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Welches Spiel habt ihr zuletzt durchgezockt?

Metal Master

Acta est fabula, plaudite!
Als Vorbereitung fürs Wochenende endlich mal die Kampagne von Titanfall 2 beendet. Story ist Action-Ego-Shooter üblich natürlich seeeeehhr ausgefeilt und vollkommen unvorhersehbar:rolleyes:, die Action und das Gameplay sowie Leveldesign sind's aber tatsächlich! Hat mich sehr gut unterhalten und ob des geilen Spielfeelings überrascht!:top:
 

XxDeverickxX

Aushilfe der Essenausgabe
Habe in den vergangenen Tagen die 3 Bioshock Teile durchgezockt (1, 2, Infinite). Spielerisch jetzt nichts besonderes. Aber Story-, und Erzähltechnsich war ich doch teils schwer begeistert.
 

Daniel04

Frührentner
Bulletstorm - Full Clip Edition

7 Jahre nach dem Original habe ich nun die "Full Clip Edition" durch. An und für sich hat das Spiel von seiner damaligen Faszination nichts verloren. Es ist immer noch ein sehr guter Action Shooter. Diesmal halt aufgehübscht in Full HD auf der Xbox One bzw. PS4.

Die Kampagne kann man diesmal auch als Duke Nukem spielen, dessen original Synchronsprecher neue Sprüche eingesprochen hat. Die anderen Charaktere wurden jedoch nicht auf den Duke zurecht geändert, sodass hier teils ulkige Verwechslungen aufkommen, die der Duke hämisch kommentiert, wenn er wiederholt Gray genannt wird.

Würde bei meinen Punkten von damals bleiben: ​8,5/10
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Dishonored 2

Sehr schöne und flüssige 4k Grafik auf der Xbox One X! Mal davon abgesehen, hat mich der Titel doch ein wenig enttäuscht. Es lag wohl an der sehr depressiven Grundstimmung des Spiels. Lustig war da nämlich gar nichts. Düsterer kann man ein Spiel kaum mehr gestalten. Die Spielwelt ist zwar wunderschön gestaltet, aber sie ist voller Unheil wie Ratten und Blutfliegen. Die Nestwächter erinnern gar an Zombies und ist man unvorbereitet, können die einen ziemlich erschrecken!

Ich habe es zweimal durchgespielt, einmal mit Corvo und einmal mit Emily, jeweils hoher und niedriger Chaosfaktor. Die Spielweisen ähneln sich aber stark, wenn man Stealth Gameplay bevorzugt. Die Geschichte ist gut erzählt und der Grafikstil passt auch gut. Trotzdem hat mich der Vorgänger irgendwie mehr motiviert.
Man kann zwar auf undenkliche Arten ans Ziel des jeweiligen Levels gelangen, aber trotzdem sind die Voraussetzungen wie man ein Level beenden muss, immer sehr ähnlich. Zum Händler gehen, Feinde beseitigen, Runen und Knochenartefakte sammeln und dann die eigentliche Mission spielen.
Entscheidungen werden einem auch gelegentlich überlassen, aber die Auswirkungen sind meiner Meinung nach nicht so gravierend wie im ersten Teil.

Na ja, wer auf eine Kombination aus Stealth, Steampunk und Gruselelementen steht, der kommt sicher auf seine Kosten. Mir persönlich war es zu langatmig und zu umständlich.

(6/10)
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Wolfenstein II: The New Colossus

Die deutsche Fassung ist lächerlich und zum fremdschämen unwitzig. Aus ****s wird "das Regime", aus Führer "Kanzler" und "Twix" heißt auch nicht mehr Raider. Unsere strenge Gestzgebung hat das Spiel durch diese Zensur komplett verhunzt. Somit geht auch der gutgemeinte schwarze und zum Teil absurde Humor flöten.

Darüber kann auch die ganz brauchbare Grafik (4k auf der Xbox One X) nicht hinwegtäuschen. Aber bevor man bessere Orte sieht, muss man sich durch nicht enden wollende Level aus Schutt und Trümmern bahnen, man kriecht durch öde Lüftungsschächte und ist meistens in dunklen Gängen, Tunnels oder anderen grauen Orten unterwegs.
Das Spiel öffnet sich erst spät und zeigt ab und zu die Muskeln, z.B. wenn man in das Städtchen Rosswell kommt.

