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Der Linux Umsteiger Thread !

Trikkes

Foren-Spinne
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Nun diese Probleme hab ich ja nicht; denn ich hab kein Dualboot; ist für mich unwichtig. Und ich hab auch keine mehreren Benutzer. Aber jeder so wie er es halt braucht. Obwohl der Sinn sich mir nicht erschließt, wenn du unter Linux unterwegs bist lass einfach die Finger von den Win Ordnern und alles ist gut, so hab ich das über Jahre gehandelt , als ich noch Dual Boot hatte. Aber jeder ist ja anders, soll ja auch so sein und jeder macht es halt anders. Ich für meinen Teil gehe den leichtesten, bequemen Weg.

Früher musste ich dann immer erst den Rechner starten und dann die Kaffeemachine, heut ist das umgekehrt.:fettes Grinsen: Ja, und Programme gibt es on mass, da fehlt mir wirklich nur die Steuererklärung, aber das wird bestimmt auch bald Geschichte sein. Und falls es wirklich mal ein Problem geben sollte, ist wie bei Dir, ich google auch nicht gern, dann frag ich mal die Profis. Die schmeißen mir dann gelangweilt einen Terminalbefehl vor die Füße, den tipp ich ein und gut ist:silly: Kommt aber jetzt auch nicht mehr vor, da ich ja alles was ich brauche an Bord habe und die Kiste ist gut. Ich kann aber auch hartnäckig sein, denn wenn ich was zum Laufen bekommen will, dann geb ich keine Ruhe, das war aber schon seit DOS Zeiten so bei mir. Wie aktuell Amazon Prime Instant Video, war ne lange Recherche, aber das Ergebnis war perfekt, ES LIEF:fettes Grinsen:
 

EdgarFr0g

Kaffeefahrtpendler
Also zum Thema Windows Programme die es unter Linux einfach nicht gibt kann ich nur immer wieder sagen: "VMWare Player" = Virtuelle Maschine. Ich habe hier ein sauber installiertes und registriertes Windows7 unter Linux laufen. Zwischendurch mal Windows updaten lassen, Virenscanner installieren und hin und wieder mal ein Programm benutzen welches für Linux nicht verfügbar ist und fertich :fettes Grinsen:
Wer da mal hilfe/anleitung braucht = mich fragen da helfe ich gern, bei mir läuft es ja. Auch gern per PN, Xbox-Live Party oder sonstiges. Ich finde das super hilfreich :thumbup:
 

Trikkes

Foren-Spinne
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Ich brauch da keine Hilfe, denn so was kommt mir nicht mehr auf den Rechner, auch nicht als Ersatzrad :ugly::fettes Grinsen: Bätsch!!
 

EdgarFr0g

Kaffeefahrtpendler
Ich brauch da keine Hilfe, denn so was kommt mir nicht mehr auf den Rechner, auch nicht als Ersatzrad :ugly::fettes Grinsen: Bätsch!!

Klaro wenn mans net brauch, auch nicht machen, ey.

Aber im Ernst WENN mans braucht, braucht man keine Dualboot-Geschichte sondern die VM ist Dein Freund.

Ach UND man kann in der VM auch mal eben andere Linux Distris testen. Auch kein Thema :thumbup:
 

simple smile

Frührentner
[MENTION=2612]Tarma115[/MENTION] - du bist natürlich auch krass eingestiegen und willst gleich alles rausholen aus dem Ding... ich vermute einfach mal, Windows hast du jahrelang kennengelernt, und peu a peu rausgefunden, wie irgendwas geht (oder war's unter DOS?).
Jedenfalls glaub ich, dass man als windows-sozialisierter User einfach an vieles gewohnt ist, und das soll dann unter Linux auch gehen - und zwar ohne, dass man es nochmal lernen muss. Und das ist halt so ne Sache.

