AW: Xbox One - Die neue Xbox
Tja, das ist bestimmt interessant, aber ich muss mich hier mal endlich outen. Mein Schulenglisch ist so besch... eiden dass mir solche Informationen gar nix bringen :O. Ich würde mir wünschen dass dieser und auch andere Fremdsprachlichen Beiträge vielleicht in Kurzform und in deutsch hier zitiert werden und zusätzlich nur die Quelle genannt wird. Denn was schlussendlich Interessant ist, lässt sich ggf. mit einem Satz sagen und alle die, die Englisch in Wort, Schrift und Malerei beherrschen können sich ja dann den Rest antun.
Sofern ich jedoch der einzige hier bin, der damit ein Problem hat, überlest meinen Beitrag einfach, denn es soll sich keiner nur wegen mir mehr Mühe machen als unbedingt notwendig. Zur Not könnte ich auch meinen Daughter-translator einschalten, aber die schläft schon... hoffentlich :nana:
Gruß
Thorsten
Einem Hamburger Nachbarn kann ich so eine Bitte schwer abschlagen... :fettes Grinsen:
Also hier eine grobe Übersetzung des OXM-Artikels, der unter
OXM Blog: 11 Xbox One myths debunked - Kinect, online checks, game prices and more - Xbox 360 - The Official Magazine zu finden ist. Die Einleitung spar ich mir mal, sondern komme direkt zum wichtigen Teil - der Klärung der aktuell größten Gerüchte rund um die Xbox One:
1. Microsoft verlang eine Gebühr / verbietet den Weiterverkauf von Spielen:
Nein, tun sie nicht, aber man kann Spiele nur an "teilnehmende Händler" verkaufen. Hoffentlich beschränken sich diese nicht nur auf große Ketten und Supermärkte.
Publisher haben jedoch die Möglichkeit zusätzliche Gebühren zu verlangen oder Einschränkungen aufzuerlegen. [blabla]
EA und Activision haben ihre diesbezüglichen Pläne noch nicht bekannt gegeben, aber es lässt sich einiges daraus ableiten, dass EA kürzlich den unbeliebten Online-Pass abgeschafft hat.
2. Die Xbox One blockiert das Verleihen und Verschenken von Spielen
Nach aktuellem Stand wird man die Disc nur an
einen (!) XBL-Freund weitergeben können, dieser muss seit mindestens 30 Tagen auf der Freundesliste gewesen sein. Darüber hinaus erfordert dieser Vorgang das Einverständnis des jeweiligen Publishers, was merkwürdig klingt.
Man kann jedoch seine komplette digitale Spiele-Bibliothek mit bis zu 10 XBL-Freunden teilen (eigentlich nur mit Familienmitgliedern, aber Microsoft lässt uns diese Definition sehr locker auslegen). Diese Freunde können auf alle Spiele von ihren eigenen Konsolen aus zugreifen, es ist aktuell aber noch nicht klar, ob dabei zwei Personen gleichzeitig das gleiche Spiel (eine Lizenz) spielen können.
Des weiteren hat Microsofts Phil Spencer hierzu angedeutet, dass die Regeln bezüglich des Verleihens von XB1-Spielen noch nicht in Stein gemeißelt sind. "Uns ist die Bedeutung des Verleihens von Spielen bewusst, auch unabhängig von 'lustigen Videos'.", sagte Spencer gegenüber Kotaku. "Wir wollen sicher sein, hier eine Lösung zu haben, die in ein fortschrittliches digitales Vertriebskonzept passt." Später im Gespräch gestand er jedoch ein: "Wir haben aktuell noch keine Lösung". Hoffen wir, dass da noch was kommt.
3. Das "Always-On" Kinect der Xbox One spioniert mich aus
Nein, tut es nicht. Man kann Kinect so einstellen, dass es auf keine Befehle wartet und entsprechend auch nicht reagiert, auch wenn es jederzeit mit der Konsole verbunden sein muss. Einige Spiele und Apps werden jedoch Kinect-Funktionen benötigen, bei denen muss der Sensor dann natürlich entsprechend aktiviert sein. Man kann Kinect auch so einstellen, dass es aktiv bleibt, während die Konsole eigentlich ausgeschaltet ist. Allerdings werden in diesem Status keinerlei Daten erfasst - es wird lediglich auf den Aktiverungssatz "Xbox On" gewartet.
Zu guter Letzt können Kinect-Funktionen während des Spielens oder der Wiedergabe von Filmen "pausiert" werden.