Eigentlich ein guter Singleplayer-Shooter, aber mir war es zu vollgestopft mit Sammelkram und Goodies zum freischalten. Der Schwierigkeitsgrad auf dem durchschnittlichen Level war fordernd, aber nie ungerecht. Es gab viele Passagen in denen man schleichen konnte, aber das funktioniert in anderen Spielen besser. Hier wird man meistens entdeckt und dann bricht das übliche Inferno bzw. Gemetzel los: Bumm, bumm! Akimbo-Style geht auch wieder, Feuer frei und immer auf die Zwölf! Nachdenken tut man besser bei anderen Spielen.
Insofern ganz nett, aber als AAA-Produktion mir persönlich zu überdreht, zu trashig, zu simpel.

Von daher nur (6/10)
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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...und noch ein weiteres Spiel vom Pile of Shame getilgt:

Hellblade: Senua's Sacrifice (PS4 Pro)

Ungeschminkt, ein Spiel ohne Weichspüler. Hellblade ist rauh und brutal, in jeder Hinsicht. Seien es die Psychosen von Protagonistin Senua, die man schon als psychatrisch bezeichnen kann, oder die intensiven Schwertkämpfe gegen riesige Wikingerunholde, von denen man nie weiß ob sie real sind oder tatsächlich nur in Senuas Kopf stattfinden.
Es gibt weder ein HUD, noch ein Display oder gar eine Karte. Hier stören keine Bildanzeigen das Geschehen, was das komplette eintauchen ins Spiel noch effektiver macht.

Es sollte eine Heldenreise werden, aber es endete in einer Hölle aus keltischer und nordischer Mythologie. Durch die Vermischung aus Fiktion und Realismus entsteht ein Spielzenario, wie man es in Videospielen nur selten findet. Allein die Umsetzung der Psychosen, die anhand von verschiedenen Stimmen durch Seanuas Kopf sausen, ist mehr als ein Tabubruch. Sie beleidigen Senua, warnen sie vor Gefahren, ermuntern und erniedrigen sie. Man weiß nie, ob man auf die hören soll oder ob man versucht sie zu ignorieren.
Das wird einem besonders gut mit einem 7.1 Dolby Surround Headset oder einer Heimkinoanlage bewusst, so als ob sie aus dem Gehirn des Spielers selbst zu stammen scheinen.

Als ob das alles noch nicht reichen würde, stellt man Senua vor einige mehr oder weniger knackige Rätselpassagen, die man stets mit einer Kombination aus Logik und ausprobieren lösen kann. Meistens handelt es sich um mehr oder weniger knifflige Rätsel visueller Natur, bei denen man Runen mit der Landschaft abgleichen muss und damit neue Wege freilegt. Das kann auf Dauer zwar etwas nerven, weil sich Rätsel oftmals von der Struktur her ähneln. Aufgelockert werden diese Passagen aber häufig durch die ebenso fordenden Kämpfe.

Das Kampfsystem ist simpel, aber effektiv. Es ist eine bekannte Mischung aus schlagen, blocken und ausweichen mit einer Art Superzeitlupe die aufgeladen werden kann. Dennoch ist es recht fordernd, zumal sich die Entwickler von Ninja Theorie hier eines geschickten Kniffs bedient haben: Senua befällt nach jedem Bildschirmtod eine Seuche, die an ihrem rechten Arm ein Stück mehr emporwächst. Ist die Seuche am Kopf angelangt, stirbt Senua für immer: Game Over, Permadeath!
Zumindest warnt einen das Spiel mit einem Hinweis an einer bestimmten Stelle. Allerdings ist dieser Permadeath ein waschechter Fake: Irgendwann wächst die Seuche nicht mehr weiter und gelangt somit nie an den Kopf. Ich bin auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad unzählige Tode gestorben, konnte aber das Spiel (in ca. 10h) problemlos durchspielen.
Die Kämpfe sind auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad nicht leicht, aber keine Angst, vom Schwierigkeitsgrad eines Dark Souls ist Hellblade weit entfernt.

Wie bereits erwähnt ist die Geräuschkulisse ein absoluter Höhepunkt. Aber nicht nur Senuas Stimmen im Kopf sind ein Highligt, auch die düstere und absolut passende Hintergrundmusik sowie die Sounds bei den Kämpfen sind der Spitzenklasse zuzuordnen.
Die Grafik kann sich ebenso sehen lassen. Auf der PS4 Pro sieht Senuas Gesicht (gespielt von der Deutschen Melina Juergens) sehr realistisch und überzeugend aus. Die Animationen suchen seines gleichen und drücken Sorgen, Zweifel, Furcht und Entsetzen auf imposante Weise aus.
Dazu kommt eine aufwändig gestaltete und handgezeichnete Spielwelt, die meistens zwar schlauchförmig aber auch zweckmäßig für die Handlung der Geschichte ist. Helle und dunkle Passagen mit schönen Lichteffekten wechseln sich ab, die Reise geht durch Sümpfe und Wälder, ans Meer und schließlich nach Helheim, dem Sitz der nordischen Totengöttin Hela, Senuas Ziel. Besonders die Darstellung von Wasser, Feuer sowie das brilliante Spiel mit Schatten wirken sehr realistisch.

