupt Anfange! Kleines Bsp.:
Nach dem ich in Weißfels einen Job angenommen habe, wurden mir durch drei Nebenquests Infos zu Teil, die meine Entscheidung für das Ende des Jobs deutlich geändert hatte. Zugegeben war die Lösung des Quests nach meinen Vorstellungen nicht ohne einen kleinen Umweg möglich, aber es hat jefunzt. Ich musste den Questgeber nicht umbringen und er sitzt im Knast. Welche weiteren Konsequenzen es hat, bleibt abzuwarten.
Was ich aber bis jetzt noch nicht erlebt habe, dass ich ein Quest nicht abschliessen konnte, weil ich einen Schurken bereits getötet habe, sondern ich konnte gleich die Belohnung einstreichen. In einem anderem Spiel kann ich leider die Hexe nicht ein zweites mal Töten also bleibt es offen in der Liste. Und appropos, da fallen mir auch gleich die Typen ein, dessen Anwesen ich von Räubern befreit habe und die Trotzdem noch vor der Tür hocken. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Klar wünsche ich mir auch ein bisschel mehr Feedback von NPC's, z.B. das wenn ich mit Feien rede, sie es etwas mehr Honorieren, dass ich Herrscher des Hauses der Baladen bin, Besieger des Balor, Erzweise und Letztgeweihte. Nüscht, die schmeissen sich nicht mal in den Staub, diese "Purschen".
 

Pirat007

Pförtner des Altenheims
Mir gefällt das Spiel nach wie vor sehr gut.

Aber ich stelle für mich fest, dass mich (wie bei allen Rollenspielen) das hin und her Reisen um die Taschen zu "leeren" ausbremst und mich vom sonst actionreichen Geschehen "ablenkt".
Es reicht ja nicht eine Schnellreise. Meistens sind die Ladenbesitzer, Heiler, etc. Im Gebäude inneren, was nochmals eine Ladezeit ergibt. Im Gegenzug zu anderen Rollenspielen sind hier die Ladezeiten zwar kurz. Trotzdem "haut" es mich so regelmässig aus dem Geschehen raus und bremst die Spieleaction stark ab.

Wenn ich bis spät am Abend spiele ist alles top, bis die Taschen wieder einmal zu voll sind. Dann stell ich meistens ab, weil dann wieder die langweilige Prozedur mit den Ladebildschirmen beginnt.:keks:

FRAGE:
Habe bis jetzt nur eine Rucksackerweiterung auf 80 gefunden.
Gibt es noch mehrere davon zu kaufen? Wenn ja, wo?

Das finde ich schade.
Die Händler könnten ja auch einfach in der Pampas rumlatschen, oder einen "Aussenhandelsposten" einrichten, damit einen Teil der Ladezeiten wegfallen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fading

Senior
Ich habe weiter oben die Rucksacklocation als youtube Video gepostet ;)


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