Wenn ich mittlerweile Windows anschmeiße, guck ich ganz schön in die Röhre... dann denk ich immer "hm, unter Linux würd ich jetzt einfach das und das machen, aber wie geht das denn seit Win 7...?" Idiotensicher, ja, aber vieles schien mir auch weniger benutzerfreundlich.

Worauf ich hinauswill: Jedes Betriebssystem hat eigene Lösungswege, und man muss sie lernen. Und dann steht natürlich irgendwann auch ein "Hier kenn ich mich aus" gegen ein "Hier isses tüchtig anders". Perfektes Beispiel ist der Zugriff auf die Win-Partitionen. Da sind die Probleme ja hausgemacht: Du willst, dass die Win-Partitionen eingebunden werden, wo's schon cool ist, dass das überhaupt funktioniert (Windows sieht gar keine Linuxpartitionen), und dann willst du sie zwar sehen, aber keinen Zugriff drauf haben... das ist doch auch ein total wildes Nutzungsszenario. Wenn du mit Linux großgeworden wärst, hättest du ne schöne /home-Partition und würdest dich ärgern, dass dieses komische Windows damit überhaupt nicht arbeiten kann - auch nicht nach 20 Sekunden. :)

Aber ich will mich gar nicht so ins Zeug legen: Wenn's nervt, dass die Sachen die du machen willst unter Linux neues Frickeln erfordern oder komplex sind und unter Windows läuft alles, ist das natürlich ein Pluspunkt für Windows.
 

Tarma115

Rentenbezieher
Und ich hab auch keine mehreren Benutzer. Aber jeder so wie er es halt braucht. Obwohl der Sinn sich mir nicht erschließt, wenn du unter Linux unterwegs bist lass einfach die Finger von den Win Ordnern und alles ist gut, so hab ich das über Jahre gehandelt , als ich noch Dual Boot hatte. Aber jeder ist ja anders, soll ja auch so sein und jeder macht es halt anders. Ich für meinen Teil gehe den leichtesten, bequemen Weg.
Auf den ersten Blick müsste ich mir auch keine Sorgen machen, schließlich lasse ich Windows jedesmal die Win- sowie Daten-Partitionen von der internen SSD auf die interne HDD sichern - was ich übrigens unter Mint auch noch einrichten will - und sichere zudem alle Partitionen der SSD noch ab und zu auf einer externen Platte, aber wenn die Win-Dateien von mir unbemerkt manipuliert werden sollten nützen mir alle Sicherungen dieser Welt nichts. Natürlich ist ein solches Szenario recht unwahrscheinlich, aber solange die Partition (als Superuser) ohne Passworteingabe gemountet werden kann, sicher nicht unmöglich. Die Linux-eigenen Dateien, Einstellungen usw. sind ja als Superuser auch noch durch das Passwort geschützt, warum sollte man bei den Windows-Dateien nachlässiger sein?

Früher musste ich dann immer erst den Rechner starten und dann die Kaffeemachine, heut ist das umgekehrt.:fettes Grinsen:
Kannst Du reichlich 30 Sekunden unterbieten (aus dem Bootmanager raus)? So lange benötigt es bei mir immer, egal mit welchem Mint-Deskop, selbst mit Lubuntu, weswegen ich mich schon fragte, ob das hardcoded sei (was mit Sicherheit Unsinn ist :> ). Viel cooler wäre natürlich, wenn Hybrid Sleep, also suspend2RAM und suspend2disc kombiniert, funktionieren würde, dann wäre auch Mint wirklich schnell bei voller Datensicherheit gestartet. Laut googlen scheint es zumindest unter Ubuntu zu gehen, würde ja heißen, unter Mint vermutlich auch, gefunden habe ich aber nichts direkt, und der Befehl systemctl hybrid-sleep bewirkt bei mir gar nichts, auch in der Energieverwaltung tauchen nur klassisch Ruhezustand und Bereitschaft auf. Noch jemand eine Idee?