So ein extrem intensives Spiel habe ich lange nicht mehr gespielt! Action und Rätsel bestimmen geschickt das jeweilige Tempo, das ausschließlich vom Spiel vorgegeben wird. Trotzdem wird man zu keiner Zeit gedrängt oder an die Hand genommen. Alles ist klar definiert. Ein paar versteckte Dinge kann man ebenso entdecken, wenn man das möchte. Es bleibt also immer noch genug Platz um die Gegend zu erkunden.
Eigentlich das perfekte Spiel, wären da nicht einige kleine Ärgernisse.
Die Runenrätsel hätten durchaus etwas abwechslungsreicher sein können. Denn bei der gefühlt 100sten roten Rune, die man wieder durch ein Rätsel lösen muss, um ein Tor zu öffnen, damit man weiter kommt, befällt einen gelegentlich eine Mixtur aus Langeweile und Frustration. Eine kleine Spielpause kann da etwas Abhilfe schaffen. Das Spiel ist meiner Meinung nach sowieso nichts für Rusher, die das Spiel an einem Tag durchspielen wollen. Dafür wurde diese Intensität, die das Spiel ausstrahlt, nicht gemacht.
Eigentlich vermisst man die fehlenden Bildanzeigen nicht, würde man sich nicht gelegentlich verlaufen. Denn Senuas Lauftempo ist nicht sonderlich hoch und so kann es passieren, dass man schon mal die eine oder andere Minute damit verbringt, den falsch eingeschlagenen Weg wieder zurückzulaufen. Hier hätte ich mir ein paar dezente Hinweise gewünscht.
Zuletzt nerven manchmal plötzlich auftauchnde Gegner, durch die man unvorbereitet sofort einen Hieb kassieren kann. Das kann besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden frustrieren, da Senua körperlich nicht allzu viele Treffer wegstecken kann.
Alles in allem ist das aber meckern auf hohem Niveau. Für einen "AAA-Independent-Titel" ist der Mix aus Action-Adventure und Horrorspiel mit überragender Story ein wahres Meisterwerk geworden.



(9,5/10)
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Der Pile of Shame wird kleiner...

Assassin's Creed Unity (One)

Gab es mal bei einem Sale auf dem Marktplatz. Ich hatte es zu Release bereits auf der PS4 gespielt. Dort war die Auflösung besser, aber dafür ist die Framerate auf der Xbox One X wirklich sehr konstant. Ich vermute mal 30fps durchgehend. Keine Ruckler, auch nicht bei den größten Menschenansammlungen im Spiel, wo die PS4-Version schon mal ins stocken geriet.

Zum Spiel selbst wurde bereits viel geschrieben. Unity gehört für mich zu den besseren Assassin's Creed, da es etwas anspruchsvoller ist. Dank Nostradamus Rätsel und der myteriösen Mordfälle gibt es auch viel zu tun. Ich habe sogar alle Schätze und Konkarden gefunden und gehöre damit zu den 1% der Sammelwütigen. Das nahm zwei komplette Tage in Anspruch.

Die Story hat mir gefallen und das Beste war: Die manchmal nervige Abstergo-Geschichte besaß so gut wie gar keine Relevanz!

(8/10)
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
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Star Wars: Battlefront 2 (Kampagne)

Sehr kurz, gerade noch so okay! Story relativ belanglos und unpersönlich. Spielerisch gab es eher wenig Abwechslung, was man eben von einem Shooter so kennt.
Immerhin konnte man mit Lando Calrissian spielen. Ich hätte mir aber noch mehr bekannte Charaktere in der Kampagne gewünscht.
Technisch brilliant gemacht, tolle Bombast-Grafik, aber dem Spiel fehlte die Seele.
Sollte das ein Cliffhänger am Ende gewesen sein? Wenn ja, dann war es der schlechteste in der Geschichte der Videospiele.

(7/10)

P.S. Auf den Multiplayer habe ich keine Lust. Diesen Lootboxen-Mist von EA unterstütze ich nicht.
 

Frosch

Achievement Panda
Team
Die beiden letzten Tagen ein wenig an Watch Dogs 2 weitergespielt und doch die fehlenden Hauptmissionen nachgeholt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Steuerung und dem Setting, hatte ich mich gefangen und wurde doch noch mit einem unterhaltsamen und coolen Spiel belohnt. Fehlen nur noch die DLCs und dann kann das Spiel zu den Akten gelegt.
 
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