"Während der Einrichtung der Konsole, bestimmt der Nutzer wie ansprechbar und personalisiert die Xbox One ist." heißt es in einem Beitrag auf xbox.com. "Das System führt Sie durch wichtige Privatsphäre-Einstellungen, z.B. manueller oder automatischer Login und klare Hinweise, wie Daten genutzt werden. Wenn die Xbox One eingeschaltet ist und Sie einfach nur ein Gespräch im Wohnzimmer führen, wird diese Unterhaltung weder aufgezeichnet noch hochgeladen."
Es heißt weiter, dass "Sie die Kontrolle über ihre persönlichen Daten haben: Sie können Spiele spielen oder Apps nutzen, die Videos, Fotos, Gesichtsausdrücke, den Puls oder andere Daten verwenden, aber diese Daten verlassen die Xbox One nicht ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis." Beispiele dafür wären Fitness-Spiele, die den Puls messen oder ein Kartenspiel, bei dem man mittels Gesichtsausdrücken den virtuellen Gegner bluffen kann.
4. Microsoft mag keine Spiele mehr, es geht nur noch ums Fernsehen
Auch wenn der 'Xbox One Reveal' sich stark auf die Integration von TV-Funktionen konzentrierte, zeigte die E3, dass man die Spiele keinesfalls vernachlässigt.
Microsoft hat 1 Milliarde USD in das First-Party Spieleportfolio investiert und dabei 17 Exklusivtitel für das erste Jahr in der Entwicklung - eine beispiellose Investitonssumme. Darunter sind nicht nur Fortsetzungen: Neben Halo, Dead Rising und Forza 5 sind es Below, Quantum Break, ein noch namenloses Projekt der Black Tusk Studios, Killer Instinct, Titanfall und Ryse.
5. Die Xbox One Exklusivtitel sind eigentlich gar nicht exklusiv, sie erscheinen später auch auf anderen Konsolen
Es gibt immer die Möglichkeit, dass Third-Party-Titel später auf anderen Plattformen erscheinen, aber das trifft letztlich auf jede Konsole zu. Die First-Party-Titel bleiben jedoch exklusiv: Ryse: Son of Rome, Halo Xbox One, Black Tusk Studios' project, Lococycle, Lionhead's game, Killer Instinct, Project Spark, Below, Max and the Curse of Brotherhood, Sunset Overdrive, Quantum Break, Kinect Sports Rivals, D4 and Zoo Tycoon.
6. 'Cloud Processing' ist Blödsinn - es hat keine Auswirkungen auf das Spiel
Das entspricht nicht dem, was die Entwickler von Forza 5 und Titanfall uns erzählt haben. Es ist richtig, dass Microsofts Behauptung, die Xbox One profitiere quasi von mehreren weiteren Xbox One in der Cloud nicht ganz der Wahrheit entspricht: In der Praxis würden die Übertragung großer Datenmengen (wie z.B. hochauflösende Texturen) riesige Bandbreiten belegen, und jegliche Latenzprobleme dabei würden zeitkritische Spielmechaniken in der Cloud sabotieren. Allerdings teilte man uns mit, dass z.B. Berechnungen für KI- und Physikmodelle durchaus in die Cloud ausgelagert werden und dadurch lokale Ressourcen freigeben.
7. Xbox One spiele werden teurer
Die UVP für First-Party Titel beträgt in den USA $59,99, für andere Märkte wird diese noch bekannt gegeben. Bislang entspricht dieser Preispunkt dem der Spiele für die Xbox360 und natürlich wird es auch händlerspezifische Rabatte geben.
8. Die Markteinführung erfolgt nicht in allen Ländern / sie wird nicht in allen Ländern nutzbar sein
Es gibt eine aktuelle Liste von Ländern, die Xbox One unterstützen, weitere werden folgen. Es ist wahrscheinlich dass die Markteinführung stufenweise erfolgt, beginnend mit den USA. Gegenüber "Ausgamers" hat Jeff Henshaw von Microsoft versprochen, dass die Xbox Live Cloud später in allen Ländern verfügbar sein wird.
9. Xbox One muss immer online sein
Man muss sich mindestens alle 24 Stunden einmal einloggen, oder stündlich, wenn man mit seinem Account auf einer fremden Konsole angemeldet ist.
10. Der 24-Stunden Login verbraucht mein Datenvolumen
Nein, der Autorisierungsprozess benötigt lediglich wenige Kilobyte.
11. Xbox One ist dreimal so leistungsfähig wie die Xbox 360
Eigentlich ist sie 8-mal so stark. Oder 10-mal. Oder eine Million Elfzig mal so stark. Such Dir eine der Manager-Verlautbarungen aus. Oder lies unseren
Xbox One Guide für eine Aufstellung der technischen Daten und unserer Gedanken, wofür all die Power verwendet wird.
So das war's. Nicht wirklich soviel Neues, aber eine gute Zusammenfassung des aktuellen Status-Quo! :huhu: