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schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
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Kathy Rain 2: Soothsayer

Tl;dr: Gutes Spiel mit angenehmem Rätselniveau, dem die Handlung zum Ende hin fast zum Verhängnis wird.

Zuallererst: Das Game ist ein Fest für Pixelart-Fans, das sich auch vor einem "Hob's Barrow" nicht verstecken muss und gegenüber dem Vorgänger riesige Schritte - was Design und Inszenierung angeht - vorwärts gemacht hat. Wer den ersten Teil übrigens nicht gespielt hat, bekommt hier ein Story-Recap, das aber ehrlich gesagt nicht mehr über die zwanzig Stunden Spielzeit aufm Plan blieb - von der Erinnerung ans Spielen mal ganz zu schweigen. Und wer weder Kathy Rain (1) gespielt noch das Recap aufm Zettel hat, bekommt später ernsthafte Probleme ...

Es war insgesamt eine ziemlich gute und obendrein unheimlich polierte Spielerfahrung. Die Geschichte beginnt damit, dass Kathy, wieder mal einen durchzechte Nacht auf der Couch ausschlafend, von einem Kollegen auf den Fall des titelgebenden "Soothsayers" angesetzt wird, der sich auch in Windeseile entfaltet und am Ende knapp 30 Bildschirme umfasst, von denen einer detailverliebter gezeichnet ist als der andere.
So ist man schnell am Haken, denn wer kann denn einem guten Serienkiller-Krimi widerstehen?

In den nächsten vier Spielfünfteln verbringt man denn seine Zeit damit, den sorgsam und mitunter clever gelegten Spuren zu folgen, und zwar in aller Regel, indem Unterhaltungen mit NPCs, von denen es ebenfalls reichlich gibt, geführt werden. Hier im Mittelteil hängt das Spiel etwas durch, denn es stellt sich eine gewisse Routine ein und vielleicht, nur vielleicht, geht auch der Killerstory ein wenig die Puste aus. Zudem: Obwohl die Rätsel kohärent und logischer als in jedem Monkey Island in die Handlung verwoben sind, kommt sehr selten mal wirkliche Kopfnussigkeit auf - an ein, zwei Stellen jedoch bekommt man es mit mehrstufigen Rätselkomplexen zu tun, die mal Hirnschmalz erfordern und den Gesamteindruck deutlich bessern.

Leider passieren in den letzten drei Spielstunden Dinge, die erstens sehr abrupt und etwas ungelenk daherkommen, und zweitens ... na ja, hier wird's zu einem Minenfeld aus Spoilern, weswegen ich mal damit verbleibe: Das Spiel rangiert unter "Mystery", wie schon sein Vorgänger.

Und die natürlich unweigerliche Verschränkung der Handlungen beider Spiele ist ein ziemlich gemeiner Haufen schreiberischen Unrats, der mich in seinen schlechtesten Momenten an die Black-Mirror-Trilogie erinnert hat und leider mit dem Hintern vieles dessen einreißt, was vorher auf wirklich kompetente Art an Qualität erschaffen wurde.

Da ich ein wirklich gebranntes Kind bin, was solchen Mystery-Klimbim angeht, der selten mal wirklich innovativ ist - und hier ebenfalls nicht -, erfolgt eine recht deutliche Abwertung. Hätten sie den weltlichen Krimiteil des Games auf halbwegs saubere Art abgeschlossen, hätte ich wirklich nicht viel zu beanstanden am Spiel. So hingegen ...

Na ja, jedenfalls: Nachdem nun aus dem eigentlich fertigen Storygerüst des ersten Teils noch ein zweites Games gezimmert wurde, was so wahrscheinlich nie geplant gewesen ist ... ist davon auszugehen, dass wir in Zukunft mit einem Kathy Rain 3 rechnen können - und trotz meiner vielleicht harschen Kritik hier im Thread werde ich wieder dabei sein, dafür ist der Unterhaltungswert unterm Strich doch hoch genug.
 

Hotze

Pförtner des Altenheims
Landwirtschafts Simulator 2025

Vorweg: Niemals hätte ich gedacht das ein solcher Titel einen Haken hat der mich 120 Stunden Bauer sein lässt.

Die ersten 40 Stunden war ich fasziniert von der Arbeitskraft der KI Kollegen.

Ich mochte es der KI zu befehlen, Mähe dieses Feld ab.
Kollege legt los, ich komme in der hydration Break zurück um zu schauen was läuft. Alles super.

