StephanKo
Kaffeefahrtpendler
Das was Voyaman sagte hatte ich gestern ebenfalls; spiele auch auf einer One X, es liegt wohl aber wohl an den Servern, wo ich gestern auch einen Disconnect hatte. Ansonsten lief es, bis auf die Ruckler, ohne Probleme. Ich denke mal das wird Bethesda aber noch in den Griff bekommen.
Ich habe, bis auf den kurzen Disconnect, dann gestern auch die kompletten 2 Stunden wahrgenommen. In der ersten Stunde habe ich ein wenig die erste kleinere Ortschaft erkundet und mich in der zweiten dann ein wenig ans Erkunden und Bauen gemacht. Ein paar kleinere weitere Erkenntnisse konnte man auf jeden Fall mitnehmen.
Da wäre zum Beispiel das Aufleveln: Es folgt in den Grundzügen dem S.P.E.C.I.A.L System der Vorgänger. Steigt man eine Stufe auf, erhält man einen Punkt den man auf eines der Attribute setzen kann. Soweit so gut. Die Fähigkeiten selbst erhält man aber über Kartensets. Bei jedem Aufstieg erhaltet ihr ein Pack mit 5 Zufallskarten, von denen ihr eine auswählen dürft. Dadurch bekommt ihr Boni wie bsp. mehr Tragekapazität, etc.; ähnlich wie in Fallout 4. Habt ihr dann beispielsweise 2 Attribute auf Stärke gesetzt könnt ihr dann auch zwei Karten darauf platzieren. Das ist ein interessantes System, hat aber halt auch den Glücksfaktor; ist nichts passendes dabei heißt es bis zum nächsten Leveln warten.
Das Kampfsystem, welches so eine Art Pseudo V.A.T.S. bietet, dient hauptsächlich dazu einen Gegner zu markieren und zu sehen wie gut man ihn treffen wird. Die Gegner bewegen sich auch da in Realzeit, ich finde die Lösung aber nicht schlecht.
Kommen wir zu den Missionen: Ihr folgt im Endeffekt (zumindest bis jetzt) einer Questline, aus der sich dann mehrere weitere ergeben. Präsentiert wird das hauptsächlich durch Sprachnotizen. Momentan ist das hauptsächlich auf dem Prinzip "geh von A nach B" gesetzt, wirkliche Ansprechpartner im Sinne von NPCs habt ihr nicht..zumindest sind mir bisher noch keine Überlebenden über den Weg gelaufen
Hier hoffe ich da kommt noch was von Bethesda; die Sprachnachrichten der Leute sind durchaus nett gemacht und auch interessant um Einblicke zu gewähren; aber es fehlen Dogmeat (welcher nicht vorgesehen war, aufgrund von Protesten überlegt man aber bei Bethesda wie man ihn ggf. einbauen kann) und Co.; allerdings hab ich ja auch erst 3 Std. gespielt, daher weiß ich nicht was da noch kommt.
Kommen wir zu den Multiplayer Sachen: Bis zu Level 5 habt ihr quasi Welpenschutz vor anderen Mitspielern, danach müsst ihr mit Angriffen von diesen rechnen; auch Teambildungen sind möglich. In den drei Stunden (bin jetzt auf Level 6) haben die Mitspieler auf meinem Server aber von beidem nicht Gebrauch gemacht. In gewissen Zonen respawnt nach kurzer Zeit (ähnlich wie bei FF XIV) eine Aufgabe, die ihr zusammen angehen könnt; in dem Fall war es einige verrückte Farmroboter zu deaktivieren. Seit ihr zu der Zeit in diesem Gebiet (bis zum Ablauf der zeitbasierten Aufgaben), bekommt ihr auch einen Teil der Belohnung ab. Das kann bsp. aufgekochtes Wasser oder Rohstoffe sein. Diese zeit- und ortbasierten Aufgaben waren zumindest gestern nach recht kurzer Zeit wieder respawnt.
Nachdem ich die erste Stunde also hauptsächlich bei den Missionen in der Stadt verbracht habe, gings dann ans Erkunden und Ausbauen des eigenen Lagers. Das Erkunden ist ja mindestens seit Teil 3 eine große Stärke des Franchises..und in diesem Punkt tut sich Fallout 76 keinen Abstrich. Auch diesemal lohnt sich das Besuchen der Open-World wieder, überall finden sich interessante Dinge. Die Grafikengine ist im Endeffekt zwar "nur" eine erweiterte Version von Fallout 4, durch das farblich schön in Szene gesetze West-Virginia kommt aber dennoch die passende Stimmung zum erkunden auf. West-Virginia ist natürlich nicht Boston; zumindest in der aktuellen Karte habt ihr viele Wälder und eher kleinere Ortschaften zu erkunden. Das Szenario kommt aber gut rüber.
