Ehrlich gesagt find ich das echt schnieke gelöst - für ein AC - mit der Orientierung bzw. Wegfindung. In aller Regel hat man genug Hinweise an der Hand (östlich von Sakai heißt halt am östlichen Rand von Sakai), das manuell zu finden, was wie schon gesagt dann per Lokalisierung des kleinen, unscheinbaren blauen Punktes geschieht. Oder man hat wie ich darauf keine Lust - obwohl man auf dem "empfohlenen", ungeführten Weg spielt - und sowieso öfter Späher auf der hohen Kante, so dass man per nicht mal ganz unlustigem Minispiel einen Marker erschaffen kann, dem man dann wie in jedem anderen AC hinterher läuft respektive reitet.
Hab nun über dreißig Stunden auf der Uhr und letztens mal irgendwo gelesen, dass der Gesamtfortschritt bei 15-20 Prozent liegt - keine Ahnung allerdings, ob damit der Fortschritt in den (Main-)Quests gemeint ist oder die Gesamtspielkomplettierung. Ich schätze mal, bisher so ein knappes Fünftel der Karte erforscht zu haben, also so ziemlich alle Fragezeichen aufgedeckt und den damit zusammenhängenden OW-Trödel erledigt. Das war spaßig, aber schon seit einiger Zeit merke ich, dass der Kick etwas verloren geht, weil man sich am wunderhübschen mittelalterlichen Japan sattgesehen hat und der (manchmal) graue Spielalltag einsetzt.
Gedanken, die mir so mehr oder weniger geordnet im Kopf umherschwirren: Die Spielwelt ist absolut PEAK. Es macht einen Heidenspaß, sich manchmal einfach dahintreiben zu lassen und dem nächsten Weg zu folgen. Ich hatte wirklich viel Freude damit, so kleine "Wanderungen" in die Berge zu machen, einem Fragezeichen oder Aussichtspunkt folgend, weil die Wege ausnahmslos zum Dahinschmelzen gestaltet sind und alle sehr einzigartig wirken. Was außerdem hilft, ist das allgegenwärtige "Gestrüpp" auf den Flächen zwischen den Wegen, was schwer(er) durchquerbar ist und wo die Fortbewegung halt keinen Spaß macht, was dafür sorgt, dass der Eindruck einer definierten Spielwelt entsteht, wo man halt nicht wie in älteren Ubisoft-OWs aus Faulheit - oder weil man keine Lust hat denselben Weg zum tausendsten Mal abzurennen - einfach querfeldein abkürzt und über Stock und Stein und an Leopard und Wildschwein vorbei zum Ziel eiert. (Das heißt natürlich im Umkehrschluss, dass man in Shadows mitunter Zeit mit dem leidigen Ablatschen bekannter Wege verbringt.)
Der Jahreszeitenwechsel ist auch ziemlich cool, und ich frag mich ja ernsthaft, wie sie das hinbekommen haben, weil es afaik nicht mal nur vier, sondern acht verschiedene Klimabedingungen gibt, und da ich stark bezweifle, dass man bei Ubisoft achtmal dieselbe (GROSSE) Spielwelt designt hat, liegt der Gedanke irgendeiner cleveren "Engine" nahe, die halt im Winter das Land mit einem prozedural generierten Schnee überzieht.
Was nach wie vor sauer aufstößt, ist die (fehlende) Interaktivität der Spielwelt. In zu vielen Orten gibt es halt mal maximal einen Händler, mit dem man Waren austauschen kann, und sonst NICHTS zu tun. Das ist deswegen sehr schade, weil es wirklich gut kickt, auf einem der oben erwähnten Ausflüge durch die Lande auf ein neues Dorf zu stoßen, das vielleicht sanft angeschmiegt an die Hänge eines Flussufers liegt. Das sieht dann sehr schön aus und man freut sich - aber diese Freude währt nicht lang, wenn sich herausstellt, dass dieser Ort halt völlig statisch ist, und sich als (sehr idyllische) Kulisse entpuppt.
Was ich hingegen sehr feiere, ist die gelungene Balance zwischen Naoe und Yasuke, die sich tatsächlich gut ergänzen und wo keine Figur spielerisch im Vorteil ist. Okay, man kann sich auch mit der Shinobi - etwas Fähigkeit vorausgesetzt - durch so eine Burg schnetzeln. Aber mit dem Samurai-Gorilla ist es doch 'ne deutliche Ecke spaßiger, ohne Herumgefaxe durch das Eingangstor zu stürmen und dem nächstbesten Dude, der noch verdattert aus der Wäsche guckt, das Katana zwischen die Rippen zu rammen und ihn anschließend zu enthaupten. Und dann geht die Lutzi.
Generell scheint mir das Balancing in Hinblick auf die Kämpfe gut austariert. Während man in Odyssey teilweise noch minutenlang auf so einem Gegner rumhaut (was halt keine Herausforderung, sondern nur ein Ausdauertest ist), ist das hier - je nach Wahl der Spielfigur bzw. des Spielstils - eine Sache weniger Hiebe. Und wie gesagt, mit dem zwei-zehn großen Yasuke auf so einen Pimpf loszugehen und ihn mit wuchtigen Schwerthieben einzudecken macht einfach SPASS.
Und wenn ich wiederum keine Lust auf Stress habe, entscheide ich mich für Naoe und schleiche mich durch die Burg, was auch gut funktioniert.
