Ich kann eigentlich nicht direkt sagen, dass auf meinem Laptop (der alte Laptop ist wieder ein anderes Thema) irgendwas nicht läuft (das Scroll-Problem lies sich ja zum Glück einfach lösen und lag auch nicht an Linux), aber irgendwie läuft alles unbefriedigend, dass mir immer nach kurzer Zeit die Lust vergeht und ich doch wieder auf Win wechsel;
bootet zu langsam; ok, erst dachte ich mir, was sind schon 30 Sekunden, unter Win XP auf einem ganz alten Rechner dauerte es fast drei Minuten (!) insgesamt, bis der Rechner hochgefahren war und vernünftig lief, aber heutzutage ist man einfach schnelleres gewohnt. Würde nicht so schwer wiegen, wenn der Ruhemodus dafür schneller wäre, aber suspend2disc ist fast genauso langsam und suspend2RAM kann natürlich bei Stromausfall zu Datenverlust führen, einen Hybrid-Modus aus beiden wie bei Win, welcher schnell und sicher ist, scheint es leider nicht zu geben. Edit: Werd später mal "systemctl hybrid-sleep" (schon wieder so ein dämlicher Terminal-Befehl, grummel :> ) ausprobieren, vielleicht löst das ja schon das "Problem" (sofern ich das ganze noch in ein Skript packen kann).
viel schlimmer, wirklich nervig; der Benutzerwechsel dauert ewig (ca. 20 Sekunden). Da man als "Admin" zwar für Linux-kritische Änderungen schon sein Passwort eingeben muss, aber freien Zugriff auf die Windows-Partitionen hat, bin ich meist als Nutzer mit eingeschränkten Rechten unterwegs, wobei man aber wiederum viele Änderungen nicht vornehmen kann (übrigens ohne dass deswegen ein Hinweis aufploppt, es passiert ggf. einfach nichts), auch nicht unter Eingabe des Passwortes eines Superusers (ausgenommen über das Terminal), weswegen ich doch ständig zw. beiden Konten hin- und herwechseln muss. Klar, hätte ich keine Dualboot-Installation, gäbe es das Problem nicht und ich wäre einfach immer als Superuser unterwegs, aber die habe ich nun mal.
begrenzt intuitiv; klar, Programme nutzen geht natürlich prima, praktisch kein Unterschied zu Win, mit dem großen Vorteil, dass schon vieles wichtiges vorinstalliert ist und Updates usw. zentral verwaltet werden (dafür habe ich z.B. unter Win auch ein Programm installiert, was aber nicht alles überwacht und zudem nicht ganz so reibungslos funktioniert), aber wenn es mal ewas tieferschürfendes sein soll ist imho wesentlich mehr rumprobieren bzw. -suchen gefragt. Ich habe nie wegen Win-Problemen in Foren nachgefragt - zu der anfänglichen Zeit war Internet ja sowieso noch kaum ein Thema -, keine Zeitschriften geschweige denn gar Fachliteratur gekauft (was jeglichen finanziellen Vorteil ja sowieso schnell zunichte macht) und auch zu XP-Zeiten, so blöd dass auch teilweise war, sehr selten überhaupt mal ein Problem gegooglet bzw. in 3 Jahren Win 7 genau einmal einen Fehler - Rechtsklick und/oder ein bisschen rumprobieren bringt einen auch so fast immer weiter und es ist so idiotensicher, dass man schon sehr dämlich anstellen muss, um sich ewas zu zerschießen - ohne deswegen die eigene Freiheit einzuschränken. Bei Mint hatte ich das bereits am ersten Tag geschafft, zweimal.

Bloß weil ich vielleicht etwas leicht Idiotisches bzw. von der Norm abweichendes erreichen wollte. Und bei allem möglichem tiefergehenden kommt man nur mit Terminal-Befehlen weiter - Terminal-Befehle sind optional eine schöne Sache, es sollte aber auch ohne gehen, schließlich muss man die wissen, also ergooglen oder sonstwo hernehmen. Manche dieser Sachen lassen sich zwar auch ohne Terminal nutzen, sind dann aber so versteckt, dass selbst Leute, die sich mit Linux ganz gut auskennen, davon teilweise überrascht sind (solche Fälle hatten wir ja hier auch schon). Kurz gesagt, Win war für mich - so viele Macken zumindest ältere Versionen auch teilweise hatten - immer Learning by doing, Mint ist für mich, wenn man mehr machen möchte als nur lesen, schreiben, mailen, browsen usw., eher Learning by Googling/Rumfraging - das ist überhaupt nicht meins und von einem "es läuft alles" für mich auch weit entfernt.