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"Killerspiele", Zensur, Amokläufe und Co. - Sammelthread

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Es wurde aber auch Zeit, dass sich mal jemand neues berufen fühlt die Gamewelt sicherer zu machen:hirni: News News Xbox 360 - XboxFront.de
Ich finde das nicht so abwegig. So bekommt man doch heute schon eine bessere Bewertung bei Hitman: Absolution, wenn man Gegner umgeht oder sie betäubt, statt sie zu töten. Was soll daran so falsch sein, die Spieler zur Vernunft zu bekehren, wenn es sich um die richtigen Entscheidungen handelt? Ich finde eher, EA ist hier in ziemliche Erklärungsnot geraten, weil sie diese dümmlich-patriotische Moral jedesmal als Rechtfertigung nutzen, um übertriebene Brutalität in ihre Spiele einzubauen. Ubisoft z.B. macht das wesentlich geschickter.
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Hollo das wäre aber bei einem GTA schon ganz schön spannend.
Wenn man z.B. bei einem kommenden Banküberfall geschnappt wird und dann 5 virtuelle Tage ins Gefängnis muss und mit diesem Char dann solange nicht spielen kann. Da würde man sicherlich überlegter vorgehen.

Man könnte ja auch eine Gerichtsverhandlung mit einbauen wo dann virtuelle oder richtige Spieler-Geschworene ein Urteil sprechen.

Also wer möchte kann normal ohne Konsequenzen zocken und wer möchte kann wie bei Rollenspielen der RPG-Server auf einen z.B. GTA Server wo man halt alles etwas genauer nimmt und auch richtig virtuell bestraft wird wenn man zu viel Bockmist baut und sich erwischen lässt.

Das ganze noch mit einer extra Mannschaft ala CSI die Spuren sichern und Fingerabdrücke nehmen und diese Vergleichen + Vorladung und Verhöre.

:Banane:
 

AnthragonVangor

Altenpfleger
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Es wurde aber auch Zeit, dass sich mal jemand neues berufen fühlt die Gamewelt sicherer zu machen:hirni: News News Xbox 360 - XboxFront.de

Wie ich sowas hasse -.-, haben die nichts besseres zu tun? Ich spende mein Blut nicht mehr bei der DRK! Klar sind die Spiele realistischer geworden, aber Schoolshooting und Amokläufe sind ja wohl nicht nur auf solche Dinge zurückzuführen. Ich finds immer zu einfach alles auf Computerspiele zu schieben. Wenn man sich mal die Umstände, derer Menschen anguckt, die Amoklaufen etc. dann liegen die Ursachen in völlig anderer Natur. Mal abgesehen, dass sowas immer multifaktoriell ist, sind u.a. auch Jobverlust der Grund für solche Taten. Soll man deswegen Jobs verbieten?

Ein anderes Problem sind die Erziehungsmethoden einiger Eltern, ihr wisst ja selber, dass es keine Seltenheit ist, dass kreischende Kiddies wie aktuell in GTA V zu hören sind. Die Eltern denken einfach noch zu sehr, dass es Computerspiele sind wie damals Mario und Sonic. Wenn sich die Eltern mit ihren Kindern damit auseinandersetzen und ihr Interesse an dem zeigen, was die Kinder da spielen ist es ok. Generell gehören aber bestimmte Spiele nicht in Kinderhände. Dass wir Erwachsenen abgestraft werde find ich eine Frechheit. Wie viel Prozent von uns sind denn jetzt potentielle Kriminelle durch GTA V geworden?

Ich finde es gut, wenn man über Themeninhalte in Spielen diskutiert, aber immer gleich nen Riegel davor schieben finde ich einfach nur lächerlich.
 

Mucho Sicko

Altenpfleger
...Was soll daran so falsch sein, die Spieler zur Vernunft zu bekehren, wenn es sich um die richtigen Entscheidungen handelt?

Ich will aber beim zocken (gerade bei open World oder Sandboxspielen) garnicht "vernünftig" sein. Ich will Sachen machen die ich im RL niemals machen könnte / dürfte / will. Dafür sind Games meines Erachtens gemacht, sei es einen Drachen reiten, die Welt retten oder einer Prostituierten mit Waffengewalt das Geld abknöpfen und mir dann davon ein T-Shirt kaufen. Irgendwie kriege ich auch immer noch keinen Bezug dazu was das Rote Kreuz mit der ganzen sache zu tun hat, vielleicht muss ich mir den sachverhalt doch noch mal genauer durchlesen.
 

