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Krule

Frührentner
New Super Mario Bros. U
Ich bin kein großer Fan der New-Super-Mario-Bros-Spiele. Irgendwie wirken diese Titel wie Massenware von der Stange - kennst du eins, kennst du alle. Der WiiU-Ableger gefällt mir tatsächlich aber noch am besten und am Ende gehen 2D-Mario-Platformer halt irgendwie immer und machen Spaß... 7/10

Diesmal habe ich das Spiel übrigens durchgespielt ohne die Level zu erkunden. Bin also nur schnell durchgelaufen, habe nichts Optionales mitgenommen und so nur etwa 3h gebraucht. War also nicht mehr als ein kurzweiliger Snack für Zwischendurch...
 

Ahti

Rentenbezieher
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Alan Wake II: The Lake House

Nachdem ich das erste Add-On damals zum Release mit gemischten Gefühlen beendet hatte, war ich nicht unbedingt scharf darauf, die zweite Erweiterung zu zocken. Aber da ich gerade sowieso an dem NG+ sitze (welches übrigens toll geworden ist), habe ich mich entschieden, auch The Lake House zu spielen. Und ich muss sagen: Dieses Add-On ist richtig gut!

Es ist die perfekte Mischung aus der düsteren Mystery von Alan Wake II und der verspielt-verstörenden Andersartigkeit von Control, hat eine spannende Hintergrundgeschichte, liefert kreative, erfrischende Momente und findet an einer neuen, interessanten und wieder mal ungemein stimmungsvoll präsentierten Location statt. Gameplay-technisch bleibt man dem Hauptspiel treu, die Erkundung erinnert aber stark an Control.

Trotz seiner nicht sonderlich langen Spielzeit von 3-4 Stunden und der vielen Verknüpfungen mit den genannten Spielen, fühlt sich diese Expansion wie ein eigenständiges, kleines aber vollwertiges Spiel an und nicht nur wie eine nette Dreingabe à la Night Springs (dem ersten
Add-On).
Für Fans der jüngsten Remedy-Spiele ist diese Erweiterung meiner Meinung nach ein Muss!


Übrigens: Die Deluxe Edition, welche das Hauptspiel und beide Erweiterungen umfasst, gibt es aktuell zum historischen Bestpreis von 31,99€ im Playstation Store und 27,99€ im Epic Store.
 
Zuletzt bearbeitet:

Eirulan

Frührentner
Inzwischen nun Alan Wake Remastered in der PS5-Fassung inkl. der beiden Story-DLCs "The Signal" und "The Writer" abgeschlossen. Eine DLC-Trophy hab ich stehen lassen, weil mir die zu nervig ist... :LOL:

Wie hier schon ein wenig ausgeführt, ist das Spiel seit vielen Jahren eins meiner absoluten Lieblingsspiele, die Remastered Version sowie die DLCs waren jetzt jedoch "Neuland" für mich... :)

Der größte Star für mich ist hier nicht mal unbedingt die Geschichte an sich, sondern v.a. die einzigartige Erzählstruktur. Die Mischung aus Mystery, Horror und Metafiktion – also die Idee, dass Alan Wake als Schriftsteller seine eigene Geschichte mitschreibt – hat mich schon immer stark angesprochen :) Und obwohl das Spiel technisch und spielerisch einige grobe Schwächen hat, muss man Remedy einfach loben, damals ein so ambitioniertes, erzählerisch komplexes Spiel rausgebracht zu haben - ein Werk mit „Ecken und Kanten“ und wahrscheinlich gerade deswegen so interessant für mich.

Das "Remastered" Treatment fand ich insgesamt stark; die Performance war auf der PS5 (Pro) einwandfrei, und mit den neuen Assets und überarbeiteten Licht- und Schatteneffekten sieht das Spiel - finde ich - auch heute noch gut aus. Die Animationen und das teilweise etwas klobige Gameplay sind allerdings unverändert geblieben.

Und wie fand ich jetzt die beiden DLCs, die ich ja noch nicht kannte..?
Gemischt - der zweite (The Writer) hat mir dabei deutlich besser gefallen als der erste (The Signal). vor allem "The Writer" hat einige kreative Ideen und starke Szenen (der Aufstieg zum Leuchtturm bspw. war supergut), das furchtbar ungenaue Plattforming (dafür wurde weder Alan Wake als Person noch das Spiel an sich "gebaut") zehrt aber immer wieder an den Nerven.
Inhaltlich fand ich beide gut - beide DLCs setzen direkt nach dem Ende des Hauptspiels an und führen Alan tiefer in das sogenannte „Dark Place“. Mal schauen, ob er in Alan Wake 2 daraus entkommen kann... :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Stryx

Altenpfleger
Hitman World of Assassination

Nachdem ich vor einigen Jahren bereits Teil 2 dieser Trilogie gespielt habe, durfte ich nun die anderen Missionen kennenlernen, in der sich der allseitsbeliebte Glatzkopf Agent 47 um die Welt mordet. Ich bin heilfroh, dass die Ausrichtung sich an das großartige Blood Money orientiert und für mich den fürchterlichen Stinker namens Absolution vergessen machte konnte.

