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Zählt man DLCs zu Durchgespielt?
Naja egal, irgendwer muss den Thread hier am Laufen halten.
Resident Evil 7: Töchter
Als ersten DLC zu RE7 durchgespielt. Hat mich jetzt nicht unbedingt vom Hocker gerissen, zumal der Schauplatz zu 100% schon aus dem Hauptspiel bekannt ist, so wie die Story im Prinzip auch schon bekannt war. Immerhin direkt mit dem guten Ende durchgespielt, was aber nicht schwer war, schließlich gibt es nicht allzu viel Interaktion in diesem DLC. Ist im Prinzip ein reines Versteck- bzw. Escape-Spiel.
Trotz allem kann ich diesem DLC nichts Schlechtes nachsagen.
Ich habe Life is Strange Double Exposure durchgespielt.
Ich habe keinen anderen Life is Strange-Teil jemals gespielt, das war mein erster. Die Story war in den ersten 2 Kapiteln gut erzählt und hat mich auch gut unterhalten. Ab Kapitel 3, besonders aber Kapitel 4 und 5, waren deutlich schlechter. Es war irgendwie, weiß nicht, wirr?
Hat mich jetzt nicht überzeugt, dieser Teil.
Fand Tell Me Why, was von den gleichen Machern ist, deutlich besser. Vielleicht, wenns die anderen Teile mal im Sale gibt oder das angekündigte Remaster im Abo landet, gebe ich der Spielreihe noch mal ne Chance. Aber so hat es mich insgesamt nicht abgeholt.
Ne, das hätte nichts geändert. Das Ende von Double Exposure fühlt sich so ans als hätten die Entwickler keine Ahnung gehabt wie sie die Story zu Ende erzählen sollen und sich dabei in eine Sackgasse manövriert haben.
Nachdem ich so ziemlich alles gesehen und gemacht habe, kann ich F-Zero 99 mit "durchgespielt" abhaken. Weiter gespielt wird der Titel auf alle Fälle, dafür macht es einfach zu süchtig. Irgendwie auch verdammt schade, dass Nintendo aus dieser IP nichts anderes macht als dieses (sehr gute) Battle Royale.
Dabei liefert es schon genug Inhalt um dauerhaft zu motivieren, gerade die Modi und Spezial-Events bieten massenweise Abwechslung. Freischaltbaren Kram gibt es auch noch und nöcher. Nach wie vor hätte ich gerne noch eine klassische Grand Prix Kampagne, mit welcher man den Titel bisschen offline zocken kann, aber der Aufwand ist Nintendo wohl zu groß.
Das ging zwar bei Tetris 99, hier aber aus irgendwelchen Gründen nicht.
Ich hoffe der Erfolg dieses Spiels sorgt in der Chef-Etage in Kyoto für ein Umdenken. F-Zero hat einen 3D Nachfolger im Jahr 2026 mehr als verdient. Bis dahin werde ich dieses Spiel, genau wie das Original einfach weiterspielen, denn alt fühlt sich die Formel bis heute nicht an.
Nach etwas mehr als 100 Loops bin ich durch, wobei das nichts darüber aussagt wie lange es bei anderen Spielern dauert. Das Ende schaltet man quasi frei wenn man alle Events aller 14 Charakter gesehen hat, die halt an bestimmte Voraussetzungen gebunden sind: Mal muss bspw. ein Charakter als Guard überleben oder man muss zusammen Gnosia sein. Hat man alle Events gesammelt kann man einen besonderen Loop starten und kommt damit auf die Zielgerade. Sobald man das Ende gesehen hat ist das True Ending danach eigentlich nur noch Formsache, ich brauchte trotzdem einen Guide um zu wissen was zu tun ist, haha.
Man muss einen komplett neuen Durchgang in einen freien Speicherslot wählen und hat dann auf die erste Frage im Spiel eine alternative Antwort, die dann direkt zur True Ending Sequenz führt.
