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Assassin`s Creed 3

ZettMan

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Hab heute mit erschrecken festgestellt, dass ich die Hauptstory nur weiterspiele, um neue Nebenquests zu bekommen.
Das drumherum ist einfach ne Spur zu heftig, als das man den Faden der Hauptstory findet.

Assassinen sind vollzählig und fleissig dabei den Kontinent zu befreien.
Der Handel floriert ebenfalls. Allein damit kann man sich nen Tag beschäftigen.
Kaufen, herstellen, verschicken, Lieferaufträge erfüllen, die Siedlung bei Laune halten.
Der Assassine von "heute" begnügt sich nicht nur mit Meuchelmord.

Bis zum derzeitigem stand der Story muss ich gestehen, dass mir die Templer etwas sympathischer sind.
Die Kommentare nach einem erfolgreichem Attentat und ganz extrem die Dialoge mit Papa lassen mich etwas an der Idee der
Assassinen zweifeln. Mag aber auch daran liegen, dass der Funken nicht überspringt. Gegen Ende Sequenz 9 hat mich die Geschichte,
die mich in allen Teilen gefesselt hat, verloren.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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So weit bin ich noch nicht. Aber Karten für den Untergrund kannst Du hier finden.
Underground Maps - Assassin's Creed 3 Wiki Guide - IGN
Auch dafür danke! Ein Typ dort im Forum hatte das gleiche Problem wie ich. Die letzte Location erscheint storybedingt erst ab Sequenz 11 auf der Map. Also nicht wundern, wenn euch das vorher auch passiert! Sowas hatte ich schon geahnt, wollte aber ganz sicher sein.


Komisches Spiel... Jetzt ist es wieder total spitze! :fettes Grinsen: Ich bin jetzt etwa da, wo sich ZettMan auch befindet. Ich schildere mal kurz meine Eindrücke im Verlauf der Sequenz 9, packe es aber sicherheitshalber in einen Spoiler:
Es ist mal wieder tiefer Winter in meiner Siedlung in Lexington. Connor kämpft sich durch Tiefschnee und hinterläßt eine tiefe Spur, je nach Schneehöhe. Kinder bauen Schneemänner, die erst halb fertig und dann vollendet in der Siedlung herumstehen. Wenn ich an ihnen vorbeilaufe, kommen Kinder an und bewerfen mich mit Schneebällen!
Eigentlich ist der Winter keine schöne Zeit für eine Hochzeit, aber bei mir hatten es die beiden wohl eilig (eine ganz kurze Einspielung zeigt deshalb die Braut wohl auch im Sommer). Jedenfalls macht die Dorfkirche jetzt auch Sinn. Nur etwas seltsam ist der Umstand, dass die Braut kurz vor der Heirat Muffensausen bekommt und sie laut denkt, sie sei keine Hausfrau und flüchtet, während sie Connor in der nächsten Mission für den Bräutigam "einfängt" und man das Paar darauf glücklich knutschend vor dem Traualtar sieht, aha!? :weiss nicht:
Auf dem Weg für einen Auftrag in New York dreht die Zeit einen Monat vor und ich befinde mich in einem Vorfrühling. Wieder zurück in der Siedlung sind die Wege jetzt überall matschig, die Sonne hat den eher dürftigen Schnee schnell schmelzen lassen und man hört Connor mit jedem Schritt durch den schlammigen Untergrund patschen. Genau so habe ich das auch schon viele Male erlebt, das alles wurde hier sehr liebevoll umgesetzt. Nie wurden Jahreszeiten in einem Spiel schöner und authentischer dargestellt, als in Assassin's Creed 3, toll!
Ich kann jetzt auch endlich Konvois aussenden und Gegenstände herstellen. Das scannen für die Enzyklopädie klappt jetzt auch, man muss nur viel Zeit und Geduld dafür aufbringen, um das Personal bei ihren Tätigkeiten zu scannen, manche in mehreren Stufen, am besten jedesmal, nachdem wieder etwas mit der Person in der Handlung passierte.
Eigentlich erklärt sich vieles von selbst, man muss sich nur darauf einlassen und viel Zeit investieren. Das Spiel ist wirklich sehr sehr groß! Dafür ist das sogen. Online-Handbuch total für die Tonne. Jetzt ist mir auch klar, warum viele Publisher komplett auf Booklets verzichten wollen! Die haben einfach keinen Bock, uns die Spiele zu erklären, die werfen sie uns nur zum Fraß vor, mit der Message: nun kommt mal selbst zurecht! :nene:
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Ich glaube ja eher, dass die uns ihre Lösungsbücher verkaufen wollen.

Auch gut möglich! :D:
Wenn ich es besäße, wüsste ich aber wenigstens wo man einen verd... Fuchs in Lexington finden kann! Bei der Jagdherausforderung 3 muss man nämlich die Jagdkarte vervollständigen und ich suche jetzt schon seit einer Stunde nach einem Fuchs. Werde jetzt mal Köder an versch. Stellen auslegen.