Ich wiederhole den Loop 60 Stunden, habe alle verfügbaren Felder zum weiteren Anbau in der Umgebung gekauft.

Bin halt ein Fuchs;)

Musste das Spiel mittlerweile deinstallieren, da die Anzahl an Feldern in gefühlt, realer Arbeit endete.

Dennoch geiler Journey durch ein mir bisher fremdes Genre.
 
Zuletzt bearbeitet:

delphinchen

Pförtner des Altenheims
Fort Solis

Wirkte damals Interessant weil Sci Fi Horror Walking Sim mit hochkarätigen Voice Actors (Roger Clark + Troy Baker) da bin ich nie abgeneigt.
Habs dann irgendwann im Sale gekauft und in der Bibliothek rumliegen gehabt.
Ich bin ja nicht ultra Anspruchsvoll weil ein zweites Soma wirds nicht so schnell geben, wo es dir Story mäßig das Hirn wegschmilzt weil einfach existentielle Fragen gestellt werden....
Nein, ich bin zufrieden wenn die Story halbwegs unterhält und Charaktere gut gezeichnet sind und Atmosphäre passt. Mehr hätte ich auch hier nicht erwartet aber war dann nach den nur knapp 5 Stunden Spielzeit ziemlich underwhelmed. Ich bin immer ziemlich langsam also sind es wahrscheinlich für den durchschnitts Spieler eher 3-4std
Natürlich habe ich nicht 100% aller Videologs und Dateien aufgesammelt und weiß daher nicht ob ich was entscheidendes verpasst habe aber was nun eigentlich dort auf der Raumstation passiert ist wird nur so vage angedeutet dass man genauso schlau ist wie zuvor. Der "Bösewicht" Charakter hätte eigentlich potential gehabt bzw sein moralisches Dilemma wäre durchaus vorhanden aber mehr als paar Quick Time Events im Kampf gegen ihn ausführen und ein paar total nichtssagende "bösewichtige" Funksprüche bekommen wir von ihm auch nicht.

Ne das war leider nichts, da wurde das ganze Budget für die Sprecher auf den Kopf gehauen..... nicht Sinnvoll wenn die zwar gut sind aber kaum was substantielles zu sprechen haben...... nicht kaufen auch nicht im Sale.
 

baum2k

Kaffeefahrtpendler
El Paso Elsewhere

Was ein geiler Actionstreifen! Wer Max Payne mochte, wird El Paso Elsewhere lieben! Die Story ist echt gut und weniger trashig als man anfangs annimmt. Das Gameplay fühlt sich geil an mit den Bullet-Time Dives und alles. Der Schwierigkeitsgrad ist frei anpassbar. Der Artstyle ist echt cool inszeniert. Man kann einfach nicht aufhören dieses Spiel zu spielen! Man hat nach jedem Level dieses: „Okay dieses eine Level noch, aber dann ist genug für heute!“-Gefühl. Das Ding ist, nach dem Level ist leider nicht genug.

Es ist unfassbar gut! Aber auch sehr kurz. Hatte es jetzt nach gut 7,3h (lt. Steam) durch. Hab mir direkt Teil 2 auf Steam gewishlisted. Ist ja schon angekündigt, aber noch kein Release-Datum.

Wer El Paso Elsewhere bisher geskippt hat, der sollte das unbedingt mal nachholen. Ist immer mal wieder im Angebot auf Steam. Wer ein Steam Deck oder sonstigen Handheld hat, das ist das optimale Spiel dafür.

Hab meinen Höllentrip zu Draculae sehr genossen!

Ganz klare stabile 9/10 Mammutbäume!
 

L.Kwas

Frührentner
MIO: Memories in Orbit
War insgesamt ein schönes SciFi-Metroidvania von dem ehemaligen französischen Studio Douze Dixièmes und Focus Entertainment. Es gibt gerade in diesem Subgenre enormen Konkurrenzdruck und bei vielen Spielern wahrscheinlich auch eine gewisse Metroidvania-Müdigkeit angesichts des irrsinnigen Überangebots, aber dennoch kann ich empfehlen, diesen Titel hier mal irgendwann nachzuholen.