Chief Brody 01

Frührentner
@x30Neo Der Grundtenor den Du verfolgst halte ich ebenfalls für sinnvoll. Bei diesem Beitrag sehe ich den Zusammenhang zwischen Rotem Kreuz und Genfer Konvention gegeben..... Ein generelles "Game Over" bei 1. Verstoß würde ich aber nicht als sinnvoll betrachten. Punktabzug wäre auch ok. Ich denke da an Ghost Recon Future Soldier. Dort ist bei manchen Missionen richtig viel Zivil-Betrieb auf den Straßen wenn´s losgeht. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe sind die Kollateralschäden hier auf eine bestimmte Maximalanzahl begrenzt, was beim Überschreiten zum Punktabzug / Scheitern der Mission führt. Was mich immer wieder nervt / wundert, dass inzwischen jeder Harzkrämer heute der Meinung ist bei diesem Thema mitreden zu müssen / zu können mit der Erwartung das seine Vorschläge kompromisslos umgesetzt werden. An dieser Stelle möchte ich an die "arme Ratte" im Battlefield 3 - Singleplayer erinnern (R.I.P.) und dem Aufschrei der PETA in diesem Zusammenhang.
 

AnthragonVangor

Altenpfleger
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Ich will aber beim zocken (gerade bei open World oder Sandboxspielen) garnicht "vernünftig" sein. Ich will Sachen machen die ich im RL niemals machen könnte / dürfte / will. Dafür sind Games meines Erachtens gemacht, sei es einen Drachen reiten, die Welt retten oder einer Prostituierten mit Waffengewalt das Geld abknöpfen und mir dann davon ein T-Shirt kaufen. Irgendwie kriege ich auch immer noch keinen Bezug dazu was das Rote Kreuz mit der ganzen sache zu tun hat, vielleicht muss ich mir den sachverhalt doch noch mal genauer durchlesen.

Wie Mucho schon richtig schreibt, will man doch in Spielen einfach nur abtauchen. Ich mein, wo will man die Grenzen setzen, was Gewaltdarstellung betrifft. Dürfen dann Bücher auch nur noch von Blümchen und Bienchen erzählen?

Wobei es tatsächlich "Erfolge" in Spielen gibt, wo man echt Gewissensbisse bekommt. Bei RDR gabs doch u.a. den Erfolg, dass man eine Frau entführen sollte, sie gefesselt auf die Schienen legen und dabei zusehen sollte, wie sie von einem Zug überfahren wird. Dem Spiel selbst hats nichts gebracht, außer, dass man ein "Plopp" für nen Erfolg bekam.
 

Spyder0815

Sonntagsfahrer
Also ich sehe das wie Mucho Sicko, ich will auch in solchen Games meine bösen Zwilling rauslassen, natürlich je nach Bedarf und Laune heraus :)
Auch kann ich mich nicht erinnern das jemals einer in BF3 oder COD Reue gezeigt hätte wenn er 20 Frags oder mehr hatte, da war Freude angesagt und die Erstplatzierten hatten bestimmt immer ein selbstgefälliges Grinsen im Gesicht :)

Auch kann ich mich an keinen Teamchat erinnern wo auf die Moral und Ethik eingegangen wurde oder das ein oder andere Tränchen rausgekullert ist weil man den armen gegnerischen Soldaten umgeballert hatte.

Ich finde es aber auch nicht gut wenn 6-10 Jährige GTA V spielen und mit Trevor erstmal losfoltern oder einen kompletten Völkermord in LosSantos veranstalten, obwohl ich selbst in dem Alter Infernal Runner gespielt hatte und Spass dabei hatte die zig Todesarten meinem weissen Pixelklotz anzutun, tortzdem habe ich noch nie einem oder etwas den Kopf in die Mikrowelle gehalten oder in den Aufzugsschacht geschubst.
Oder wegen Barbarian von meiner Mutter ein Zweihandschwert zum Geburtstag gewünscht um dann mein Schullkollegen einen Kopf kürzer zu machen, nur weil ich das Feature zu cool fand.

Aber doch habe ich Zweifel was die heutige Jugend angeht gerade wenn man sich die Grafischen Unterschiede vor das Auge führt.
Ich habe aber nichts dagegen wenn die Eltern ihre Arbeit getan haben und der Sprössling den Unterschied kennt zwischen realer Gewalt und ihre tatsächlichen Folgen und de in der virtuellen Welt.
Also ein wenig gefestigt im Wesen sind. Also sollten sich solche Institutionen wie die Rot Kreuz Tempelritter aus solchen Belangen raushalten ebenso die PETA.