Stirbt man dann während der Erkundung, kann man sich seinen Respawnpunkt recht frei auswählen. Man verliert keinen Fortschritt, nur die Sachen die man dabei hat, die muss man sich dann wieder holen. Als Gegner sind mir neben den Verbrannten und diesen kleinen Robotern auch typische Bekannte der Falloutfamilie wie Mirelurks, Maulwurfsratten, wilde Hunde und natürlich (helm tragende) Mutanten über den Weg gelaufen
Nebenbei muss man auch regelmäßig auf sein Essen und trinken achten. Das stellt bisher kein großes Problem dar, zumindest die Stanardpflanzen und Ressourcen sowie entsprechende Kochstellen sind keine Mangelware.
Womit wir auch schon beim Craften wären. Standardgemäß könnt ihr schon einige Rezepte, den Rest müsst ihr erstmal suchen um ihn herzustellen. Das gilt im besonderen auch für das Erbauen des Lagers. Wer jetzt denkt ich bau einfach mal drauf los, der wird schnell feststellen dass dies selbst mit genügend Ressourcen gar nicht so einfach ist; denn für die meisten Sachen braucht ihr erstmal entsprechende Baupläne; die findet ihr einerseits, andererseits sind sie auch bei gewissen Herstellern zu kaufen. Aber auch nicht gerade zu - zumindest anfangs - groß zu leistenden Beträgen.
Das Lager selbst könnt ihr eigentlich überall in der freien Natur erbauen, Städte und Ortschaften ausgenommen. Da dies die anderen Mitspieler auch können, sollte der Platz gut gewählt sein, denn deren Lager sind auf der Karte auch im Bau zu sehen. Da bin ich mal gespannt ab wann es dort Grabenkriege um die besten Plätze geben wird.
Habt ihr euch entschieden euer Lager doch woanders aufzubauen, so ist das ohne größere Problem für einen sehr kleinen Geldbetrag möglich; ihr behaltet die Rohstoffe, das Lager selbst muss dann aber natürlich wieder komplett neu aufgebaut werden. Das Herstellen und auseinander nehmen der Waffen etc. ist fast genauso wie in Fallout 4, natürlich um viele Gegenstände erweitert. Aber vom Prinzip her geht das in die gleiche Richtung.
Womit wir zu meinem nächsten Fazit kommen: Nach drei Stunden bemerkt man bei Fallout 76 dann schon eine etwas stärkere Anbindung zum Multiplayer. Man kann es weiterhin auch problemlos im Einzelspielermodus spielen, aber die Teamaufträge bringen natürlich auch einiges an Ressourcen und XP. Bisher hatte ich keine negativen Erfahrungen mit den anderen Mitspielern, was aber auch daran liegt das momentan jeder mal schaut was es zu entdecken gibt und was überhaupt so machbar ist. Da ich bisher mit Multiplayerspielen wenig Kontaktpunkte hatte, kann ich auch nicht einschätzen in wie weit diese teambasierten Dinge gut oder schlecht umgesetzt wurden; was ich so von den ersten Feedbacks gelesen habe lässt aber wohl durchaus auf eine positive Aufnahme der Spieler schließen.
Die technischen Probleme lass ich mal außen vor. Es gab da einige Ruckler bei mir, auch einen Zwangsdisconnect, weil die Verbindung unterbrochen wurde. Aber das dürfte in einer B.E.T.A dieser Art normal sein.
Ich - als typischer Fallout Einzelspieler - lege momentan hauptsächlich Interesse daran, was mir das Spiel denn als Singleplayer bieten kann. Und da bin ich - auf Dauer - noch etwas unschlüssig. Mir fehlen da aktuell noch Ansätze interessanter Missionen und Charaktere. Meist war das bisher "geh da und dahin, sammel die Probe und die", garniert mit einigen (interessanten) Sprachnachrichten die ein wenig mehr darauf eingehen wie die Leute dachten als der Fallout Wirklichkeit wurde; die natürlich jetzt aber halt auch alle entweder Verbrannte..oder einfach tot sind.
Andererseits ist da dieser typische "Lasst mich raus, ich will endlich die Welt erkunden und was aufbauen" Faktor; das ist Bethesda auch in Fallout 76 wieder gelungen und es motiviert halt ungemein. Hier stellt sich nur die Frage in wie fern das Aufbauen später von anderen Spielern zerstört werden kann; zumindest bis private Server on sind.