Was direkt heraussticht, ist natürlich der an Graphic Novels angelehnte Aquarrell-artige Artstyle teilweise mit Bleistiftstrichen, es sieht dadurch wirklich aus wie ein Panel aus ner GN in Bewegung trotz 3D-Grafik. Der Stil erinnert mich etwas an Bayonetta Origins, wo das Spiel auch aussieht wie ne Bebilderung aus nem Buch, Flora und Fauna wirken auf ne ähnliche Weise "gemalt".
Aber auch das Sounddesign und der Soundtrack sind gut, beide sorgen zusammen für eine melancholische Atmosphäre, dazu kommt der Art Deco Stil bei der Architektur.

Spielerisch fokussiert dieser Titel sich mehr auf das Platforming und Erkundung denn den Kampf, und es gibt zwischendurch oft Abschnitte, die z.B. an Super Meat Boy erinnern. Aber auch bei den Bosskämpfen wurde nicht gespart, hier gibt es durchaus so einige, die auch variantenreich sind.
Anders als in den Hollow Knight Spielen gibt es dabei keinen Kontaktschaden bei Gegnern, ähnlich wie in Nine Sols kassiert man nur durch dedizierte Gegnerangriffe Schaden, und es gibt einen Dodge mit Iframes.

Besonderheit am Gameplay ist, dass die Roboterdame Mio mit ihren leuchtenden Haaren Tiefseeweichtieren nachempfunden ist, sie kann diese wie Tentakel zum Platforming und für den Kampf einsetzen wie eine Molluske, kann schweben wie eine Meduse oder an Wänden, Gittern und Decken entlangkraxeln.

Dies wiederum verbraucht Energie quasi wie Ausdauer, die man zwischendurch wieder aufladen kann, indem man auf einer stabilen Plattform steht oder irgendetwas angreift. Es hat dadurch etwas von einem Puzzle-Platformer, wo man sich unterwegs immer wieder überlegen muss, wie man die Energie in Zwischenstationen immer wieder rechtzeitig auflädt.

Es kommt dabei auch vor, dass man mehrere Minuten lang keinen stabilen Boden unter den Füßen haben wird, und ein paar der Platformingeinlagen sind durchaus anspruchsvoll. Es gibt auch zwei Bossfights, wo man in der 2. Hälfte permanent in der Luft ist und keinen Boden unter den Füßen mehr hat.
Ich kann aber Entwarnung geben, da ist nix bei, was so heftig ist wie der Path of Pain 1.0 und 2.0 aus den beiden Hollow Knight Spielen.

Das Spiel ist dabei aber auch durchaus kulant, so gibt es eine freischaltbare Mod, die dafür sorgt, dass sich ein Mantelpunkt (der Lebensbalken im Spiel) automatisch auflädt, wenn man paar Sekunden stillsteht, was ideal für alle diese Platformingpassagen ist. Dadurch hat man quasi unendlich Versuche, ohne sterben und zurück zum letzten Checkpoint geschmissen zu werden, wenn man halt Geduld mitbringt.

Von den Modifiern her funktioniert es so ähnlich wie etwa Hollow Knight oder Nine Sols, man hat soundsoviele Steckplätze zur Verfügung, und die kann man beliebig mit Mods für diverse Effekte auffüllen. Es gibt auch Modifier mit negativen Effekten, die im Gegenzug aber auch negative Kosten haben.
Dabei kommt es auch vor, dass einzelne Platformingpassagen zwingend ne bestimmte Mod erfordern, die man erstmal finden und ausrüsten muss.

Anders als in Hollow Knight oder Nine Sols gibt es keine Selbstheilung oder Heilitems, stattdessen findet man unterwegs Stationen, wo man gegen Bezahlung einer kleinen Gebühr Perlmutt (die Spielwährung, die von allen Gegnern fallengelassen wird) seine Mantelpunkte wieder auffüllen kann.
Das klingt jetzt wilder, als es tatsächlich ist, denn diese Stationen sind fair verteilt, und man hat eigentlich immer genug Kleingeld für die Heilung zur Verfügung, und daneben gibt es noch andere alternative Heilmöglichkeiten durch diese Modifier. Auch Gegner haben überschaubare Angriffsmuster und ziehen mit einem Angriff fast immer nur 1 Mantelpunkt ab, wenige einzelne Bosse auch mal mehr als das.

