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knusperzwieback

Rat der Weisen
Ich erinnere mich noch gerne an die Zeiten auf der PS2 und GT, als man 20000 Cr. hatte und das gerade mal für nen gebrauchten Nissan Primera reichte um seine Karriere zu beginnen. Jedes Zubehörteil zum tunen musste man sich noch "verdienen" "inErinnerungschwelg".
An einen alten GT Teil musste ich bei der Beschreibung von [MENTION=1204]X30 Neo[/MENTION] auch denken. War glaub auch auf der PS2. Was bin ich da mit einem Kleinwagen erst mal runde um Runde gefahren um es ihn aufzurüsten und später endlich etwas mit mehr Power zu fahren, dann diesen aufzurüsten um was mit noch mehr Power zu fahren usw.
Hat tierisch Spaß gemacht, weil man auch die Updates sehr gut spürte. Anfangs war man noch der Lahmarsch, dann gleich auf und später zock man dem Feld schon in der ersten Kuve davon. :D
 

Phoenix0815

Stütze der Senioren-WG
Da gab's doch ein Bergrennen, wo man als Gewinn ein Auto bekam, welches wenn man es verkaufte irrsinnig viel Kohle einbrachte, sodass man sich schon am Anfang gute Autos und Zubehör kaufen konnte.
 

Tuhnafisch

Frührentner
Eigentlich schon letztes Wochenende aber seit Release bis zu den Zeitpunkt mal mehr, mal weniger gespielt.
Und jetzt endlich fertig.
Gleich zum Anfang das ist mir bisher bei kein MASS EFFECT Titel so gegangen.
Einmal angefangen konnte ich diese nicht weglegen bis sie durch waren.

Also nach rund 93 Std und 95% ausgemacht und durch gespielt.
Was soll ich sagen,erstmal finde ich es absolut Schade das es nicht weiter geführt wird:(
Ich finde gerade mit der neuen Galaxie hat man ein guten Grundstein für spannende Geschichten gelegt.
Ich fand auch die Handlung für ein Einführungsteil recht gut.
Das hat jetzt zwar ein klein wenig bitteren Beigeschmack wenn es bei der Einführung bleibt.

Ich hab aber gemerkt das es mir wirklich auf den Sack geht das mittlerweile die Rollenspiele alle so eine gezwungen "Open World"
aufgesetzt bekommen.
Das hat für mich auch das gesamt Spiel getrübt und ebenso die etwas blassen Crewmitglieder, wobei das alles super in einen nächsten Teil wieder aufgenommen werden könnte.

So muss ich sagen das ich froh bin es bei Seite zu legen aber auch schon die meiste Zeit damit genossen habe.

Mit der Mass Effect Fanbrille die ich einfach mal auf habe würde ich dem Spiel 8/10 geben.
Aber ohne diese würde es für mich wahrscheinlich eine 6,5/10 maximal 7/10 sein.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Watch Dogs 2

Gleich mal die gute Nachricht vorweg: Watch Dogs 2 ist eines der besten Open World Spiele der letzen Zeit. Meiner Meinung nach ist es sogar besser als GTA V!
Dafür sorgt die extrem dichte Atmosphäre der Bay Area rund um San Francisco mit hunderten von selbständig reagierenden NPCs. Man kann Hunde streicheln, Selfies machen, wo sich auch schon mal ein Passant in die Szene "hineinbombt". Überall sind Geldtruhen und Fortschrittspunkte verteilt, ohne dass man dabei in ein stupides Sammelschema verfällt, da man teilweise mit Köpfchen vorgehen muss, wie man an die Beute gelangt.

Vieles ist beim alten geblieben, die guten Dinge ähnlich raffiniert wie im Vorgänger. Abgeschreckt hatten mich anfangs die klischeehaften Charaktere und der Hipster-Protagonist. Aber alles halb so schlimm! Man konnte seine Figur gleich zu Beginn des Spiels mit frischen Klamotten versorgen und neuen Accessoires ausstatten, so dass nicht mehr viel vom Hipster-Image übrig blieb, wenn man das so wollte.
Die Haupt- und Nebenmissionen gestalteten sich als sehr umfangreich und das Spiel bot so gut wie keine Frustmomente. Die häufigen Zwischensequenzen waren auch nicht störend und meistens sogar ziemlich witzig, wenn man sich zuvor ein wenig mit Anonymous und co. beschäftigt hatte. Denn die Truppe DeadSec rund um ihren schwarzen Helden Marcus bietet mehr als nur einen Seitenhieb auf die berühmte Hackergruppierung.

