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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Pascal

Ich mag Trophys
Ich zocken alles auf Platin was ich anfange. Aber nicht immer am Stück. Kann vorkommen das es lange dauert bis ich was beende aber es wird beendet
 

Stryx

Altenpfleger
Clair Obscur: Expedition 33

Ist das Resultat von Leidenschaft, Herzblut und Passion und zeigt was möglich ist, wenn Entwickler mit einem guten Spiel gutes Geld verdienen möchten. Es sei ihnen an dieser Stelle herzlich gegönnt. Clair Obscur ist ein riesiger Mittelfinger in Richtung der Triple A Industrie. Kennt man von Ubisoft und Konsorten ganz anders. Die wollen 80€, implementieren Mikrotransaktionen und passen das Gameplay an, damit sich Spieler genötigt sehen diese zu Kaufen. Darüberhinaus sind sie wahrscheinlich verbuggt wie Hulle, bieten 10 verschiedene Vorbestellereditionen mit unterschiedlichsten DLC an und die Vorgänger werden sich kaum anders gespielt haben.

Clair Obscur hat das alles nicht. 50€ für ein voll ausgewachsenes Spiel und damit hat es sich. Ich hoffe wirklich, das dieses Spiel ordentlich Schule macht und andere inspiriert. Dabei erfindet es das Rad nicht einmal neu, es ist im wesentliches ein modernes Final Fantasy aber gerade deshalb fühlt es sich so frisch an. Ich kann Produkte wie Call of Duty 81, Assassins Creed 43 oder EA´s als Sportspiele getarnte Onlinecasinos nicht mehr sehen.

Für mich ist Clair Obscure: Expedition 33 ein ganz heißer Kandidat für das Spiel des Jahres.
 

ChiefMayhemSoap

Aushilfe der Essenausgabe
Bei mir eher abbrechen. Andere spielen 5 Spiele jeweils 100 Stunden, ich bin der Typ, der 100 Spiele jeweils 5 Stunden spielt. Wobei ich natürlich nicht alles abbreche, gibt auch genug was ich durchspiele.
Yap, so sieht es bei mir auch aus. Ich probiere zig Spiele aus. Wenn die mich aber nicht richtig packen oder mich irgendwie anderweitig anziehen, dann lasse ich die links liegen. Bedeutet nicht, dass ich die nicht vielleicht nach 1 oder 2 Jahren wieder herauskrame und dann vielleicht sogar durchspiele (bspw. bei Mass Effect war dies bei mir der Fall und bei Resident Evil Village habe ich auch erst nach längerer Pause dann das Spiel beendet) oder wieder zur Seite lege. Black Myth Wukong habe ich bspw. zweimal hintereinander durchgespielt, ebenso Wo Long, hingegen liegt Demon Soul's (Remake) - einfach weil es so beschissene Wege zu den Endgegnern hat und daher oft sehr, sehr wenig Spaß macht - regelmäßig für Monate in der stillen Ecke.

Durchgespielt habe ich als letztes Spiel nun wohl Khazan: The first Berserker.

Derzeit spiele ich Clair Obscur und es scheint so, als würde ich dies auch durchspielen. Obwohl ich es da nun in Akt III überhaupt nicht eilig habe zum Ende zu gelangen, weil nun mit den ganzen Luminas das Entdecken und Kämpfen einfach sehr viel Spaß macht.
 

teltow

Altenpfleger
Der Clair Obscur Hype hält weiter an und gedeiht.
Ich habs auch auf dem Zettel.

Pascal, wow! =) Wahnsinn. Alles auf Platin ist der Knaller. Ich finde das teilweise schon übertrieben mühevoll in Spielen, die ich wirklich gerne mag. Undenkbar in Spielen die ich für den schnellen Fix mal durchzocke.