Was in dem Zusammenhang nicht so geil ist: Der Wechsel zwischen den Figuren. Es war mir schon passiert, dass beim Wechsel auf einen anderen Charakter die Jahreszeit (!) vergangen ist. Hat sicherlich irgendwas mit im Hintergrund werkelnden Engine-Sachen zu tun, dass das so umständlich ist - jedenfalls hätte ich deutlich schöner gefunden, wenn wie in einem Arkham bspw. die Figuren halt aus der Situation heraus die Plätze tauschten.
Na jo, erst mal dazu ...
Hab nun über dreißig Stunden auf der Uhr und letztens mal irgendwo gelesen, dass der Gesamtfortschritt bei 15-20 Prozent liegt - keine Ahnung allerdings, ob damit der Fortschritt in den (Main-)Quests gemeint ist oder die Gesamtspielkomplettierung. Ich schätze mal, bisher so ein knappes Fünftel der Karte erforscht zu haben, also so ziemlich alle Fragezeichen aufgedeckt und den damit zusammenhängenden OW-Trödel erledigt. Das war spaßig, aber schon seit einiger Zeit merke ich, dass der Kick etwas verloren geht, weil man sich am wunderhübschen mittelalterlichen Japan sattgesehen hat und der (manchmal) graue Spielalltag einsetzt.
Gedanken, die mir so mehr oder weniger geordnet im Kopf umherschwirren: Die Spielwelt ist absolut PEAK. Es macht einen Heidenspaß, sich manchmal einfach dahintreiben zu lassen und dem nächsten Weg zu folgen. Ich hatte wirklich viel Freude damit, so kleine "Wanderungen" in die Berge zu machen, einem Fragezeichen oder Aussichtspunkt folgend, weil die Wege ausnahmslos zum Dahinschmelzen gestaltet sind und alle sehr einzigartig wirken. Was außerdem hilft, ist das allgegenwärtige "Gestrüpp" auf den Flächen zwischen den Wegen, was schwer(er) durchquerbar ist und wo die Fortbewegung halt keinen Spaß macht, was dafür sorgt, dass der Eindruck einer definierten Spielwelt entsteht, wo man halt nicht wie in älteren Ubisoft-OWs aus Faulheit - oder weil man keine Lust hat denselben Weg zum tausendsten Mal abzurennen - einfach querfeldein abkürzt und über Stock und Stein und an Leopard und Wildschwein vorbei zum Ziel eiert. (Das heißt natürlich im Umkehrschluss, dass man in Shadows mitunter Zeit mit dem leidigen Ablatschen bekannter Wege verbringt.)
Der Jahreszeitenwechsel ist auch ziemlich cool, und ich frag mich ja ernsthaft, wie sie das hinbekommen haben, weil es afaik nicht mal nur vier, sondern acht verschiedene Klimabedingungen gibt, und da ich stark bezweifle, dass man bei Ubisoft achtmal dieselbe (GROSSE) Spielwelt designt hat, liegt der Gedanke irgendeiner cleveren "Engine" nahe, die halt im Winter das Land mit einem prozedural generierten Schnee überzieht.
Was nach wie vor sauer aufstößt, ist die (fehlende) Interaktivität der Spielwelt. In zu vielen Orten gibt es halt mal maximal einen Händler, mit dem man Waren austauschen kann, und sonst NICHTS zu tun. Das ist deswegen sehr schade, weil es wirklich gut kickt, auf einem der oben erwähnten Ausflüge durch die Lande auf ein neues Dorf zu stoßen, das vielleicht sanft angeschmiegt an die Hänge eines Flussufers liegt. Das sieht dann sehr schön aus und man freut sich - aber diese Freude währt nicht lang, wenn sich herausstellt, dass dieser Ort halt völlig statisch ist, und sich als (sehr idyllische) Kulisse entpuppt.
Was ich hingegen sehr feiere, ist die gelungene Balance zwischen Naoe und Yasuke, die sich tatsächlich gut ergänzen und wo keine Figur spielerisch im Vorteil ist. Okay, man kann sich auch mit der Shinobi - etwas Fähigkeit vorausgesetzt - durch so eine Burg schnetzeln. Aber mit dem Samurai-Gorilla ist es doch 'ne deutliche Ecke spaßiger, ohne Herumgefaxe durch das Eingangstor zu stürmen und dem nächstbesten Dude, der noch verdattert aus der Wäsche guckt, das Katana zwischen die Rippen zu rammen und ihn anschließend zu enthaupten. Und dann geht die Lutzi.
Generell scheint mir das Balancing in Hinblick auf die Kämpfe gut austariert. Während man in Odyssey teilweise noch minutenlang auf so einem Gegner rumhaut (was halt keine Herausforderung, sondern nur ein Ausdauertest ist), ist das hier - je nach Wahl der Spielfigur bzw. des Spielstils - eine Sache weniger Hiebe. Und wie gesagt, mit dem zwei-zehn großen Yasuke auf so einen Pimpf loszugehen und ihn mit wuchtigen Schwerthieben einzudecken macht einfach SPASS.
Und wenn ich wiederum keine Lust auf Stress habe, entscheide ich mich für Naoe und schleiche mich durch die Burg, was auch gut funktioniert.
Was in dem Zusammenhang nicht so geil ist: Der Wechsel zwischen den Figuren. Es war mir schon passiert, dass beim Wechsel auf einen anderen Charakter die Jahreszeit (!) vergangen ist. Hat sicherlich irgendwas mit im Hintergrund werkelnden Engine-Sachen zu tun, dass das so umständlich ist - jedenfalls hätte ich deutlich schöner gefunden, wenn wie in einem Arkham bspw. die Figuren halt aus der Situation heraus die Plätze tauschten.
Na jo, erst mal dazu ...