Die Fahrzeugsteuerung war etwas schwächer als bei GTA V, dafür fahren sich Motorräder hervorragend. Umso mehr machen auch die Rennen mit den Motocross-Machienen Laune. Neben Segelbooten (wo man etwas vereinfacht den Wind miteinbeziehen muss) kann man auch Rennen mit Drohnen, Motorrädern oder E-Karts fahren.
Zu Fuss unterwegs kann Marcus immer noch nicht springen, aber im Gegensatz zu Aiden Pearce aus Teil 1, schwingt er sich jetzt behende im Parcour-Style über Hindernisse hinweg.
Wo Marcus nicht hinkommt, da helfen ihm seine zwei Drohne, von der die fliegende zwar aus der Luft hacken kann, der Jumper am Boden dafür aber Gegenstände aufsammeln kann. So entstehen spannende Knobeleien, die niemals langweilig werden.

Man kann sich in allerlei Gebäude hacken, Roboter lahmlegen und Wachen betäuben, um an sein Ziel zu gelangen, oder man nimmt ein Sniper-Gewehr und eine Schrotflinte zur Hand und ballert einfach so lange alles weg, bis keine Gegner mehr nachkommen. Beides führt fast immer zum Erfolg, machmal hilft eine Kombination aus beiden Vorgehensweisen. Dem Spieler bleiben aber stets unglaublich viele verscheidene Methoden ans Ziel zu gelangen.
Besonders witzig ist die Möglichkeit, durch eine Freischaltung im Talentbaum, eine feindliche Gang auf eine andere Gang oder die Security losgehen zu lassen. Das sorgt oft für ein herrliches Chaos und man braucht dann nur noch die Beute einzusammeln, wenn sich die unterschiedlichen Parteien gegenseitig eliminiert haben.
Ähnlich gewitzt kann man auch mit einem Perk Gegner dürch die Polizi verhaften lassen.
Im Fall aller Fälle hat Marcus auch noch einen Nahkampfmove, der aber etwas zu mächtig ausgefallen ist, obwohl man keine Gegner anlocken kann. Doch man braucht nur ihr Smartphone zu hacken und schon sind Wachen oder Passanten abgelenkt.

Mir hat das Spiel wirklich sehr gut gefallen, denn mit soviel Spielspaß und persönlichen Freiheiten habe ich nicht gerechnet, als das Spiel vor rund einem Jahr erschien.
San Francisco sieht zu Fuss herrlich detailliert aus und bleibt durch dynamisches Wetter und Tageszeiten immer sehr stimming. Einzig in Fahrzeugen gab es auf der Xbox One Ruckler und gelegentliches Tearing, das aber nicht sonderlich störte, weil man fast jeden Punkt auf der Map bequem mit der Schnellreise erreichen kann. Man ist bei Watch Dogs 2 also viel weniger in Fahrzeugen unterwegs als z.B. in Mafia 3, wo eine Schnellreise komplett fehlt.
Noch kurz ein Satz zu Sound und Musik: Der Soundtrack ist sehr abwechslungsreich und reicht von Punk über Electro, Rock und Pop bis Klassik. Die deutschen Stimmen sind stets lippensynchron und außerordentlich gut vertont.

(9/10)
 
G

Gelöschtes Mitglied 1143

Guest
Läuft grad der Abspann von Dragons Crown :Banane:. Denke damit wird es nicht getan sein. :confused::cool: . Vielleicht wird ja noch bis ans Level Cap Monster geplättet :top:
 

Brendex

Brotkasten Freundin
The Turing Test.
durchgerätselt. habe nur bei einen Rätsel das Internet befragen müssen. Durch wildes ausprobieren wäre ich wahrscheinlich auch irgendwann drauf gekommen. Nach Wochen... Die Logik dahinter erschließt sich mir im Moment immer noch nicht. Boolescher Ausdruck?​
Muss ich mal in ner ruhigen Stunde mal recherchieren.

Ach egal. bin ja durch. :keine Panik:
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Call of Duty WWII (Kampagne)

Wenn Spiele sich "Enhanced for Xbox One X" nennen, dann sollte man auch deutliche Unterschiede zur "alten" Xbox sehen können. Sieht man aber nicht. 4k schön und gut, wenn aber die Texturen nicht hoch aufgelöst sind, sieht das Spiel nicht viel besser aus.

Aber egal, es kracht und explodiert sowieso an jeder Ecke etwas, so dass man gar nicht so oft in den Genuss kommt die Landschaften zu betrachten. Hier ist mal wieder Action satt angesagt, manchmal mit erschreckendem Realismus, an anderen Stellen ist die Action maßlos over the top! Es gleicht einem Film von Michael Bay, schon die erste Mission in der Normandie zeigt in welche Richtung das Spiel geht.