Nichtsdesto trotz bin ich auch als Einzelspieler immer noch angetan von dem Spiel. Bethesda versucht hier bestmöglichst einen Kompromiss hinzubekommen um es den meisten recht zu machen und besinnt sich in vielen Punkten auf die Stärken der Reihe.
Ich werde mal am Ball bleiben
Ich habe, bis auf den kurzen Disconnect, dann gestern auch die kompletten 2 Stunden wahrgenommen. In der ersten Stunde habe ich ein wenig die erste kleinere Ortschaft erkundet und mich in der zweiten dann ein wenig ans Erkunden und Bauen gemacht. Ein paar kleinere weitere Erkenntnisse konnte man auf jeden Fall mitnehmen.
Da wäre zum Beispiel das Aufleveln: Es folgt in den Grundzügen dem S.P.E.C.I.A.L System der Vorgänger. Steigt man eine Stufe auf, erhält man einen Punkt den man auf eines der Attribute setzen kann. Soweit so gut. Die Fähigkeiten selbst erhält man aber über Kartensets. Bei jedem Aufstieg erhaltet ihr ein Pack mit 5 Zufallskarten, von denen ihr eine auswählen dürft. Dadurch bekommt ihr Boni wie bsp. mehr Tragekapazität, etc.; ähnlich wie in Fallout 4. Habt ihr dann beispielsweise 2 Attribute auf Stärke gesetzt könnt ihr dann auch zwei Karten darauf platzieren. Das ist ein interessantes System, hat aber halt auch den Glücksfaktor; ist nichts passendes dabei heißt es bis zum nächsten Leveln warten.
Das Kampfsystem, welches so eine Art Pseudo V.A.T.S. bietet, dient hauptsächlich dazu einen Gegner zu markieren und zu sehen wie gut man ihn treffen wird. Die Gegner bewegen sich auch da in Realzeit, ich finde die Lösung aber nicht schlecht.
Kommen wir zu den Missionen: Ihr folgt im Endeffekt (zumindest bis jetzt) einer Questline, aus der sich dann mehrere weitere ergeben. Präsentiert wird das hauptsächlich durch Sprachnotizen. Momentan ist das hauptsächlich auf dem Prinzip "geh von A nach B" gesetzt, wirkliche Ansprechpartner im Sinne von NPCs habt ihr nicht..zumindest sind mir bisher noch keine Überlebenden über den Weg gelaufen
Kommen wir zu den Multiplayer Sachen: Bis zu Level 5 habt ihr quasi Welpenschutz vor anderen Mitspielern, danach müsst ihr mit Angriffen von diesen rechnen; auch Teambildungen sind möglich. In den drei Stunden (bin jetzt auf Level 6) haben die Mitspieler auf meinem Server aber von beidem nicht Gebrauch gemacht. In gewissen Zonen respawnt nach kurzer Zeit (ähnlich wie bei FF XIV) eine Aufgabe, die ihr zusammen angehen könnt; in dem Fall war es einige verrückte Farmroboter zu deaktivieren. Seit ihr zu der Zeit in diesem Gebiet (bis zum Ablauf der zeitbasierten Aufgaben), bekommt ihr auch einen Teil der Belohnung ab. Das kann bsp. aufgekochtes Wasser oder Rohstoffe sein. Diese zeit- und ortbasierten Aufgaben waren zumindest gestern nach recht kurzer Zeit wieder respawnt.
Nachdem ich die erste Stunde also hauptsächlich bei den Missionen in der Stadt verbracht habe, gings dann ans Erkunden und Ausbauen des eigenen Lagers. Das Erkunden ist ja mindestens seit Teil 3 eine große Stärke des Franchises..und in diesem Punkt tut sich Fallout 76 keinen Abstrich. Auch diesemal lohnt sich das Besuchen der Open-World wieder, überall finden sich interessante Dinge. Die Grafikengine ist im Endeffekt zwar "nur" eine erweiterte Version von Fallout 4, durch das farblich schön in Szene gesetze West-Virginia kommt aber dennoch die passende Stimmung zum erkunden auf. West-Virginia ist natürlich nicht Boston; zumindest in der aktuellen Karte habt ihr viele Wälder und eher kleinere Ortschaften zu erkunden. Das Szenario kommt aber gut rüber.