EDIT: Habe ihn bzw. seine Spur gefunden. War ganz im Südosten von Lexington. Habe dadurch jetzt den Club-Erfolg (30:gs:). :top:
 
Zuletzt bearbeitet:

ZettMan

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Also mit dem Ende bin ich jetzt grad spontan intellektuell etwas überfordert.

Irgendwie hab ich den Eindruck, dass es beim schreiben des Drehbuchs
Freitag 16:00 Uhr war und die Autoren ins Wochenende wollten.

Da muss ich nochmal tiefenphilosophisch drüber nachdenken.:weiss nicht:

Die Gesamtsituation ist sehr unbefriedigend.
 

benzin

Frührentner
Eigentlich wollte ich gestern schon hier abkotzen, wie Bockschwer die Missionen sind, vor allem die, in denen man niemanden töten darf, die Kämpfe unübersichtlich und das ganze Spiel eigentlich ein Trial&Error Machwerk ist...
...naja, heute war ein Kumpel zu Besuch und wollte unbedingt das AC3 sehen, und irgendwie sind wir dazu übergegangen einfach die Rotröcke zu metzeln. Mann, was haben wir über die Fülle der verschiedenen Moves gestaunt. Irgendwann waren die Kämpfe dermaßen easy, daß wir sogar mit blanken Fäusten ganze Zehnerschaften ausgelöscht haben, eine nach der anderen. Soviel zu Kämpfen.
Im laufe des Abends fand ich auch heraus, daß man die Gegner auch in den Schlaf würgen kann :shame: um mehr Bewegungsfreiheit in Schleichmissionen zu bekommen und somit fällt das Trial&Error vorerst auch weg. :hirni:
Die QTEs haben mich auch angebläht, aber nach einigen Neuversuchen ging auch das recht gut,-wenn auch nicht immer-, von der Hand...zumindest bei Wölfen.
Was ich eigentlich damit sagen will ist daß ich drauf und dran war eben wegen obengenannter "Unausgewogenheiten" das Spiel frustriert in die Schublade zu schieben. Aber ein lustiger Abend vor der Konsole mit einem Kumpel kann so manche Sichtweise geraderücken. :Banane:
 

Greg 1704

Sonntagsfahrer
...Im laufe des Abends fand ich auch heraus, daß man die Gegner auch in den Schlaf würgen kann :shame: um mehr Bewegungsfreiheit in Schleichmissionen zu bekommen...
Hmmmm, dann muss ich auch mal meinen Kumpel einladen, denn Würgen kann mein Assassine nicht:O::shame:
Oder würdest Du mir diese Steuerung verraten:kiss:
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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[MENTION=548]benzin[/MENTION]:
Genau so habe ich mich zu Beginn auch aufgeregt! :D: Jetzt macht es einfach nur noch Spaß! Ich verzeihe den Entwicklern alle Fehler. Spätestens wenn man zwei Bärenkinder gesehen hat, oder ein Eichhörnchen von ganz nah auf einem Baum (die kann man nicht jagen), sieht man über alle Schwächen des Spiels hinweg.
Vor allem die Nebenmissionen haben es mir angetan. Dinge sammeln in einer Open World, das ist genau mein Ding und hier gibt's wirklich allerhand zu finden! Man muss wirklich versuchen, jede Kleinigkeit im Spiel zu erledigen, wie z.B. die Enzyklopädie zu vervollständigen. Das habe ich heute gemacht und den Leuten in meiner Siedlung bei ihren arbeiten zugesehen. Das kostet alles ziemlich viel Zeit, aber es ist so liebevoll gemacht, man sieht wirklich, wie viel Arbeit in diesem Spiel steckt. Es ist nicht nur einfach groß, sondern auch voller Leben. Seit GTA San Andreas hatte ich nicht mehr so viele Möglichkeiten, in einem Spiel unterschiedliche Dinge zu tun.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Nun hat es doch noch ein Videospiel geschafft, mir graue Haare wachsen zu lassen. Endlich in Ney York, dachte ich mir, aber es begann mit einer ungeliebten Schleichmission...

Ich bin jetzt an dieser Stelle auch angekommen und muss sagen, dass das miese Gamedesign bis zum Anschlag ist. Eine 100%-Nebenziel einzubauen, dass Du 100% auf dem Zufall basiert... Ich hab keinen Schimmer, was die Designer da geritten hat. Es spricht nichts gegen herausfordernde Nebenziele, aber die Faktoren Zufall in Kombination mit der - wie sich grade dort rausstellt - armseligen Steuerung. Das geht einfach zu weit. Am liebsten würde ich die Spieledisk kilometerweit aus dem Fenster pfeffern.

Also mit dem Ende bin ich jetzt grad spontan intellektuell etwas überfordert.

Auf Eurogamer.net gibt es einen Artikel, der das Ende analysiert. Ich weiss aber nicht, ob der Erleuchtung bringt, da ich nur die Überschrift gelesen und den Link für später gebookmarkt habe.

