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Ghost of Yōtei

Ghost of Yotei
Firmen
Sucker Punch Productions, Sony Interactive Entertainment
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Habe nun etwas reingespielt und es fängt verheißungsvoll an. Die Stimmung ist düster und es gibt Kill Bill Vibes. Atsu hat ein Fernglas zum entdecken und auskundschaften von interessanten Locations.
Das Kampfsystem ist jetzt etwas anders und einfacher. Reitet man durch weisse Blumen, bekommt Atsu einen Geschwindigkeitsschub.
Es gibt wieder den Wind vom Touchpad als Orientierungshilfe und man kann auch Schwerter mit der Bewegungssteuerung schmieden.
Die Grafik setzt nochmal einen drauf und geht nun mehr in Richtung Realismus. Kurosawa-Modus ist auch wieder mit dabei.
Im Prolog kann man auf Druck des Touchpad in Atsus Kindheit reisen und aus ihrer Vergangenheit erfahren. Zurück in der Gegenwart habe ich auch gleich einen Bambusstand repariert und dort trainiert. Man konnte auch Steine stapeln, aber nicht so katastrophal wie in Assassin's Creed Valhalla. Bisher finde ich es sehr gut. Sucher Punch hat wieder abgeliefert.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Nach rund fünf Stunden muss ich sagen, dass Ghost of Yotei nochmal eine Schippe zugelegt hat im Vergleich zum Vorgänger. Fast alles wurde nochmal verbessert und perfektioniert, obwohl es sich sehr ähnlich spielt. Was Sucker Punch aber geschafft hat, ist endlich mal eine interessante Open World zu erschaffen, in der sich nichts mehr wie Arbeit anfühlt. Tutorials durch die Zeitreisen am Anfang in die Kindheit von Atsu sind eben Tutorials für verschiedene Spielmechaniken, aber es fühlt sich nicht so an. Man glaubt tatsächlich in die Geschichte eingebunden zu sein.

Durch das Fernglas sind die Erkundungen nun auch interessanter gestaltet. Man kann auf Wachtürme klettern und die Gegend ausspähen. In Gesprächen werden Hinweise zu Missionszielen und den gesuchten Yotei-Sechs aufgedeckt. Das ist alles prima designt und macht neugierig auf neue Entdeckungen.

Was mich zu Beginn etwas verwirrt hat, war das umschalten auf die Waffe mit dem rechten Trigger. Man fragte sich gelegentlich, warum Atsu jetzt nicht da runterklettern möchte. Ach so, Trigger wieder umschalten! Merkwürdige Designentscheidung und etwas gewöhnungsbedürftig, weil man auch Ressourcen mit RT einsammelt. Aber ich habe erst das Katana und den Bogen, das kann sich alles noch ändern und als praktisch erweisen.
Wenigstens hat man jetzt das Kletterseil gleich zu Beginn, das macht die Erkundung abwechslungsreicher.

Der Wolf ist ein prima Begleiter, bzw. ist er eigentlich nur im Kampf eine Hilfe und bleibt sonst im Hintergrund. Einen Fuchsbau, wenn man das so nennen kann, ähnlich wie im Vorgänger hatte ich auch schon, aber das lief dann überraschenderweise völlig anders ab.

Die Kämpfe sind jetzt wie gesagt anders, aber immer noch das Highlight. Man muss es nicht komplett neu erlernen, es erfordert aber genau so viel umdenken, dass es sich erfrischend neu anfühlt. Das ist immer noch Kurosawa-Style und wenn dann beim davonreiten die absolut geniale Musik dazu einsetzt, fühlt man sich mitten im feudalen Japan. Atmosphäre Eins Plus mit Sternchen! Ich freue mich auf das weiterspielen. Es ist wirklich sehr gut geworden. Die Famitsu gab nicht zu unrecht 39 von 40 Punkten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 8054

Guest
Da je für deine Eindrücke.

Ich werde es irgendwann nachholen. Nächste Woche ist erst Mal Battlefield würde das Spiel bis dahin nicht zu Ende schaffen 😅
 
G

Gelöschtes Mitglied 8054

Guest
Bin jetzt doch schwach geworden.Läd gerade runter.

Bin sehr gespannt man liest ja nur gutes über das Spiel
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Was mich zu Beginn etwas verwirrt hat, war das umschalten auf die Waffe mit dem rechten Trigger. Man fragte sich gelegentlich, warum Atsu jetzt nicht da runterklettern möchte. Ach so, Trigger wieder umschalten! Merkwürdige Designentscheidung und etwas gewöhnungsbedürftig, weil man auch Ressourcen mit RT einsammelt.
Muss mich mal korrigieren: Die Steuerung ist wie bei Ghost of Tsushima. Ich hatte versehentlich etwas bei der Barrierefreiheit verstellt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 8054

Guest
Habe bis jetzt leider nicht viel spielen können. Nur den Prolog und kurz Mal umsehen.
Was ich bin jetzt gesehen habe sieht aber sehr vielversprechend aus.

Aber wie es immer im Leben so ist kurz nachdem ich gestern angefangen habe bekommt Tochter hohes Fieber. Jetzt geht sie erst Mal vor
 

BloodyShinobi

Altenpfleger
Paar Tage vorher noch den AC Shadows DLC durchgespielt, Open World kann Ubi.
AC mit seinen Tempel und terrassenförmigen Reisfelder bis hin zu den weitläufigen Ausblick auf seine Wälder, Meere, Berge und Burgen. Die lebendigen Dörfer und Straßen mach Shadows extrem hübsch. Überall gibt es was zu entdecken, die Open World macht einfach Spaß.
Da kann Yotei nicht mithalten. Die Welt von Yotei ist dagegen sehr leer und eintönig. Yotei ist ein schönes Spiel, spiel auf der Pro, aber etwas mehr leben und Abwechslung hätte dem Spiel gutgetan. Dafür punktet Yotei mit der Story, Kampfsystem und Inszenierung.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Ich empfinde es gerade als großen Vorteil gegenüber AC Shadows, dass man über so weite Felder und Graslandschaften reiten kann. Shadows war mir schon fast zu wild und zugewachsen. So weite leere Flächen wie in Yotei gab es dort fast nie, das fehlte mir sogar richtig. Ein Vergleich ist schwierig, wie ich finde. Beide Games unterscheiden sich in vielen Dingen, machen aber beide auch viel Spaß.
Ich bin jetzt in der Ishikari Ebene unterwegs, da ist bspw. alles felsig und dicht bewaldet und interessante Orte liegen viel näher beieinander. Das ist dann Shadows wieder sehr ähnlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

BloodyShinobi

Altenpfleger
Ich empfinde es gerade als großen Vorteil gegenüber AC Shadows, dass man über so weite Felder und Graslandschaften reiten kann.
Geht mir genauso, in AC musste ich jedes mal fluchen, weil ich keine Abkürzung durch den Wald nehmen konnte.
Dafür sind abseits der Felder und Graslandschaft in Yotei die Dörfer halt langweilig. Selbst die Lager und Häuser sind Detailarm. Sieht alles gleich aus. In den Zelten, Häusern stehen paar Kisten und Waffenständer, das wars. Das macht AC viel besser. Dieser immersive Effekt, wenn ich in AC durch ein Dorf oder Stadt reite, eine Burg oder Tempel betrete, mit all den vielen kleinen Details, das vermisse ich in Yotei.
Hätte ich nicht zuvor AC gespielt, würde mir das wahrscheinlich gar nicht so auffallen.
Trotz allem hab ich Spass mit Yotei, beide Spiele haben ihre Schwächen und Stärken.
 
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