Anders als auch in Hollow Knight oder Nine Sols verliert man bei nem Tod direkt alles flüssige Perlmutt, das man mit sich trägt, und kann es nicht wieder aufsammeln.
Auch das klingt wieder wilder, als es in der Realität tatsächlich ist, denn man kann das gesammelte Perlmutt an entsprechenden Stationen kristallisieren lassen, wodurch es fest im Inventar sitzt und nicht mehr verloren gehen kann. Allerdings kann man das feste Perlmutt nicht mehr an Heilstationen einsetzen (allerdings gibt es auch wieder ne Mod, die dafür sorgt, dass diese Heilstationen kostenlos werden).
Insgesamt hat man im Spiel grundsätzlich nie oder nur selten Geldsorgen, man rennt fast durchgehend mit viel mehr Asche rum, als man überhaupt ausgeben kann. Prinzipiell könnte man das Perlmuttsystem auch ganz rausnehmen.

Dasselbe gilt auch für Upgradeitems, also diese alten Roboterkerne, die man unterwegs findet. Davon gibt's insgesamt mehr im Spiel, als man beim Händler gegen neue Upgrades eintauschen kann, und so läuft man mit extra Upgradeitems rum, die man nicht verwenden kann - was halt komisch anmutet, vielleicht war mal ein DLC angedacht, oder ein Teil des Spiels wurde kurzfristig zu Cut Content.

Das Spiel ist bewusst kryptisch gehalten, und die Hintergrundgeschichte offenbart sich nur bruchstückhaft und in kleinen Portionen nach und nach. Es wird einem auch nicht gesagt, wo man hinzugehen hat oder wo man etwas findet, das muss man alles grundsätzlich selber herausfinden, es gibt keine Quest- oder Mapmarker.

Das normale Ende schafft man auch gut auf sich allein gestellt, aber wenn man die 100% sammeln möchte, dann wird es stellenweise doch zu kryptisch, und ich musste für paar Sachen kurz in nem Guide nachschlagen. Dass ich etwa an einem bestimmten, völlig zufällig aussehenden Punkt stehen muss, um ein Ereignis zu triggern, wodurch ein NPC aus dem Fenster fällt, und ich danach mit dem Fahrstuhl rauffahren und etwas aufsammeln kann - ne, darauf wär ich im Leben nicht selbst gekommen, wenn überhaupt dann nur durch ne Zufallsentdeckung.

Die Mapfunktion ist aber insgesamt gut, aber ich hätte mir dabei gewünscht, dass Gebiete auch beschriftet würden. Ähnlich wie in Hollow Knight wird die Karte aber immer erst dann aktualisiert, wenn man an einem Checkpoint rastet, bis dahin wandert man quasi durch ein leeres Feld (aber man muss keine Gebietskarten kaufen oder sowas).

Eine Teleportfunktion für die Schnellreise gibt es auch, aber die hat ein Manko: Das Schiff, auf dem man sich bewegt, besteht aus zwei Hälften, einem Ober- und einem Unterteil. Der Oberteil hat sein eigenes Teleportnetzwerk, und der Unterteil hat ebenso sein eigenes Teleportnetzwerk, und zwischen diesen beiden ist keine Schnellreise möglich, hier muss man immer zu Fuß bzw. mit den Aufzügen hoch- und runterfahren.
Dies wird im späteren Verlauf recht mühselig, weil man mehrmals zwischen beiden Hälften hin- und herlaufen muss, hier hätt ich mir dann doch etwas weniger Backtracking gewünscht.

Die Steuerung funktioniert insgesamt gut und responsiv. Diese Haarnadel hat aber manchmal ein wankelmütiges Targeting (insbesondere wenn mehrere anvisierbare Objekte nahe beieinander fliegen), und der Dodge Move hat etwas zu viele Startupframes imho. Auch ist es fast nie so (mit nur 2 Ausnahmen beim Finale), dass es einen Checkpoint direkt vor ner Bossarena gibt, man hat immer Runbacks - und oft auch die langweilige Sorte Runbacks, wo man einfach nur zu nem Fahrstuhl läuft und dort halt wartet, oder ne Weile nach rechts oder nach links gedrückt hält.

Schwierigkeitsgrade oder einen Easy Mode gibt es afaik nicht, aber es gibt ein paar spielunterstützende Optionen wie z.B. die Bodenheilung aus der oberhalb beschriebenen Mod, nur halt permanent und ohne Verbrauch von wertvollen Steckplätzen. Ebenso gibt es die Option 'Erodierte Bosse', d.h. ein Boss hat nach jedem gescheiterten Anlauf einen Ticken weniger Leben als vorher. Das soll sich so lange steigern, bis dieser nach einem dutzend Tode oder so nur noch ca. halb so viel Leben hat.
Der schwierigste Teil des Spiels sind aber nicht die Bosse (diese haben auch keine so wilden Angriffsmuster) sondern ein paar der Platformingpassagen, und es gibt keine Option, diese einfacher zu schalten - das halt mal als Vorwarnung.