Die Level sind angenehm groß und detailliert aufgebaut, damit laden sie zum Erkunden ein. Es macht mir sehr viel Spaß die Umgebung zu begutachten, um Möglichkeiten zu eruieren, wie man die Ziele geschickt und möglichst unauffällig aus dem Weg räumen kann. Der Wiederspielwert ist enorm, gibt es doch gefühlt 50 Arten, um jemanden um die Ecke zu bringen. Mit am meisten freut mich aber, dass das Verkleidungssystem im Vergleich zu Absolution stark überarbeitet worden ist und man nicht mehr von jeder Person mit der selben Kleidung erkannt werden kann, sondern nur von ein paar wenigen. Ein sehr guter Kompromiss wie ich finde, da Verkleiden wieder sinn macht und man trotzdem einer gewissen Vorsicht ausgesetzt ist, um nicht der falschen Person in die Arme zu laufen und enttarnt zu werden.

Mein größter Kritikpunkt betrifft die Grafik. Es sieht alles so sauber und geleckt aus, dadurch entsteht ein sehr steriler Look, mit dem ich nicht vollkommen warm werde. Das schließt auch die Level mit ein. So schön und abwechslungsreich sie auch gestaltet sind, ich vermisse ungewöhnliche Orte. Einen Level wie in Hitman Contracts, der in einer Fleischerei spielt, gleichzeitig eine Fetischistenparty stattfindet und Agent 47 einen Kanibalen ausschalten soll und man die zerstückelten überreste einer Frau findet, die man eigentlich retten soll, sucht man vergebens.

Die KI könnte ich noch kritisieren, aber so blöd sie auch ist, ich denke das ist schon ok so. Wäre sie intelligenter als drei Meter Feldweg, würde das Gameplay wahrscheinlich nicht mehr funktionieren. Deswegen will ich mich darüber nicht ärgern, sondern amüsieren. Manche Situationen sind einfach nur lustig anzusehen.
 

Krule

Frührentner
Red Dead Redemption 1
Das erste Spiel von Rockstar, das ich in meinem Leben durchgespielt habe. Ich finde, dass das Spiel trotz seines Alters immer noch sehr gut aussieht und eine tolle Westernstimmung erzeugen kann. Es ist wirklich gut gealtert.

Im Herzen ist RDR1 ein spielmechanisch relativ simpler Deckungsshooter, der etwas unter dem altbackenen Missionsdesign leidet, das ich dem Spiel aufgrund seines Alters von ~15 Jahren aber verzeihen kann. Die fehlende spielerische Komplexität hat mich tatsächlich kaum gestört. Das hat schon alles Spaß gemacht, war schön arcadig und insgesamt eine ziemlich runde Sache.
Etwas genervt hat mich aber, dass fast jede Mission auf das gleiche hinausgelaufen ist: Das Bekämpfen von Gegnerwellen nach Gegnerwellen. Man reitet mit dem Pferd, fährt mit der Kutsche oder schwimmt mit dem Floß und muss in Moorhuhn-Manier Gegnerwellen bezwingen. Das war manchmal ermüdend - der Aufhänger der Missionen war zwar schön abwechslungsreich, aber für mich hätte es nicht in jeder zweiten Mission diese Gegnerwellen gebraucht...

Die Stärken des Spiels liegen mMn im Writing - der Hauptplot war zwar jetzt nichts Weltbewegendes, aber die Charaktere und die Dialoge waren wirklich gut geschrieben. Ich habe jedenfalls einige der erinnerungswürdigen Charaktere sehr liebgewonnen.

Insgesamt habe ich RDR1 also gerne durchgespielt. Mit Ausnahme des Faibles für Gegnerwellen, war das ein ziemlich rundes Gesamtpaket und ich habe es in einem Rutsch durchgespielt. Es freut mich, dieses Spiel endlich nachgeholt und diese Bildungslücke geschlossen zu haben 7/10

Ich freue mich nun auch auf den zweiten Teil, den ich aber erst etwas später angehen werde

Super Mario Bros. Wonder
Wie lange habe ich mir als Fan ein neues 2D-Mario gewünscht, das sich im Gegensatz zu den "New Super Mario Bros."-Teilen wirklich "New" im Sinne von frisch und neu anfühlt? Mit Mario Wonder wurde mir dieser Wunsch endlich seitens Nintendo erfüllt und trotzdem habe ich leider viel zu meckern...