GNOSIA ist eines dieser klassischen Social Deduktion-Spiele, die manche vielleicht als Multiplayer-Spiele wie die "Werwölfe von Düsterwald" oder "Among Us" kennen. Nur das es hier eben ein Single-Player-Spiel ist und mit Visual Novel Elementen gemischt wird: Unter die Menschen auf einem Raumschiff haben sich die sogenannten, titelgebende GNOSIA gemischt. Was sie genau sind und warum man nach jedem Durchgang wieder "loopt" erfährt man im Laufe des Spiels. Die Aufgabe der Menschen - oder besser Nicht-Gnosias (denn viele Charakter sind gar keine "klassischen" Menschen) ist es jedenfalls diese ausfindig zu machen. Dazu wird einmal am Tag nach 5 Diskussionsrunden gewählt, welcher Charakter ein potenzieller Feind ist und eingefroren werden soll. Bei Gleichheit gibt es Stichwahlen. In der Nacht dürfen dann die Gnosia, sofern noch weiter im Spiel, einen Charakter bestimmen den sie töten wollen. In der Regel geht das durch, sofern nicht ein Guardian Angel im Spiel ist, der einen Spieler seiner Wahl im Vorfeld beschützt. Die Rollen werden dabei zu Beginn eines Loops zufällig bestimmt und können sowohl in Anzahl wie Sonderrollen variieren. Im Laufe des Spiels kommt bspw. noch der Doktor dazu, der den eingefroren Kandidaten untersuchen kann um zu wissen ob es ein Gnosia war oder nicht. Der Engineer kann einmal am Tag einen lebenden Charakter untersuchen und dessen Rolle offenbaren. Der Bug vernichtet das Universum wenn er am Ende noch aktiv ist, egal ob die Gnosia oder die Menschheit die Runde gewinnt. Ein Gnosia-Symphatisant ist zwar kein echter Gnosia und kennt seine Mitverschwörer nicht, kann aber ebenfalls wie die Gnosia behaupten eine Sonderrolle wie Doktor oder Engineer zu sein und damit falsche Verdächtigungen oder Entlastungen verbreiten.
Später im Spiel dürft ihr die Bedingungen eines Loops auch selbst festlegen, welche Rollen existieren sollen, wie viele Leute an Board sind (und darunter wieviel Gnosia) und welche Rolle ihr dabei selbst spielen möchtet. Das ist dann vor allem praktisch um die ganzen Events zu finden.
Über die Zeit levelt ihr auch als Spieler auf. Intuition lässt euch bspw. eher erkennen wenn jemand lügt. Performance hilft euch selbst dabei zu lügen (bspw. eben als Gnosia-Player). Charm und Charisma helfen dabei nicht unbedingt als Ziel gewählt zu werden, Logik macht euch selbst Glaubhafter wenn ihr Anschuldigungen oder Verteidigungen eines Ziels vortragt usw. Manchmal kann es trotzdem frustrierend sein, wenn die KI halt ihren eigenen Kopf hat und nicht immer logisch agiert.
Die Leute haben ihre eigenen Freunde und Feinde, denen sie eher geneigt sind etwas zu glauben bzw. eher gegen sie wählen würden, selbst wenn es nicht immer Sinn macht. Auch verliert man vor allem anfangs viele Loops gerne, einfach weil man was beiträgt - denn jede Wortmeldung erzeugt auch Heat, die auch verdächtig macht. Im Endgame, da aufgelevelt, ist das quasi fast egal, da könnt ihr ganze Runden im Alleingang führen, aber zu Spielbeginn in den ersten Loops reicht es schon aus jemanden zuzustimmen das Char X verdächtig ist um selbst auf die Abschussliste zu geraten.
Anyway, generell hatte ich viel Spaß mit dem Spiel. Die Charakter sind unterschiedlich und eigen genug, womit der große Cast in Ordnung geht und die Loops entwickeln schnell Sogwirkung a la "Nur noch eine Runde". Über 100 Loops (110 aktuell bei meinem Spielstand) klingen erstmal viel, die Zeit vergeht aber wie im Flug und mitunter ist ein Loop auch mal ganz schnell vorbei.
Achievements gibt es dabei natürlich auch zu jagen, wie bspw. einen Loop als einziger Gnosia unter 15 Crew Member zu gewinnen.
Mario Odyssey
Ein Spiel, dass ich unbedingt (auch auf Grund der hohen Wertungen) spielen wollte und bei dem ich um so enttäuschter bin, dass ich nicht richtig reingekommen bin.
Dabei hatte ich durchaus Spaß bei der Mondsuche und -rätselei. Auch haben mir die verschiedenen Welten mit den unterschiedlichen Mechaniken gut gefallen.
Irgendwie ist der Funke aber nur teilweise übergesprungen und ich wollte irgendwann das Spiel nur noch abschließen.
Schade
Xenoblade Chronicles 2: Torna - Das Goldene Königreich
Eine Standalone-Erweiterung zu XC2, und ein Prequel angesiedelt 494 Jahre vor den Ereignissen des Hauptspiels, wo wir den legendären Helden Addam, Mythra, Lora, Jin und ihr Gefolge im Kampf gegen Malos 1.0 begleiten. Ohne unnötig zu spoilern, werden Kenner des Hauptspiels auch wissen, dass der Teil nicht mit einem wirklichen Happy End ausgehen kann, und das bittersüße Ende leitet dann direkt weiter ins Intro von XC2. Die Charaktere sind dabei alle gut, und Kaiser Hugo der (Einmeterachtundfünfzig-)Große ist ein weiterer Anwärter für die Shortkingliste.
Beim Kampfsystem kommt nun neu hinzu, dass man neben den Drivern auch die Blades direkt steuern kann, und Driver und Blade wechseln sich Tag-Team-mäßig im Kampf mit einem Drop-In-Angriff ab. Das muss man auch regelmäßig machen, weil man dadurch einen Teil des Lebensbalkens, der durch Schaden rot eingefärbt wird, aktiv regenerieren kann. Durch diesen Tag-Team-Angriff kann man Gegner auch umwerfen, schleudern und zu Boden schmettern.