Am Ende gibt es übrigens ein ganz spezielles Gimmick:
Nach dem Abspann erscheint ein QR-Code mit der Überschrift "What if Mio was made in 1992?", und wenn man den scannt, wird man auf eine Seite geleitet, wo man eine Gameboy-Version von MIO im Browser spielen kann. Ebenso gibt es dort auch eine Gameboy-ROM zum Runterladen.
The video is played embedded by Youtube. Google's privacy policy applies.

Hier zum Spielen im Browser:
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Hier für die ROM:
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Kant ist tot!

Aushilfe der Essenausgabe
Wreckfest
Solides Rennspiel mit coolem Schadensmodell. Macht Bock und war in rund 16h durch. Läuft auch gut auf dem SteamDeck. War die Investition von 2,99 EUR auf jeden Fall wert.
8/10
 

Kodijack

Aushilfe der Essenausgabe
Metal Gear Solid
in der Master Collection Version.

War mein erstes mal und eine riesen Spaß. Knackige Spielzeit mit um die 15 Stunden bei mir. Tolle, ideenreiche Bosskämpfe. Bei der Folter Szene musste ich meinen alten Switch Pro Contoller entstauben um das Button mashing zu bewältigen, mit den Joycons Knöpfen war es mir unmöglich es zu schaffen.
Jetzt freue ich mich auf den zweiten Teil. Hätte vorher nicht gedacht, dass es mir so gefallen würde. Habe bisher von Kojima nur Death Stranding gespielt, aber abgebrochen da es mir nicht so gefallen hat.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Bin gespannt, ob du den zweiten durchspielst. Falls nicht, schau dir trotzdem auf jeden Fall den 3. noch an.
 

Kodijack

Aushilfe der Essenausgabe
Metal Gear Solid 2 Sons of Liberty
In 17 1/2 Stunden durchgesuchtet und fand auch Teil 2 toll. Die Bosse waren nicht ganz so gut wie in Teil 1, aber für mich alles on allem ein würdiger Nachfolger. Was Kojima bei mir gar nicht schafft ist mich emotional zu packen, fühlt sich alles nach 80er Jahre Actiontrash an, was ich aber gut finde.

So dann also ab zu Teil 3.
 

delphinchen

Pförtner des Altenheims
Dead rising deluxe remastered

Das hat Spaß gemacht.
Ich hab alle Story Missionen pünktlich erreicht und dann auch den Overtime Modus abgeschlossen.
Ich hätte vielleicht noch ein paar Stündchen in der Mall verbracht und ein paar Überlebende gerettet in dem Ng+ dass man dann freischaltet ....wenn capcom die Trophäen nicht so ultra aufwändig extra grindy gestaltet hätte - und dabei hab ich herausgefunden das wurde schon stark entschärft ! Denn beim Original musste man 7 Tage in der Mall überleben was 14 Stunden durchgehendem spielen entspricht 🤣🤣🤣🤪 crazy diese Japaner !
Im remaster kann man Zeit vorspulen das ändert schon einiges.

Dennoch habe ich nur ein bisschen mit Waffen und Kostümen herumgealbert und mir Bereiche angesehen die ich aufgrund Zeitdrucks ausgelassen hatte und betrachte das jetzt als durchgespielt.
Wie bei Pragmata auch schätze ich zwar grundsätzlich den content und wiederspielwert den Capcom immer reinpackt aber ohne Antrieb durch Story ist bei mir leider schnell die Luft raus .... (Einzige Ausnahme Resi 😎)

Zum Zeit - Konzept an sich muss ich sagen es gefällt mir unerwartet gut.
Unerwartet will ich ZeitLIMITS eigentlich hasse. Zeitlimits a la "schaffe xy in der Zeit sonst Game over" nämlich. So wie es bei the Alters zum Beispiel war.... Das hat mir das ansonsten geniale Spiel total verleidet.
Aber Zeit als Mechanik ist ja nicht gleich Zeitlimit. Hier in dead rising läuft das Spiel und seine Ereignisse nämlich einfach ab, ob ich da pünktlich hingehe oder nicht, egal. Das ist meine Entscheidung. Das gibt irgendwie das Gefühl von Realität und damit Immersion.
Bin jetzt umso mehr gespannt auf Dawnwalker!
 
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