AW: Xbox One - Die neue Xbox
Als Gamer kann man eigentlich nur hoffen, dass sich der ganze Cloud-Kram nicht viel weiter entwickelt, als es derzeit der Fall ist.
Die Cloud ist in vielen Bereichen durchaus sinnvoll/notwendig und seit vielen, vielen Jahren längst omnipräsent. Egal, ob es um Dedicated Server, Bestenlisten, Download-Server oder Streaming handelt, letztlich sind das alles Cloud-Funktionen, da sie nicht auf den lokalen Geräten gehostet werden. Reine Mulitplayer-Titel wie MMOs laufen schon seit jeher großteils in der Cloud ab, zeigen aber auch zugleich das größte Problem für Gamer auf.
Wenn entscheidende Funktionen wie Grafik-, Physik oder KI-Berechungen auch für Singleplayer-Titel und Einzelspieler-Szenarien in SP/MP-Mischtiteln massiv auf externe Rechen-Ressourcen ausgelagert werden, ergibt sich eine vollständige Abhängigkeit von diesen Ressourcen, die am Ende dazu führt, dass die Spiele nicht oder nur noch rudimentär funktionieren, sollten diese Ressourcen nicht mehr zur Verfügung stehen. Mal abgesehen davon, dass das im Prinzip die Einführung von DRM durch die Hintertür ist, wäre das auch ein Rückschlag in Bezug auf den Erhalt von Spielen.
Im letzten Jahr hat es z.B. ein recht großes Revival von System Shock 2 gegeben, als dieses auf Download-Plattformen wie Steam wiederveröffentlicht wurde. Solche Szenarien würden mit der Einführung der Cloud in oben genannter Form zukünftig der Vergangheiten angehören, da kaum zu erwarten ist, dass die Cloud Computing-Ressourcen für Spiele der Jahre 2014/2015 auch noch im Jahre 2025 verfügbar sind. Sollten also nicht findige Hacker und Modder Möglichkeiten finden, die Cloud-Funktionen so umzuleiten, dass die bis dahin gewachsenen lokalen Ressourcen nutzbar gemacht werden können, so sind diese Spiele bereits wenige Jahre nach ihrer Geburt zum Sterben verurteilt.
Mal eben in Nostalgie schwelgen und einen absoluten Klassiker nochmal spielen, wird dann einfach nicht mehr möglich sein. Und vielleicht wird es diese Klassiker auch einfach gar nicht mehr geben, da die Spiele immer mehr zu Wegwerf-Produkten verkommen. Auf diese Art und Weise wird das Kulturgut Spiele auch nie den Status erreichen können wie Filme, Bücher oder Kunst, da die Flüchtigkeit des Mediums ein Weiterreichen über mehrere Generationen hinweg einfach nicht erlaubt. Das ist zwar aufgrund der Abhängigkeit von der Hardware auch heute schon nicht einfach, aber immerhin gibt es auch jetzt noch jede Menge gut erhaltene Arcade-Automaten oder Atari- und Nintendo-Systeme aus den 80ern - und auch ein Großteil älterer PC-Spiele kann trotz des Technik-Wandels immer noch spielbar gemacht werden.
Insofern verspricht das Cloud Computing zwar neue Technik-Wunder, hat aber auch jede Menge Schattenseiten.
Nich direkt auf die ONE bezogen, aber viele zweifeln ja an der Cloud. NVIDIA hat eine Beleuchtungsengine vorgestellt die in der Cloud berechnet wird.
Die Demo zeigt die Berechnung bis zu 1000ms lag, was schon immens is. Bis 500ms konnt ich in dem Video jetz keine Unterschiede feststellen.
Das NVIDIA System soll z.B. die komplette Berechnung für Tablets übernehmen, bei Laptops oder PC's wird dann weniger in die Cloud verschoben und mehr lokal berechnet.
Der Unterschied zu der ONE Cloud ist, das NVIDIA GPU's in der Cloud sitzen hat, und MS CPU's.
Mal gucken wie sich das in Zukunft entwickelt.
Als Gamer kann man eigentlich nur hoffen, dass sich der ganze Cloud-Kram nicht viel weiter entwickelt, als es derzeit der Fall ist.
Die Cloud ist in vielen Bereichen durchaus sinnvoll/notwendig und seit vielen, vielen Jahren längst omnipräsent. Egal, ob es um Dedicated Server, Bestenlisten, Download-Server oder Streaming handelt, letztlich sind das alles Cloud-Funktionen, da sie nicht auf den lokalen Geräten gehostet werden. Reine Mulitplayer-Titel wie MMOs laufen schon seit jeher großteils in der Cloud ab, zeigen aber auch zugleich das größte Problem für Gamer auf.
Wenn entscheidende Funktionen wie Grafik-, Physik oder KI-Berechungen auch für Singleplayer-Titel und Einzelspieler-Szenarien in SP/MP-Mischtiteln massiv auf externe Rechen-Ressourcen ausgelagert werden, ergibt sich eine vollständige Abhängigkeit von diesen Ressourcen, die am Ende dazu führt, dass die Spiele nicht oder nur noch rudimentär funktionieren, sollten diese Ressourcen nicht mehr zur Verfügung stehen. Mal abgesehen davon, dass das im Prinzip die Einführung von DRM durch die Hintertür ist, wäre das auch ein Rückschlag in Bezug auf den Erhalt von Spielen.
Im letzten Jahr hat es z.B. ein recht großes Revival von System Shock 2 gegeben, als dieses auf Download-Plattformen wie Steam wiederveröffentlicht wurde. Solche Szenarien würden mit der Einführung der Cloud in oben genannter Form zukünftig der Vergangheiten angehören, da kaum zu erwarten ist, dass die Cloud Computing-Ressourcen für Spiele der Jahre 2014/2015 auch noch im Jahre 2025 verfügbar sind. Sollten also nicht findige Hacker und Modder Möglichkeiten finden, die Cloud-Funktionen so umzuleiten, dass die bis dahin gewachsenen lokalen Ressourcen nutzbar gemacht werden können, so sind diese Spiele bereits wenige Jahre nach ihrer Geburt zum Sterben verurteilt.
Mal eben in Nostalgie schwelgen und einen absoluten Klassiker nochmal spielen, wird dann einfach nicht mehr möglich sein. Und vielleicht wird es diese Klassiker auch einfach gar nicht mehr geben, da die Spiele immer mehr zu Wegwerf-Produkten verkommen. Auf diese Art und Weise wird das Kulturgut Spiele auch nie den Status erreichen können wie Filme, Bücher oder Kunst, da die Flüchtigkeit des Mediums ein Weiterreichen über mehrere Generationen hinweg einfach nicht erlaubt. Das ist zwar aufgrund der Abhängigkeit von der Hardware auch heute schon nicht einfach, aber immerhin gibt es auch jetzt noch jede Menge gut erhaltene Arcade-Automaten oder Atari- und Nintendo-Systeme aus den 80ern - und auch ein Großteil älterer PC-Spiele kann trotz des Technik-Wandels immer noch spielbar gemacht werden.
Insofern verspricht das Cloud Computing zwar neue Technik-Wunder, hat aber auch jede Menge Schattenseiten.