Nachtrag: Hey Trikkes, zu einer alten Frage von dir; ich schreib das ganze grad unter Mint und mir ist aufgefallen, während es nach dem Start für eine Weile (keine Ahnung, wie lang, nicht darauf geachtet) noch in der Taskleiste angezeigt hat, dass Mint aktuell sei, wird mittlerweile das Symbol für neue Updates angezeigt - der Bug scheint also beseitigt zu sein.

@Tarma115 - du bist natürlich auch krass eingestiegen und willst gleich alles rausholen aus dem Ding... ich vermute einfach mal, Windows hast du jahrelang kennengelernt, und peu a peu rausgefunden, wie irgendwas geht (oder war's unter DOS?). [...] Jedenfalls glaub ich, dass man als windows-sozialisierter User einfach an vieles gewohnt ist, und das soll dann unter Linux auch gehen - und zwar ohne, dass man es nochmal lernen muss. Und das ist halt so ne Sache.
Da hast Du natürlich recht, das wird mit Sicherheit so sein, ich hatte das ja auch selbst schon mal angesprochen. Wobei ich das auch leicht einschränken muss; vor XP habe ich Rechner tatsächlich nur sehr selten genutzt (als Kind ein wenig Win95, das war's dann auch schon), selbst XP lief bei mir immer auf alten, langsamen und teilweise abartig lauten Kisten, weswegen mir die Nutzung schon keinen "Spaß" machte und ich sie überwiegend auf Standardsachen beschränkte. Etwas ausführlicher mit der Materie beschäftige ich mich eigentlich erst seit dem Wechsel auf ein neues Notebook und Win7 anno 2011...

Perfektes Beispiel ist der Zugriff auf die Win-Partitionen. Da sind die Probleme ja hausgemacht: Du willst, dass die Win-Partitionen eingebunden werden, wo's schon cool ist, dass das überhaupt funktioniert (Windows sieht gar keine Linuxpartitionen), und dann willst du sie zwar sehen, aber keinen Zugriff drauf haben... das ist doch auch ein total wildes Nutzungsszenario.
Auf die Windows-Partition will ich unter Linux am besten gar keinen (oder nur per Passwort, mir egal wie rum) Zugriff haben, sie von mir aus auch gar nicht sehen. Genau das hatte ich ja am Anfang versucht einzurichten, aber so weit ich mich erinnere, kam ich am Ende weder mit Googlen noch mit eurer Hilfe weiter sondern hatte nur ein totales Kauderwelsch angerichtet :D und daher entschieden, im Alltag lieber ein Profil mit eingeschränken Rechten zu nutzen, was aber auf Grund seiner Einschränkungen total nervt. Edit: Cool, 5 Uhr und ich bin nach gefühlt 5 Minuten Schlaf schon wieder wach, obwohl ich heute eigentlich erst in 2 Stunden raus müsste. :> Aber ich hab die Gelegenheit genutzt und mal nachgeschaut, was damals geschrieben wurde; es gab damals schon eine Lösung (ganz unten, Punkt 4). Vielleicht nicht gerade sauber, aber wenn es denn funktioniert...; besser als ständig die Benutzerprofile wechseln zu müssen ist es allemal. Oh Mann und ich gurk seit Monaten so rum und beschwer mich auch noch. Mann, bin ich vielleicht bescheuert. :hirni: Und das stelle ich schon mindestens zum zweiten mal in diesem Thread fest.

Wenn du mit Linux großgeworden wärst, hättest du ne schöne /home-Partition und würdest dich ärgern, dass dieses komische Windows damit überhaupt nicht arbeiten kann - auch nicht nach 20 Sekunden. :)
Hm, ist Windows denn da so anders? Bibliotheken, also das Gegenstück zu Orten, lassen sich ja nun ganz einfach auf andere Partitionen verschieben, bei persönlichen Einstellungen von Windows selbst, Programmen usw. bin ich mir zugegebenermaßen nicht sicher, werde das demnächst mal testen...
 
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Trikkes

Foren-Spinne
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Ja, Linux von 0 auf 100 kann keiner, ich lerne heute noch immer mehr dazu; und das ist auch gut so. Das schöne ist ja man wird ja nicht gezwungen und kann sofort arbeiten mit dem System, aber schnell mal in WIKIs oder in einer guten Zeitschrift was aufgeschnappt und das auszuprobieren macht schon mächtig Spaß. Ich in immer wieder erstaunt, wie mächtig manchmal ein einziger Befehl ist, um alles auf den Kopf zu stellen, WOW!!!

Thema Win - Platte:

Das lasse ich mir aber jetzt mal auf der Zunge zergehen Tarma. Du fuchtelst monatelang mit Benutzer/Benutzerrechten rum, meine damalige Lösung diverse Platten einfach nicht zu mounten war dir wohl zu einfach:fettes Grinsen::loool: Gut, in älteren Distris gab es das automatische Mounten nicht, und man hatte diese Probleme nicht; heute hängt man einfach aus und stellt das automatische Mounten ab, fertig ist die Kiste. Aber gut, das hast du ja jetzt erst mal zu deiner Zufriedenheit gemeistert.

Thema Boot:

Immer wieder köstlich, wie um Sekunden gerungen wird, bei mir ist das Problem wirklich nur die Kaffeemachine, das dauert so 8 Minuten, da fallen die 40 Sekunden für den Bootvorgang gar nicht ins Gewicht. Vergeudete Zeit , sich darüber Gedanken zu machen.

Meine Update Frage:

Danke für den Hinweis zu den Updates, ich boote ja mittlerweile auch Mint 17 und hab das gerade mal versucht. Erst das Ausrufezeichen in der Leiste, dann Vollupdate über Terminal. Wenige Minuten später dann das grüne Häkchen, funzt also bestens. :top:

Auch schon dutzende mal erwähnt, ja Win ist anders als Linux. Aber das wäre jetzt zu Umfangreich alles im Detail zu erklären, alleine für die Architektur könnte man Abende füllen.
Wenn du ein installiertes Programm oder Spiel unter Win auf eine andere Platte verschiebst, hagelt es "Fatal Errors" ohne Ende, den Versuch würde ich unterlassen, das war schon unter W95 so.

Ansonsten weiterhin viel Spaß beim Entdecken von Neuland! Ich finde immer wieder mal was:victory:
 

Trikkes

Foren-Spinne
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Zwar etwas OT, aber soll auch mal erwähnt werden, das MS natürlich immer mal wieder aus dem Linux Universum abkupfert.

Jüngstes Beispiel aus Windows 10.

Nur das Wort "Komandozeile" hört sich irgendwie Retro an.:fettes Grinsen:
 

Tarma115

Rentenbezieher
Das lasse ich mir aber jetzt mal auf der Zunge zergehen Tarma. Du fuchtelst monatelang mit Benutzer/Benutzerrechten rum
Naja, was heißt rumfuchteln, ich hab mich halt immer als User mit eingeschränkten Rechten angemeldet, weil es die sauberste Lösung zu sein schien - da der dermaßen eingeschränkt ist, nervte es aber gewaltig.
meine damalige Lösung diverse Platten einfach nicht zu mounten war dir wohl zu einfach:fettes Grinsen::loool: Gut, in älteren Distris gab es das automatische Mounten nicht, und man hatte diese Probleme nicht; heute hängt man einfach aus und stellt das automatische Mounten ab, fertig ist die Kiste.
Genau das klappte aber nicht, denn man kann als Superuser die Partition ja schließlich ohne Passworteinsatz problemlos wieder einhängen, selbst wenn man die Option "Zusätzliche Authentifizierung nötig" aktiviert hat. Erst der zusätzliche Eintrag "user" verhindert das Einhängen (dann allerdings komplett, aber das ist mir ja durchaus recht), darauf muss man aber erstmal kommen (bin ich ja damals auch nur durch Ausprobieren) und diese Kombi erschien mir wohl so unsauber gelöst, dass ich stattdessen auf ein anderes Benutzerprofil gewechselt und sie vergessen hatte. :hirni:

Immer wieder köstlich, wie um Sekunden gerungen wird, bei mir ist das Problem wirklich nur die Kaffeemachine, das dauert so 8 Minuten, da fallen die 40 Sekunden für den Bootvorgang gar nicht ins Gewicht. Vergeudete Zeit , sich darüber Gedanken zu machen.
Ich nutze allgemein fast gar nicht mehr das klassische Hochfahren (außer natürlich beim Wechsel zw. Win und Linux oder der Rechner soll tagelang nicht genutzt werden) sondern stattdessen praktisch nur noch den Hybrid-Sleep-Modus, Deckel geschlossen und fertig, Deckel geöffnet und es ist praktisch sofort alles da, an manchen Tagen xmal, weil mal wieder ein Anruf kommt, dass ich das und das nachschauen soll oder ich in der Hochschule da mal eben was für 3 Minuten checke und gleich wieder offline gehe, da kommt schon gewaltig was zusammen (und ich trinke leider keinen Kaffee :> ) - ganz zu schweigen davon, dass mein Akku unterwegs auch nicht lange durchhält. Hybrid Sleep wäre da die beste Lösung, reines Stand-Bye ist mir bei meinem chaotischen Verhalten bzw. für den Fall, dass der Akku leer ist, zu unsicher, ich denke eigentlich auch, dass das gehen sollte, wenn unter Ubuntu, warum nicht unter Mint? Das finde ich aber schon noch raus, der ständig nötige Nutzerwechsel hatte mich viel mehr gestört und von längerer Nutzung abgehalten.

Wenn du ein installiertes Programm oder Spiel unter Win auf eine andere Platte verschiebst, hagelt es "Fatal Errors" ohne Ende, den Versuch würde ich unterlassen, das war schon unter W95 so.
Ich will ja keine installierten Programme verschieben (da habe ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt), die installiere ich wenn gewünscht gleich auf einer anderen Partition, sondern nur die Einstellungen bzw. eigentlich nur wissen, ob es geht. Also wie ein /home unter Linux /users komplett unter Win auf eine andere Partition bringen. Zusammengefasst; es geht wohl, aber bei weitem nicht so einfach wie unter Linux. Egal, ich hatte es ja sowieso nicht vor und Thema gehört hier auch nicht her...
 
Zuletzt bearbeitet:

Dimo2006

Frührentner
Wenn du ein installiertes Programm oder Spiel unter Win auf eine andere Platte verschiebst, hagelt es "Fatal Errors" ohne Ende, den Versuch würde ich unterlassen, das war schon unter W95 so.


Einspruch werter Trikkes. Wenn Du es richtig machst, hagelt es keine Fehler. Auch unter Linux kannst Du mal nicht eben so irgendwelche Programme verschieben und erwarten, dass sie mal eben so danach laufen. Je nach Programmentwicklung, kann das Verschieben unproblematisch auf beiden Systemen sein oder eben voll in die Hose gehen. Als Entwickler kann ich durchaus abfragen, aus welchem Pfad heraus mein Programm gestartet wurde (Linux ist dabei sogar kniffeliger) - richtig angewendet, benötige ich dann keine statischen Pfade mehr, die bei einem Umkopieren zu Deinen Fehlern führen können:

Dateisystemunterschiede
Einer besonderen Beobachtung für die Portierung von Applikationen zwischen Linux und Windows bedarf das Dateisystem. Unter Windows sind Dateinamen beispielsweise nicht case-sensitiv, wohingegen sie es unter Unix-Plattformen sind. Dies kann der Grund für eine Menge nervenraubender Fehler sein. Daher sollte jede portable Anwendung konsistente Dateinamen verwenden.