Stirbt man dann während der Erkundung, kann man sich seinen Respawnpunkt recht frei auswählen. Man verliert keinen Fortschritt, nur die Sachen die man dabei hat, die muss man sich dann wieder holen. Als Gegner sind mir neben den Verbrannten und diesen kleinen Robotern auch typische Bekannte der Falloutfamilie wie Mirelurks, Maulwurfsratten, wilde Hunde und natürlich (helm tragende) Mutanten über den Weg gelaufen
Nebenbei muss man auch regelmäßig auf sein Essen und trinken achten. Das stellt bisher kein großes Problem dar, zumindest die Stanardpflanzen und Ressourcen sowie entsprechende Kochstellen sind keine Mangelware.
Womit wir auch schon beim Craften wären. Standardgemäß könnt ihr schon einige Rezepte, den Rest müsst ihr erstmal suchen um ihn herzustellen. Das gilt im besonderen auch für das Erbauen des Lagers. Wer jetzt denkt ich bau einfach mal drauf los, der wird schnell feststellen dass dies selbst mit genügend Ressourcen gar nicht so einfach ist; denn für die meisten Sachen braucht ihr erstmal entsprechende Baupläne; die findet ihr einerseits, andererseits sind sie auch bei gewissen Herstellern zu kaufen. Aber auch nicht gerade zu - zumindest anfangs - groß zu leistenden Beträgen.
Das Lager selbst könnt ihr eigentlich überall in der freien Natur erbauen, Städte und Ortschaften ausgenommen. Da dies die anderen Mitspieler auch können, sollte der Platz gut gewählt sein, denn deren Lager sind auf der Karte auch im Bau zu sehen. Da bin ich mal gespannt ab wann es dort Grabenkriege um die besten Plätze geben wird.
Habt ihr euch entschieden euer Lager doch woanders aufzubauen, so ist das ohne größere Problem für einen sehr kleinen Geldbetrag möglich; ihr behaltet die Rohstoffe, das Lager selbst muss dann aber natürlich wieder komplett neu aufgebaut werden. Das Herstellen und auseinander nehmen der Waffen etc. ist fast genauso wie in Fallout 4, natürlich um viele Gegenstände erweitert. Aber vom Prinzip her geht das in die gleiche Richtung.
Womit wir zu meinem nächsten Fazit kommen: Nach drei Stunden bemerkt man bei Fallout 76 dann schon eine etwas stärkere Anbindung zum Multiplayer. Man kann es weiterhin auch problemlos im Einzelspielermodus spielen, aber die Teamaufträge bringen natürlich auch einiges an Ressourcen und XP. Bisher hatte ich keine negativen Erfahrungen mit den anderen Mitspielern, was aber auch daran liegt das momentan jeder mal schaut was es zu entdecken gibt und was überhaupt so machbar ist. Da ich bisher mit Multiplayerspielen wenig Kontaktpunkte hatte, kann ich auch nicht einschätzen in wie weit diese teambasierten Dinge gut oder schlecht umgesetzt wurden; was ich so von den ersten Feedbacks gelesen habe lässt aber wohl durchaus auf eine positive Aufnahme der Spieler schließen.
Die technischen Probleme lass ich mal außen vor. Es gab da einige Ruckler bei mir, auch einen Zwangsdisconnect, weil die Verbindung unterbrochen wurde. Aber das dürfte in einer B.E.T.A dieser Art normal sein.
Ich - als typischer Fallout Einzelspieler - lege momentan hauptsächlich Interesse daran, was mir das Spiel denn als Singleplayer bieten kann. Und da bin ich - auf Dauer - noch etwas unschlüssig. Mir fehlen da aktuell noch Ansätze interessanter Missionen und Charaktere. Meist war das bisher "geh da und dahin, sammel die Probe und die", garniert mit einigen (interessanten) Sprachnachrichten die ein wenig mehr darauf eingehen wie die Leute dachten als der Fallout Wirklichkeit wurde; die natürlich jetzt aber halt auch alle entweder Verbrannte..oder einfach tot sind.
Andererseits ist da dieser typische "Lasst mich raus, ich will endlich die Welt erkunden und was aufbauen" Faktor; das ist Bethesda auch in Fallout 76 wieder gelungen und es motiviert halt ungemein. Hier stellt sich nur die Frage in wie fern das Aufbauen später von anderen Spielern zerstört werden kann; zumindest bis private Server on sind.
Nichtsdesto trotz bin ich auch als Einzelspieler immer noch angetan von dem Spiel. Bethesda versucht hier bestmöglichst einen Kompromiss hinzubekommen um es den meisten recht zu machen und besinnt sich in vielen Punkten auf die Stärken der Reihe.
Ich werde mal am Ball bleiben