Na ja nur meine Meinung dazu, soll ja keine Debatte daraus entstehen ;)

Gruss
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Wobei es tatsächlich "Erfolge" in Spielen gibt, wo man echt Gewissensbisse bekommt. Bei RDR gabs doch u.a. den Erfolg, dass man eine Frau entführen sollte, sie gefesselt auf die Schienen legen und dabei zusehen sollte, wie sie von einem Zug überfahren wird. Dem Spiel selbst hats nichts gebracht, außer, dass man ein "Plopp" für nen Erfolg bekam.

Ich denke, dass da Erwachsene (selbst die dümmere Variante) durchaus differenzieren und abstrahieren können. Mein Gott, was habe ich in Spielen nicht schon alles getan? Bei Teacher Busters sämtliche Lehrer von mir gegrillt, erschossen, überfahren... bei Commando Lybia schön fleißig Leutchen geköpft für die Highscore-Liste... bei Modern Warfare Dutzende Geiseln erschossen... bei GTA IV fahre ich regelmäßig über alle Passanten, weil die so lustig zur Seite fliegen usw. Erwachsene wissen, dass das alle Spiele sind und nicht die Realität wiedergeben.

ABER: seit der letzten Mission bei GTA IV weiß ich, dass Spiele auch aggressiv machen können. Ganz ehrlich? Hätte ich in dem Moment den Lead Developer da gehabt, ich hätte für nichts garantieren können...:fettes Grinsen: insofern sind vermutlich in erster Linie nicht die ganzen Inhalte für evtl. Amokläufe verantwortlich, sondern ein übertrieben hoher Schwierigkeitsgrad, unfaire Stellen und Achievements, für die man die bescheuertsten Sachen machen muss...:fettes Grinsen::zwinker:
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Ich will aber beim zocken (gerade bei open World oder Sandboxspielen) garnicht "vernünftig" sein. Ich will Sachen machen die ich im RL niemals machen könnte / dürfte / will. Dafür sind Games meines Erachtens gemacht, sei es einen Drachen reiten, die Welt retten oder einer Prostituierten mit Waffengewalt das Geld abknöpfen und mir dann davon ein T-Shirt kaufen. Irgendwie kriege ich auch immer noch keinen Bezug dazu was das Rote Kreuz mit der ganzen sache zu tun hat, vielleicht muss ich mir den sachverhalt doch noch mal genauer durchlesen.

Ich sehe das ja grundsätzlich genauso. Dafür gibt es aber eben Games, die darauf abzielen "böse" Dinge zu tun, wie GTA und co. Das ist auch völlig legitim.
Das Beispiel mit Medal of Honor zeigt doch aber, weil EA immer wieder betont hat wie realsitisch Hintergrundstory, Ausstattung und Detailgrad in ihren Spielen seien, dass Tatsachen verdreht werden. Dann wird es natürlich bedenklich, wenn man Kollateralschäden als Normalität abtut. Das führt u.U. soweit, dass Drohneneinsätze verharmlost und als allerseits probates Mittel zur "sauberen Kriegsführung" beworben werden können. Im Prinzip ist das Kriegsverherrlichung und ich glaube, das wollte das Rote Kreuz damit ausdrücken, schwer zu sagen.

Wenn man also unbedingt solche Spiele realistisch spielen will, dann ist doch die Lösung wie es bei ARMA praktiziert wird optimal. Natürlich will ich aber auch bei GTA die Sau rauslassen, logisch! Wenn jemand so etwas einschränken will, dann kann er das Spiel gleich komplett verbieten. Aber das war wohl auch nicht der Sinn des Ansatzes, wenn ich das richtig verstanden habe.
 
E

einauge

Guest
Leider werden in GTA 5 aber auch eine Vielzahl von 13-14jährigen oder noch jünger völlig sinnlos und storyunrelevant jemanden foltern dürfen, bezeichnenderweise ist Trevor einer der Lieblingscharaktere in der jetzigen GTA Welt und in Teil 6 dann vllt. Kinder umfahren, die bisher ja tunlichst nicht exisistieren in Los Santos oder mal jemanden vergewaltigen.
War schon witzig wie wichtig es manchen Zeitgenossen in Skyrim war per Youtube Tricks zu verbreiten wie man bestimmte (leider oft auch Kinder) NPC´s doch töten kann.
Die Frage ist doch Muss man alles dürfen was man machen könnte.
 
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