Ich schaue vorher genau hin, bevor ich ein Spiel kaufe bzw. spiele und spiele deshalb fast alle durch, aber mal schnell ausprobieren wie zB ziegenbock kann ich auch gut verstehen. Ich hab durch meine Auswahlmethode sicher schon einige Perlen verpasst.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Doom: The Dark Ages

Die Geschichte des Doom Slayer ist ein wenig verworren und nur besser zu verstehen, wenn man alle 26 Kodex Seiten in den teils sehr verwinkelten 22 Leveln des Spiels findet und sich alle in Ruhe durchliest.
Na gut, das habe ich nicht gemacht. Denn wer Doom spielt und weiss, worum es sich dreht, der hällt sich nicht mit Sammelkram auf und möchte Horden von Dämonen schlachten und sie zurück in die Hölle jagen, wo sie auch hergekommen waren!

Das macht Doom: The Dark Ages auf seine Art auch äußerst zufriedenstellend. Zunächst ist man etwas irritiert oder womöglich abgeschreckt, aufgrund des mittelalterlichen Fantasy-Settings. Aber wer damit nichts anfangen kann, dem sei gesagt, das ist kein Final Fantasy, hier wird hauptsächlich geballert, gesägt und geschnetzelt, u.a. mit den bisher blutigsten Finishern, die man in einem Doom jemals gesehen hat: Holt die dicken Knarren raus!

Die Glory-Kills aus Doom 2016 und Doom Eternal sind größtenteils Fernkämpfen gewichen, die mit Nahkampf-Finishern kombiniert werden können.
Die neue Herangehensweise ist dem Schild zu verdanken, mit dem man manche mächtige Angriffe (grün) von Gegnern mit dem richtigen Timing blocken und zurückwerfen kann. Normale Angriffe (rot) kann man auch blocken, aber nicht zurückwerfen. Blockt man zu häufig, geht der Schild irgendwann kaputt und man muss auf eine Abklingzeit warten.
Man sollte also am besten immer in Bewegung bleiben, wie man das von Doom kennt, aber die neue Dynamik hat sehr viel Potenzial und lässt schnell einen herrlichen Flow aufkommen, der einen bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Der Kampf mit Schild und Knarre ist einfach unglaublich spaßig und vermittelt einem glaubhaft das Gefühl von Superkräften.
Natürlich kann man auch Gold einsammeln, um damit Waffen, Nahkämpfe oder das Schild zu verstärken. Dazu gibt es Schreine in jedem Level, an denen man die Perks kaufen und ausrüsten kann.

Natürlich muss man auch in einem Dark-Fantasy-Setting Schlüssel suchen, um durch versperrte Tore in den nächsten Abschnitt zu gelangen. Deshalb kann man u.a. den Schild auf eine Eisenkette werfen, um ein Gitter zu öffnen, oder mit einem Nahklampfangriff Blöcke bewegen um an höher gelenene Orte zu gelangen.
Die wenigen (Schalter-) Rätsel sind meist simpel gestrickt und halten den Spielfluss nicht unnötig auf.
Das ist genau so kurzweilig wie die wenigen Abschnitte zu Fuß als eine Art 50m-Mech-Monster, der mit Fäusten und Knarren alles wegkloppt, was ihm im Weg steht, auch Häuser, Brücken, Burgmauern...
Es gibt auch Abschnitte auf einem Drachen und einfache Kampfeinlagen, wo man durch ausweichen Schüsse verstärken kann. Das sorgt für Abwechslung und die Abschnitte sind meist so kurz, dass sie nie langweilig werden. Es wird auch kein Flugspiel daraus, mit ausschweifenden Dogfights o.ä., einfach nur einen Drachen reiten und Dämonen abschießen.

Das Gun- und Gameplay mit den verschiedensten Schuss- und Nahkampfwaffen ist absolut top, die Story, na ja, sagen wir mal vorhanden und die dazugehörigen Cutscenes filmreif aufgebrezelt, wie es sich für ein Spiel von 2025 gehört.
Vor allem sind es die großartigen dynamischen Ballerorgien, die diese epische und verhältnismäßig lange Singleplayer Kampagne am Leben hällt. Das ist Retro-Shooter Vergnügen in einem modernen Gewand wie man es sich wünscht.
Auch die Barrierefreiheits- und Schwierigkeitseinstellungen sind überall anpassbar. Man kann es so einstellen, dass einem graue Haare wachsen (wenn man noch keine hat), oder dass es sogar deine Oma durchzocken kann, wenn sie weiss, wie man einen Controller bedient.