Hab heute mit erschrecken festgestellt, dass ich die Hauptstory nur weiterspiele, um neue Nebenquests zu bekommen.
Das drumherum ist einfach ne Spur zu heftig, als das man den Faden der Hauptstory findet.

Das geht mir mittlerweile (Anfang Sequenz 8) genauso. Die Story-Struktur ist einfach nur wirr, unvollständig und hektisch. Einerseits setzt einem das Spiel ein je nach Spielweise 5-8-stündiges Tutorial (Sequenzen 1-4) vor, nur um einem dann auch noch die Hälfte nicht mal zu erkären und geht dabei auch noch so denkbar ungeschickt vor, dass es riskiert, dass der Spieler bereits vor dem erstmaligen Spielen des echt Hauptcharakters eine Biege macht. Das eigentliche Tutorial hätte in den ersten Connor-Sequenzen (wie in ACII) stattfinden müssen, um gleich eine Bindung aufzubauen. So hat man zwar einen schönen Twist, aber die Bindung zum Spiel passiert erst viel zu spät.

Aber letztlich geht das im gesamten Spiel so unstrukturiert und undurchdacht weiter. Das Spiel setzt viel zu sehr drauf, dass es einen an jedem entscheidenden Moment und jeder Schlacht dieses Zeitalters teilhaben lassen will, dass es total gehetzt wirkt und sich nicht wirklich die Zeit nimmt, zwischen diesen einzelnen Ereignissen klare und vielleicht auch mal ruhigere Verbindungen herzustellen. Stattdessen werden einem in den Story-Missionen im Minutentakt neue Charaktere vor die Füsse geworden, nur damit sie 5 Minuten später schon wieder komplett obsolet sind. Wer nicht entweder die amerikanische Geschichte auswendig kennt oder jeden einzelnen Datenbank-Eintrag liest (selbst dann bleiben noch Lücken), ist irgendwann komplett überfordert. Zumal Connor zwar bei allen entscheidenden Momenten dabei ist, aber auch meist nur als Statist agiert und die Motive, warum er überhaupt überall dabei ist, einfach nicht detailliert genug ausgearbeitet sind. Letztlich wirkt vieles in der Story nur wie ein Baugerüst rund um ein nicht fertiggestelltes Haus. Kommt noch hinzu, dass die Missionen zwar abwechlungsreiches Gameplay bieten, dies aber auch zu oft auf offensive Aktionen setzt, so dass das Assassinengefühl mangels Assassinen-taktischer Optionen oft verloren geht. Viele empfanden die Bomben-Bauerei in Revelations als komplett überflüssig, aber die Bomben boten einfach eine Fülle an taktischen Optionen, die auch mit verdecktem Vorgehen gut einhergehen. Und solche Elemente vermisse ich hier wirklich.

Seine wahre Brillianz zeigt das Spiel eigentlich nur in den eigentlich komplett optionalen Nebenmissionen. Allen voran der Aufbau der Siedlung, der wirklich großartig inszeniert ist. Aber auch der Rest, egal ob Herausforderungen, Truhen, Federn oder Jagd- und Abenteuer-Missionen ist weitaus interessanter als die Story-Missionen. Egal, ob es nun daran liegt, dass die schlüssiger inszeniert sind (Nebenmissionen) oder einfach mehr taktische Optionen bieten (Forts befreien, Konvois überfallen, etc.). In den ganzen Nebenaktivitäten fühlt sich das Spiel auch viel mehr nach einem Assassin's Creed an. Dumm nur, dass das Spiel fast 10 Stunden verschenkt, bis man diese wirklich in ihrer vollen Bandbreite erleben kann. Und auch dumm, dass man den ganzen guten Kram verpassen kann, wenn man nur der Hauptstory folgen kann.

Ich habe mich in den letzten Tagen während der Sequenzen 6 und 7 ausführlich mit den ganzen Nebenaktivitäten verloren und bis auf die Seefahrten alles erledigt, was es zu erledigen gab und hatte währenddessen wirklich das Gefühl, dass ich hier was ganz, ganz Großartiges spiele, dass sich vielleicht nicht 100%ig nach AC angefühlt hat, aber trotzdem hochmotivierend war, nur um dann wieder auf den Boden der konfusen Tatsachen zurückgeholt zu werden, als ich die Story weitergespielt habe, um mehr Nebenaktivitäten freizuschalten. Selten habe ich es in einem Spiel erlebt, dass es sich in einem Moment so mittelmäßig, unfertig und undurchdacht anfühlt und im anderen Moment so herausragend, vielfältig und mitreißend.
 

benzin

Frührentner
@Greg: Steuerkreuz drücken, Hand anwählen, von hinten an den Gegner ran (man kann sogar hinrennen) X drücken = Gute Nacht.

@Neo: soweit bin ich noch lange nicht, ich war ja schon von Anfang an überfordert, sprich gefrustet.
[MENTION=955]Thommysoft[/MENTION]: Stimmt, ich wäre fast einer von denen geworden, die das Spiel noch vor dem Hauptcharakter in die Tonne treten.

:fettes Grinsen:
 
Zuletzt bearbeitet:
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