Fangen wir mit dem Positiven an: Neben den ausdrucksstarken Animationen, und den frischen Welten und Gegnertypen, spielt sich auch Mario als Spielfigur so zackig und direkt wie noch nie. Während man in den NSMB-Spielen noch sehr viel schlitterte und rumrutschte, ist die Spielbarkeit von Mario Wonder wirklich auf einem neuen Niveau. Ich mag auch prinzipiell, wie viele neue Ideen das Spiel auffährt - durch die Wunderblumen passiert in jedem Level etwas anderes.

Die Wunderblumen sind aber auch mein größter Kritikpunkt an dem Spiel: Mario Wonder hat einfach zu viele Ideen und würdigt diese Ideen spielmechanisch zu wenig.
Klassisch ist es in den besten Spielen des Genres doch so: Eine neue, interessante Spielmechanik wird in einem entsprechenden Themenlevel neu einführt, dann der Anspruch langsam hochgedreht und ein Spannungsbogen aufgebaut. Der Spieler lernt damit umzugehen und die neue Mechanik wird teilweise gesteigert und aufeinander aufbauend in immer neuen Herausforderungen und anderen Kontexten vom Spieler abgefragt. Die Mechanik wird so total ausgereizt, indem es sehr simpel anfängt, aber immer herausfordernder wird. Easy to learn, hard to master!

In Mario Wonder werden neue Spielmechaniken aber häufig nur 20 Sekunden angerissen und dann nie wieder aufgegriffen. In einer solch kurzen Zeit wird da auch nichts anspruchsvolles mit gemacht sondern sie werden einfach nur für die Effekthascherei verpulvert. Der Bildschirm wackelt und bekommt einen Farbfilter und man geht da halt 20 Sekunden durch diese anspruchslosen (aber coolen) Wundersequenzen, mit der die Entwickler noch so viel mehr hätten machen können.

Meinem Sohn hat diese Effekthascherei natürlich gut gefallen - für Kinder ist das toll - aber für geübte Platformer-Veteranen ist das einfach zu wenig. Daher würde ich sogar behaupten, Mario Wonder hat von allen 2D-Marios aufgrund der Wunderblumen insgesamt das schwächste Leveldesign!

Das klingt jetzt total negativ. Das Spiel hat aber -wie gesagt- auch einige Aspekte, die es richtig gut macht und mich freut auch prinzipiell die neue Herangehensweise seitens Nintendo an die 2D-Serie. Für einen etwaigen Nachfolger verspreche ich mir viel.
Letztlich komme ich aber nicht drum herum zuzugeben, dass mich Mario Wonder als Fan schon enttäuscht hat. Es macht trotzdem jede Menge Spaß und feuert seine kreativen Ideen aus allen Rohren. Gutes Spiel trotzdem... 7/10
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Sorry, aber ich kringele hart, wenn jemand eine "1" hinter Spielenamen (oder die von Geräten) setzt. Das kann man machen, um in einer Unterhaltung hervorzuheben, dass man den ersten Teil meint und so. Aber hier ist doch relativ klar, um welches Spiel es sich handelt, auch ohne Zusatzvermerk. :D
 

Krule

Frührentner
Das dir das sogar ein Beitrag wert ist ^^

Nein, das war eine bewusste Entscheidung, damit jeder mit Blick auf die Überschrift weiß, welcher Titel gemeint ist und dann je nach Interesse weiterlesen kann oder eben nicht. Natürlich wird es dann schnell klar, dass da der erste Teil mit gemeint ist, aber wer mich nicht kennt und da nur "Red Dead Redemption" liest könnte sich ggf schon fragen, ob ich den 15 Jahre alten Erstling oder den relativ jungen zweiten Teil meine...
 

Kant ist tot!

Aushilfe der Essenausgabe
The Precinct
Polizeisimulator meets GTA1/2. Ist wie die alten GTAs, nur auf der anderen Seite des Gesetzes und mit einigen Simulationsaspekten versehen. Man muss immer drauf achten, die richtigen Anklagepunkte für eine Verhaftung auszuwählen und darf auch Dinge wie Alkoholchecks, ID-Prüfungen oder aber Durchsuchungen von Delinquenten nicht vergessen.

Das Ding initial erstmal Spaß. Es spielt sich schön straightforward und solche Top-Down-Dinger gibt es ja auch nicht mehr oft. Aber es stellt sich auch irgendwann Routine ein. Die Verhaftungen werden mühsam, weil man immer wieder zeitaufwändig die gleichen Menüs durchgeht. Es gibt eine Story, aber die kann man auch komplett vergessen. Zum Glück ist die Spielzeit der reinen Story nicht zu lang. Habe knapp 15h gebraucht. Ich mag das Spielprinzip, aber irgendwie hätte es hier mehr Abwechslung und noch ein paar zündende Ideen im Gamedesign gebraucht, um wirklich gut zu sein.
6,5/10
 
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