Unix kennt kein "Programmverzeichnis"
Eine Sorge, wenn man Anwendungen zwischen Linux und Windows portiert, ist das Dateisystem. Viele Programmierer sind gewöhnt, ExtractFilePath(ParamStr(0)) oder Application.ExeName aufzurufen um den Ort der ausführbaren Datei zu erhalten, und dann nach den notwendigen Dateien für die Programmausführung (Bilder, XML Dateien, Datenbankdateien, etc) zu suchen basierend auf dem Ort der ausführbaren Datei. Das ist falsch unter Linux. Die Zeichenkette bei ParamStr(0) kann nicht nur das Verzeichnis des executable enthalten, ebenso variiert es zwischen verschiedenen Shell-Programmen (sh, bash, etc).
Sogar wenn Application.ExeName tatsächlich wüsste, wo die ausgeführte Datei sich befindet, könnte es sich immer noch um einen symbolischen Link handeln und nur das Verzeichnis des Links würde verwendet werden.

Was kann man also machen? Unter Linux sollten Sie zwei verschiedene Orte verwenden, um Konfigurations- und Ressourcen-Dateien zu speichern:

Ressourcendateien (z.B. Bilder, Hilfedateien)
Ein festgelegtes, bevorzugtes Verzeichnis für ausführbare und Ressourcendateien, das unveränderlich ist.
Das kann zum Beispiel sein: /usr/share/app_name oder /opt/app_name
Die meisten Programme werden ohne Administrator/Root-Rechte ausgeführt werden und nur Administrator/Root wird die Schreibrechte an dem für ein bestimmtes Programm definierten Verzeichnis besitzen. Schreiben Sie daher keine Daten in das Verzeichnis, sondern greifen Sie nur lesend darauf zu.

Konfigurationsdateien
Sie können die Funktion GetAppConfigDir aus der Unit SysUtils verwenden, um einen geeigneten Ort zur Ablage der Konfigurationsdateien auf verschiedenen Systemen zu ermitteln. Diese Funktion besitzt den boolschen Parameter Global. Wenn dieser true ist, dann ist das zurückgegebene Verzeichnis ein "globales Verzeichnis", d.h. es betrifft alle Benutzer auf dem System. Wenn der Parameter Global false ist, dann ist das Verzeichnis spezifisch für den Benutzer, der es ausführt. Auf Systemen, die Mehrbenutzer-Umgebungen nicht unterstützen, kann es sich um ein und dasselbe Verzeichnis handeln.
[...]
Q:
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Das Du bisher Deine Daten scheinbar unproblematisch zu einer neueren Linux-Version verschieben konntest, liegt daran, dass diverse Programme dazu übergegangen sind, ihre Konfigurations-Dateien in Deinem Home-Verzeichnis in einem versteckten Unterverzeichnis zu speichern. Bestes Beispiel ist dafür der Firefox oder eben auch der Midnight Commander (mc). So kann ich bei mir folgendes Verzeichnis für den mc finden: "/home/dimo2006/.mc" - dort ist dann bspw. die ini-Datei für den mc abgelegt. Firefox befindet sich im "/home/dimo2006/.mozilla" (wir erinnern uns, versteckte Dateien werden in Linux mit einem "führenden" Punkt eingeleitet)
Die versteckten Verzeichnisse sehe ich unter der X11 Oberfläche nicht, da sie dort, wie bei Windows auch, in den Standardeinstellungen ausgeblendet werden.

Man kann auch unter Windows die Partition bspw. von c: auf d: wechseln, sofern man die Änderung dem System bekannt gibt (%SystemRoot% in der Registry anpassen). Leider halten sich nicht alle Programmhersteller an die Programmierrichtlinien, die eindeutig besagen, das man nicht "hardverdrahtet" Laufwerksbuchstaben oder Systempfade in die Registry schreiben soll. Man soll also nicht "c:\Programme\mein_tolles_Programm" in die Registry schreiben, sondern: "%ProgramFiles%\mein_tolles_Programm". Dann kann man auch dynamisch irgendwelche Pfade verschieben wenn man möchte, aber so ist das mit dem "wenn und hätte" ganz schnell ist man da bei der "Fahrradkette".
 
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