Fazit: Bestes Doom der modernen Trilogie. Erfrischendes neues Setting, altbekanntes und bewährtes Gameplay, sehr gute und flüssige Grafik (60fps @ Xbox Series X), toller Metal-Soundtrack (der meinetwegen noch etwas krachiger hätte ausfallen dürfen) und viel, sehr viel Dämonenblut.

9/10
 

Pascal

Ich mag Trophys
Vielleicht spielt er ja deswegen nur Spiele die leicht zu platinieren sind. :D
Ansichtssache was wem leicht fällt 😁 aber unrecht hast du nicht. Ich spiele auch entspannte Spiele. Aber ich habe auch schwerere Sachen fertig. Zb alle BF teile, jedes Gran Turismo, alle Tekken teile, oder zb alle TT Isle of Man Teile die als die schwersten Motorrad Spiele überhaupt zählen
 

Khorny

Moderator
Team
Mario Kart 8 Deluxe

Ich wollte den 8er eigentlich beginnend ab April nochmal als Aufwärmübung für Wörld durchnudeln, doch letztlich wurde es jetzt vielmehr der Hauptgang, nachdem ich die Switch 2 Pläne erstmal beerdigt habe. Und wie viel Spaß ich diesmal hatte, obwohl ich wirklich lange ein großer Verächter der 200ccm Serie gewesen bin. Mein aktueller Playtrought hat dies komplett geändert, wobei ich auch noch vieles in 150 und gespiegelt komplettiert habe.

Spoiler: Gespiegelt hat mir wie schon in allen vorherigen Teilen die ich gespielt habe am wenigsten gefallen.

Dabei ist 200ccm aber schon recht tödlich, da die höhere Geschwindigkeit allein jede Blue Shell oder andere Unglücke gleich noch mehr Impact verleiht.

Eine reine Itemschlacht ist Mario Kart 8 Deluxe allerdings dennoch nicht, sondern liefert überraschend viele Skills und Abkürzungen um Zeit zu gewinnen. Das ist schon eine wilde Erkenntnis als jemand, der Mario Kart 8 bereits auf der Wii U durchgenudelt hat, plus auf der Nintendo Switch schon 2020 nochmals. Dabei fand ich Mario Kart 8 schon in diesen Phasen wirklich gelungen, besonders die technische Seite. Doch was hier an spielerischem Tiefgang unter der bunten Oberfläche schlummert, hätte ich mir eigentlich nicht träumen lassen.

Kein Wunder also ist Mario Kart 8 über die Jahre zu einem wahrlichen Evergreen für die Switch Konsole lanciert.

Die tollen (Original) Strecken, sehr guter Soundtrack und ein ganzer Mikrokosmos bestehend aus Fahrzeugteilen, Charakter-Balance usw. ergeben zudem sehr viele Möglichkeiten seine Fahrtkünste nicht nur spielerisch zu optimieren.

Offen gesagt bin ich bis heute ein großer Anhänger von Mario Kart Double Dash, doch mittlerweile habe ich auch den 8er wirklich auf ein hohes Podest gestellt. Für mich eigentlich nicht mehr zu toppen. Dass ein Spiel wie Double Dash mit seinen experimentellen Komponenten wahrscheinlich nie wieder von Nintendo kommt, damit habe ich mich durchaus abgefunden, und auf einem Niveau wie es der 8. Teil liefert, kann ich damit zumindest sehr gut leben! Zumal dieses Spiel einfach so zeitlos daherkommt, dass man es auch in 10 Jahren vermutlich noch gut spielen kann.
 
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