Verändert hat sich eigentlich nicht viel. Neu ist: Man muss jetzt wieder Medipacks sammeln und sich selbst verarzten. Dabei helfen einem Kameraden, die auch Munition und Granaten rüberwerfen oder zeigen, wo sich die Deutschen, die einzigen Feinde in der Kampagne, verstecken.
Erzählt wird die kitschige Kriegsgeschichte eines Soldaten, der sich mit seiner Truppe von der Normandie bis an den Rhein durchkämpft. Inkusive Rückblicke in die Kindheit und die Verarbeitung diverser Traumata mit dem großen Bruder.
Dabei wird der Held inmitten dem üblichen Geballer mal zum Piloten, mal zum Panzerfahrer und zum Flackhelfer. Ein echter Soldat kann eben alles.

Nach rund acht Stunden auf dem normalen Schwierigkeitsgrad war der Spaß vorbei. Ein netter, actionreicher und recht abwechslungsreicher Kriegsfilm zum selber spielen. Nicht ganz das hohe Niveau von Modern Warfare, aber dafür schön oldschool mit Medipacks und explodierenden Fässern. Endlich keine Space Marines mehr, dafür wieder Kompetenzgerangel unter GI's und Offizieren. Für einen Neuanfang ziemlich gut. Die Fortsetzung mit dem Pazifikkrieg kann kommen. Gute Arbeit, Sledgehammer Games!

(8/10)
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Wolfenstein II (XB1)

Ich bin ein bisschen gespalten. Was die Story und das Setting betrifft, ist das wahrscheinlich eines der absoluten Highlights des Jahres. Das Gameplay ist eigentlich nur in Ordnung. Und das Leveldesign ist bis auf ein paar Ausnahmen einfach nur schlecht. Da hat man ein so faszinierendes Setting mit einer alternativen Zeitlinie und macht einfach zu wenig draus. Es gibt 2-3 Abschnitte, in denen mit dem Leveldesign mehr als Vollgas gibt, aber 80-90% der Zeit schickt man den Spieler durch ödeste Metallkonstruktionen, denen es an jeglicher Persönlichkeit fehlt un die teilweise auch noch extrem unübersichtlich sind, so dass man sich durchaus sogar mal verlaufen kann. Und dass grade die ersten Missionen den Spieler durch die absolute Leveldesign-Hölle schicken, die verdammt danach aussieht, als wäre sie schlecht aus Fallout kopiert, ist einfach unverzeihlich.

In den Cutscenes sieht man mehrfach superinteressante Schauplätze, die soviel interessantere, bedrohlichere und düsterere Levels hergeben könnten als die im Spiel vorhandenen. Schade, Chance verpasst. Dass die Levels nicht interessanter werden, liegt auch daran, dass Gameplay nur mittelmässig ist. Das Spiel funktioniert als Shooter eigentlich ganz prima, auch wenn es zu wenige eigenen Ideen auf den Tisch bringt. Aber der hohe Schwierigkeitsgrad zieht die Kämpfe leider in die Länge, was die Schwächen im Leveldesign nur noch mehr offenbart. Zudem spielt das Spiel so auch seine Stärken nicht richtig aus. Das Gameplay brilliert vor allem, dann wenn man mit voller Breitseite in den Kampf ziehen kann. Das ist aber so nur selten möglich, weil es oft an Rüstung, Gesundheit und Munition mangelt, was dann dazu führt, dass ma doch langsamer vorgehen muss. Und so verpasst man halt auch die Chance, dem Ruf des Protagonisten als unstoppbare Maschine gerecht zu werden.

Was das Spiel am Ende dann doch weit über das Mittelmaß hinaus katapultiert, ist die Geschichte. Denn die ist für ein Spiel wirklich auf extrem hohem Niveau und schafft tatsächlich den extrem schwierigen Spagat zwischen überdrehter Satire, Nachdenklichkeit und bedrückender Düsternis, in dem sie Charaktere auf den Bildschirm bringt, die klare Stärken und Schwächen haben. Charaktere, mit denen man mitfiebert genauso wie abgrundtief verdorbene Menschen, denen das Böse aus jeder Pore trieft.

Dass die ganze Story, die teilweise extreme Wendungen hat, regelmässig zwichen Stimmungen wechselt und teilweise sogar Grenzen überschreitet, die man nie als überschritten erwartet hätte, nicht komplett auseinander fällt, sondern im Gegenteil sogar konsequent erscheint, ist schon eine echte Leistung der Autoren.

Diese Story ist es, die am Ende doch zu einer herausragenden Erfahrung macht, die das Spiel als Gesamtwerk am Ende doch zu einem der besten Spiele des Jahres macht, das man auf jeden Fall nicht verpassen sollte. Manchmal ist ein Gesamtwerk doch mehr als nur die Summe der Einzelteile.

8,5/10
 
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