Das Spiel ist deutlich kürzer als das Hauptspiel und fokussiert sich hinsichtlich der Gebiete auf Torna und Gormott, und der Soundtrack geht nun mehr in die Jazz- denn die Metal-Richtung.
Das nun deutlich straffere Pacing hilft dem Spiel dabei durchaus auch, man levelt z.B. die Klingen deutlich angenehmer hoch, und muss nicht mehr mühselig Vertrauensstufen hochgrinden.
Spielmechanisch gibt es aber wie auch bei XC2 noch Luft nach oben, Bosse sind im wesentlichen statische Bobacks, und die Schwierigkeit in den MMO-artigen Kämpfen mit seinem Tab-Target-Kampfsystem mit Autoangriff liegt eher in der richtigen Vorbereitung denn im Kampf selbst. Da wäre es imho angebracht, Bossen auch wirkliche Mechaniken zu geben, und mehr Movement zuzulassen bzw. zu erfordern, wie halt auch bei modernen MMOs.
Überarbeitungsbedürftig wäre die Spielökonomie, man wird mit Gold überschüttet, welches man kaum sinnvoll ausgeben kann, weil die Händler selten etwas nützliches im Angebot haben, oder weil man unterwegs zig weit bessere Items findet. Ganz am Ende kann man mit dem Gold Lorenotes kaufen, welche vier Superbosse spawnen lassen, aber das ist eigentlich auch der einzige richtige Gold Sink im ganzen Spiel.
War insgesamt eine nette Erweiterung, die vor allem dazu da ist, Xenoblade Chronicles 2 storymäßig zu ergänzen und abzuschließen, und das ist ihnen auch großteils gelungen.
Interessant anzumerken ist nebenbei auch, dass XC2 ja damals bekanntermaßen bisweilen kontrovers diskutiert wurde wegen dem vielen Fanservice, Otaku Tropes und den Arsch-und-Titten-Waifu-Designs diverser weiblicher Charaktere (und v.a. weiblichen Klingen).
Die Prequel-Erweiterung hingegen geht trotz desselben Grafikstils nicht in diese Richtung, und all das vorher erwähnte gibt es praktisch kaum (allerhöchstens vlt. die aus dem Hauptspiel schon bekannte Mythra, aber das war's auch schon).
Sry Coomer, holt euch lieber was anderes zum Trainieren eurer Armmuskulatur xD
Eigentlich wollte ich das Spiel vorhin mal im Was zockt ihr gerade Thread erwähnen, aber so schnell wie ich den Titel jetzt durch hatte, kann ich es auch direkt hier reinpacken.
Erstmal hat es mir sehr gut gefallen und es sollte eindeutig mehr Spiele dieses Genres in der heutigen Zeit geben. Dass es im Kern ein N64 Spiel ist, hätte ich ohne meinen Background nicht direkt bemerkt.
Im Grunde ist es eben ein 3D Shoot'em Up, welches vom Anspruch her aber die meiste Zeit recht gemächlich ist. Die 1-2 Versuche die ich bei zwei der Bosse gebraucht habe, waren eigentlich nicht der Rede wert.
Grafisch haben sie da wirklich was gerissen, sich aber sonst scheinbar 100% an die Vorlage gehalten. Für mich definitiv ein lohnenswerter Kauf, auch wenn es wie @Krule schon angemerkt hat, wirklich kein sehr umfangreiches Vergnügen ist. Wie lange der Durchgang gedauert hat kann ich nicht genau sagen, würde aber grob schätzen, unter 2 Stunden.
Das ist angesichts des Replay-Werts nicht so schlimm, entsprechend werde ich auch noch andere Routen versuchen.
Für ein kurzweiliges Abenteuer top! Auf diesem Niveau dürfen sie gerne auch Wave Race als Remake nochmal veröffentlichen. Persönlich wünsche ich mir aber, dass man dem Studio jetzt ein wenig Geld in die Hand drückt, um hier ein echtes Sequel zu machen.
Wenn ich Kritikpunkte suchen müsste, dann am ehesten die Sprachausgabe, wobei ich sie jetzt nicht sooo schlimm fand, schließlich hört man viele bekannte Sprecher.
Lylat Wars, obwohl ich das nie besessen hab, sondern nur mal über diverse Wochenende aus der Videothek ausgeliehen, hat irgendwie einen Platz in meinem Herzen, wenngleich das Spiel dort eigentlich ähnlich schlecht gealtert ist wie viele andere Nintendo-Retrogeschichten.
Aber schön, dass die den Anstand haben, sich gegen den allgemeinen Trend zu stellen und noch Games zu veröffentlichen, mit denen man seine 52er-Statistik frisieren kann.