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Der Linux Umsteiger Thread !

EdgarFr0g

Kaffeefahrtpendler
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

.... würde mich schon interessieren, was genau dir nun besser gefallen hat als unter Win7...

Was mir gefallen hat:

- Das Software Center als praktisches Tool eine Übersicht über verfügbare Software zu haben. Installieren Deinstallieren Zack, Praktisch, zentral und einfach prima!

- Die Aktualisierungsverwaltung. Alle Updates auf einen Blick. Aktualisieren wann es mir passt, oder später wenn ich das möchte. Und auch hier wieder zentral.

- Die Optik

- Wie heißt der Button ganz oben links mit dem man seinen Rechner durchsuchen kann? Den find ich auch toll!

- Unter WIN7 war noch die Treiber Software für den Drucker nötig, Ubuntu hat den sofort bedient, Zack fertig

- Audacity hat aufgenommenes sofort zu MP3 exportieren können unter Win 7 musste ich da noch Codecs (oder was auch immer) runterladen und das und dies einstellen. Keine Ahnung was ich da alles angeklickt habe, irgendwan gings :) Bei Ubuntu sofort

- Das ich ein Terminal wie zu DOS Zeiten benutzen kann, um zu arbeiten

- Unabhängig von Word Excell und Co. zu sein. Libre Office ist kostenlos und funktioniert bestens. Auch hier gefällt uns die Optik zehn mal mehr als MS Office

- Der Preis

- Die Community

- Der Gedanke / Philosophie die dahinter steckt :top:

- Ubuntu Studio mit den zahlreichen Musik, Grafik und Videobearbeitungsprogrammen und deren "Preis"

- Die Installation

- nochmal der Preis :smile:

- mein persönliches neues Sicherheitsgefühl

- ..es kommen bestimmt noch mehr Dinge... mit der Zeit

Haben wir dir doch auch dazu geraten. :>

Na gut es wurden mir auch Dualboot installationen empfohlen so is ja nich. :zwinker:

Also ich bin bisher sehr begeistert. :top:
 
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Achim-T

Rentenbezieher
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Da schließe ich mich den Ausführungen Edgars an ! Dazu habe ich noch einen Pluspunkt:
Firefox ist schon mit an Bord, und läuft wesentlich schneller als unter Windows. YouTube-Videos sind sehr schnell da, und starten sofort. Nicht ewig langes Puffern und Nachladen, wie bei Windows.

Ich habe jetzt das Ubuntu 14.04 auf einen USB-Stick gezogen, und es mit meiner Frau angetestet. Ihr Netbook ist es ja, und sie soll damit ja glücklich werden.

Obwohl das Netbook so eine alte Krücke ist, läuft alles flott und flüssig. Auch die Soundausgabe klappte gleich, was bei Xubuntu nicht der Fall war. In den nächsten Tagen wird das Ding platt gemacht, und Ubuntu kommt d'rauf. Das hat dann auch den Vorteil, das wir hier außer Windows-Rechnern nicht noch Linux Rechner mit verschiedenen Distros haben.

Eine Frage zum Schluß noch: Wie kann ich das oben das Top Panel automatisch ausblenden ?`Auf dem Desktop-REchner habe ich es durch Zufall hinbekommen, weiß aber nicht mehr, wie ?
 

EdgarFr0g

Kaffeefahrtpendler
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Eine Frage zum Schluß noch: Wie kann ich das oben das Top Panel automatisch ausblenden ?`Auf dem Desktop-REchner habe ich es durch Zufall hinbekommen, weiß aber nicht mehr, wie ?

Meinst Du die linke Leiste?

Gehst oben rechts auf "Systemeinstellungen" und dann "Darstellung" den Reiter "Verhalten" und dort "Den Starter automatisch ausblenden" auf AN
 

Achim-T

Rentenbezieher
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Meinst Du die linke Leiste?

Gehst oben rechts auf "Systemeinstellungen" und dann "Darstellung" den Reiter "Verhalten" und dort "Den Starter automatisch ausblenden" auf AN

Nein, die habe schon auf Ausblenden, und da weiß ich auch wie es geht. Ich meine ganz oben die schwarze Titelleiste.
 

EdgarFr0g

Kaffeefahrtpendler
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Ich bräuchte auch noch mal hilfe. Habe ja wie bereits erwähnt die standart Installation gemacht und habe unter "Dateien" nur den "Rechner" und keine Festplatten. Wie kann ich da jetzt fleißig partitionieren und was wäre sinnvoll?
Eingebaut ist nur eine Festplatte.
 
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simple smile

Frührentner
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Ich bruchte auch noch mal hilfe. Habe ja wie bereits erwähtn die standart installation gemacht und habe unter "Dateien" nur den "Rechner" und keine Festplatten. Wie kann ich da jetzt fleißig partitionieren und was wäre sinnvoll?
Eingebaut ist nur eine Festplatte hier.

Die Metapher, dass Festplatten und Partitionen sowie Laufwerke eigene Dinger sind (mit den Buchstaben C, D usw.) ist eine Windows-Metapher.
In Linux ist die Metapher, dass Festplatten, Partitionen und Laufwerke Teil des Dateisystems sind. Deshalb ist "/" immer das Hauptsystem, und andere Teile des Systems sind untergeordnet (bspw. in /media oder auch /home).

