Erst mal vielen Dank an die Fahrer aus L1, dass die uns überhaupt so freundlich aufgenommen haben

immerhin wurden wir ja als angestammte Lobby B Fahrer dahin abgeschoben und haben uns ja in der Vergangenheit den ein oder anderen Seitenhieb auf L1 erlaubt.
Meine Erwartungen fürs Rennen waren gleich 0, insofern war ich aufs Schlimmste vorbereitet.
Das Qaulifying hat mir dann fast die Katze vom Fox versaut. Ich konnt mir grad noch rechtzeitig die Lachtränen trocknen und eine einigermaßen vernünftige Runde fahren. Von perfekt war das aber gaaanz weit entfernt. Als die ersten Zeiten durchgegeben wurden, war klar, dass das nur für die hinteren Ränge reicht. Dank eines Patzers vom Pierre reichte es immerhin ganz knapp für den vorletzten Startplatz.
Im Sprint bin ich dann nach turbulenter Anfangsphase gleich mit dem Doc in Runde 2 in die Box zum Pflichtsopp und den Rest dann durchgefahren. Dank einiger Fehler vom Pierre konnte ich mich mit vorläufiger persönlicher Bestzeit (endlich ne 1:27,xxx

) auf den vorletzten Platz retten.
Damit gings dann im Hauptrennen als 2. los und ich hatte mir noch gar keine rechten Gedanken um die Strategie gemacht. Pierre und ich hatten wohl den gleichen Gedanken: den ersten Stint so lange fahren, wie möglich, um einigermaßen vorn zu bleiben. Schließlich muss man die Zeit an der Spitze von L1 genießen, kommt ja net allzu oft vor
Daher hab ich dann auch erst in Runde 10/11 gestoppt und in Runde 15/16 gleich den zweiten Stopp angeschlossen. Das erwies sich als guter Griff, denn dadurch dass der Joachim früher gestoppt hatte, waren seine Reifen schon sehr beansprucht und er hatte doch arg mit dem Auto zu kämpfen und ich kam immer näher. Eine weitere Begegnung der 3. Art im Kreisel mit dem Intruder-Fox (die erste kostete ja leider dem Thomas das Rennen) und einige Fehler in Folge der Foxschen Treibjagd auf mich, sorgten dafür, dass der Joachim doch noch beruhigt seinen Platz ins Ziel retten konnte.
Dennoch war das Fahren in L1, wie schon vermutet, für die Rundenzeiten ein wahrer Segen. So konnte ich doch nach dem ersten Boxenstopp im Windschatten vom Kurt tatsächlich eine nie für möglich gehaltene 1:26,xxx fahren.
Nicht Letzter geworden und die persönliche Bestzeit um mehrere Sekunden verbessert, was will man mehr. Ein gelungener Abschluss der Zonda Saison, welche mir persönlich mal wieder sauviel Spaß gemacht hat. Lag wohl an den, im Gegensatz zum Golf-Cup, doch sehr guten Ergebnissen
Leider gab es aber auch einen Wehrmutstropfen, denn der Nic wurde ein Opfer der Technik und flog im Hauptrennen in Führung liegend raus. Sehr schade, sowas ist immer sehr ärgerlich und ich hoffe das hat keinen allzugroßen Impact auf die Meisterschaftswertung.
Ansonsten wie immer...Fox...ohne Worte


ich freu mich schon auf das Oval und viele weitere Rennen demnächst bei Race Pro