Darüberhinaus kann es sein, dass die Standardinstallation einfach alles in eine Partition gepackt hat. Ist das Tool gparted drauf? Müsste in der Menüsuche auftauchen, wenn du gparted eintippst, da kannst du gucken.
Falls das der Fall ist, wäre es vermutlich am einfachsten, nochmal neu zu installieren.
Ich persönlich mache dabei
/ - ext4: 12 bis 15, maximal 20 GB
Swap - swap: Genausoviel wie RAM
/home - ext4: Der ganze Rest des Platzes

Bootloader in den Bootsektor der Platte (meist /sda, glaube ich).


Kannst ja mal posten, was die automatische Installation so angestellt hat, fänd ich interessant.
Und freu mich, dass du den Dual Boot drangegeben hast!
 

simple smile

Frührentner
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Dies beinhaltet aber eben auch das Problem, dass man ohne Passworteingabe alle Linux-fremden Partitionen mit Linux plätten bzw. völlig uneingeschränkt manipulieren kann, die Windows- und Sicherungspartitionen eingeschlossen. Selbst wenn das über Fernzugriff unmöglich sein sollte (was ich aber nicht glaube), kann das immer noch jeder unvorsichtigen Person vor Ort passieren. Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Linux-eigenen Dateien so vor der Manipulation ohne Passworteingabe geschützt sind. Die Frage geht an die Mint-Nutzer hier: sind sie das?

Tatsächlich ist es unter Linux so, dass man als eingeloggter User an die Dateien auf dem eigenen PC einfach drankommt. :D. Find ich auch richtig so. Ist ja mein Kram.
Der Schutz ist an anderer Stelle: Accounts haben ein Passwort, und der Bildschirmschoner ist auch mit ner Passwortsperre versehbar.
Soweit ich weiß, haben andere User auf dem PC keine Schreibrechte auf mein /home, und ich kann auf Wunsch mein /home/username auch verschlüsseln.

Aber um ein Bild zu bemühen: Wenn ich zuhause mein Besteck in die Waschmaschine tue, oder Gäste einlade, die das tun, dann hat Linux tatsächlich keine Sicherheitsabfrage "Sind Sie sicher, dass Sie das Besteck in Waschmaschine tun wollen?".
Stattdessen hat Linux nen Türsteher.


Bei den fremden Partitionen weiß ich es nicht, vermute aber ganz stark, dass nicht alle User Mountrechte haben müssen. Die Rechteverwaltung für ein Multiusersystem ist meines Wissens nach ein Hauptargument für Linux. Ich selber habe immer nur meine eigenen Daten gehabt, daher weiß ich das nicht. Und vor dem Szenario Fernzugriff auf andere Partitionen sorge ich mich nicht, das erscheint mir zu umständlich (und grad hab ich auch keine Windowspartition mehr).
 
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simple smile

Frührentner
AW: Linux -Distroempfehlungen (Ubuntu, Xubuntu, Kubuntu, Mint, ...)

Japp, sieh an, die automatische Installation packt alles in eine Partition. Das ist ja dämlich. Mein Setup ist im Anhang (gemacht mit der Druck-Taste - je nach Distro packt der den Screenshot in /home/username/Bilder oder in die Zwischenablage).

Wegen dieser neuen Bootgeschichte (EFI? UEFI? Kenn ich mich überhaupt nicht mit aus...) brauchte ich zwingend diese boot-Partition (Installer hat gemeckert, merkt man also), das hängt aber wohl vom Motherboard ab. Wichtig ist:
/
SWAP
/home

Man kann das auch alles noch ganz besonders clever machen, vermute ich (mit eigenen Partitionen für /usr oder /boot oder so) aber mit hat diese einfache Trennung immer gute Dienste geleistet.

Mein Tipp: Nochmal neu installieren, manuelle Installation auswählen (dann hast du das auch gleich gelernt :) ), neue Partitionstabelle anlegen und eine derartige Konfiguration zusammenbasteln.
Vorteil: Bei einer zukünftigen Neuinstallation musst du nur / überschreiben, /home kannst du behalten mit all den Daten und dort gespeicherten Einstellungen. Ich mache bei einer neuen Installation immer einen neuen Usernamen, sodass im /home-Verzeichnis ein neuer User angelegt wird, und dann schiebe ich alles rüber. Man kann theoretisch auch den gleichen User nochmal anlegen, dann ist schon alles da, aber weil es manchmal Neuerungen gibt, die von den alten Einstellungsdateien verwirrt werden, mache ich es lieber so. Ist dann auch gleich ne Gelegenheit, aufzuräumen. :)

Edit: Und übrigens sehe ich trotz dieser verschiedenen Partitionen, wie oben beschrieben, immer nur mein Dateisystem, in dem /home einfach als ein Ordner angezeigt wird. Ich fand das zunächst irritierend, weil ich das Gefühl hatte, in Wirklichkeit müsste das getrennt sein. Mittlerweile hab ich geschnallt, dass das keine Wirklichkeit war, sondern nur Konvention unter Windows, und mir gefällt, dass ich in der alltäglichen Arbeit gar nicht mitkriege, wie mein System unter der Haube organisiert ist, sondern dass es sich einfach so darstellt, dass es gut verständlich ist.
 
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